Papier

Leitfaden für studentische Kunstwerke

Obstkorb

Name Klasse Datum

Balthasar Van Der Ast, Obstkorb (1625), Staatliche Museen zu Berlin. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Balthasar Van Der Ast topimpressionists.com/de/artists/balthasar-van-der-ast_de/
Lebensdaten des Künstlers
1593 – 1657
Gemalt
1625
Medium
Öl
Originalgröße
14 x 20 cm
Zeitraum
– Frühe Neuzeit
Ausgestellt in
Staatliche Museen zu Berlin topimpressionists.com/de/museums/staatliche-museen-zu-berlin-berlin_de-1/
Artistic style
Realistisch
Influences
Ambrosius Bosschaert
Notable elements or techniques
Muschelmalerei; detaillierte Darstellung von Früchten
Subject or theme
Stillleben; Fülle

Im Kontext

Obstkorb — Balthasar Van Der Ast

Wie groß ist es?

Das Original hat die Maße 14 × 20 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1590
  2. 1600
  3. 1610
  4. 1620
  5. 1630
  6. 1640
  7. 1650

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 64 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 32 war. Der Künstler wurde 64 alt. 6 der 18 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Balthasar Van Der Ast (1593–1657) ▲ dieses Werk, 1625 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1620 Hauptwirkungsjahre: 1620–1635 Spätwerke: ab 1635

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: topimpressionists.com/de/art/similar/balthasar-van-der-ast-obstkorb-8y328h-de/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Schwarz #281110

    Katalogisierte Palette

    • #281110
    • #DFD0CC
    • #603A2E
    • #AC8965

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Erdtöne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Schwarz
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Kontraststärke Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Starke farbliche Einheitlichkeit Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Mittlere Helligkeit Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Dezente Farben Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Balthasar Van Der Ast aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 4 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 62,5%
    2. 2 Kroatien 12,5%
    3. 3 Südkorea 12,5%
    4. 4 Vereinigte Staaten von Amerika 12,5%

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 9 meistgesehenen Werke von Balthasar Van Der Ast

    1. 1 Flower Still-Life with Shell and Insects 27,3%
    2. 2 Basket of Fruits, 1622 9,1%
    3. 3 Früchte, Blumen und Muscheln, 1629 9,1%
    4. 4 Stillleben mit Blumen, Früchten und Muscheln, 1640 9,1%
    5. 5 Blumen und Früchte, 1620 9,1%
    6. 6 Obstkorb, 1625 dieses Gemälde 9,1%
    7. 7 Plate with Fruits and Shells, 1630 9,1%
    8. 8 Still Life of Flowers, Fruit, Shells, and Insects 9,1%
    9. 9 Mauritshuis 9,1%

    Zusammen machen diese Werke 100,0% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 29 Werke dieses Künstlers, von denen 9 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 6 unter ihnen und macht 9,1% dieser Aufmerksamkeit aus. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Obstkorb — Balthasar Van Der Ast

    Eine Symphonie aus Licht und Fülle

    In der stillen Intimität von Balthasar van der Asts „Obstkorb“ werden wir in eine Welt eingeladen, in der das Alltägliche ins Göttliche erhoben wird. Dieses im Jahr 1625 geschaffene, winzige Meisterwerk dient als tiefgründiges Fenster in das Goldene Zeitalter der Niederlande – eine Epoche, die durch unersättliche intellektielle Neugier und eine wissenschaftliche Ehrfurcht vor der natürlichen Welt geprägt war. Obwohl es nur 14 x 20 cm misst, besitzt das Gemälde eine monumentale Präsenz, die die Aufmerksamkeit des Betrachters fesselt. Die Komposition konzentriert sich auf einen geflochtenen Korb, der vor einer üppigen Vielfalt saisonaler Schätze überquillt: glänzende Äpfel, sonnenwarme Birnen, samtige Pflaumen und Traubenbüschel, die kostbaren Juwelen gleichen. Um den Fuß des Korbes verstreut, erzeugen zusätzliche Früchte wie Orangen und Feigen ein Gefühl von ungezwungener, überfließender Anmut, als wäre ein Moment vollkommener Reife für unsere ewige Betrachtung in der Zeit eingefroren.

    Die emotionale Wirkung des Werkes liegt in seiner Fähigkeit, sowohl haptisches Verlangen als auch spirituelle Reflexion hervorzurufen. Dieses Gemälde zu betrachten bedeutet, das Gewicht der Früchte und die Kühle der taufrischen Schalen zu spüren. Für Sammler oder Innenarchitekten bietet ein solches Stück weit mehr als bloße Dekoration; es schafft einen Fokuspunkt organischer Wärme und anspruchsvoller Textur, der einem Raum eine Aura von zeitloser Luxus und klassischer Eleganz verleihen kann.

    Die Meisterschaft der Muschelmalerei und barocke Präzision

    Van der Ast war nicht nur ein Maler von Objekten, sondern ein Meister des Lichts selbst. Er war ein Pionier einer Technik, die oft mit der Muschelmalerei assoziiert wird – eine Methode, bei der dünne, transparente Lasuren akribisch über sorgfältig vorbereitete Pigmente aufgetragen werden. Diese Technik ermöglichte es ihm, eine ätherische Leuchtkraft zu erreichen, bei der das Licht nicht einfach nur von der Oberfläche reflektiert zu werden scheint, sondern aus dem Inneren der Frucht selbst zu emittieren scheint. Jeder Pinselstrich ist ein Zeugnis barocker Präzision; man beachte, wie der Künstler den subtilen Farbübergang eines reifenden Pfirsichs oder die komplizierte, gerippte Textur des Weidenkorbs einfängt. Das Spiel von Licht und Schatten – der Chiaroscuro-Effekt – verleiht jedem Element eine dreidimensionale Vitalität und lässt die Komposition förmlich pulsieren.

    Diese technische Virtuosität dient einem höheren Zweck als dem reinen Realismus. Im Kontext der Niederlande des siebzehnten Jahrhunderts war eine solch detaillierte Beobachtung eine Form der Hingabe. Indem van der Ast die Texturen der Natur mit einer solch mühsamen Genauigkeit wiedergibt, feiert er die komplexe Komplexität der Schöpfung. Für diejenigen, die nach einer hochwertigen Reproduktion suchen, ist genau dieses Detailniveau das, was das Kunstwerk wahrhaft transformativ macht und die anspruchsvolle Kunstfertigkeit der niederländischen Meister in einen zeitgenössischen Wohnraum bringt.

    Symbolik und der humanistische Geist

    Jenseits ihres visuellen Glanzes ist der „Obstkorb“ tief in der reichen Symbolsprache des Renaissance-Humanismus verwurzelt. In der Ära von van der Ast waren Stillleben selten nur Darstellungen von Nahrung; sie waren komplexe Allegorien. Der Korb selbst fungiert als Symbol für Fruchtbarkeit und die reichhaltigen Erträge eines wohlgepflegten Lebens, während die spezifischen Früchte oft eine moralische Bedeutung trugen. Trauben könnten auf die spirituelle Nahrung der Eucharistie hindeuten, während die Reife der Früchte als Memento Mori dient – eine sanfte Erinnerung an die Vergänglichkeit der Zeit und die Notwendigkeit, die Schönheit in ihrer Blütezeit zu schätzen.

    Diese Dualität zwischen dem Physischen und dem Metaphysischen schafft eine tiefgründige Ebene, die moderne Betrachter weiterhin anspricht. Das Gemälde lädt uns ein, unsere Wertschätzung für materiellen Überfluss mit einer tieferen, kontemplativeren Lebensweise in Einklang zu bringen. Ob in einer sonnendurchfluteten Frühstücksnische oder in einem formellen Arbeitszimmer platziert – diese Reproduktion bringt ein Erbe aus Weisheit, Klugheit und einer dauerhaften Leidenschaft für die Wunder des natürlichen Universums mit sich.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Balthasar Van Der Ast

    Geboren in Middelburg, Niederlande

    Der Meister des Miniaturuniversums: Balthasar van der Ast

    Im goldenen Licht der Niederlande des siebzehnten Jahrhunderts, einer Ära, die von beispiellosem Wohlstand und wissenschaftlicher Neugier geprägt war, trat Balthasar van der Ast als ein Virtuose des kleinteiligen Meisterwerks hervor. Geboren um 1593 in Middelburg, malte van der Ast nicht bloß Objekte; er inszenierte stille Dramen auf der Leinwand. Sein Leben war tief mit der aufstrebenden Kaufmannskultur Zeelands verwoben, da er der Sohn eines wohlhabenden Wollhändlers, Hans van der Ast, war. Dieser Hintergrund verlieh ihm weit mehr als nur soziale Stabilität; er ermöglichte ihm eine frühe Vertrautheit mit jenen exotischen Gütern und kostbaren Exponaten, die später zu den Protagonisten seiner gefeierten Stillleben werden sollten.

    Der Pfad seiner künstlerischen Seele wurde unwiderruflich durch seine Verbindung zur Bosschaert-Dynastie geformt. Durch ein familiäres Band wurde van der Ast zum Schützling des legendären Ambrosius Bosschaert dem Älteren, seinem Stiefvater. Unter dieser Anleitung meisterte er die akribische Präzision, die für das „Blumenstück“ erforderlich war – ein Genre, das eine fast mikroskopische Beobachtungsgabe verlangte. Diese Ahnenreihe der Exzellenz erlaubte es ihm, eine Technik zu verfeinern, die durch subtile Tonabstufungen und einen tiefen Respekt vor der physischen Textur der Natur gekennzeichnet war. Er war bei diesem Streben nach Perfektion nicht allein; gemeinsam mit seinen Schwägerern half er, eine Stilrichtung zu kultivieren, welche das zarte Zusammenspiel von Licht und Schatten in den Vordergrund stellte und einfache botanische Studien in tiefgründige Meditationen über die Existenz verwandelte.

    Eine Symphonie aus Muscheln und Flora

    Während sich viele seiner Zeitgenossen ausschließlich auf die vergängliche Schönheit der Blüten konzentrierten, erlangte van der Ast durch seine wegweisenden Erkundungen der Conchologie historische Unsterblichkeit. Er wurde zu einem Pionier der Muschelmalerei, indem er die verkalkten Überreste von Meerestieren mit derselben Ehrfurcht behandelte wie das weichste Blütenblatt. In Werken wie dem „Stillleben mit Pflaumen, Kirschen und Muscheln“ kann man die atemberaubende Verbindung verschiedener Texturen miterleben: Die saftige, lichtdurchlässige Haut der Früchte kontrastiert mit den harten, perlmuttartigen Oberflächen exotischer Muscheln. Diese Faszination war nicht rein ästhetischer Natur; sie spiegelte das wachsende wissenschaftliche Interesse der Epoche an der Naturgeschichte und die globale Reichweite des niederländischen Seehandels wider.

    Seine Kompositionen fungierten oft als weit mehr als bloße Zurschaustellung von Reichtum oder botanischer Genauigkeit. Ein genaues Betrachten eines Gemäldes von van der Ast bedeutet, sich mit einem komplexen Geflecht aus Symbolik auseinanderzusetzen, das in der humanistischen Philosophie verwurzelt ist. In seinen Arrangements lassen sich folgende Elemente finden:

    Die Vergänglichkeit des Lebens: Dargestellt durch verwelkende Blütenblätter oder Insekten, die genau jene Schönheit verzehren, in der sie leben.

    Wissenschaftliche Beobachtung: Eine akribische Dokumentation von Arten, die das Zeitalter der Entdeckungen und den Wissensdurst der Ära widerspiegelt.

    Vanitas-Themen: Subtile Mahnungen an die Sterblichkeit, wobei der Verfall von Früchten als eindringliches Memento Mori dient.

    Vermächtnis und künstlerische Bedeutung

    Der Einfluss von Balthasar van der Ast reichte weit über sein eigenes Atelier in Utrecht hinaus. Indem er Künstler wie Roelandt Savery in die lokale Gilde aufnahm, half er dabei, ein Umfeld zu schaffen, in dem Tonalität und Realismus gedeihen konnten. Seine Fähigkeit, leblosen Objekten einen Hauch von Leben einzuhauchen – eine Qualität, die in seinen Darstellungen von Eidechsen und Insekten sichtbar wird, die zwischen Früchten krabbeln – setzte neue Maßstäbe für das Goldene Zeitalter der Niederlande. Er führte das Genre des Stilllebens weg von der statischen Anordnung hin zu einer dynamischeren, atmenden Realität.

    Heute sind seine Werke Eckpfeiler weltweiter Museumssammlungen, vom British Museum bis zu den großen Galerien Europas. Sein Vermächtnis findet sich in jedem Pinselstrich wieder, der einen Tautropfen auf einem Blatt oder den irisierenden Glanz einer Muschel einfängt. Balthasar van der Ast bleibt ein Titan des Stilleven – ein Künstler, der der Welt lehrte, das Unendliche im Unendlichkleinen zu finden, und der die bescheidenen Objekte der natürlichen Welt in ewige Ikonen der Schönheit verwandelte.

    Museum

    Staatliche Museen zu Berlin

    Ausgestellt in Berlin, Germany

    Ein Spiegel der Epochen: Die Staatlichen Museen zu Berlin

    Im Herzen Berlins, einer Stadt, die von Geschichte und Wandel geprägt ist, erhebt sich ein einzigartiges Zeugnis menschlicher Kreativität und kultureller Vielfalt: die Staatlichen Museen zu Berlin. Mehr als nur eine Ansammlung von Kunstwerken, sind sie eine Reise durch Jahrtausende, ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der den Besucher in seinen Bann zieht. Von den prunkvollen Sälen der Museumsinsel bis hin zu den modernen Räumlichkeiten des Kulturforums entfaltet sich hier eine Welt voller Wunder, die sowohl den Kenner als auch den neugierigen Betrachter gleichermaßen fasziniert.

    Die Wurzeln dieser beeindruckenden Institution reichen zurück ins Jahr 1823, als König Friedrich Wilhelm III. mit visionärem Weitblick die "Königlichen Museen" gründete – eine Sammlung, die nicht nur preußischen Stolz widerspiegeln sollte, sondern auch den Geist einer offenen und global vernetzten Welt umarmen sollte. Diese Ambition wuchs im Laufe der Jahrzehnte zu einem komplexen Netzwerk von siebenzehn Museen heran, die in fünf unterschiedlichen Clustern organisiert sind und jeweils einen besonderen Aspekt menschlicher Schöpfungskraft beleuchten. Die Architektur selbst ist ein Spiegelbild dieser Entwicklung, mit ikonischen Bauten wie dem Alten Museum, dem Neuen Museum und dem Pergamonmuseum, Meisterwerke des Architekten Karl Friedrich Schinkel, dessen Verständnis von Raum und Licht bis heute unsere Wahrnehmung von Kunst prägt.

    Schätze der Antike und die Magie Ägyptens

    Die Museumsinsel, ein UNESCO-Weltkulturerbe, bildet das Herzstück dieser einzigartigen Museumslandschaft. Hier offenbaren sich Schätze aus aller Welt, die Zeugnis von den großen Zivilisationen vergangener Epochen geben. Im Alten Museum begegnet man der Eleganz griechischer und römischer Skulpturen, die Ideale von Schönheit und Bürgerlichkeit verkörpern. Doch gerade das Neue Museum übt eine besondere Anziehungskraft aus – es beherbergt die atemberaubende Büste der Nefertiti, ein Symbol ägyptischer Majestät. Dieses ikonische Kunstwerk, das 1912 entdeckt wurde, fesselt bis heute durch seine außergewöhnliche Lebendigkeit und vermittelt einen tiefen Einblick in die faszinierende Welt des alten Ägypten. Die jüngst abgeschlossene Restaurierung hat dem Neuen Museum nicht nur zu neuem Glanz verholfen, sondern auch die Präsentation der Nefertiti auf innovative Weise inszeniert und unterstreicht das Engagement der Staatlichen Museen für den Erhalt unseres kulturellen Erbes.

    Das Pergamonmuseum hingegen entführt in die Welt des Alten Orients. Hier kann man sich kaum dem Ehrfurcht einheimsen, wenn man vor dem rekonstruierten Ischtar-Tor von Babylon steht – seine leuchtenden Glasurbilder erzählen Geschichten von Macht und Pracht vergangener Reiche. Die monumentale Architektur und die beeindruckende Vielfalt der Exponate machen das Pergamonmuseum zu einem unvergesslichen Erlebnis.

    Von Meistern alter Zeiten bis zur Moderne

    Jenseits der Museumsinsel entfaltet sich eine weitere Facette der Staatlichen Museen. Im Kulturforum beherbergt die Gemäldegalerie Meisterwerke alter Meister, darunter Botticellis "Primavera", ein Fest der Schönheit und des Frühlings, sowie Rembrandts eindringliche Porträts, die tief in die menschliche Seele blicken. Das Kunstgewerbemuseum verzaubert mit seiner umfangreichen Sammlung dekorativer Künste – von kunstvoll geschnitzten Elfenbeinkästchen bis hin zu filigranen Wandteppichen, die einen lebendigen Zeugnis vergangener Geschmäcker und technologischer Innovationen darstellen. Diese Sammlungen bieten nicht nur Einblicke in künstlerische Strömungen, sondern auch in die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Kräfte, die sie geprägt haben.

    Die Staatlichen Museen zu Berlin sind mehr als nur ein Ort der Kunstbetrachtung – sie sind ein lebendiges Zeugnis deutscher Geschichte und Widerstandskraft. Die Sammlung spiegelt die turbulenten Ereignisse des 20. Jahrhunderts wider, von den romantischen Landschaften Caspar David Friedrichs bis hin zum schonungslosen Realismus Adolph Menzel’s Darstellungen preußischer Gesellschaft. Die Alte Nationalgalerie bietet einen besonderen Einblick in diese Ära und verdeutlicht die Spannung zwischen Tradition und Moderne, die das 19. Jahrhundert prägte.

    Heute stehen die Staatlichen Museen zu Berlin als Mahnmal für Berlins Widerstandskraft und sein unerschütterliches Engagement für den Erhalt des kulturellen Erbes. Die sorgfältigen Restaurierungsarbeiten am Pergamonmuseum sind ein Beweis dafür, dass diese Institutionen bestrebt sind, ihre ikonische Sammlung zu bewahren und zukünftigen Generationen zugänglich zu machen – damit die Schätze der Vergangenheit weiterhin Inspiration und Staunen wecken.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

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    topimpressionists.com/de/art/download/balthasar-van-der-ast-obstkorb-8y328h-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Ast, Balthasar Van Der. Obstkorb. 1625, Staatliche Museen zu Berlin. https://topimpressionists.com/de/art/balthasar-van-der-ast-obstkorb-8y328h-de/
    APA
    Ast, Balthasar Van Der (1625). Obstkorb [Painting]. Staatliche Museen zu Berlin. https://topimpressionists.com/de/art/balthasar-van-der-ast-obstkorb-8y328h-de/
    Chicago
    Balthasar Van Der Ast. Obstkorb. 1625. Staatliche Museen zu Berlin. https://topimpressionists.com/de/art/balthasar-van-der-ast-obstkorb-8y328h-de/
    Harvard
    Ast, Balthasar Van Der (1625) Obstkorb. Staatliche Museen zu Berlin. Available at: https://topimpressionists.com/de/art/balthasar-van-der-ast-obstkorb-8y328h-de/

    Genau hinsehen

    Obstkorb — Balthasar Van Der Ast

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: fruchtkomposition, niederländische malerei, blumenarrangement. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Stillleben mit Früchten, Muscheln und Insekten (1620), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Balthasar Van Der Ast war etwa 32 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Fragen & Antworten

    Aus welcher Epoche stammt "Obstkorb"?

    "Obstkorb" stammt aus der Epoche der – Frühe Neuzeit.

    In welchem Museum befindet sich das Original von „Obstkorb“?

    Das Originalwerk „Obstkorb“ können Sie im Staatliche Museen zu Berlin, Berlin, Germany bewundern.

    Ist "Obstkorb" eine gute Geschenkidee?

    Als Geschenk wird "Obstkorb" von Balthasar Van Der Ast für Anniversary empfohlen. Auch für andere Anlässe eignet es sich hervorragend.