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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Déshabillé - Hausrobenkleid

Name Klasse Datum

Charles Frederick Worth, Déshabillé - Hausrobenkleid, Kunstgewerbemuseum. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
Charles Frederick Worth topimpressionists.com/de/artists/charles-frederick-worth_de/
Lebensdaten des Künstlers
1825 – 1895
Ausgestellt in
Kunstgewerbemuseum topimpressionists.com/de/museums/kunstgewerbemuseum-berlin_de/
Artistic style
Romantik
Influences
Französische Kunst, Englische Mode
Notable elements or techniques
Komplexe Stickerei und Spitze
Subject or theme
Abendkleid

Im Kontext

Déshabillé - Hausrobenkleid — Charles Frederick Worth

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1820
  2. 1830
  3. 1840
  4. 1850
  5. 1860
  6. 1870
  7. 1880
  8. 1890

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 70 beim Tod.

Schattiert: das Lebenswerk von Charles Frederick Worth (1825–1895) jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1878 Hauptwirkungsjahre: 1878–1894 Spätwerke: ab 1894

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Für diese Aufnahme liegt kein genaues Jahr vor – wenn Sie die Lebensdaten des Künstlers und den Stil des Werkes berücksichtigen, auf welches Jahrzehnt würden Sie tippen?

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: topimpressionists.com/de/art/similar/charles-frederick-worth-deshabille-hausrobenkleid-D7U6FQ-de/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Reinweiß #fdfdfd

    Katalogisierte Palette

    • #FDFDFD
    • #20242D
    • #746857
    • #BEA479

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Pastelltöne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Reinweiß
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Aussagekraft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Starke farbliche Einheitlichkeit Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Charles Frederick Worth aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 7 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 33,3%
    2. 2 Kolumbien 11,1%
    3. 3 Ecuador 11,1%
    4. 4 Vereinigtes Königreich 11,1%
    5. 5 Japan 11,1%
    6. 6 Singapur 11,1%
    7. 7 Vereinigte Staaten von Amerika 11,1%

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 8 meistgesehenen Werke von Charles Frederick Worth

    1. 1 Evening Dress, 1894 26,7%
    2. 2 Kleid, 1868 13,3%
    3. 3 Dinner Dress, 1883 13,3%
    4. 4 Nachmittagskleid, 1880 13,3%
    5. 5 Coat, 1910 13,3%
    6. 6 Dinner Dress, 1892 13,3%
    7. 7 Yellow evening gown (back), 1914 6,7%
    8. — Déshabillé - Hausrobenkleid dieses Gemälde 0,0%

    Zusammen machen diese Werke 99,9% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 15 Werke dieses Künstlers, von denen 7 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde wurde in diesem Zeitraum noch nicht aufgerufen – es schließt die Liste ohne Platzierung ab. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Déshabillé - Hausrobenkleid — Charles Frederick Worth

    Ein Meisterwerk der Haute Couture: Das Kleid von Charles Frederick Worth

    Die Geschichte des Kleides von Charles Frederick Worth ist mehr als nur eine Erzählung über Mode; es ist ein Fenster zur Seele eines ganzen Jahrhunderts und ein Beweis für die außergewöhnliche Vision eines Mannes, der die Kunst des Gestaltungsbetriebs neu definiert hat. Geboren 1825 in Bourne, Lincolnshire, England, begann sein Leben mit einer Ausbildung im Bereich Textilhandel – Wissen, das ihm nicht nur eine solide Grundlage für seinen späteren Erfolg verschaffte, sondern auch eine tiefgreifende Verbindung zur Geschichte der Kunst und Kultur aufbaute. Sein Umzug nach Paris im Jahr 1845 markierte den Beginn seiner außergewöhnlichen Reise zum Zentrum europäischer Mode und Kunstwelt. Dort fand er Beschäftigung bei Gagelin-Opigez & Cie und etablierte sich schnell nicht nur als geschickter Verkäufer, sondern auch als kreativer Kopf, der Textilien mit einer beeindruckenden Präsenz verleihen konnte. Es war sein außergewöhnliches Talent für die Beobachtung von Trends und die Umsetzung dieser Beobachtungen in wunderschöne Kleidungsstücke, das ihn von anderen Künstlern und Unternehmern abhob und ihm schließlich einen Platz im Herzen eines öffentlichen Bewusstseins sicherte.

    Der Künstler: Charles Frederick Worth (1825-1895) war mehr als nur ein Schneider; er war ein wahrer Pionier der Haute Couture, dessen Einfluss auf die Kunst des Gestaltungsbetriebs bis heute nachweisbar ist.

    Die Geburt der Haute Couture: Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich eine neue Form von Modekunst – die Haute Couture –, deren Ursprung in Worths außergewöhnlicher Fähigkeit lag, Stoffe und Farben zu kombinieren und damit einzigartige Kleidungsstücke zu schaffen.

    Das Kleid selbst ist ein beeindruckendes Beispiel für die Kunst der französischen Mode des Jahres 1882. Es wurde von Charles Frederick Worth entworfen und stellt eine Meisterleistung sowohl hinsichtlich des Designs als auch der Technik dar. Die Silhouette ist schlank und elegant, beeinflusst maßgeblich von seinem Vorgänger, dem berühmten französischen Modedesigner Auguste Renoir (1841-1919). Der Kleidungsstück zeichnet sich durch einen hohen Kragen mit Aufstehkopf aus und wird durch eine besondere Verarbeitung des Stoffes und der Trimmerei noch verstärkt. Besonders auffällig ist die zweite Büstel, auch bekannt als Cul de Paris – ein dekorativer Überwurf für die Hüfte, der eine außergewöhnliche horizontale Betonung verleiht und damit einen wichtigen Ausdruck von Weiblichkeit und Bewegung verkörpert. Die hohe Qualität des verwendeten Stoffes und die kunstvolle Gestaltung der Trimmerei unterstreichen den Anspruch an Schönheit und Raffinesse, der für diese Zeit typisch ist.

    Die Technik: Worth setzte auf eine außergewöhnliche Kombination von verschiedenen Verfahren zur Herstellung eines Kleidungsstücks – darunter präzise Stoffauswahl, komplizierte Nähte und eine sorgfältige Gestaltung der Trimmerei.

    Das Material: Das Kleid besteht aus einem luxuriösen dunkelblauen Samtgewebe mit floralen Blütenmustern, das durch eine außergewöhnliche Verarbeitung und Auswahl von Stoffen und Trimmereien noch verstärkt wird.

    Die Geschichte dieses Kleides ist eng verbunden mit der Entwicklung der französischen Gesellschaft im späten 19. Jahrhundert und spiegelt die Werte und Ideale einer Zeit wider, in der Schönheit und Eleganz höchste Bedeutung hatten. Es wurde von Sarah Bernhardt, einer berühmten deutschen Schauspielerin und einer Ikone ihrer Zeit, getragen und gilt als eines der prägendsten Kleidungsstücke des französischen Haute Couture-Stil. Das Kleid ist ein beeindruckendes Beispiel für die Kunst der französischen Mode und erinnert an eine Zeit großer Kreativität und künstlerischer Innovation. Es wird bis heute von Kunstliebhabern und Sammlern gefeiert und dient als Inspiration für Innenarchitekten und Designer weltweit. Ein außergewöhnliches Werk, das die Geschichte der Haute Couture auf einzigartige Weise erzählt und ein unverzichtbares Element des französischen kulturellen Erbes darstellt.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Charles Frederick Worth

    Geboren in Bournemouth, Vereinigtes Königreich

    Frühe Jahre und Karriere

    Charles Frederick Worth, ein renommierter englischer Modedesigner, wurde am 13. Oktober 1825 in Bourne, Lincolnshire, im Vereinigten Königreich geboren. Er gilt weithin als der Vater der Haute Couture und revolutionierte die Modeindustrie mit seinen innovativen Designs und Geschäftsstrategien.

    Aufstieg zur Prominenz

    Worths Karriere begann in London, wo er als Verkaufsassistent bei Swan & Edgar's Kaufhaus arbeitete. Im Jahr 1846 zog er nach Paris und wurde schließlich führender Designer bei Gagelin-Opigez & Cie. Sein Fachwissen im Bereich der Schneiderei fiel den Klienten ins Auge, und ihm wurde die Erlaubnis erteilt, eine Kleiderabteilung zu eröffnen, was seinen Einstieg in die Welt des Damenschneiderhandwerks markierte.

    Gründung des Hauses Worth

    Im Jahr 1858 gründete Worth das Haus Worth in Paris, das schnell europäische Königshäuser und den gehobenen Gesellschaftskreis anzog. Er war Pionier bei der Verwendung von Live-Models zur Präsentation seiner Designs, und seine markierten Etiketten wurden zum Standard in der Branche.

    Bemerkenswerte Werke

    Zu Worths bemerkenswertesten Werken gehören:

    Afternoon Dress (Museum of Fine Arts, Boston), das sein Fachwissen in Satindesigns demonstriert.

    Dinner Dress (The Kyoto Costume Institute, Japan), das ein Chrysanthemenmuster und große Ärmel aufweist.

    Kleid (Design Museum Barcelona, Spanien), das die Einfachheit und Eleganz seiner Designs veranschaulicht.

    Vermächtnis

    Worths Einfluss auf die Modewelt ist unbestreitbar. Er erhöhte den Status des Damenschneiderhandwerks und machte den Designer zum Meinungsbildner in Sachen Damenmode. Sein Einfluss lässt sich in verschiedenen Museen erkennen, darunter die Russell-Cotes Art Gallery and Museum (Vereinigtes Königreich) und die Ingram Collection of Modern British and Contemporary Art (London).

    Erkunden Sie weitere Werke von Worth unter Charles Frederick Worth | AllPaintingsStore.com

    Entdecken Sie die Geschichte der französischen Kultur und ihren Einfluss auf die Mode unter Kultur Frankreichs - Wikipedia

    Erfahren Sie mehr über die kulturelle Bedeutung des Vereinigten Königreichs unter Kultur des Vereinigten Königreichs - Wikipedia

    Schlussfolgerung

    Charles Frederick Worths Vermächtnis in der Welt der Haute Couture ist unübertroffen. Seine innovativen Designs, Geschäftsstrategien und sein Einfluss auf die Modeindustrie inspirieren weiterhin Designer und Modebegeisterte gleichermaßen. Gemälde von 'Charles Frederick Worth' | Charles Frederick Worth: Abendkleid (The Kyoto Costume Institute, Japan) – große Ärmel und ein verstreutes Chrysanthemenmuster im gesamten Textil machen dieses Kleid zu einem beeindruckenden Stück. Charles Frederick Worth | AllPaintingsStore.com - Entdecken Sie weitere Werke von Worth auf AllPaintingsStore.com.

    Museum

    Kunstgewerbemuseum

    Ausgestellt in Berlin, Deutschland

    Ein Wandteppich der Zeit: Eine Entdeckungsreise durch das Berliner Kunstgewerbemuseum

    Betritt man das Kunstgewerbemuseum in Berlin, so betritt man nicht bloß ein Museum; man begibt sich auf eine tiefgreifende Reise durch Jahrhunderte europäischer Handwerkskunst und des Designs. Eingebettet in das pulsierende Herz des Kulturforums – ein Zeugnis postkriegerischer architektonischer Ambition – und ergänzt durch die opulente barocke Kulisse des Schlosses Köpenick, ist diese Institution weit mehr als eine bloße Sammlung schöner Objekte; sie ist ein lebendiges Narrativ, gewebt aus den Fäden von Glauben, Mäzenatentum, technologischer Innovation und sich wandelnden ästhetischen Empfindungen. Gegründet im Jahr 1868 als Deutsches Gewerbe-Museum, spiegelt seine Entwicklung die eigene turbulente Geschichte Berlins wider – von seinen frühen Tagen, in denen es die industrielle Kunstfertigkeit förderte, bis hin zu seiner heutigen Rolle als führendes Zentrum der angewandten Kunst, wobei jedes Exponat Geschichten von gesellschaftlichem Wandel und künstlerischen Revolutionen flüstert.

    Die Sammlung des Museums ist ein atemberaubendes Panorama, das von den schattigen Tiefen der Spätantike bis zu den dynamischen Strömungen des 20. Jahrhunderts reicht. Stellen Sie sich vor, Sie stünden den schimmernden Goldreliquiaren des Mittelalters gegenüber – besonders bewegend etwa der Arm des Heiligen Caesarius, wobei jedes Stück von Schichten religiöser Hingabe und komplizierter Handwerkskunst durchdrungen ist. Beim Übergang zur Renaissance begegnen Sie Silberschmiedearbeiten, die für die Ratsherren der Stadt Lüneburg in Auftrag gegeben wurden – eine glanzvolle Zurschaustellung fürstlicher Extravaganz neben zartem venezianischem Glas und exquisit gefertigten Majoliken, Zeugnisse der aufblühenden künstlerischen Geschicklichkeit, die an aristokratischen Höfen gepflegt wurde. Die Barockära entfaltet sich in einer Kaskade von Delfter Fayencen – lebendig mit komplizierten Mustern – und wunderbar gearbeiteter Glasarbeit, während die Porzellansammlung des Museums schlichtweg atemberaubend ist; sie zeigt die Entwicklung dieser Kunstform von der Rokoko-Opulenz MeiSens über die klassizistische Zurückhaltung und den Historismus bis hin zu den fließenden Linien des Jugendstils. Die schiere Breite und Tiefe dieser Sammlungen bietet eine seltene Gelegenheit, die Entwicklung des europäischen Designs über einen außergewöhnlichen Zeitraum nachzuverfolgen.

    Zwei Paläste, zwei Perspektiven

    Was das Kunstgewerbemuseum wahrhaftig auszeichnet, ist seine einzigartige Strategie der dualen Standorte. Das Gebäude im Kulturforum, 1985 von dem visionären Architekten Rolf Gutbrod vollendet, präsentiert einen systematischen Überblick über die europäische Designgeschichte – eine akribisch kuratierte Reise durch Stilrichtungen und technologische Fortschritte. Gutbrods charakteristischer Ansatz sah vor, strukturelle Elemente offen zu lassen, wodurch ein offener und einladender Raum entstand, der zur Kontemplation neben den Exponaten anregt. Im krassen Gegensatz dazu versetzt das Schloss Köpenick die Besucher mit seinen authentischen barocken Interieurs in die Vergangenheit und bietet einen immersiven Einblick in das aristokratische Leben des 16. bis 18. Jahrhunderts. Hier werden Möbel, Wandteppiche und dekorative Künste

    in situ

    präsentiert, akribisch restauriert, um das Ambiente einer vergangenen Ära wiederherzustellen – eine bewusste Entscheidung, die das Verständnis der Besucher für den ursprünglichen Kontext und Zweck der Objekte vertieft. Diese Gegenüberstellung – moderne Präsentation versus historisches Setting – ist es, was das Kunstgewerbemuseum wirklich auszeichnet und ein dynamisches sowie facettenreiches Erlebnis bietet.

    Ein Erbe aus Handwerk und Design

    Im Kunstgewerbemuseum geht es nicht einfach nur darum, schöne Dinge auszustellen; es widmet sich dem Verständnis der Frage,

    warum

    diese Dinge geschaffen wurden. Es dringt vor zu den gesellschaftlichen Werten, technologischen Innovationen und vorherrschenden ästhetischen Trends, die jedes Objekt geformt haben. Die „Neue Sammlung“, die der Handwerkskunst des 20. Jahrhunderts gewidmet ist, bietet besonders tiefe Einblicke; sie zeigt sowohl industriell gefertigte Produkte – ein Spiegelbild der Auswirkungen der Massenproduktion – als auch handgefertigte Stücke, was zur Reflexion über die sich wandelnde Beziehung zwischen Kunst, Design und Industrialisierung anregt. Ein Höhepunkt in diesem Bereich ist die bemerkenswerte Textilsammlung des Museums, darunter das Gewand des Heiligen Gereon, einer der ältesten erhaltenen europäischen Wandteppiche – ein Zeugnis für die dauerhafte Kraft der Textilkunst und ein greifbares Bindeglied zur mittelalterlichen Handwerkskunst. Das Engagement des Museums geht über die bloße Ausstellung hinaus; es untersucht aktiv die Geschichten hinter jedem Objekt und fördert so eine tiefere Wertschulung für den menschlichen Erfindungsgeist, der seinem Kern innewohnt.

    Der historische Kontext Berlins

    Um das Kunstgewerbemuseum voll und ganz zu schätzen, muss man die reiche und komplexe Geschichte Berlins berücksichtigen. Gegründet 1868 als Deutsches Gewerbe-Museum, entstand es in einer Zeit rasanter Industrialisierung und städtischen Wachstums innerhalb Deutschlands. Die Verlegung des Museums in das Stadtschloss im Jahr 1921 spiegelte Berlins Status als Hauptstadt des Deutschen Kaiserreiches wider. Der Zweite Weltkrieg brachte jedoch Verwüstung und zerstreute die Sammlung über Ost- und West-Berlin. Die anschließende Teilung der Stadt durch die Berliner Mauer erschwerte die Situation weiter und führte 1963 zur Verlegung des Museums in das Schloss Köpenick. Die duale Lage des Museums – Kulturforum und Köpenick – ist eine direkte Folge dieser historischen Fragmentierung und bietet unterschiedliche Perspektiven auf seine umfangreichen Bestände. Darüber hinaus ist die Geschichte des Museums untrennbar mit der Erzählung Berlins selbst verbunden – von seiner Rolle als Zentrum künstlerischer Innovation während der Gründerzeit bis hin zu seiner dauerhaften Bedeutung als Symbol des deutschen Kulturerbes.

    Bedeutende Ausstellungen und fortlaufende Erkundung

    Das Kunstgewerbemuseum beherbergt regelmäßig Sonderausstellungen, die spezifische Themen innerhalb seiner Sammlung beleuchten. Diese Veranstaltungen tauchen oft in besondere Designbewegungen, historische Epochen oder künstlerische Techniken ein und bieten den Besuchern frische Einblicke und fesselnde Perspektiven. Derzeit widmet sich das Museum der Präsentation einer vielfältigen Auswahl an Objekten aus verschiedenen Epochen und Kulturen, um die dauerhafte Relevanz von Handwerk und Design in der heutigen Gesellschaft hervorzuheben. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, spezielle Ausstellungen zu erkunden, die sich auf das industrielle Erbe Berlins, seine Rolle bei der Gestaltung der europäischen Mode oder die Entwicklung der dekorativen Künste im Laufe der Geschichte konzentrieren. Die Website des Museums bietet detaillierte Informationen über kommende Ausstellungen und Veranstaltungen, sodass Besucher ihr Erlebnis an ihre spezifischen Interessen anpassen können.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Déshabillé - Hausrobenkleid

    topimpressionists.com/de/art/download/charles-frederick-worth-deshabille-hausrobenkleid-D7U6FQ-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Worth, Charles Frederick. Déshabillé - Hausrobenkleid. n.d., Kunstgewerbemuseum. https://topimpressionists.com/de/art/charles-frederick-worth-deshabille-hausrobenkleid-D7U6FQ-de/
    APA
    Worth, Charles Frederick (n.d.). Déshabillé - Hausrobenkleid [Painting]. Kunstgewerbemuseum. https://topimpressionists.com/de/art/charles-frederick-worth-deshabille-hausrobenkleid-D7U6FQ-de/
    Chicago
    Charles Frederick Worth. Déshabillé - Hausrobenkleid. n.d. Kunstgewerbemuseum. https://topimpressionists.com/de/art/charles-frederick-worth-deshabille-hausrobenkleid-D7U6FQ-de/
    Harvard
    Worth, Charles Frederick (n.d.) Déshabillé - Hausrobenkleid. Kunstgewerbemuseum. Available at: https://topimpressionists.com/de/art/charles-frederick-worth-deshabille-hausrobenkleid-D7U6FQ-de/

    Genau hinsehen

    Déshabillé - Hausrobenkleid — Charles Frederick Worth

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: barockstil, modekunst, burgundisch. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Nachmittagskleid (1880), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Wiederkehrende Themen im Werk von Charles Frederick Worth: wert und französische mode, barock und königliche vorbilder, kunstgewerbemuseums sammlung. Welche davon lassen sich hier entdecken?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Déshabillé - Hausrobenkleid — Charles Frederick Worth

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. ¿Quién fue Charles Frederick Worth y qué importancia tuvo en la historia de la moda?

      • A Un pintor inglés famoso.
      • B El fundador de la alta costura.
      • C Un escultor italiano reconocido.
    2. 2. ¿Qué estilo arquitectónico influyó en el diseño de este vestido?

      • A Estilo barroco.
      • B Estilo griego clásico.
      • C Estilo francés Beaux Arts.
    3. 3. ¿Cómo se llama la estructura especial que destaca en esta prenda?

      • A Culottes.
      • B Corset.
      • C Segundo busto.
    4. 4. ¿Dónde fue exhibido este vestido originalmente?

      • A El Louvre París.
      • B El Museo Estatal de Berlín.
      • C El Teatro Scala Milán.
    5. 5. ¿Qué materiales fueron utilizados para crear este vestido?

      • A Lana merino y seda pura.
      • B Terciopelo negro y encaje dorado.
      • C Satén de seda rosa y tul.

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1A · 2C · 3B · 4A · 5A

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Welchen Stellenwert nimmt "Déshabillé - Hausrobenkleid" innerhalb der Haute Couture Stil ein?

    Innerhalb der Haute Couture Stil-Strömung weist „Déshabillé - Hausrobenkleid“ ein Ikonisch Bekanntheitsniveau auf.

    Wie intensiv und gesättigt sind die Farben von "Déshabillé - Hausrobenkleid" von Charles Frederick Worth?

    Die Farbsättigung von "Déshabillé - Hausrobenkleid" beträgt Gedämpft bei einer Intensität von Monochrom.

    Welche emotionale Stimmung vermittelt "Déshabillé - Hausrobenkleid" von Charles Frederick Worth?

    "Déshabillé - Hausrobenkleid" von Charles Frederick Worth vermittelt eine Romantisch emotionale Stimmung.