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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Zwei Pferde

Name Klasse Datum

Franz Marc, Zwei Pferde (1908), Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Franz Marc topimpressionists.com/de/artists/franz-marc_de/
Lebensdaten des Künstlers
1880 – 1916
Gemalt
1908
Medium
Bronze Molten metal poured into a mould made from the artist’s model, then finished and polished by hand.
Bewegung
German Expressionism
Zeitraum
Moderne
Ausgestellt in
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe topimpressionists.com/de/museums/staatliche-kunsthalle-karlsruhe-carlsruhe_de/
Artistic style
Abstrakt
Influences
Vincent van Gogh
Notable elements or techniques
Traditionelle Bronzegussmethode
Subject or theme
Tierwelt

Im Kontext

Zwei Pferde — Franz Marc

Entstehungsjahr

  1. 1880
  2. 1890
  3. 1900
  4. 1910

Schattiert: das Lebenswerk von Franz Marc (1880–1916) ▲ dieses Werk, 1908

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Reinweiß #eaebe8

    Gespeicherte Palette

    • #EAEBE8
    • #3A352F
    • #676058
    • #CFD0CD
    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Reinweiß
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Ausdrucksstärke Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Hohe farbliche Harmonie Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Zwei Pferde — Franz Marc

    Zwei Pferde: Eine Begegnung mit Farbe und Spiritualität

    Franz Marc’s “Zwei Pferde” – Zwei Pferde – ein beeindruckendes Werk des deutschen Expressionismus, geschaffen im Jahr 1908. Dieses außergewöhnliche Bronzeskulptur stellt zwei entschlappte Pferde dar, die sich eng aneinander lehnen und ihre Köpfe aufeinander ruhen. Die Skulptur befindet sich auf einer kreisförmigen Basis, die harmonisch in das Gesamtbild einfliesst und eine Atmosphäre von Ruhe und Intimität schafft.

    Die Farbe des Bronzes ist tief und warm, geprägt von einem natürlichen Patina, die den Eindruck eines langen Lebens verleiht und die ursprüngliche Schönheit des Materials betont. Marc verwendete eine außergewöhnliche Technik – traditionelle Bronzegussmethoden –, um diese beeindruckende Darstellung zu erreichen. Die Oberfläche ist rau und uneben, was nicht nur die Gießtechnik widerspiegelt sondern auch eine Verbindung zur Natur herstellt und somit einen wichtigen Aspekt der künstlerischen Philosophie von Marc hervorhebt.

    Der Ausdrucksstil spiegelt sich deutlich in dieser Arbeit wider und erinnert an die Werke von Vincent van Gogh, dessen Einfluss auf Marc’s künstlerische Entwicklung nicht zu unterschätzen ist. Durch die Verwendung von einfachen Formen und Farben gelang es Marc, eine tiefere Bedeutung einzubetten – eine Suche nach der Essenz des Lebens durch die Reinheit der Natur und insbesondere durch die Darstellung von Tieren. Diese Tiere werden hier nicht nur als Objekte der Beobachtung dargestellt sondern auch als Symbole für Spiritualität und Verbindung zur Welt um uns herum.

    Die Skulptur ist Teil einer größeren Bewegung innerhalb der Kunstgeschichte, nämlich dem Expressionismus. Dieser Stil zeichnet sich durch eine subjektive Darstellung der Realität aus und betont Emotionen und Gefühle statt objektiver Beobachtung. Künstler wie Marc wollten ihre innersten Gedanken und Erfahrungen zum Ausdruck bringen und damit einen Beitrag zur Diskussion über die Rolle der Kunst im Leben des Einzelnen leisten. Eine hochwertige Reproduktion von “Zwei Pferde” kann daher nicht nur eine wunderschöne Ergänzung für jedes Wohnzimmer sein sondern auch eine Erinnerung daran, dass Kunst eine Sprache ist, die über Worte hinausgeht und uns tief berühren kann.

    Material: Bronze

    Technik: Traditioneller Bronzeguss

    Stil: Expressionismus

    Jahrgang: 1908

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Franz Marc

    Geburtsort München, Deutschland

    Franz Marc: Ein Pionier des Deutschen Expressionismus

    Frühes Leben und Ausbildung

    Franz Moritz Wilhelm Marc wurde am 8. Februar 1880 in München, Deutschland, geboren.

    Sein Vater, Wilhelm Marc, war Landschaftsmaler und beeinflusste seinen Sohn zunächst durch seine künstlerischen Neigungen.

    Marc erwog kurz Theologie, bevor er sich der Kunst widmete und nach dem Besuch der Universität München an der Akademie der Bildenden Künste in München studierte.

    Zu den frühen Studien gehörten das Kopieren von Meistern und die Erforschung verschiedener künstlerischer Techniken.

    Künstlerische Entwicklung und Einflüsse

    Anfangs wurden Marcs Werke von Impressionismus und akademischen Malstilen beeinflusst.

    Ein entscheidender Moment war seine Besuche in Paris, wo er die Werke von Vincent van Gogh entdeckte und seine Verwendung von Farbe und emotionaler Ausdruck maßgeblich prägte.

    Er experimentierte mit verschiedenen künstlerischen Gruppen wie der Neuen Künstlervereinigung München, bevor er Der Blaue Reiter gemeinsam gründete.

    Auch Robert Delaunays Werk beeinflusste Marcs Erkundung abstrakter Formen und lebendiger Farben.

    Der Blaue Reiter und Schlüsselwerke

    Im Jahr 1911 gründete Marc gemeinsam mit Wassily Kandinsky Der Blaue Reiter (Der Blaue Reiter), eine Zeitschrift und Künstlergruppe, die für den deutschen Expressionismus von zentraler Bedeutung wurde.

    Diese Gruppe suchte nach spiritueller Bedeutung in der Kunst und lehnte traditionelle künstlerische Konventionen ab.

    Bekannte Werke aus dieser Zeit sind:

    Der Tiger (1912) – zeigend seinen sich entwickelnden Stil und seine symbolische Verwendung von Tieren.

    Rehdamee (1912) - demonstrierend eine wachsende Konzentration auf Tierdarstellungen.

    Der Turm der blauen Pferde, Die Füchse und das Schicksal der Tiere (1913) – repräsentierend die Culmination seiner künstlerischen Vision.

    Themen und Künstlerischer Stil

    Marcs Kunst ist durch ihre lebendigen Farben, vereinfachte Formen und symbolische Darstellung von Tieren gekennzeichnet.

    Er glaubte, dass Tiere eine Reinheit und eine spirituelle Verbindung zur Natur besaßen, die der Mensch verloren hatte.

    Seine Verwendung von Farbe diente nicht nur der Beschreibung, sondern auch dem Ausdruck, Emotionen und innere Zustände zu vermitteln.

    Er versuchte, die Essenz seiner Motive darzustellen, anstatt realistische Darstellungen.

    Erster Weltkrieg und tragisches Ende

    Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 wurde Marc in die deutsche Armee eingezogen.

    Trotz seines Versuchs, aufgrund seiner künstlerischen Tätigkeit von der Dienstpflicht freigestellt zu werden, diente er als Kavallerieoffizier.

    Er starb am 4. März 1916 im Verlauf der Schlacht an der Verdun tragisch.

    Sein Tod beendete eine vielversprechende Karriere, festigte aber gleichzeitig seinen Platz in der Kunstgeschichte.

    Vermächtnis und historische Bedeutung

    Marcs Werk bleibt hoch einflussreich für seine expressive Verwendung von Farbe, symbolische Bilder und spirituelle Tiefe.

    Er gilt als eine Schlüsselgestalt bei der Entwicklung des Deutschen Expressionismus und als Vorläufer der abstrakten Kunst.

    Seine Gemälde werden in großen Museen auf der ganzen Welt ausgestellt, darunter das Lenbachhaus in München, das eine umfangreiche Sammlung seiner Werke beherbergt.

    Marcs künstlerische Vision inspiriert weiterhin Künstler und fesselt das Publikum bis heute.

    Museum

    Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

    Aktuell ausgestellt in Karlsruhe, Deutschland

    Eine Reise durch sieben Jahrhunderte europäischer Pracht

    Die Schwelle der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe zu überschreiten, bedeutet nicht bloß, eine Galerie zu betreten; es ist der Eintritt in einen sorgfältig kuratierten Pfad durch die eigentliche Seele des europäischen künstlerischen Schaffens. Diese Institution, von Heinrich Hübsch als ein

    Gesamtkunstwerk

    konzipiert, umhüllt den Besucher mit einer Atmosphäre, in der die Architektur selbst in Harmonie mit den ausgestellten Meisterwerken singt. Von ihren Ursprüngen im exquisiten Mahlerei-Cabinet, das von Markgräfin Karoline Luise zusammengestellt wurde, dient das Gebäude als prachtvolles Depot künstlerischen Genies und erlaubt es uns, die Evolution der menschlichen Vision über sieben bemerkenswerte Jahrtausende hinweg nachzuzeichnen.

    Die Struktur selbst flüstert Geschichten der Ästhetik des 19. Jahrhunderts und bietet einen unvergleichlichen Einblick darin, wie Kunst einst erlebt wurde – ein tiefgründiger Dialog zwischen Mäzen, Objekt und Umgebung. Während sich Teile ihrer Erzählung im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien weiter entfalten, bleibt das Kernerlebnis eines atemberaubender Immersion: ein Ort, an dem Geschichte nicht nur beobachtet, sondern gefühlt wird.

    Echos der alten Meister: Von göttlicher Intensität bis zu häuslicher Gelassenheit

    Die Sammlung selbst ist ein reicher Wandteppich, gewebt aus den Fäden zahlloser Meister. Für jene, deren Herz im Takt der tiefen Spiritualität des Spätmittelalters schlägt, spricht die Präsenz der Werke von Matthias Grünewald Bände – eine viszerale Begegnung mit religiöser Inbrunst, festgehalten auf Holztafeln. Ganz in der Nähe lockt die akribische Federführung Albrecht Dürers und lädt zur Kontemplation vor ikonischen Stücken wie den „Vier Reitern der Apokalypse“ ein. Das 16. Jahrhundert pulsiert vor Energie durch die detaillierten Erzählungen von Hans Baldung und Lucas Cranach dem Älteren, während die dynamischen Kompositionen von Hans Burgkmair uns an die frühe Meisterschaft der Kunst im Geschichtenerzählen erinnern.

    Wenn unser Blick weiterwandert, finden wir uns in das goldene Zeitalter der niederländischen und flämischen Schulen versetzt. Hier scheint Rembrandts unvergleichliche Beherrschung von Licht und Schatten in der Lage zu sein, jedem Porträt neues Leben einzuhauchen, während Pieter de Hooch Momente exquisiter, sonnendurchfluteter häuslicher Ruhe bietet. Der lebendige Pinselstrich von Peter Paul Rubens bildet einen Gegenpol aus purer, freudiger Energie zu diesen intimeren Szenen.

    Der moderne Puls: Von romantischer Sehnsucht bis zur Avantgarde-Schärfe

    Der erzählerische Bogen setzt sich nahtlos im 19. Jahrhundert fort, wo die erhabenen Visionen von Caspar David Friedrich uns in Landschaften einladen, die das innere emotionale Terrain widerspiegelung. Diese romantische Sehnsucht weicht dem kraftvollen Realismus, wie ihn Lovis Corinth vertrat, und dem evokativen Licht, das Hans Thoma einfing. Doch das Museum verweilt nicht in der Nostalgie; es fungiert als lebenswichtiger Kanal zur Moderne. Die Saat des 20. Jahrhunderts wird mit den wegweisenden Akzenten von August Macke und Ernst Ludwig Kirchner gesät und führt uns hin zu den radikalen Erkundungen von Max Ernst, Juan Gris und Robert Delaunay. Diese Werke fordern den Betrachter heraus und verlangen nach einer Teilnahme am Dialog zwischen Tradition und dem aufkeimenden Geist der Abstraktion.

    Ein Refugium für das zeitgenössische Auge

    Was diese Kunsthalle wahrhaft auszeichnet, ist ihr Engagement, sowohl Hüterin des Erbes als auch Bewunderin der Innovation zu sein. Sie versteht, dass Kunst nicht in isolierten Epochen existiert; sie fließt. Diese Hingabe zur Bewahrung neben dem zeitgenössischen Dialog macht sie für Sammler, Gelehrte und Designer gleichermaßen unwiderstehlich. Ob man nun die tiefe Resonanz eines Renaissance-Altarbildes für einen prächtigen Saal sucht oder die klaren, intellektuellen Linien der frühen Moderne für einen kuratierten Innenraum – die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe bietet mehr als bloßes Betrachten: Sie bietet Kontext. Sie lädt Sie ein, Teil eines fortlaufenden Gesprächs über Jahrhunderte hinweg zu werden und macht jeden Besuch zu einer tiefgründigen Meditation über die dauerhafte Kraft menschlicher Kreativität.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

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    MLA
    Marc, Franz. Zwei Pferde. 1908, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. https://topimpressionists.com/de/art/franz-marc-zwei-pferde-D4BJQ7-de/
    APA
    Marc, Franz (1908). Zwei Pferde [Painting]. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. https://topimpressionists.com/de/art/franz-marc-zwei-pferde-D4BJQ7-de/
    Chicago
    Franz Marc. Zwei Pferde. 1908. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. https://topimpressionists.com/de/art/franz-marc-zwei-pferde-D4BJQ7-de/
    Harvard
    Marc, Franz (1908) Zwei Pferde. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe. Available at: https://topimpressionists.com/de/art/franz-marc-zwei-pferde-D4BJQ7-de/

    Genau hinsehen

    Zwei Pferde — Franz Marc

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: bronze sculpture, animal form, organic shapes. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Die Großen Blauen Pferde (1911), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Franz Marc war etwa 28 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Zwei Pferde — Franz Marc

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. ¿Quién fue Franz Marc?

      • A Vincent van Gogh
      • B Pablo Picasso
      • C Franz Marc
    2. 2. ¿En qué estilo artístico se creó esta escultura?

      • A Impresionismo
      • B Cubismo
      • C Expresionismo
    3. 3. ¿Qué materiales fueron utilizados para crear la escultura?

      • A Pintura al óleo
      • B Cerámica
      • C Bronce
    4. 4. ¿Cómo describirías el uso de la luz en esta fotografía?

      • A Intensa y directa
      • B Suave y difusa
      • C Ausente
    5. 5. ¿Qué influencia tuvo Vincent van Gogh en el estilo artístico de Marc?

      • A Marc admiraba profundamente la técnica impresionista.
      • B Marc buscó inspiración en los colores vibrantes y las emociones expresivas de Van Gogh.
      • C Van Gogh fue un maestro que enseñó a Marc sobre escultura.

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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