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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Landschaft am Waldrand

Name Klasse Datum

John Crome, Landschaft am Waldrand (1820), Courtauld-Galerie. Gemeinfrei. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
John Crome topimpressionists.com/de/artists/john-crome_de/
Lebensdaten des Künstlers
1768 – 1821
Gemalt
1820
Bewegung
Norwich School
Zeitraum
– 19. Jahrhundert
Ausgestellt in
Courtauld-Galerie topimpressionists.com/de/museums/courtauld-galerie-london_de/
Artistic style
Romantik
Influences
Niederländische Meister
Notable elements or techniques
Lockere Pinselführung
Subject or theme
Waldszene

Im Kontext

Landschaft am Waldrand — John Crome

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1760
  2. 1770
  3. 1780
  4. 1790
  5. 1800
  6. 1810
  7. 1820

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 53 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 52 war. Der Künstler wurde 53 alt. 12 der 17 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von John Crome (1768–1821) ▲ dieses Werk, 1820 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1811 Hauptwirkungsjahre: 1811–1820 Spätwerke: ab 1820

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: topimpressionists.com/de/art/similar/john-crome-landschaft-am-waldrand-aqqp5j-de/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Espresso #59482c

    Katalogisierte Palette

    • #59482C
    • #98753D
    • #392F1D
    • #CCB98E

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Erdig Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Espresso
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Sanft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Harmonische Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Tiefste Schattenwerte Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Mäßig sanfte Sättigung Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von John Crome aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 4 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 75,0%1.200 visits
    2. 2 Hong Kong 12,5%200 visits
    3. 3 Deutschland 6,2%100 visits
    4. 4 Niederlande 6,2%100 visits

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 9 meistgesehenen Werke von John Crome

    1. 1 Landschaft am Waldrand, 1820 dieses Gemälde 23,5%400 visits
    2. 2 Landschaft mit einem Fluss 17,6%300 visits
    3. 3 Grove Scene, 1820 11,8%200 visits
    4. 4 A Mountain Scene, 1806 11,8%200 visits
    5. 5 Marlingford Grove, 1815 11,8%200 visits
    6. 6 Mousehold Heath, Norwich, 1820 5,9%100 visits
    7. 7 The Mill (after Rembrandt van Rijn) 5,9%100 visits
    8. 8 Moonlight Norwich, Norfolk 5,9%100 visits
    9. 9 Der Pflugmann 5,9%100 visits

    Zusammen machen diese Werke 100,0% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 29 Werke dieses Künstlers, von denen 9 mindestens einmal betrachtet wurden. This painting ranks 1 of them, with 23,5% of that attention (400 visits). Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Landschaft am Waldrand — John Crome

    Ein stiller Rand: John Cromes „Landschaft am Waldrand“

    John Cromes „Landschaft am Waldrand“, gemalt etwa zwischen 1800 und 1820, ist weit mehr als nur die bloße Darstellung einer Landschaft in Norfolk; es ist eine sorgfältig komponierte Meditation über das Licht, die Atmosphäre und die tiefe Verbindung zwischen der Menschheit und der natürlichen Welt. Dieses Werk, das heute in der Courtauld Gallery in London zu finden ist, verkörpert die Kernprinzipien der Norwich School – einer Bewegung, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, den einzigartigen Charakter von East Anglia mit einem dezenten, aber zutiefst evokativen Realismus einzufangen.

    Cromes künstlerische Herkunft ist faszinierend. Er war keine kosmopolitische Größe, sondern ein tief in seiner Heimat verwurzelter Künstler. Seine Erziehung in Norwich, das zu jener Zeit eine geschäftige Marktstadt war, verlieh ihm einen scharfen Blick für Beobachtungen und einen tiefen Respekt vor den Rhythmen des ländlichen Lebens. Diese Verwurzelung prägte seinen malerischen Ansatz maßgeblich – er verzichtete auf dramatische Panoramen oder heroische Motive und konzentrierte sich stattdessen auf die subtile Schönheit des Alltäglichen: die stille Kurve einer Hecke, das gesprenkelte Licht, das durch die Bäume filtert, und die gedämpften Töne von Erde und Himmel.

    Die Sprache von Licht und Schatten

    In technischer Hinsicht ist „Landschaft am Waldrand“ eine Meisterklasse der atmosphärischen Perspektive. Crome verwendet eine zurückhaltende Palette, die von Braun-, Grün- und Blautönen dominiert wird – Farben, die die Nuancen der Landschaft von Norfolk perfekt widerspiegeln. Dabei geht es jedoch nicht nur um die bloße Nachahmung von Farben; er nutzt subtile Abstufungen, um die Illusion von Tiefe und Distanz zu erzeugen. Der Pfad im Vordergrund, mit lockereren Pinselstrichen ausgeführt, wirkt fast greifbar, während die Bäume, die in den Hintergrund rücken, weicher und verschwommener werden, was ihre zunehmende Ferne suggeriert. Der Künstler manipuliert Licht und Schatten meisterhaft und schafft so eine diffuse Beleuchtung, die der Szene eine stille Gelassenheit verleiht.

    Cromes Technik ist besonders für ihre Ökonomie im Pinselstrich bemerkenswert. Er vermeidet überflüssige Details und wählt stattdessen, die Form durch gezielt gesetzte Striche anzudeuten. Dieser Ansatz erlaubt es dem Auge des Betrachters, über die Leinwand zu wandern, die Atmosphäre aufzusaugen und die Stille der Landschaft zu spüren. Die Komposition selbst – ein einfacher Pfad, der in einen dichten Wald führt – erzeugt ein Gefühl der Einladung, das uns in die Szene hineinzieht und zur Kontemplation anregt.

    Die Norwich School und ihre Wurzeln

    Um „Landschaft am Waldrand“ vollends zu würdigen, ist es essenziell, den Kontext zu verstehen, in dem Crome wirkte. Die Norwich School, begründet von Künstlern wie Crome und Robert Ladbrooke, war eine bewusste Reaktion auf die vorherrschenden Trends in den Londoner Kunstkreisen. Indem sie die großen Erzählungen und idealisierten Formen ablehnten, die von der Royal Academy bevorzugt wurden, suchten diese Maler nach dem authentischen Charakter ihrer Heimat East Anglia. Sie waren tief beeinflusst von den niederländischen Meistern – insbesondere den Landschaften von Jacob van Ruisdael und Jan Both –, deren Umgang mit Licht, Atmosphäre und subtiler Farbe sie zutiefst bewunderten.

    Cromes Werk spiegelt zudem ein breiteres romantisches Empfinden wider – eine Wertschätzung für die Kraft der Natur, Emotionen hervorzurufen und zur Besinnung anzuregen. Doch im Gegensatz zu den eher offen dramatischen Landschaften anderer romantischer Maler zeichnen sich Cromes Szenen durch eine stille Zurückhaltung und ein Gefühl von unterschwelliger Schönheit aus. Er versucht nicht, uns mit Spektakel zu überwältigen; stattdessen lädt er uns ein, an den einfachen Freuden der Beobachtung der natürlichen Welt teilzuhaben.

    Ein Gefühl von Ort und Zeitlosigkeit

    „Landschaft am Waldrand“ ist mehr als nur ein schönes Bild; es ist eine kraftvolle Beschwörung eines Ortes. Es fängt das Wesen von Norfolk ein – seine sanften Hügel, seine dichten Wälder und sein sich ständig veränderndes Licht. Das Gemälde wirkt tief in der Zeit verwurzelt und suggeriert, dass diese Landschaft seit Jahrhunderten existiert, unberührt vom Vergehen menschlicher Ereignisse. Es ist eine Erinnerung an unsere Verbindung zur natürlichen Welt und an die beständige Schönheit der englischen Landschaft.

    Reproduktionen dieses Werkes bieten die wunderbare Gelegenheit, diese stille Kontemplation in jeden Raum zu bringen. Die subtilen Nuancen von Farbe und Licht, die von Crome so sorgfältig ausgearbeitet wurden, werden wunderschön wiedergegeben und ermöglichen es dem Betrachter, dieselbe Ruhe und Gelassenheit zu erfahren, die der Künstler beabsichtigt hat.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    John Crome

    Geboren in Norwich, Vereinigtes Königreich

    Frühes Leben und Ausbildung

    Geboren: Norwich, Vereinigtes Königreich (1768)

    Gestorben: 1821

    Cromes frühes Leben war von bescheidenen Anfängen geprägt. Er wurde in Norwich, Norfolk, als Sohn eines Webers geboren.

    Ab seinem zwölften Lebensjahr arbeitete er als Botenjunge für einen Arzt, bevor er zu Francis Whisler ausgebildet wurde, einem Haus-, Wagen- und Schildermaler. Dies vermittelte ihm grundlegende Fähigkeiten im Malen und Design.

    Eine bedeutende Freundschaft entwickelte sich in dieser Zeit mit Robert Ladbrooke, einem Lehrlingdrucker, der ebenfalls ein gefeierter Landschaftsmaler wurde. Sie teilten ein Zimmer und skizzierten häufig gemeinsam in der Norfolk-Landschaft.

    Frühe Einflüsse umfassten das Kopieren von Drucken, die sie erwarben, was ein großes Interesse am Lernen von etablierten Künstlern zeigte.

    Entwicklung als Künstler und die Norwich School

    Cromes künstlerische Entwicklung wurde durch Thomas Harvey aus Old Catton unterstützt, der ihm Zugang zu seiner Kunstsammlung gewährte, sodass Crome Werke von Gainsborough und Hobbema studieren konnte.

    Er erhielt weitere Anleitung und Ermutigung von Sir William Beechey R.A. und John Opie R.A., was eine Verbindung zu prominenten Künstlern seiner Zeit demonstrierte.

    Im Jahr 1803 gründete Crome zusammen mit Robert Ladbrooke die Norwich Society of Artists. Dies markierte den formellen Beginn der Norwich School von Malern, einer bedeutenden Kunstbewegung außerhalb Londons.

    Die Norwich School betonte die direkte Beobachtung der Natur und versuchte, den einzigartigen Charakter der Norfolk-Landschaft einzufangen.

    Crome diente mehrfach als Präsident der Gesellschaft und festigte damit seine Führungsrolle innerhalb der Bewegung.

    Künstlerischer Stil und Einflüsse

    Cromes Stil ist durch eine romantische Sensibilität gekennzeichnet, die sich in seinem ausdrucksstarken Pinselstrich und den atmosphärischen Darstellungen von Landschaften zeigt.

    Sein Hauptthema waren Norfolk-Szenen, was eine tiefe Verbindung zu seiner lokalen Umgebung widerspiegelt.

    Wichtige Einflüsse: Die holländische Malerei des 17. Jahrhunderts (insbesondere Hobbema) und die Werke von Richard Wilson waren bedeutende Einflüsse auf Cromes künstlerischen Ansatz.

    Er war einer der ersten englischen Künstler, der identifizierbare Baumarten korrekt darstellte und ging damit über verallgemeinerte Formen in seinen Landschaften hinaus.

    Crome arbeitete sowohl in Aquarell als auch in Öl kompetent und schuf im Laufe seiner Karriere über 300 Ölgemälde.

    Wichtige Errungenschaften und Vermächtnis

    Cromes Beitrag zur Norwich School etablierte eine ausgeprägte regionale künstlerische Identität und förderte eine Gemeinschaft von Malern, die sich der Schönheit von Norfolk widmeten.

    Er stellte zwischen 1806 und 1818 dreizehn Werke an der Royal Academy aus und erlangte so landesweite Anerkennung.

    Seine Radierungen, obwohl sie zu seinen Lebzeiten nicht veröffentlicht wurden, demonstrierten eine weitere Facette seines künstlerischen Talents.

    Eine Gedenkausstellung nach seinem Tod zeigte über 100 seiner Werke und unterstrich den hohen Stellenwert, der ihm von seinen Kollegen eingeräumt wurde.

    Cromes Vermächtnis geht über seine Kunstwerke hinaus; Orte wie Crome’s Broad und Crome Ward sind ihm zu Ehren benannt, was seine bleibende Wirkung auf Norwich und Norfolk verdeutlicht.

    Spätere Jahre und Tod

    Im Jahr 1814 besuchte Crome nach Napoleons Niederlage Paris und ließ Ansichten der Stadt in seine Arbeit einfließen.

    Er war viele Jahre lang Zeichenlehrer an der Norwich School und förderte so die Talente zukünftiger Künstler wie James Stark und Edward Thomas Daniell.

    Crome starb am 22. April 1821 in Norwich. Seine letzten Worte sollen gewesen sein: "Oh Hobbema, mein lieber Hobbema, wie habe ich dich geliebt", was seine tiefe Bewunderung für den niederländischen Meister widerspiegelt.

    Museum

    Courtauld-Galerie

    Ausgestellt in London, Vereinigtes Königreich

    Ein Sanctuary of Light: Exploring The Courtauld Gallery

    Im Herzen von London, eingebettet in die majestätische Silhouette von Somerset House, erhebt sich The Courtauld Gallery als ein wahrhaft außergewöhnliches Juwel der Kunstgeschichte. Mehr als nur eine Sammlung von Gemälden – es ist ein lebendiges Fenster in die Welt des Impressionismus und Post-Impressionismus, ein Ort, an dem Licht, Farbe und Emotion in einer harmonischen Symphonie verschmelzen. Die Galerie, gegründet im Jahr 1932 durch die visionäre Schenkung von Samuel Courtauld, Lord Lee of Fareham, und Sir Robert Witt, hat sich zu einem der renommiertesten Kunstinstitutionen Europas entwickelt – ein Vermächtnis, das tief in der Geschichte des privaten Kunstsammlers verwurzelt ist.

    Was The Courtauld Gallery von anderen Museen abhebt, ist nicht allein die beeindruckende Qualität ihrer Sammlung, sondern vor allem ihre konsequente Fokussierung. Hier findet man keine bloße Ansammlung von Werken, sondern eine sorgfältig kuratierte Auswahl, die den Höhepunkt der künstlerischen Entwicklung dieser Epoche repräsentiert. Betrachten Sie beispielsweise Manets A Bar at the Folies-Bergère – ein Gemälde, das nicht nur einen flüchtigen Moment in der pulsierenden Atmosphäre des Pariser Nachtlebens einfängt, sondern auch eine subtile Spannung zwischen Beobachter und beobachtetem erzeugt. Oder Vincent van Goghs Selbstporträt mit verbundenem Ohr, ein Werk von unglaublicher Intensität, das die inneren Konflikte und emotionalen Turbulenzen des Künstlers auf eindringliche Weise offenbart. Cézannes Stillleben und Landschaften sind weitere Schlüsselwerke, die den Weg für die moderne Kunst legten – Meisterleistungen der Beobachtungsgabe und des Farbauftrags.

    Architektonische Harmonie: Ein Dialog zwischen Kunst und Raum

    Die architektonische Umgebung von The Courtauld Gallery ist ebenso beeindruckend wie die Sammlung selbst. Somerset House, entworfen vom renommierten Architekten William Chambers im späten 18. Jahrhundert, verkörpert den Höhepunkt des neoklassischen Baustils. Seine eleganten Fassaden, die hohen Decken und die weitläufigen Räume schaffen eine Atmosphäre von edler Eleganz und intellektueller Anregung – ein idealer Rahmen für die Betrachtung der Kunstwerke. Die sorgfältige Gestaltung des Lichtraumes ist dabei ein entscheidender Faktor: Die großen Fenster lassen das natürliche Licht herein, das die Farben und Texturen der Gemälde intensiviert und ihre emotionale Wirkung verstärkt. Es ist eine bewusste Entscheidung der Kuratoren, den Betrachter in die Welt der Kunst einzutauchen und seine Sinne zu stimulieren.

    Eine Geschichte von Visionen: Von Samuel Courtauld bis zur Gegenwart

    Die Ursprünge von The Courtauld Gallery sind untrennbar mit der Vision des Industriellen Samuel Courtauld verbunden. Seine anfängliche Spende von über 100 Gemälden im Jahr 1932 bildete das Fundament für die Sammlung, die sich durch weitere Schenkungen und Erwerbungen stetig erweiterte. Die Galerie hat sich zu einem Zentrum der Kunstgeschichte entwickelt – ein Ort, an dem Forschung und Lehre Hand in Hand gehen. Aktuelle Ausstellungen, wie beispielsweise die Präsentation von Wayne Thiebauds Werken, demonstrieren dieses Engagement für eine zeitgemäße Auseinandersetzung mit der Kunst. Die Galerie ist nicht nur ein Museum, sondern auch eine lebendige Institution, die sich dem Erhalt und der Vermittlung des kulturellen Erbes verschrieben hat.

    Akademische Exzellenz: Kunstgeschichte zum Anfassen

    Was The Courtauld Gallery von anderen Museen unterscheidet, ist ihre einzigartige Position als Museum und akademisches Institut. Als Teil des Courtauld Institute of Art fördert sie eine lebendige intellektuelle Atmosphäre, die von Spitzenforschung und Lehre geprägt ist. Die Galerie bietet zahlreiche Möglichkeiten zur intensiven Auseinandersetzung mit der Kunst – von Führungen und Workshops bis hin zu Vorträgen und Forschungsprojekten. Hier wird Kunstgeschichte nicht nur studiert, sondern auch erlebt: Besucher können sich in die Welt der Meisterwerke eintauchen, ihre Geschichten entdecken und ihre Bedeutung für die Gegenwart verstehen. Die Galerie ist ein Ort, an dem Kreativität und Wissen aufeinandertreffen – ein Ort, der Künstler und Gelehrte gleichermaßen inspiriert.

    Zusätzliche Ressourcen & Erkundung

    Besuchen Sie The Courtauld Gallery:

    https://courtauld.ac.uk/gallery/

    - Entdecken Sie aktuelle Ausstellungen, Veranstaltungen und Informationen zur Öffnungszeiten.

    Courtauld Gallery – Wikipedia:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Courtauld_Gallery

    - Erfahren Sie mehr über die Geschichte und Sammlung dieser renommierten Institution.

    Museums Datenbank:

    https://en.museumsconnect.eu/museum/courtauld-gallery-united-kingdom-london-en/

    – Entdecken Sie weitere Informationen über die Mission, Sammlung und Programme der Galerie.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Landschaft am Waldrand

    topimpressionists.com/de/art/download/john-crome-landschaft-am-waldrand-aqqp5j-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Crome, John. Landschaft am Waldrand. 1820, Courtauld-Galerie. https://topimpressionists.com/de/art/john-crome-landschaft-am-waldrand-aqqp5j-de/
    APA
    Crome, John (1820). Landschaft am Waldrand [Painting]. Courtauld-Galerie. https://topimpressionists.com/de/art/john-crome-landschaft-am-waldrand-aqqp5j-de/
    Chicago
    John Crome. Landschaft am Waldrand. 1820. Courtauld-Galerie. https://topimpressionists.com/de/art/john-crome-landschaft-am-waldrand-aqqp5j-de/
    Harvard
    Crome, John (1820) Landschaft am Waldrand. Courtauld-Galerie. Available at: https://topimpressionists.com/de/art/john-crome-landschaft-am-waldrand-aqqp5j-de/

    Genau hinsehen

    Landschaft am Waldrand — John Crome

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: landschaft, norfolk, wald. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Der Fluss Wensum, Norwich (1814), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. John Crome war etwa 52 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Fragen & Antworten

    Wie stellt "Landschaft am Waldrand" von John Crome eine Verbindung zwischen Norwich School und dem Heimatland des Künstlers her?

    "Landschaft am Waldrand" wurde von John Crome geschaffen, der in Vereinigtes Königreich geboren wurde, und ist der Norwich School-Bewegung zuzuordnen. Die Herkunft des Künstlers verbindet das Werk mit der Norwich School, wie sie von Künstlern aus Vereinigtes Königreich praktiziert wird.

    Wie ist "Landschaft am Waldrand" kunsthistorisch einzuordnen?

    Historisch gesehen ist „Landschaft am Waldrand“ ein Werk der Norwich School-Strömung aus der umfassenderen Ära der – 19. Jahrhundert.

    In welchem Museum befindet sich das Original von „Landschaft am Waldrand“?

    Das Originalwerk „Landschaft am Waldrand“ können Sie im Courtauld-Galerie, London, Vereinigtes Königreich bewundern.