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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Hl. Hieronymus

Name Klasse Datum

Jusepe de Ribera, Hl. Hieronymus (1651), Palast von Capodimonte. Gemeinfreiheit. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Eckdaten

Künstler
Jusepe de Ribera topimpressionists.com/de/artists/jusepe-de-ribera_de/
Lebensdaten des Künstlers
1591 – 1652
Gemalt
1651
Originalgröße
125 x 100 cm
Ausgestellt in
Palast von Capodimonte topimpressionists.com/de/museums/palast-von-capodimonte-neapel_de/
Artistic style
Realismus, dramatisch
Influences
Caravaggio
Notable elements
Tenebrismus, Totenköpfe
Subject or theme
Religiöse Malerei

Im Kontext

Hl. Hieronymus — Jusepe de Ribera

Maße

Das Original hat die Maße 125 × 100 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1590
  2. 1600
  3. 1610
  4. 1620
  5. 1630
  6. 1640
  7. 1650

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 61 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 60 war. Der Künstler wurde 61 alt. 57 der 61 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von Jusepe de Ribera (1591–1652) ▲ dieses Werk, 1651 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Erste Werke: bis 1628 Hauptwirkungsjahre: 1628–1639 Spätwerke: ab 1639

Diese drei Abschnitte unterteilen die Werke, für die dieser Katalog ein Datum vorweisen kann, in ein erstes Viertel, eine mittlere Hälfte und ein letztes Viertel. Es handelt sich dabei nicht um das vollständige Werk der Künstlerin: Eine dünne Phase kann eher eine Lücke in der Dokumentation als eine ruhigere Zeit darstellen. Dieselbe Zeitspanne, die mit dem Leben des Künstlers verwoben ist

Ähnliche Kunstwerke

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: topimpressionists.com/de/art/similar/jusepe-de-ribera-hl-hieronymus-d2ufww-de/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Phthalogrün #312423

    Gespeicherte Palette

    • #312423
    • #A85640
    • #D9C0B0
    • #61332C

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Palette
    Erdtöne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Phthalogrün
    Intensität
    Ausgewogen Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Kräftig Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Einheitliche Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Tiefste Schattenwerte Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Dezente Farben Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von Jusepe de Ribera aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 16 Länder. Woher diese Zahlen stammen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 71,1%
    2. 2 Vereinigte Staaten von Amerika 7,2%
    3. 3 Hong Kong 5,4%
    4. 4 Italien 4,2%
    5. 5 Singapur 3,0%
    6. 6 Frankreich 2,4%
    7. 7 Südkorea 1,2%
    8. 8 Argentinien 0,6%
    9. 9 Brasilien 0,6%
    10. 10 Ungarn 0,6%
    11. · 6 weitere Länder 3,7%

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde aufbewahrt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 20 meistgesehenen Werke von Jusepe de Ribera

    1. 1 Martyrium des Heiligen Bartholomäus, 1644 4,9%
    2. 2 An einen Baum Gebundener Mann und eine ruhende Figur, 1635 2,2%
    3. 3 Christ with crown of thorns 2,2%
    4. 4 Jacob's Dream 1,6%
    5. 5 Saint Michael Archangel 1,6%
    6. 6 Die Märtyrertod des Bartholomäus 1,6%
    7. 7 Clubfooted boy 1,6%
    8. 8 Penitent St. Gerome 1,6%
    9. 9 St. Thomas 1 1,6%
    10. 10 Apollo flaying Marsyas 1,6%
    11. 11 The Martyrdom of Saint Lawrence 1,6%
    12. 12 Pitagoras 1,6%
    13. 13 Der büßende Hl. Hieronymus, 1652 1,6%
    14. 14 Hl. Hieronymus, 1644 1,6%
    15. 15 Saint Sebastian Attended by Saint Irene, 1628 1,6%
    16. 16 Hl. Hieronymus, 1651 dieses Gemälde 1,6%
    17. 17 St. Onuphrius, 1637 1,6%
    18. 18 Archimedes, 1630 1,6%
    19. 19 The Martyrdom of Saint Bartholomew, 1634 1,1%
    20. 20 Christ among the Doctors, 1613 1,1%

    Zusammen machen diese Werke 35,5% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 329 Werke dieses Künstlers, von denen 113 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde belegt Platz 16 unter ihnen und macht 1,6% dieser Aufmerksamkeit aus. Dasselbe gilt Monat für Monat

    Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Hl. Hieronymus — Jusepe de Ribera

    Der im Schatten stehende Heilige: Jusepe de Riberas „Hl. Hieronymus“

    Jusepe de Riberas „Hl. Hieronymus“, gemalt im Jahr 1652 während seiner fruchtbaren neapolitanischen Periode, ist nicht bloß ein Porträt; es ist eine viszerale Verkörperung spirituellen Schmerzes und des unermüdlichen Strebens nach Erlösung. Dieses fesselnde Werk, das heute im Nationalmuseum von Capodimonte in Neapel aufbewahrt wird, beansprucht durch sein dramatisches Chiaroscuro sofort die Aufmerksamkeit – eine Technik, die so charakteristisch für Ribera ist, dass sie förmlich von der Leinwand zu vibrieren scheint. Das Gemälde zeigt den Heiligen Hieronymus nicht als gelassenen Gelehrten oder frommen Eremiten, sondern als einen Mann, der von seinem eigenen Qualen verzehrt wird, während er mit den Dämonen seiner Vergangenheit und der Last seiner prophetischen Pflicht ringt.

    Riberas Genie lag in seiner Fähigkeit, rohe Emotionen einzufangen, und „Hl. Hieronymus“ ist in dieser Hinsicht eine Meisterklasse. Die Figur ist mit einem fast brutalen Realismus dargestellt; die tiefen Falten seines zerschlissenen Gewandes, die gerunzelte Stirn, die geballte Faust, die gegen seine Brust schlägt – jedes Detail spricht von tiefem Leiden. Der Totenkopf, der prominent auf der rechten Seite positioniert ist, ist nicht einfach nur ein morbides Symbol der Sterblichkeit; er ist eine eindringliche Mahnung an die menschliche Eitelkeit und die Vergänglichkeit des irdischen Daseins, ein visueller Anker für Hieronymus’ Introspektion. Der Pfeil, der seine Stirn durchbohrt – ein wiederkehrendes Motiv in Riberas Werk –, deutet auf göttliche Führung oder vielleicht sogar auf Strafe hin – ein ständiger Druck auf der Seele des Heiligen.

    Ein Meister des Tenebrismus: Technik und Einfluss

    Riberas Meisterschaft im Tenebrismus – dem dramatischen Kontrast zwischen Licht und Dunkelheit – ist zweifellos sein prägendstes Merkmal. Er verzichtete auf die weiche, diffuse Beleuchtung, die viele seiner Zeitgenossen bevorzugten, und setzte stattdessen eine schroffe, fast theatralische Illumination ein, die die Figur in scharfem Relief gegen einen schattigen Hintergrund abhebt. Diese Technik war nicht bloß eine ästhetische Entscheidung; sie diente dazu, die emotionale Intensität der Szene zu steigern und das Auge des Betrachters direkt auf das gequälte Gesicht des Hieronymus zu lenken. Sein Einsatz von Impasto – dem dicken Auftragen der Farbe, um Textur zu erzeugen – verstärkt diesen Effekt zusätzlich und verleiht der Oberfläche der Leinwand eine spürbare Physis.

    Riberas Stil war tief von Caravaggio beeinflusst, den er in Rom kennenlernte und von dessen Techniken er später viele übernahm. Ribera trieb diese Einflüsse jedoch noch weiter und verlieh ihnen eine deutlich spanische Sensibilität – eine dunklere, dramatischere Intensität, als man sie oft mit Caravaggios Werk verbindet. Die Komposition des Gemäldes, die an klassische Skulpturen erinnert, trägt zu seiner monumentalen Qualität bei und unterstreicht die Bedeutung des Heiligen als eine Figur von immenser spiritueller Tragweite.

    Historischer Kontext: Neapel unter spanischer Herrschaft

    Um „Hl. Hieronymus“ vollends zu würdigen, ist es entscheidend, den historischen Kontext seiner Entstehung zu verstehen – das Neapel unter spanischer Herrschaft in der Mitte des 17. Jahrhunderts. Diese Epoche war geprägt von politischer Instabilität, wirtschaftlicher Not und religiösem Eifer. Riberas Werk spiegelt diese Realitäten wider, indem es oft Szenen von Leid, Armut und Märtyrertum darstellt – Themen, die beim einfachen Volk tiefen Widerhall fanden. Seine Entscheidung, die Szene in einem einsamen, fast klösterlichen Interieur anzusiedeln, unterstreicht die Isolation des Heiligen und seine Hingabe an ein Leben des Gebets und der Buße.

    Das Gemälde entstand in einer Zeit, in der religiöse Kunst in Spanien und seinen Kolonien eine immense soziale und politische Macht besaß. Die katholische Kirche in Auftrag gab unzählige Kunstwerke, um Frömmigkeit zu inspirieren und ihre Autorität zu festigen, und Riberas Gemälde waren bei wohlhabenden Mäzenen und kirchlichen Institutionen heiß begehrt. „Hl. Hieronymus“ ist ein Paradebeispiel für diesen Trend und bietet eine kraftvolle visuelle Darstellung religiöser Hingabe und des Versprechens der Erlösung.

    Symbolik und emotionale Resonanz

    Über seine technische Brillanz hinaus ist „Hl. Hieronymus“ reich an Symbolik. Der Akt, mit einem Stein auf die eigene Brust zu schlagen, ist eine traditionelle Geste der Reue, die Reue über vergangene Sünden und den Wunsch nach Sühne für das Unrecht ausdrückt. Der Totenkopf repräsentiert die Unvermeidlichkeit des Todes und die Eitelkeit irdischer Bestrebungen – eine scharfe Mahnung, dass alle weltlichen Ambitionen letztlich vergeblich sind. Der Pfeil, der Hieronymus’ Stirn durchdringt, symbolisiert göttliches Eingreifen oder vielleicht sogar Strafe und hebt die Rolle des Heiligen als Bote des göttlichen Gerichts hervor.

    Letztendlich ist „Hl. Hieronymus“ ein zutiefst bewegendes Kunstwerk, das von der universellen menschlichen Erfahrung von Leid, Reue und der unermüdlichen Suche nach spiritueller Erlösung spricht. Es ist ein Gemälde, das noch lange nach der Betrachtung im Gedächtnis bleibt und zur Reflexion über unsere eigene Sterblichkeit sowie die Bedeutung eines von Glauben und Mitgefühl geleiteten Lebens anregt. Seine dramatische Intensität und meisterhafte Ausführung machen es zu einem Eckpfeiler der Barockkunst und zu einem Zeugnis für Riberas unvergleichliche künstlerische Vision.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Jusepe de Ribera

    Geburtsort Xàtiva, Spanien

    Jusepe de Ribera (Lo Spagnoletto): Ein Leben im Drama des Barock

    Geboren: Xativa, Spanien (1591)

    Gestorben: 1652

    Jusepe de Ribera, auch bekannt als Lo Spagnoletto ("Der kleine Spanier"), war eine zentrale Figur der spanischen Barockmalerei. Geboren 1591 in Valencia, Spanien, erlangte er Ruhm für seine dramatischen und intensiv realistischen Darstellungen religiöser Themen, Märtyrertumsskulpturen, Porträts, Stillleben und Landschaften. Seine Karriere umfasste sowohl Spanien als auch Italien, wobei Neapel den größten Teil seines Lebens sein primärer künstlerischer Standort war.

    Frühes Leben, Ausbildung und italienischer Einfluss

    Die frühen Details von Riberas Leben sind etwas verschwommen. Es wird angenommen, dass er zunächst in Valencia ausgebildet wurde, bevor er um 1607 nach Italien zog. Seine Zeit in Rom führte ihn mit den Werken von Caravaggio und Guido Reni zusammen, was seine künstlerische Entwicklung tiefgreifend beeinflusste. Ribera absorbierte die dramatische Verwendung von Licht und Schatten, die Caravaggio (Tenebrismus) maßgeblich vorantrieb, während er gleichzeitig Elemente der klassischen Komposition von Künstlern wie Reni übernahm. Diese Synthese führte zu einem einzigartigen Stil, der durch intensive Emotionalität, nackte Realität und kraftvolle Erzählungen gekennzeichnet ist.

    Hauptwerke und künstlerischer Stil

    Riberas künstlerisches Erbe beruht auf einer Reihe fesselnder Werke, die die Ästhetik des Barock verkörpern. Zu seinen bekanntesten Gemälden gehören:

    Märtyrertum des Heiligen Bartholomäus: Eine brutale Darstellung, die Riberas Meisterschaft im Tenebrismus und seine unerschütterliche Realität demonstriert.

    Der heilige Hieronymus mit dem Engel: Zeigt eine weichere, kontemplativere Seite bei gleichzeitiger Beibehaltung seiner charakteristischen dramatischen Beleuchtung.

    Das Märtyrertum des Heiligen Andreas: Ein weiteres kraftvolles Beispiel für seine religiösen Themen und die intensive emotionale Darstellung.

    Die bärtige Frau: Ein bemerkenswertes Werk, das seine Fähigkeit hervorhebt, die menschliche Form mit bemerkenswerter Präzision und Emotion einzufangen.

    Sein Stil ist sofort erkennbar durch:

    Tenebrismus: Die dramatische Verwendung starker Kontraste zwischen Licht und Dunkelheit, die ein Gefühl gesteigerter Dramatik und emotionaler Intensität erzeugen.

    Realismus: Riberas Engagement für die Darstellung von Figuren mit unerschütterlicher Genauigkeit, oft unter Darbietung von Unvollkommenheiten und Zeichen des Alters oder des Leidens.

    Emotionale Intensität: Seine Werke rufen kraftvolle Emotionen durch die Ausdrücke und Gesten seiner Sujets hervor.

    Entwicklung und Vermächtnis

    Riberas Karriere lässt sich grob in zwei Phasen einteilen. Seine frühen Arbeiten, stark von Caravaggio beeinflusst, sind durch einen schärferen Realismus und eine dramatischere Verwendung des Tenebrismus gekennzeichnet. Später in seiner Karriere, insbesondere nach seinem dauerhaften Aufenthalt in Neapel, entwickelte sich sein Stil weiter hin zu reicheren Farben, weicherer Beleuchtung und komplexerer Kompositionen. Obwohl er die Kernelemente seiner Barockästhetik beibehielt, demonstrieren seine späteren Werke einen größeren Grad an Verfeinerung.

    Riberas Einfluss reichte über Spanien hinaus und beeinflusste Künstler in ganz Europa. Seine innovative Verwendung des Tenebrismus und sein unerschütterlicher Realismus setzten neue Maßstäbe für die religiöse Malerei. Künstler wie José de Ribera (ein späterer Künstler, der von Jusepe beeinflusst wurde) erforschten diese Techniken weiter. Heute befinden sich Riberas Werke in renommierten Museen auf der ganzen Welt, darunter das Museo del Prado in Spanien, die National Gallery of Art in Washington D.C. und zahlreiche Institutionen in Europa.

    Historische Bedeutung

    Jusepe de Ribera steht als zentrale Figur in der spanischen Barockkunst neben Francisco de Zurbarán, Bartolomé Esteban Murillo und Diego Velázquez. Seine Beiträge zur Entwicklung des Tenebrismus sind unbestreitbar, und seine kraftvollen Darstellungen religiöser Themen wirken bis heute nachhallend auf das Publikum. Die AllPaintingsStore-Kollektion bietet einen umfassenden Überblick über sein künstlerisches Schaffen und ermöglicht es den Betrachtern, die volle Bandbreite seines Talents und seines bleibenden Vermächtnisses zu würdigen.

    Museum

    Palast von Capodimonte

    Aktuell ausgestellt in Neapel, Italien

    Ein Regal Ascent: Unveiling the Palace of Capodimonte

    Perched dramatically atop Naples’ volcanic Capodimonte hill, the Royal Palace of Capodimonte isn't merely a museum; it’s a living chronicle of Italy’s artistic and royal evolution. Initially conceived as a modest hunting lodge by King Charles VII in 1738, this opulent residence blossomed into one of Europe’s most significant repositories of art and architectural grandeur – a testament to the enduring power of patronage and the vibrant spirit of Neapolitan creativity. Stepping through its grand doors is akin to traversing centuries, immersing oneself within the evolving tastes and ambitions of Neapolitan royalty, reflecting both the city's artistic heritage and its complex political narrative.

    The palace’s extraordinary collection stems from two interwoven legacies: the illustrious Farnese Collection and the distinctive artistic voice cultivated within Naples itself. The Farnese legacy, bequeathed by Elisabetta Farnese, Charles VII’s mother, brought with it a breathtaking array of classical sculptures – Roman relics that formed the foundation for the palace’s burgeoning art holdings. These ancient stones, imbued with the echoes of empires past, provided a grounding in classical ideals, shaping the palace's aesthetic direction. Simultaneously, Naples nurtured its own school of painting, producing artists who developed a uniquely dramatic and emotionally charged style. Figures like Caravaggio, whose revolutionary use of light and shadow profoundly influenced generations of painters, Titian, renowned for his opulent color palettes and masterful compositions, and Luca Giordano, the leading figure of the Neapolitan Baroque, all contributed to this distinctive artistic identity. The palace’s walls resonate with their genius, offering a tangible connection to Italy's most celebrated masters.

    A Symphony of Styles: Architecture and Decorative Arts

    Architecturally, Capodimonte is a captivating story in itself – a harmonious blend of Neoclassical elegance interwoven with Baroque grandeur. Designed by Giovanni Antonio Medrano and Antonio Canevari, the palace’s façade reflects this duality, projecting an image of power and sophistication while retaining echoes of the dramatic flair characteristic of the Baroque period. Beyond the magnificent salons lies a world of exquisite detail: royal apartments adorned with opulent stucco work depicting scenes from mythology and history, lavishly decorated with gilded mirrors, intricate tapestries, and richly colored marble floors. The sheer scale of these embellishments speaks to the immense wealth and ambition of the Bourbon court.

    Particular attention is given to the palace’s porcelain collections – a dazzling display of European craftsmanship spanning from delicate Meissen figurines, showcasing the influence of German artistry, to elaborate Sèvres dinner services, reflecting the refined taste and international connections of the Bourbon court. These collections offer a glimpse into the meticulous attention to detail and the pursuit of luxury that defined aristocratic life in 18th-century Italy. The palace’s gardens, too, are a masterpiece of landscape design, meticulously crafted to complement the architectural splendor within – a verdant expanse designed for both royal leisure and grand public spectacles.

    A Gallery of Giants: Collection Highlights

    Within Capodimonte's walls reside masterpieces that demand reverence. The collection highlights include Caravaggio’s intensely dramatic “Madonna and Child with St. Anthony and St. Roch,” a work brimming with emotional intensity and masterful use of chiaroscuro; Titian’s “Glad to Be Back,” a vibrant depiction of the Venetian Doge, showcasing his signature opulent color palettes and masterful compositions; and Luca Giordano’s breathtaking frescoes adorning the Royal Apartments – swirling narratives of mythological grandeur that exemplify the exuberance of the Neapolitan Baroque. Furthermore, Artemisia Gentileschi's powerful depictions—often challenging conventional narratives of female roles—stand as a courageous assertion of female strength and resilience within a historically restrictive art world, offering a vital perspective on the era.

    The palace also houses an impressive collection of paintings by Marco de Gregorio, a Neapolitan painter known for his historical and mythological works. His style blends Italian pride with avant-garde influences, creating captivating scenes that reflect the spirit of Naples. Don't miss the opportunity to admire Francesco Netti’s captivating oil paintings of gladiators & ancient scenes – a testament to the enduring fascination with Roman history within Neapolitan art.

    A Living Legacy: Exhibitions and Beyond

    The Palace of Capodimonte transcends its role as a museum; it embodies Naples's artistic soul. Its unique blend of royal residence, expansive parkland, and unparalleled art collection creates an immersive experience that captivates visitors long after they depart. Today, the palace hosts seasonal exhibitions showcasing both classical masterpieces and cutting-edge contemporary art within its impressive galleries – ensuring that this historic landmark remains a vibrant center for cultural engagement.

    The Real Bosco, originally established as a royal hunting preserve, continues to flourish as a public space, hosting open-air concerts featuring classical music, seasonal exhibitions showcasing contemporary art, and theatrical performances. Wandering through its ancient trees—oaks, chestnut trees, pines, and cypresses—one appreciates the enduring connection between art, architecture, and nature – a visual metaphor for Naples’s rich cultural heritage, reflecting the harmonious balance sought by the Bourbon rulers. A visit to Capodimonte is not merely an artistic pilgrimage; it's a journey through the heart of Italian history and creativity.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

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    topimpressionists.com/de/art/download/jusepe-de-ribera-hl-hieronymus-d2ufww-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Ribera, Jusepe de. Hl. Hieronymus. 1651, Palast von Capodimonte. https://topimpressionists.com/de/art/jusepe-de-ribera-hl-hieronymus-d2ufww-de/
    APA
    Ribera, Jusepe de (1651). Hl. Hieronymus [Painting]. Palast von Capodimonte. https://topimpressionists.com/de/art/jusepe-de-ribera-hl-hieronymus-d2ufww-de/
    Chicago
    Jusepe de Ribera. Hl. Hieronymus. 1651. Palast von Capodimonte. https://topimpressionists.com/de/art/jusepe-de-ribera-hl-hieronymus-d2ufww-de/
    Harvard
    Ribera, Jusepe de (1651) Hl. Hieronymus. Palast von Capodimonte. Available at: https://topimpressionists.com/de/art/jusepe-de-ribera-hl-hieronymus-d2ufww-de/

    Genau hinsehen

    Hl. Hieronymus — Jusepe de Ribera

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: hl. hieronymus, wüste, totenkopf. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Der büßende Hl. Hieronymus (1652), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Jusepe de Ribera war etwa 60 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Hl. Hieronymus — Jusepe de Ribera

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Was ist der primäre künstlerische Stil, der in Jusepe de Riberas „Hl. Hieronymus“ exemplarisch dargestellt wird?

      • A Impressionismus
      • B Tenebrismus (starke Kontraste zwischen Licht und Dunkel)
      • C Fauvismus
    2. 2. Das Gemälde „Hl. Hieronymus“ stellt eine Szene aus der Bibel dar. Wofür ist der Hl. Hieronymus in der christlichen Tradition primär bekannt?

      • A Das Malen religiöser Ikonen
      • B Die Übersetzung der Bibel ins Lateinische
      • C Die Führung von Kreuzzügen
    3. 3. In welcher Stadt verbrachte Jusepe de Ribera laut dem bereitgestellten Text den Großteil seiner Karriere?

      • A Rom
      • B Neapel
      • C Florenz
    4. 4. Was ist ein Hauptmerkmal von Riberas Darstellung des Hl. Hieronymus, wie im Text beschrieben?

      • A Ein Fokus auf idealisierte Schönheit
      • B Realistische Darstellung mit starken Kontrasten von Licht und Schatten
      • C Die Verwendung von lebendigen, unrealistischen Farben
    5. 5. Der Text erwähnt, dass Riberas Leben durch welches Merkmal geprägt war?

      • A Ein ruhiges und friedliches Dasein
      • B Intrigen, Rivalitäten und finanzielle Schwierigkeiten
      • C Beständiger Erfolg und Anerkennung

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1A · 2A · 3A · 4A · 5A

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Unter welchen anderen Namen ist Jusepe de Ribera bekannt?

    Weitere unter denen Jusepe de Ribera, Schöpfer von „Hl. Hieronymus“, bekannt ist, umfassen Lo Spagnoletto, José de Ribera, Josep de Ribera.

    Wie kann ich eine Reproduktion von "Hl. Hieronymus" von Jusepe de Ribera in der Vorschau ansehen?

    Auf der Vorschau-Seite von „Hl. Hieronymus“ können Sie das Kunstwerk vor der Bestellung in einer Vorschau betrachten.

    Welche Proportionen hat "Hl. Hieronymus" von Jusepe de Ribera und wie groß ist es?

    "Hl. Hieronymus" von Jusepe de Ribera hat die Proportionen eines Hochformat-Werks mit einer Größe von 125 x 100 cm.