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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Suprematismus

Name Klasse Datum

Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch, Suprematismus (1916). Gemeinfreiheit.

Eckdaten

Künstler
Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch topimpressionists.com/de/artists/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch_de/
Lebensdaten des Künstlers
1878 – 1935
Gemalt
1916
Medium
Acryl auf Leinwand
Originalgröße
80 x 81 cm
Bewegung
Suprematism
Zeitraum
Moderne
Artistic style
Abstrakt
Influences
Kubofuturismus
Notable elements
Geometrische Formen
Subject
Reine Kunstempfindung

Im Kontext

Suprematismus — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

Maße

Das Original hat die Maße 80 × 81 cm (Höhe × Breite), hier dargestellt neben einer erwachsenen Person von durchschnittlicher Größe.

Entstehungsjahr

  1. 1870
  2. 1880
  3. 1890
  4. 1900
  5. 1910
  6. 1920
  7. 1930

Schattiert: das Lebenswerk von Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch (1878–1935) ▲ dieses Werk, 1916

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Reinweiß #edf0e8

    Gespeicherte Palette

    • #EDF0E8
    • #272D2B
    • #5E7C87
    • #D2873F
    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Reinweiß
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Aussagekraft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Disharmonische Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Strahlend Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Suprematismus — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

    Die Geburt einer neuen Ästhetik: Kazimir Malevichs *Suprematistische Komposition*

    Kazimir Malevichs *Suprematistische Komposition* aus dem Jahr 1916 ist weit mehr als nur ein Gemälde; es ist eine radikale Deklaration, ein Bruch mit der traditionellen Kunstgeschichte und die Verkündung einer völlig neuen visuellen Sprache. Dieses Werk, das in den Archiven des Stedelijk Museum Amsterdam aufbewahrt wird, entwirft keine Darstellung der Realität, sondern versucht, die Essenz des Seins selbst zu erfassen – eine reine, unvermittelte Erfahrung von Farbe und Form. Es ist ein Moment der transzendenten Reduktion, ein Versuch, die Welt jenseits aller konkreten Formen und Darstellungen zu betrachten.

    Malevich, geboren in der Ukraine im Jahr 1879, war ein Künstler, der sich stets auf der Suche nach einer neuen künstlerischen Ausdrucksweise befand. Seine frühe Ausbildung in Kiew und seine anschließende Beschäftigung mit verschiedenen Stilen – von Impressionismus über Kubismus bis hin zu Futurismus – führten ihn schließlich zu dem Schluss, dass die traditionellen Kunstformen nicht mehr ausreichten, um die Sehnsucht nach einer höheren künstlerischen Form zu befriedigen. Die Landschaft seiner Kindheit in der Ukraine, geprägt von einfachen Formen und lebendigen Farben, schien eine subtile Inspiration für seine spätere Arbeit zu sein.

    Das Suprematistische Prinzip: Mehr als nur Abstraktion

    Malevichs Konzept des Suprematismus geht weit über bloße Abstraktion hinaus. Es ist ein philosophisches System, das die Vorstellungskraft von der Darstellung der Realität befreit. Die Formen – meist geometrische Grundelemente wie Quadrate und Kreise – sind nicht dazu gedacht, etwas Bestimmtes darzustellen, sondern eigenständige Ausdrucksmittel zu sein. Sie existieren für sich selbst, um Emotionen und Gefühle hervorzurufen. Die Farben, in ihrer reduzierten Intensität, dienen als Träger dieser emotionalen Ladung. Der Betrachter wird aufgefordert, über die Oberfläche des Bildes hinauszusehen und sich auf die reine Erfahrung der Form und Farbe einzulassen.

    Die *Suprematistische Komposition* ist ein Beispiel für Malevichs früheste Werke in diesem Stil. Die Verwendung von reinen Farben – Blau, Rot, Grün, Weiß und Schwarz – auf einem weißen Hintergrund erzeugt eine dynamische Spannung zwischen den Formen. Es ist, als ob die Formen in einem ständigen Tanz miteinander interagieren, ohne erkennbare Beziehungen oder Hierarchien zu haben. Diese scheinbar zufällige Anordnung ist jedoch das Ergebnis einer sorgfältigen Planung, die darauf abzielt, ein Gefühl von Bewegung und Lebendigkeit zu erzeugen.

    Symbolik und spirituelle Dimension

    Obwohl Malevich betonte, dass seine Kunst frei von jeglicher symbolischen Bedeutung sein sollte, lassen sich dennoch subtile Hinweise auf eine tiefere spirituelle Dimension in seinen Werken finden. Die geometrischen Formen können als Symbole für universelle Prinzipien interpretiert werden – für die Ordnung und Harmonie des Kosmos. Die Verwendung von Weiß und Schwarz steht für Gegensätze, aber auch für Einheit und Ausgeglichenheit. Es ist ein Versuch, eine transzendentale Erfahrung zu vermitteln, die über die Grenzen der materiellen Welt hinausgeht.

    Ein Vermächtnis der Innovation

    *Suprematistische Komposition* ist nicht nur ein Meisterwerk der Kunstgeschichte, sondern auch ein Symbol für den Beginn einer neuen Ära in der Kunst. Malevichs radikale Ideen beeinflussten eine ganze Generation von Künstlern und Künstlerinnen und ebneten den Weg für die Entwicklung der abstrakten Kunst im 20. Jahrhundert. Ein Original oder eine hochwertige Reproduktion dieses Werkes ist eine Investition in ein Stück Kunstgeschichte – ein Ausdruck von Intelligenz, Sensibilität und einem tiefen Verständnis für die Kraft der visuellen Sprache.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

    Geburtsort Kyjiw, Ukraine

    Kazimir Malevich: Ein Pionier der abstrakten Kunst

    Kazimir Severinovich Malevich, geboren 1878 in der ukrainischen Oblast Kiew, war eine Schlüsselfigur der russischen Avantgarde und gilt als einer der Begründer der abstrakten Malerei. Sein Leben und Werk spiegeln eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Traditionen, dem Wunsch nachlicher moderner Ausdrucksweise und einer radikalen Neudefinition dessen, was Kunst sein kann. Seine frühen Jahre in der ländlichen Ukraine prägten seine künstlerische Sensibilität, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Strömungen des internationalen Kunstbetriebs vertraut machten.

    Malevichs Ausbildung begann in Kiew, wo er die Grundlagen der Malerei lernte. Doch schon früh suchte er nach neuen Wegen und zog nach Moskau, um sich den aufkommenden avantgardistischen Bewegungen zuzuschliessen. Diese Phase war entscheidend für seine Entwicklung, da er mit Künstlern wie Wassili Kandinsky und Michail Larionow in Kontakt kam und von deren Ideen inspiriert wurde. Ein bedeutender Wendepunkt in seinem Leben war die Reise nach Paris im Jahr 1912, wo er die Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse und anderen modernen Künstlern kennenlernte. Diese Begegnungen erweiterten seinen Horizont und trugen dazu bei, dass er sich zunehmend von traditionellen Maltechniken distanzierte.

    Frühes Leben und künstlerische Einflüsse

    Malevichs Kindheit in der ländlichen Ukraine war geprägt von den Traditionen des ukrainischen Volkes. Er wuchs in einer polnisch-ukrainischen Familie auf, die eine reiche kulturelle Geschichte hatte. Diese Erfahrung beeinflusste sein späteres Werk, das oft Elemente der Volkskunst und Folklore aufweist. Gleichzeitig war er jedoch auch von der Moderne fasziniert und suchte nach neuen Wegen, um seine künstlerische Vision auszudrücken. Seine frühe Ausbildung in Kiew vermittelte ihm die Grundlagen der Malerei, während seine Reisen nach Europa ihn mit den neuesten Entwicklungen in der Kunstwelt vertraut machten.

    Zu seinen wichtigsten Einflüssen gehörten die Werke von Vincent van Gogh, Paul Cézanne und Wassily Kandinsky. Van Goghs expressive Farben und Pinselstriche inspirierten ihn zu einer neuen Art, mit Farbe umzugehen, während Cézannes geometrische Reduktion der Natur ihm half, die Welt in ihre grundlegenden Formen zu zerlegen. Kandinskys abstrakte Gemälde zeigten ihm, dass Kunst nicht unbedingt eine Abbildung der Realität sein muss, sondern auch eine Ausdrucksform für innere Gefühle und Ideen.

    Die Entwicklung des Suprematismus

    Um 1915 entwickelte Malevich den Begriff "Suprematismus", der die Vorherrschaft der reinen Empfindung in der Kunst betonte. Der Suprematismus lehnte jede Darstellung von Objekten aus der sichtbaren Welt ab und konzentrierte sich stattdessen auf grundlegende geometrische Formen wie Quadrate, Kreise und Rechtecke. Diese Formen sollten nicht als Symbole für etwas anderes verstanden werden, sondern als reine Ausdrucksmittel. Malevichs bekanntestes Werk, "Schwarzes Quadrat auf weißem Grund" (1915), verkörperte diese Idee auf eindrückliche Weise. Das Bild besteht aus einem schwarzen Quadrat, das auf einem weißen Hintergrund steht und somit die Grenzen der traditionellen Malerei sprengt.

    In den folgenden Jahren experimentierte Malevich mit verschiedenen Formen und Farben und entwickelte neue Stile innerhalb des Suprematismus. Er schuf Werke wie "Weiß auf Weiß" (1918), eine Reihe von Gemälden, in denen weiße geometrische Formen gegen eine weiße Wand dargestellt werden, und "Haus unter Bau" (1916), das die ukrainische Kultur durch abstrakte Formen darstellt. Diese Werke zeigten seine Fähigkeit, komplexe Ideen auf minimalistische Weise zu vermitteln.

    Wichtige Leistungen und historischer Einfluss

    Malevichs Werk hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts. Seine Ideen über reine Empfindung und geometrische Abstraktion inspirierten Künstler wie El Lissitzky, Piet Mondrian und Kazimir Malevich. Der Suprematismus beeinflusste Bewegungen wie Minimalismus und Konstruktivismus und trug dazu bei, die Grenzen der künstlerischen Ausdrucksweise zu erweitern. Trotz politischer Verfolgung unter Stalin – zunächst unterstützt, dann unterdrückt – blieb Malevich in seiner Praxis und Lehre bestehen.

    Sein Werk wurde lange Zeit übersehen, erlebte aber in den 1960er Jahren eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte. Heute werden seine Gemälde in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt und sind ein wichtiger Bestandteil des internationalen Kunstbetriebs.

    Spätes Leben und Tod

    In seinen späteren Jahren kehrte Malevich zu figurativer Malerei zurück, versuchte jedoch, seine abstrakten Prinzipien mit repräsentativen Formen zu synthetisieren. Er lehrte und schrieb über Kunst bis zu seinem Tod in Leningrad (heute St. Petersburg) im Jahr 1935. Sein Werk blieb jahrzehntelang nach seinem Tod verkümmert, erlebte aber in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederentdeckung und festigte seinen Platz als eine der wichtigsten Figuren der modernen Kunstgeschichte.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

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    topimpressionists.com/de/art/download/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-suprematismus-8XYDLA-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Malewitsch, Kasimir Sewerinowitsch. Suprematismus. 1916, https://topimpressionists.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-suprematismus-8XYDLA-de/
    APA
    Malewitsch, Kasimir Sewerinowitsch (1916). Suprematismus [Painting]. https://topimpressionists.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-suprematismus-8XYDLA-de/
    Chicago
    Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch. Suprematismus. 1916. https://topimpressionists.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-suprematismus-8XYDLA-de/
    Harvard
    Malewitsch, Kasimir Sewerinowitsch (1916) Suprematismus. Available at: https://topimpressionists.com/de/art/kasimir-sewerinowitsch-malewitsch-suprematismus-8XYDLA-de/

    Genau hinsehen

    Suprematismus — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

    Genau hinsehen

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    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: suprematism, abstraktes, geometrie. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Suprematistische Komposition (1916), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch war etwa 38 Jahre alt, als dieses Werk entstand. Welche Details lassen auf die Handschrift eines Künstlers in dieser Lebensphase schließen?

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    Suprematismus — Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch

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    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Welcher Künstler schuf die Gemälde "Suprematism"?

      • A Pablo Picasso
      • B Kazimir Malevich
      • C Vincent van Gogh
    2. 2. In welchem Jahr wurde das Gemälde "Suprematism" von Kazimir Malevich gemalt?

      • A 1907
      • B 1916
      • C 1935
    3. 3. Welche der folgenden Aussagen beschreibt am besten den Stil von "Suprematism"?

      • A Realistische Darstellung von Alltagsszenen
      • B Abstraktion mit geometrischen Formen und leuchtenden Farben
      • C Detaillierte Porträts mit realistischer Farbgebung
    4. 4. Was ist die Hauptidee hinter Malevichs Konzept des Suprematismus?

      • A Die Darstellung der Realität so genau wie möglich
      • B Die Überlegenheit reiner künstlerischer Empfindung über die objektive Welt
      • C Die Verwendung traditioneller Maltechniken und -materialien
    5. 5. Welche Farbe dominiert in der Darstellung von "Suprematism"?

      • A Rot
      • B Blau
      • C Schwarz

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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