Künstler/in
Geboren in Berlin, Deutschland
Das Leben und die Ausbildung von Charles Hoguet
Geboren in Berlin, Deutschland, in einer Familie hugenottischer Abstammung, war Charles Hoguet der Sohn von Michel François Hoguet und Emilie Hoguet-Vestris. Seine künstlerische Reise begann in seiner Geburtsstadt, wo er ab 1839 die Malerei unter Wilhelm August Krause an der Kunstakademie studierte. Auf der Suche nach weiterer Verfeinerung seines Talents reiste der achtzehnjährige Künstler im Jahr 1840 nach Paris. Während seines Aufenthalts in Frankreich studierte er bei Eugène Cicéri und ab 1842 bei Eugène Isabey. Sein technisches Geschick und seine handwerkliche Meisterschaft brachten ihm in Frankreich bedeutende Anerkennung ein, was unter anderem mit einer Goldmedaille auf dem Pariser Salon im Jahr 1848 gekrönt wurde.
Künstlerischer Fokus und Vermächtnis
Nach seinen Reisen durch Westeuropa kehrte Hoguet 1848 nach Berlin zurück, wo er bis zu seinem Tod lebte und arbeitete. Sein schöpferisches Werk war von enormer Fülle geprägt und umfasst 423 Ölgemälde, wobei sein besonderes Augenmerk auf Maritimen Motiven, Küstenlandschaften, dem Meer, der Normandie, Helgoland sowie Stillleben lag. Seine Arbeiten wurden häufig auf Ausstellungen für akademische Kunst in Berlin gezeigt, was ihm 1859 eine Goldmedaille und 1869 die Aufnahme in die Berliner Akademie einbrachte. Sein Sujet erstreckte sich über verschiedene Genres, darunter Windmühlen, Seeleute und Landschaften. Sein künstlerisches Vermächtnis umfasst zudem seine Stieftochter Elise Hedinger, die als seine Schülerin in seine Tradition eintrat.