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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Wall clock

Name Klasse Datum

Margarete Heymann, Wall clock, Jüdisches Museum Berlin. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Margarete Heymann topimpressionists.com/de/artists/margarete-heymann_de/
Lebensdaten des Künstlers
1899 – 1990
Medium
Acrylic On Canvas
Bewegung
Bauhaus Modernism
Ausgestellt in
Jüdisches Museum Berlin topimpressionists.com/de/museums/judisches-museum-berlin-berlin_de/
Artistic style
Geometric clarity
Influences
Modernism
Notable elements or techniques
Smooth uranium-based orange glaze; Protuberant numerals
Subject or theme
Decorative ceramics

Im Kontext

Wall clock — Margarete Heymann

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1890
  2. 1900
  3. 1910
  4. 1920
  5. 1930
  6. 1940
  7. 1950
  8. 1960
  9. 1970
  10. 1980
  11. 1990

Schattiert: das Lebenswerk von Margarete Heymann (1899–1990)

Für diese Aufnahme liegt kein genaues Jahr vor – wenn Sie die Lebensdaten des Künstlers und den Stil des Werkes berücksichtigen, auf welches Jahrzehnt würden Sie tippen?

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Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Clay #b65239

    Gespeicherte Palette

    • #B65239
    • #F5F5F6
    • #553A32
    • #B7B2B4
    Palette
    Neutrals Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Clay
    Intensität
    Balanced Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Bold Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Unified Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Brilliant Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Subtle Color Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    Wall clock — Margarete Heymann

    A Testament to Resilience: Exploring Margarete Heymann’s Wall Clock

    The square wall clock crafted by Margarete Heymann-Loebenstein (later Marks) stands as more than just a functional timepiece; it embodies the spirit of modernist design intertwined with profound personal experience. Produced in the Haël Werkstätten for Artistic Ceramics during her exile from Nazi Germany, this piece exemplifies the Bauhaus aesthetic—characterized by geometric simplicity and honest material expression—while simultaneously reflecting Heymann’s unwavering dedication to artistic creation amidst turbulent times. Its unassuming appearance belies a complex narrative of innovation, displacement, and enduring beauty.

    Style & Form: The clock's design adheres strictly to Bauhaus principles, prioritizing orthogonal lines and balanced proportions. Rounded corners subtly soften the rigid geometry, introducing an element of humanist consideration into the otherwise austere aesthetic.

    Material & Technique: Constructed from ceramic material and encased in a metal frame, the clock utilizes slip casting—a technique perfected by Heymann—to achieve exceptional dimensional accuracy and surface smoothness. The uranium-based orange glaze imparts a luminous hue that captures ambient light, creating an ethereal glow.

    Numerals & Hands: The black numerals on the clock face are meticulously positioned in a circular arrangement, mirroring the Bauhaus fascination with mathematical precision. Similarly, the black hour and minute hands—crafted from metal—are deliberately designed to convey clarity and functionality.

    The Haël Werkstätten for Artistic Ceramics served as a crucial refuge for Heymann during her exile, allowing her to continue her artistic pursuits despite the pervasive restrictions imposed by Nazi ideology. This workshop was founded in 1930 and quickly became renowned for its commitment to producing high-quality ceramic pieces that blended modernist design with traditional craftsmanship. The clock’s creation represents a triumph of creativity within challenging circumstances—a symbol of perseverance and an affirmation of artistic vision as a force for beauty and intellectual engagement.

    Symbolism: The orange glaze, chosen by Heymann herself, carries connotations of warmth, optimism, and vitality—counterbalancing the anxieties associated with exile. Its subtle luminosity speaks to the enduring power of art to illuminate even the darkest periods.

    Historical Context: Produced in the wake of the Bauhaus’s closure in 1932, the clock embodies the Bauhaus movement's legacy of experimentation and its unwavering belief in the transformative potential of design. It stands as a testament to the Bauhaus ethos—a commitment to functional beauty rooted in rational principles.

    The image accompanying this description captures the clock’s captivating aesthetic with meticulous detail. The stark white background enhances the vibrancy of the orange glaze and emphasizes the clock's sculptural form, inviting viewers to contemplate its elegance and understated sophistication. Furthermore, the watermark “© 2014 Margarete Heymann-Löbenstein” underscores the artist’s enduring presence—a reminder that this remarkable piece continues to inspire admiration for its harmonious blend of form and technique. Its timeless appeal resonates with collectors and interior designers alike who appreciate objects imbued with both intellectual rigor and emotional resonance.

    Further Exploration

    For a deeper understanding of Margarete Heymann’s artistic journey, consider visiting the Jewish Museum Berlin's archive (Jewish Object: Applied Arts Collection) where you can access documents detailing her life and work. Alternatively, explore her contributions to the Bauhaus movement (Wall clock - Margarete Heymann-Loebenstein (later Marks)), showcasing her pioneering spirit and unwavering dedication to modernist design principles. Finally, delve into the broader context of Jewish art during the Weimar Republic (Purchase a copy of Wall clock - Margarete Heymann) to appreciate the significance of this extraordinary artwork within its historical milieu.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Margarete Heymann

    Geboren in Köln, Deutschland

    Margarete Heymann (Grete Marks): Ein Leben zwischen Bauhaus, Exil und keramischer Innovation

    Margarete Heymann, später bekannt als Margarete Heymann-Löbenstein, Margarete Heymann-Marks und schließlich Grete Marks (10. August 1899 in Köln – 11. November 1990), war eine deutsch-britische Keramikerin jüdischer Herkunft und Bauhausschülerin. Ihr Leben war geprägt von künstlerischer Innovation, den politischen Umwälzungen des frühen 20. Jahrhunderts und dem erzwungenen Exil.

    Frühe Jahre, Ausbildung und die Haël Werkstätten

    Heymann wurde in Köln geboren und erhielt ihre erste künstlerische Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Köln und der Akademie für Bildende Künste Düsseldorf. Im November 1920 fand sie ihren Weg an das Bauhaus in Weimar, wo sie zunächst einen Vorbereitungskurs bei Johannes Itten absolvierte und anschließend die Keramikklasse unter Gerhard Marcks besuchte. Ihre Zeit am Bauhaus prägte ihre künstlerische Entwicklung nachhaltig und vermittelte ihr ein tiefes Verständnis für moderne Designprinzipien.

    1923 gründete sie mit ihrem ersten Ehemann Gustav Löbenstein die „Haël Werkstätten für Künstlerische Keramik“ in Marwitz. Diese Werkstatt entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Zentrum moderner Keramikkunst, das seine Produkte erfolgreich nach London und Amerika exportierte. Die Haël Werkstätten beschäftigten bis zu 120 Mitarbeiter und produzierten innovative keramische Designs, die durch geometrische Formen, lebendige Farben und experimentelle Texturen gekennzeichnet waren. Die Werkstatt profitierte von der Bauhaus-Ästhetik und trug zur Verbreitung des modernen Designs in Deutschland bei.

    Schließung der Haël Werkstätten und Exil

    Nach dem Tod ihres Ehemanns Gustav Löbenstein 1928 führte Heymann die Werkstatt weiterhin erfolgreich. Die zunehmende politische Instabilität und die Machtergreifung der Nationalsozialisten führten jedoch zu einer dramatischen Zäsur. Die Haël Werkstätten litten unter den wirtschaftlichen Folgen der Weltwirtschaftskrise und wurden schließlich 1933 von den Nazis zwangsverkauft, weit unter ihrem Wert. Heymann floh zunächst nach Palästina, bevor sie 1936 nach Großbritannien emigrierte.

    "Greta Pottery" in Großbritannien und künstlerische Entwicklung

    In Großbritannien setzte Heymann ihre künstlerische Tätigkeit fort und wurde als "Greta Pottery" bekannt. Sie unterrichtete an der Burslem School of Art und arbeitete kurzzeitig für die renommierte Minton Pottery. Obwohl sie in England nicht den gleichen kommerziellen Erfolg wie in Deutschland erlebte, widmete sie sich weiterhin der Keramik und begann, verstärkt zu malen, zeichnen und Lithographien zu erstellen. Ihre Werke aus dieser Zeit zeugen von einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit modernen Kunstströmungen und einem starken Ausdruck ihrer persönlichen Erfahrungen.

    Einflüsse: Bauhaus-Ästhetik, geometrische Abstraktion, moderne Designprinzipien

    Stilmerkmale: Geometrische Formen, lebendige Farben, experimentelle Texturen, minimalistische Ästhetik

    Wichtige Werke: Teetassen, Teekannen, Tischdekorationen, Wandbilder

    Bedeutung und Vermächtnis

    Margarete Heymanns Werk ist von großer historischer Bedeutung. Sie war eine Pionierin der modernen Keramikkunst und trug maßgeblich zur Verbreitung des Bauhaus-Stils bei. Ihr Leben als Künstlerin im Exil spiegelt die Erfahrungen vieler jüdischer Künstler wider, die vor dem Nationalsozialismus flohen. Heute werden ihre Werke zunehmend gewürdigt und in Museen und Galerien ausgestellt. Ihre Keramiken sind begehrte Sammlerstücke, die nicht nur ihren künstlerischen Wert, sondern auch die bewegte Geschichte ihres Schaffens zeugen.

    Ihre besten Arbeiten stammen aus ihrer deutschen Arbeitszeit, einer Zeit der Innovation und des kreativen Aufschwungs, bevor das Exil ihr Leben und ihre Kunst nachhaltig veränderte.

    Museum

    Jüdisches Museum Berlin

    Ausgestellt in Berlin, Deutschland

    Ein sichtbarer Leerraum: Die Architektur der Erinnerung

    Das Jüdische Museum Berlin

    ist weit mehr als nur ein Depot für historische Artefakte; es ist eine tiefgreifende architektonische Intervention, die durch das eigentliche Gefüge seines Entwurfs atmet. Konzipiert von dem visionären Architekten Daniel Libeskind, dient die Struktur des Museums als physische Manifestation der zerbrochenen deutsch-jüdischen Erzählung. Das Gebäude, charakterisiert durch seine kühne, zickzackförmige, mit Zink verkleidete Form, schneidet wie eine gezackte Narbe durch das Berliner Stadtbild und verweigert die Geborgenheit einer einfachen Auflösung. Die Hallen zu durchschreiten bedeutet, sich einer bewussten Provokation auszusetzen, in der die Architektur selbst von Trauma, Resilienz und der immensen Präsenz dessen spricht, was verloren gegangen ist. Das eindringlichste und schönste Merkmal bleiben die „Voids“ – leere, unbeheizte Räume, die den Kern des Museums durchschneiden. Diese architektonischen Abwesenheiten sind nicht bloß Lücken in der Konstruktion, sondern Resonanzkammern der Erinnerung, geschaffen, um die tiefe Leere zu evozieren, die durch jene hinterlassen wurde, die während des Holocaust ausgelöscht wurden, und die jeden Besucher zu einem stillen, kontemplativen Dialog mit der Geschichte einladen.

    Ein Wandteppich aus Leben, Glaube und Widerstandskraft

    In dieser markanten metallischen Hülle verbirgt sich eine Sammlung, die Jahrhunderte jüdischen Lebens in Deutschland miteinander verwebt und nahtlos vom Mittelalter bis zur lebendigen Komplexität der Gegenwart reicht. Die Bestände des Museums sind ein atemberaubendes Mosaik materieller Kultur, in dem das Heilige auf das Persönliche trifft. Besucher mögen sich von der zarten Schönheit zeremonieller Textilien gefesselt fühlen – kunstvolle Gewänder, die Rabbiner während der Heiligkeit der Schabbat-Gottesdienste trugen – oder sich in der komplizierten hebräischen Kalligrafie illuminierter Manuskripte verlieren, die eine beständige künstlerische Tradition präsentieren. Doch die wahre Kraft der Sammlung liegt in ihrer Fähigkeit, Geschichte durch intime Artefakte zu vermenschlichen. Die Archive des Museums tragen das schwere Gewicht der Wahrheit in Briefen, die mit Sehnsucht verfasst wurden, und in Tagebüchern, die die inneren Welten von Menschen offenbaren, die mit Angst und Trotz ringen. Diese emotionale Tiefe wird durch die Präsenz bedeutender Kunstwerke weiter bereichert, wie etwa die evokativen Radierungen von Hermann Stattler und die kühnen, expressionistischen Visionen von Else Meidner, deren Werk eine widerstandsfähige jüdische Identität selbst im Schatten der Zensur feiert.

    Die Schnittstelle von Vergangenheit und Gegenwart

    Das Museumserlebnis wird durch einen kontinuierlichen Dialog zwischen dem historischen Kollegienhaus und dem modernen Libeskind-Bau definiert – eine symbolische Brücke, die Generationen verbindet und das bleibende Erbe des deutsch-jüdischen Kulturerbes anerkennt. Dieses Gefühl der Kontinuität spiegelt sich im Programm des Museums wider, das sich weigert, die jüdische Kultur auf ein abgeschlossenes Kapitel der Geschichte zu beschränken. Durch Ausstellungen und zeitgenössische Installationen erforscht die Institution, wie sich Identität in einer modernen, globalisierten Welt entwickelt und entfaltet. Für die jüngsten Besucher bietet die ANOHA Kinderwelt eine interaktive Landschaft, in der Geschichte durch das Spiel erkundet wird, um sicherzustellen, dass die Bedeutung des Erinnerns von klein auf verankert wird. Für Sammler und Kunstliebhaber steht das Museum als Leuchtturm der Innovation, in dem das Zusammenspiel von Licht, Schatten und historischer Schwere eine Atmosphäre schafft, die sowohl intellektuell stimulierend als auch tief bewegend ist – ein Ort, an dem die Echos der Vergangenheit genutzt werden, um den Weg in eine gerechtere und tolerantere Zukunft zu beleuchten.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Wall clock

    topimpressionists.com/de/art/download/margarete-heymann-wall-clock-DAPVY8-en/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Heymann, Margarete. Wall clock. n.d., Jüdisches Museum Berlin. https://topimpressionists.com/de/art/margarete-heymann-wall-clock-DAPVY8-en/
    APA
    Heymann, Margarete (n.d.). Wall clock [Painting]. Jüdisches Museum Berlin. https://topimpressionists.com/de/art/margarete-heymann-wall-clock-DAPVY8-en/
    Chicago
    Margarete Heymann. Wall clock. n.d. Jüdisches Museum Berlin. https://topimpressionists.com/de/art/margarete-heymann-wall-clock-DAPVY8-en/
    Harvard
    Heymann, Margarete (n.d.) Wall clock. Jüdisches Museum Berlin. Available at: https://topimpressionists.com/de/art/margarete-heymann-wall-clock-DAPVY8-en/

    Genau hinsehen

    Wall clock — Margarete Heymann

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: ceramics, geometric design, bauhaus style. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Children at the roadside, weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.
    5. Themen, die im Werk von Margarete Heymann immer wiederkehren: geometric abstraction, bauhaus ethos, exile experience. Welche davon erkennen Sie hier?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Wall clock — Margarete Heymann

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. What artistic movement is Margarete Heymann-Loebenstein associated with?

      • A Cubism
      • B Impressionism
      • C Bauhaus
    2. 2. The glaze used on the wall clock is described as:

      • A Transparent enamel
      • B Matte porcelain
      • C Uranium-based orange
    3. 3. Where was Margarete Heymann-Loebenstein born?

      • A London
      • B Paris
      • C Cologne
    4. 4. What type of clockwork mechanism is attached to the reverse side of the wall clock?

      • A Quartz movement
      • B Pendulum mechanism
      • C Eight-day clockwork
    5. 5. The image description highlights a specific aspect of the photograph – what is it?

      • A A detailed studio portrait
      • B A panoramic view of Berlin
      • C Emphasis on the clock's minimalist aesthetic

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

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