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Leitfaden für studentische Kunstwerke

NB 22 Caope

Name Klasse Datum

Victor Vasarely, NB 22 Caope, Bechtler Museum of Modern Art. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber.

Eckdaten

Künstler
Victor Vasarely topimpressionists.com/de/artists/victor-vasarely_de/
Lebensdaten des Künstlers
1906 – 1997
Medium
Acryl auf Leinwand
Bewegung
Optische Täuschung
Zeitraum
Moderne
Ausgestellt in
Bechtler Museum of Modern Art topimpressionists.com/de/museums/bechtler-museum-of-modern-art-charlotte_de/
Artistic style
Abstrakt, Geometrisch
Influences
Bauhaus, Kinetische Kunst
Notable elements
Geometrische Muster
Subject or theme
Optische Täuschung

Im Kontext

NB 22 Caope — Victor Vasarely

Wann könnte dieses Werk entstanden sein?

  1. 1900
  2. 1910
  3. 1920
  4. 1930
  5. 1940
  6. 1950
  7. 1960
  8. 1970
  9. 1980
  10. 1990

Schattiert: das Lebenswerk von Victor Vasarely (1906–1997)

Für diese Aufnahme liegt kein genaues Jahr vor – wenn Sie die Lebensdaten des Künstlers und den Stil des Werkes berücksichtigen, auf welches Jahrzehnt würden Sie tippen?

Ähnliche Kunstwerke

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  • Tridem K topimpressionists.com/de/art/victor-vasarely-tridem-k-D5GFHS-en/

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Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: topimpressionists.com/de/art/similar/victor-vasarely-nb-22-caope-d5gfe7-de/

Farbpalette

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Rosiges Braun #aaaba9

    Gespeicherte Palette

    • #AAABA9
    • #171717
    • #565755
    • #E8E9E6
    Palette
    Neutrale Töne Die dominierende Farbgruppe im Bild.
    Hauptfarbe
    Rosiges Braun
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Ausdrucksstärke Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Sanft abgestimmte Palette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Hell Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Über dieses Kunstwerk

    NB 22 Caope — Victor Vasarely

    NB 22 Caope: Eine geometrische Symphonie von Victor Vasarely

    Victor Vasarelys „NB 22 Caope“ ist weit mehr als nur ein abstraktes Gemälde; es ist ein akribisch geschaffenes Portal in das Herz der Op Art – einer Bewegung, die danach strebte, unsere Wahrnehmung der Realität neu zu definieren. Dieses eindrucksvolle Werk, das von einem präzise angeordneten Gitter aus schwarz-weißen Kreisen dominiert wird, verkörpert Vasarelys wegweisenden Ansatz zur visuellen Illusion – eine Technik, die er mit mathematischer Strenge und einer fast obsessiven Liebe zum Detail entwickelte. Das Bild selbst fängt einen entscheidenden Moment in der Karriere des Künstlers ein und demonstriert seine Meisterschaft darin, durch scheinbar statische geometrische Formen dynamische Bewegung und Tiefe zu erzeugen.

    Auf den ersten Blick präsentiert sich „NB 2¯2 Caope“ in einer kargen Schlichtheit: eine streng kontrollierte Komposition aus Kreisen. Bei näherer Betrachtung offenbart sich jedoch ein anspruchsvolles Zusammenspiel überlagernder Formen und subtiler Größenvariationen. Dies erzeugt die Illusion von Dreidimensionalität, die das Auge des Betrachters über die Leinwand führt und ein fesselndes Gefühl von Bewegung generiert – ein Markenzeichen der Op Art. Die bewusste Beschränkung auf Schwarz und Weiß verstärkt diesen Effekt, maximiert den Kontrast und intensiviert die optische Stimulation.

    Die Genesis der optischen Illusion

    Victor Vasarely, geboren 1906 in Pécs, Kroatien (damals Teil Österreich-Ungarns), begann seine künstlerische Reise weit entfernt von der Welt der abstrakten Kunst. Ursprünglich strebte er ein Medizinstudium an, wurde jedoch von visuellem Ausdruck angezogen und schlug letztlich einen Weg ein, der durch die geometrische Abstraktion geprägt war. Seine prägenden Jahre waren tiefgreifend von der Bauhaus-Bewegung beeinflusst, insbesondere durch seine Verbindung zur „Műhely“-Werkstatt von Sándor Bortnyik in Budapest – einem Ort, an dem funktionale Designprinzipien und präzise mathematische Berechnungen aufeinandertrafen. Dieser Hintergrund ist entscheidend, um Vasarelys Herangehensweise zu verstehen; er malte nicht einfach nur Kreise, er konstruierte visuelle Erlebnisse.

    Vasarelys Werk war, wie das vieler Op-Art-Künstler, von dem Wunsch getrieben, traditionelle Vorstellungen von Repräsentation herauszufordern. Anstatt erkennbare Objekte darzustellen, suchte er danach, die Wahrnehmung des Betrachters direkt zu manipulieren und durch sorgfältig angeordnete geometrische Muster eine Illusion von Bewegung und Tiefe zu schaffen. Die Serie „NB 22 Caope“, die zwischen 1962 und 1968 entstand, stellt einen Höhepunkt dieser Erkundung dar und demonstriert seine verfeinerte Kontrolle über optische Effekte.

    Symbolik und das Streben nach einer „Kunst für alle“

    Obwohl das Werk streng abstrakt ist, schwingen in „NB 22 Caope“ potenzielle symbolische Interpretationen mit. Das repetitive Muster der Kreise kann als Darstellung von Wachstum, Zyklen oder sogar Verbundenheit gesehen werden – Themen, die Vasarely häufig untersuchte. Er erklärte berühmt, sein Ziel sei es, eine „Kunst für alle“ zu schaffen, die unabhängig von vorhandenem künstlerischem Vorwissen zugänglich und fesselnd ist. Diese Zugänglichkeit wird durch die unmittelbare, viszerale Wirkung der optischen Effekte des Werkes erreicht.

    Die Fondation Vasarely in Aix-en-Provence setzt sich auch heute noch leidenschaftlich für das Erbe Vasarelys ein und präsentiert seinen innovativen Ansatz für Kunst und Design. Reproduktionen wie diese ermöglichen es uns, die Kraft seiner geometrischen Vision hautnah zu erleben – ein Zeugnis für die dauerhafte Anziehungskraft der Op Art und ihrer Erforschung der menschlichen Wahrnehmung.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    Victor Vasarely

    Geboren in Pécs, Kroatien

    Victor Vasarely: Pionier der Op Art und kinetischer Erkundung

    Geboren: 9. April 1906, Pécs, Kroatien

    Gestorben: 15. März 1997, Paris, Frankreich

    Nationalität: Ungarisch-Französisch

    Victor Vasarely (geboren Károly Vaszary) war eine zentrale Figur in der Entwicklung der Op Art und kinetischen Kunst. Seine Arbeit versuchte, die traditionelle Malerei zu überwinden, indem er optische Illusionen erforschte und dynamische visuelle Erfahrungen schuf. Geboren in Pécs, damals Teil Österreich-Ungarns (heute Kroatien), umfassten seine frühen Jahre ein Medizinstudium an der Eötvös Loránd Universität in Budapest, bevor er sich ganz der Kunst widmete.

    Früher Einfluss und künstlerische Entwicklung

    Frühzeitiges Training: Vasarely studierte zunächst traditionelle akademische Malerei an der Podolini-Volkmann Akademie.

    Bauhaus-Einfluss: Ein entscheidender Wendepunkt war seine Einschreibung in den Workshop (Műhely) von Sándor Bortnyik in Budapest, einer Schule, die stark von den Bauhaus-Prinzipien beeinflusst war und die funktionale Gestaltung und geometrische Abstraktion betonte. Diese Exposition prägte seine zukünftige künstlerische Richtung.

    Geometrische Abstraktion: In den späten 1920er und frühen 1930er Jahren experimentierte Vasarely mit geometrischen Formen und Farbharmonien, um sich von der gegenständlichen Kunst hin zur reinen Abstraktion zu bewegen. Schlüsselwerke wie "Blue Study" (1929) und "Green Study" (1929) demonstrieren diesen Übergang.

    Einfluss von Mondrian & Malevich: Obwohl er seinen eigenen einzigartigen Stil entwickelte, wurde Vasarely von den geometrischen Abstraktionen von Piet Mondrian und Kasimir Malewitsch beeinflusst, strebte jedoch letztendlich danach, über ihre statischen Kompositionen hinauszugehen.

    Der Aufstieg der Op Art und kinetische Erkundung

    Definition der Op Art: Vasarely gilt weithin als Gründervater der Op Art (Optical Art), einer Bewegung, die in den 1960er Jahren entstand und durch Werke gekennzeichnet ist, die optische Illusionen durch präzise Anordnungen von Formen, Farben und Linien erzeugen.

    Systematischer Ansatz: Im Gegensatz zu einigen Künstlern, die sich auf Intuition verließen, entwickelte Vasarely einen systematischen Ansatz für seine Kunst, der Gitter und mathematische Prinzipien nutzte, um Muster zu erzeugen und dynamische visuelle Effekte zu erzielen. Er strebte nach Reproduzierbarkeit und Massenappeal an.

    Kinetische Kunst & Großinstallationen: Später in seiner Karriere erforschte Vasarely die kinetische Kunst – Werke, die Bewegung beinhalten oder den Eindruck von Bewegung erwecken. "Georges Pompidou" (1976), ein großes kinematische Objekt, das im Centre Pompidou in Paris installiert wurde, veranschaulicht diesen Anspruch und demonstriert sein Interesse an der Integration von Kunst mit Architektur und Stadtgestaltung.

    Kommerzielle Unternehmungen: Vasarely war auch ein Innovator bei der Anwendung seiner Designs auf kommerzielle Produkte. Seine Zusammenarbeit mit Rosenthal-Porzellan führte zur "Suomi"-Geschirrserie, die seine Fähigkeit demonstriert, abstrakte Konzepte in funktionale Objekte zu übersetzen.

    Wichtige Errungenschaften und Vermächtnis

    Foundation Vasarely: Die Gründung der Foundation Vasarely in Aix-en-Provence, Frankreich, sorgte für die Erhaltung und Förderung seines umfangreichen Werkes.

    Raumfahrt: Ein bedeutender Moment war, als Serigraphien von Vasarely an Bord der französischen sowjetischen Raumfähre Salyut 7 (1982) in den Weltraum geschickt wurden, später zum Wohle von UNESCO verkauft – ein Beweis für die globale Anerkennung seiner Kunst.

    Einfluss auf das Design: Vasarelys systematischer Ansatz und sein geometrischer Stil beeinflussten tiefgreifend Grafikdesign, Mode und Inneneinrichtung. Seine Arbeit demonstrierte, wie abstrakte Prinzipien eingesetzt werden können, um visuell ansprechende und funktionale Umgebungen zu schaffen.

    Bleibender Einfluss: Victor Vasarelys Vermächtnis liegt in seiner bahnbrechenden Erforschung optischer Illusionen, kinetischer Kunst und der Schnittstelle zwischen Kunst und Technologie. Er bleibt eine bedeutende Figur in der modernen Kunstgeschichte und inspiriert Generationen von Künstlern und Designern mit seiner innovativen Vision.

    Historische Bedeutung

    Vasarelys Beitrag zur Kunstgeschichte ist vielschichtig. Er ging über traditionelle Maltechniken hinaus, um Werke zu schaffen, die die Wahrnehmung des Betrachters aktiv einbeziehen. Sein systematischer Ansatz forderte konventionelle Vorstellungen künstlerischer Kreativität heraus und ebnete den Weg für computergenerierte Kunst und digitales Design. Indem er Reproduzierbarkeit und kommerzielle Anwendungen annahm, verschwamm Vasarely die Grenzen zwischen bildender Kunst und Populärkultur und hinterließ einen bleibenden Eindruck in beiden Bereichen.

    Museum

    Bechtler Museum of Modern Art

    Ausgestellt in Charlotte, Vereinigte Staaten von Amerika

    Ein Heiligtum der Moderne: Enthüllung des Bechtler Museum of Modern Art

    Eingebettet in das pulsierende Herz von Charlotte, North Carolina, ist das Bechtler Museum of Modern Art weit mehr als nur ein Ort der Kunstaufbewahrung; es ist ein immersives Erlebnis, ein sorgfältig orchestrierter Dialog zwischen architektonischer Grandiosität und dem revolutionären Geist der Kreativität des mittleren 20. Jahrhunderts. Entstanden aus der leidenschaftlichen Sammlungsvision von Andreas Bechtler, einem in der Schweiz lebenden Kenner mit einer tiefen Wertschätzung für das europäische künstlerische Erbe, steht das Museum als Zeugnis des kulturellen Austauschs und als lebenswichtige Ressource zum Verständnis der Evolution der Moderne selbst. Seine bloße Existenz ist eine Geschichte – eine von familiärem Vermächtnis, transatlantischen Verbindungen und einem unerschütterlichen Engagement für die Bewahrung eines entscheidenden Moments der Kunstgeschichte.

    Das Fundament des Museums ruht auf einer bemerkenswerten Sammlung, einer bewussten Zusammenstellung, die mit einer ausgeprägt europäischen Perspektive kuratiert wurde und gleichzeitig bedeutende amerikanische Beiträge integriert. Dies ist nicht einfach nur eine Ausstellung berühmter Namen; es ist ein sorgfältig konstruiertes Narrativ, das die Vernetzung künstlerischer Ideen und Bewegungen offenbart. Die Stärke des Bechtlem steht in ihrer tiefen Auseinandersetzung mit der Schule von Paris – einem lebendigen Zusammenfluss künstlerischer Ansätze, die im Frankreich der Nachkriegszeit florierten und durch Abstraktion, Figuration und die Erforschung des Unterbewussten geprägt waren. Hier begegnen Besuchern ikonische Werke von Pablo Picasso und Joan Miró, Meister, die die Darstellung neu definierten und konventionelle Vorstellungen von Form herausforderten. Über diese gefeierten Persönlichkeiten hinaus zeigt das Museum eine vielfältige Palette europäischer und amerikanischer Modernisten – Alberto Giacometti, Barbara Hepworth, Max Ernst, Andy Warhol, Jean Tinguely –, von denen jeder zu einem reichen Geflecht künstlerischen Ausdrucks beiträgt. Ein besonderes Highlight ist Niki de Saint Phalles monumentaler „Feuervogel“, eine glanzvolle Mosaikskulptur, die den Platz dominiert und als kraftvolles Symbol für Wiedergeburt und Transformation dient.

    Architektonische Harmonie: Die Vision von Mario Botta

    Das Bechtler Museum befindet sich nicht einfach nur in Charlotte; es prägt die Stadtlandschaft aktiv, dank des visionären Entwurfs des Schweizer Architekten Mario Botta. Das Gebäude selbst ist ein Kunstwerk – eine markante kubische Struktur, die mit warmen Terrakotta-Fliesen verkleidet ist und sofort die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Diese kühne Außenseite mit ihren klaren Linien und geometrischen Präzenschaft gibt den Blick frei auf ein Inneres, das von Licht und Raum definiert wird. Ein prächtiges Glasatrium überflutet das mehrstöckige Foyer mit natürlicher Helligkeit und schafft eine einladende, ätherische Atmosphäre. In diesem leuchtenden Kern befindet sich „Wall Drawing 995“ des amerikanischen Künstlers Sol LeWitt, ein fesselndes Wandgemälde, das minimalistische Präzision und geometrische Abstraktion verkörpert – eine subtile, aber kraftvolle Einführung in die ästhetische Philosophie des Museums.

    Das vielleicht dramatischste Merkmal ist die auskragende Galerie im vierten Stock, eine architektonische Meisterleistung, die scheinbar mühelos über dem Platz schwebt, gestützt von einer einzigen, kraftvollen Säule. Dieses technische Wunderwerk spricht Bände über Bottas Meisterschaft der Form und seine Fähigkeit, Kunst nahtlos mit Architektur zu integend. Die sorgfältige Auswahl der Materialien – Stahl, Glas, polierter Beton, schwarzer Granit und Holz – schafft eine harmonische Umgebung, in der die Kunstwerke nicht bloß ausgestellt, sondern innerhalb eines durchdachten Raumes

    erlebt

    werden. Die Ausrichtung und Dimension des Gebäudes interagieren bewusst mit dem umliegenden Platz und fördern ein Gefühl der Verbindung zwischen den inneren Galerieräumen und dem öffentlichen Raum.

    Ein Erbe, verwurzelt in europäischen Künstlerkreisen

    Der einzigartige Charakter der Bechtler-Sammlung entspringt ihren Ursprüngen in einer privaten Familiensammlung, die über Jahrzehnte von Hans Bechtler aufgebaut wurde, einem Schweizer Geschäftsmann mit einer tiefen Leidenschaft für moderne Kunst. Hans' Bruder Walter spielte eine entscheidende Rolle bei der Entfachung des Interesses der Familie, beginnend mit Besuchen im Kunsthaus Zürich und dem Aufbau von Beziehungen zu bedeutenden Künstlern. Dieses frühe Engagement förderte ein tiefes Verständnis europäischer Kunsttrends, insbesondere jener, die aus der Schule von Paris hervorgingen – einer Bewegung, die durch ihre Betonung von Abstraktion, Experimentierfreude und die Ablehnung traditioneller akademischer Stile gekennzeichnet war. Die Sammlung spiegelt diese Abstammung wider und zeigt Werke, die eine tiefe Wertschätzung für den innovativen Geist dieser Künstler bezeugen.

    Interessanterweise umfasst der Bestand des Bechtler auch bedeutende Stücke amerikanischer Künstler, die tief vom europäischen Modernismus beeinflusst wurden. Ben Nicholson, ein britischer Künstler, der viele Sommer in Ascona in der Schweiz verbrachte und in den Jugendjahren von Hans Bechtler als künstlerischer Mentor diente, wird durch mehrere Schlüsselwerke repräsentiert. Dieser transatlantische Austausch unterstreicht die Vernetzung künstlerischer Ideen und zeigt, wie internationale Einflüsse die Entwicklung der modernen Kunst in Europa und Amerika prägten. Die Sammlung ist nicht einfach eine chronologische Übersicht; sie ist eine dynamische Erkundung stilistischer Dialoge und gemeinsamer Inspirationen.

    Jenseits der Wände: Ausstellungen und gesellschaftliches Engagement

    Das Bechtler Museum ist mehr als nur eine statische Ausstellung von Kunstwerken; es ist ein lebendiger kultureller Knotenpunkt, der sich dem Dialog über die moderne Kunst und ihre dauerhafte Relevanz widmet. Durch wechselnde Ausstellungen, fesselnde Vorträge und Bildungsprogramme sucht das Museum aktiv den Anschluss an die breitere Gemeinschaft. Diese Initiativen zielen darauf ab, die moderne Kunst zu entmystifizieren und sie für ein Publikum aller Hintergründe und Interessen zugänglich zu machen. Das Engagement des Museums für die Öffentlichkeit reicht über sein reguläres Programm hinaus, mit fortlaufenden Bemühungen zur Entwicklung innovativer digitaler Ressourcen und Outreach-Aktivitäten.

    Der „Feuervogel“, ein fester Bestandteil des Platzes, dient als kraftvolles Symbol für diesen gemeinschaftsorientierten Ansatz. Seine schimmernde Oberfläche reflektiert die umliegende Stadtlandschaft und schafft ein sich ständig veränderndes Spektakel, das Betrachter fesselt und zur Interaktion einlädt. Das Bechtler Museum of Modern Art ist im Wesentlichen ein Ort, an dem Kunst lebendig wird – ein Refugium der Kreativität, eine Feier der Innovation und eine lebenswichtige Ressource für die kulturelle Bereicherung von Charlotte und darüber hinaus.

    Weitere Lesetipps

    Online verfügbar

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    topimpressionists.com/de/art/download/victor-vasarely-nb-22-caope-d5gfe7-de/

    Zitierweise für dieses Kunstwerk

    MLA
    Vasarely, Victor. NB 22 Caope. n.d., Bechtler Museum of Modern Art. https://topimpressionists.com/de/art/victor-vasarely-nb-22-caope-d5gfe7-de/
    APA
    Vasarely, Victor (n.d.). NB 22 Caope [Painting]. Bechtler Museum of Modern Art. https://topimpressionists.com/de/art/victor-vasarely-nb-22-caope-d5gfe7-de/
    Chicago
    Victor Vasarely. NB 22 Caope. n.d. Bechtler Museum of Modern Art. https://topimpressionists.com/de/art/victor-vasarely-nb-22-caope-d5gfe7-de/
    Harvard
    Vasarely, Victor (n.d.) NB 22 Caope. Bechtler Museum of Modern Art. Available at: https://topimpressionists.com/de/art/victor-vasarely-nb-22-caope-d5gfe7-de/

    Genau hinsehen

    NB 22 Caope — Victor Vasarely

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie erklären können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie sieht diese Stimmung aus?
    3. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: geometrie, kreise, gitter. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    4. Werfen Sie einen Blick zurück auf Pal-Ket (1974), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.
    5. Themen, die im Werk von Victor Vasarely immer wiederkehren: bauhaus, geometrische abstraktion, visuelle wahrnehmung. Welche davon erkennen Sie hier?

    Ihre Antwort

    Schreiben Sie einen kurzen Absatz über dieses Kunstwerk. Verwenden Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    NB 22 Caope — Victor Vasarely

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Mit welcher Kunstbewegung ist Victor Vasarelys ‘NB 22 Caope’ am engsten verbunden?

      • A Kubismus
      • B Surrealismus
      • C Op Art
    2. 2. Welche geometrische Form dominiert das Bild?

      • A Dreiecke
      • B Quadrate
      • C Kreise
    3. 3. Was ist ein Hauptmerkmal der Op Art, wie sie in ‘NB 22 Caope’ beispielhaft dargestellt wird?

      • A Die Verwendung realistischer Landschaften
      • B Die Erzeugung optischer Täuschungen durch geometrische Muster
      • C Die Darstellung menschlicher Figuren
    4. 4. Was könnte die repetitive Anordnung der Kreise in ‘NB 22 Caope’ potenziell symbolisieren?

      • A Eine chaotische Explosion von Farben
      • B Wachstum, Zyklen oder Verbundenheit
      • C Die Geburtsstunde einer neuen Kunstbewegung
    5. 5. Welche Disziplin studierte Vasarely ursprünglich, bevor er sich der Kunst widmete?

      • A Bildhauerei
      • B Medizin
      • C Architektur

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1C · 2C · 3B · 4B · 5A