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Leitfaden für studentische Kunstwerke

Hebamme (neue Kleider)

Name Klasse Datum

William Eugene Smith, Hebamme (neue Kleider) (1951), Nelson-Atkins Museum of Art. Zur Referenz reproduziert; alle Rechte liegen beim Rechteinhaber. Erleben Sie diese Leinwand unter bewegtem Licht: die Zeichnung, die wahre Farbe unter dem Firnis, das reine Pigment

Fakten auf einen Blick

Künstler
William Eugene Smith topimpressionists.com/de/artists/william-eugene-smith_de/
Lebensdaten des Künstlers
1918 – 1978
Gemalt
1951
Bewegung
Dokumentarfotografie Photographs taken to record real events and lives as evidence, not to arrange a pretty picture.
Ausgestellt in
Nelson-Atkins Museum of Art topimpressionists.com/de/museums/nelson-atkins-museum-of-art-kansas-city_de/
Artistic style
Humanistisch
Influences
Alfred Stieglitz, Lewis Hine
Notable elements or techniques
Dokumentarstil; Narratives Storytelling
Subject or theme
Familie, Gemeinschaft, Häuslichkeit

Im Kontext

Hebamme (neue Kleider) — William Eugene Smith

Wann wurde dieses Werk gemalt?

  1. 1910
  2. 1920
  3. 1930
  4. 1940
  5. 1950
  6. 1960
  7. 1970

Obere Zeile: die Jahre. Untere Zeile: das Alter des Künstlers zu Beginn und am Ende jedes Zeitraums — 0 bei der Geburt, 60 beim Tod.

Gemalt, als der Künstler 33 war. Der Künstler wurde 60 alt. 0 der 8 datierten Werke dieses Künstlers in unserem Katalog entstanden früher.

Schattiert: das Lebenswerk von William Eugene Smith (1918–1978) ▲ dieses Werk, 1951 jedes datierte Gemälde, Jahrzehnt für Jahrzehnt

Vergleichen mit

Wählen Sie eines der oben genannten Werke aus: Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und einen Unterschied.

Weitere Werke, die sich ideal als Ergänzung zu diesem Werk eignen: topimpressionists.com/de/art/similar/william-eugene-smith-hebamme-neue-kleider-d3xgby-de/

Farben

Anhand des Bildes gemessen

    Hauptfarbe

    Grau #8c8c8c

    Katalogisierte Palette

    • #8C8C8C
    • #2C2C2D
    • #BFC0BE
    • #5D5D5D

    Diese Farben innerhalb der gesamten Palette des Künstlers Andere Gemälde nach Farbe finden

    Bezeichnung der Hauptfarbe
    Grau
    Intensität
    Monochrom Wie gesättigt und vielfältig die Farben sind – von einem einzelnen, dezenten Farbton bis hin zu einer Vielzahl leuchtender Töne.
    Kontrast
    Aussagekraft Wie stark sich die Farben in Helligkeit und Sättigung über das Bild hinweg unterscheiden.
    Harmonie
    Disharmonische Farbpalette Wie gut die Farben zusammenwirken, von kontrastreich bis hin zu vollkommen harmonisch.
    Helligkeit
    Ausgewogen Wie hell oder dunkel das Bild insgesamt wirkt, von tiefen Schatten bis hin zu strahlenden Glanzpunkten.
    Sättigung
    Gedämpft Wie rein und kräftig die Farben sind, von fast Grau bis hin zu voll lebendig.

    Wo auf der Welt wird dieses Gemälde betrachtet?

    • unter 1%
    • 1–3%
    • 3–8%
    • 8–20%
    • 20% und mehr
    Dieses Gemälde allein weist zu wenige registrierte Besucher auf, um eine Karte zu erstellen, daher zeigt die Tafel alle Werke von William Eugene Smith aus den letzten zwölf Monaten – insgesamt 2 Länder. Herkunft dieser Zahlen

    Die zehn führenden Länder

    1. 1 China 66,7%
    2. 2 Ukraine 33,3%

    Finden Sie die drei dunkelsten Länder auf der Karte. Befindet sich das Museum, das dieses Gemälde beherbergt, in einem dieser Länder? Notieren Sie einen Grund, warum Menschen aus der Ferne es betrachten könnten.

    Die 5 meistgesehenen Werke von William Eugene Smith

    1. 1 Maude Callen mit Neugeborenem (Serie: Hebamme), 1951 25,0%
    2. 2 Midwife Maude Callen (with sick child), 1951 25,0%
    3. 3 Hebamme Maude Callen (untersucht schwangere Frau), 1951 25,0%
    4. 4 Maude Callen (bei der Apotheke), 1951 25,0%
    5. — Hebamme (neue Kleider), 1951 dieses Gemälde 0,0%

    Zusammen machen diese Werke 100,0% der gesamten Aufmerksamkeit aus, die die Gemälde dieses Künstlers in den letzten zwölf Monaten erhalten haben. Der Katalog enthält 8 Werke dieses Künstlers, von denen 4 mindestens einmal betrachtet wurden. Dieses Gemälde wurde in diesem Zeitraum noch nicht aufgerufen – es schließt die Liste ohne Platzierung ab. Dies gilt Monat für Monat gleichermaßen

    Die Balken messen die Aufmerksamkeit, nicht die Qualität. Wählen Sie das Werk an der Spitze und dieses hier: Nennen Sie eine Sache, die ein Gemälde über seine handwerkliche Meisterschaft hinaus berühmt machen könnte.

    Über dieses Kunstwerk

    Hebamme (neue Kleider) — William Eugene Smith

    Hebamme (neue Kleider) – Eine Chronik der Resilienz und des Mitgefühls

    Die Fotografie hält einen ergreifenden, in der Zeit eingefrorenen Moment fest: drei Frauen und ein Baby stehen vor einem bescheidenen Haus, gebadet im sanften Glanz des natürlichen Tageslichts. William Eugene Smiths „Hebamme“, entstanden im Jahr 1951, geht weit über eine bloße Dokumentation hinaus; sie erreicht eine tiefgreifende erzählerische Kraft, durchdrungen von Empathie und der unerschütterlichen Entschlossenheit, die menschliche Erfahrung mit kompromissloser Ehrlichkeit darzustellen. Dies ist nicht einfach nur ein Bild; es ist ein Zeugnis des beständigen Geistes der Fürsorge und der gemeinschaftlichen Solidarität.

    Komposition & Perspektive: Smith setzt geschickt eine leicht untersichtige Perspektive ein, um die Motive – insbesondere Maude Callen – zu erhöhen und so ein Gefühl von Erhabenheit und Bedeutung zu erzeugen. Die durch die Haltung der Figuren gebildeten diagonalen Linien verleihen dem Bild Dynamik, leiten das Auge des Betrachters durch die Szene und betonen die tiefe Verbundenheit der beteiligten Personen.

    Licht & Textur: Die Beleuchtung wird vom natürlichen Tageslicht dominiert, das starke Schatten wirft, welche Form und Tiefe definieren und gleichzeitig entscheidende Details hervorheben – die verwitterte Holzverkleidung des Hauses sowie die Texturen der Kleidung und der Haut der Frauen. Diese nuancierten Oberflächen tragen maßgeblich zum Realismus des Bildes bei und laden den Betrachter ein, in die Atmosphäre des ländlichen South Carolina einzutauchen.

    Farppalette & Stil: Als Silbergelatine-Schwarzweißabzug folgt „Hebamme“ Smiths charakteristischem Dokumentarstil – eine bewusste Entscheidung, die Tonwertbereiche und visuelle Wirkung über farbliche Ausschmückungen stellt. Die Graustufenpalette unterstreicht die Ernsthaftigkeit des Themas und verstärkt die emotionale Resonanz der Szene.

    Die Thematik: Maude Callen – Ein Leuchtfeuer der Hoffnung

    Im Kern feiert „Hebamme“ Maude Callen – eine bemerkenswerte Frau, die ihr Leben dem Dienst an den armen Gemeinschaften im ländlichen South Carolina widmete, einer Zeit, die von erheblichen sozialen Herausforderungen geprägt war. Smiths akribische Beobachtungsgabe und seine künstlerische Vision rückten Callens unermüdliches Engagement in das öffentliche Bewusstsein; er forderte bestehende Stereotypen über die Rolle der Frau im Gesundheitswesen heraus und demonstrierte grenzenloses Mitgefühl für vulnerable Bevölkerungsgruppen. Die Fotografie zeigt Callen bei der Verabreichung von Impfungen an Kinder – eine Aufgabe, die mit Schwierigkeiten verbunden war, aber mit entschlossener Bestimmung ausgeführt wurde.

    Historischer Kontext: Veröffentlicht im TIME-Magazin während der Eisenhower-Ära, erreichte „Hebamme“ die Öffentlichkeit zu einer Zeit, als die amerikanische Gesellschaft mit den Problemen der rassischen Ungleichheit und der Armut rang. Smiths Entscheidung, Callen zum Hauptmotiv zu machen – ein mutiger Schritt angesichts der redaktionellen Standards von LIFE –, war von dem Wunsch getrieben, Vorurteile entgegenzuwirken und die Würde einfacher Menschen, die mit Widrigkeiten konfrontiert sind, hervorzuheben.

    Symbolik & Emotion: Das Bild vermittelt ein spürbares Gefühl von Wärme, Verbindung und Widerstandskraft. Smiths Darstellung von Maude Callen verkörpert den Geist des selbstlosen Dienstes – eine Erinnerung daran, dass wahrer Heroismus nicht in großen Gesten liegt, sondern in der standhaften Hingabe, Leid zu lindern und menschliches Mitgefühl zu fördern.

    Technik & Handwerk: Ein Vermächtnis fotografischer Erzählkunst

    Smiths meisterhafte Technik verkörpert die Prinzipien der fotografischen Narration, indem sie Klarheit, Detailreichtum und emotionale Wirkung über stilistische Ausschmückungen stellt. Die Komposition des Fotos – zentriert um Callen und ihre Patienten – ist sorgfältig durchdacht, um das visuelle Interesse zu maximieren und ein Gefühl von Unmittelbarkeit zu vermitteln. Darüber hinaus schafft Smiths akribische Aufmerksamkeit für den Tonwertbereich – erreicht durch die geschickte Manipulation von Licht und Schatten – Tiefe und Dreidimensionalität, die den Betrachter in die Szene hineinzieht und eine empathische Verbindung zu den dargestellten Personen aufbaut. Der Abzug selbst ist ein Zeugnis des bleibenden Erbes der Silbergelatine-Fotografie – eines Verfahrens, das für seine Archivbeständigkeit und seine Fähigkeit bekannt ist, nuancierte Texturen und Töne originalgetreu wiederzugeben.

    Fazit: Ein zeitloses Bild menschlicher Würde

    „Hebamme“ bleibt ein unvergessliches Porträt von Mitgefühl, Ausdauer und sozialer Gerechtigkeit – ein Meisterwerk, das auch Jahrzehnte nach seiner Entstehung Bewunderung inspiriert und zur Reflexion anregt. Smiths unerschütterliche Verpflichtung, die menschliche Erfahrung mit Ehrlichkeit und Empathie darzustellen, festigte seinen Platz als einer der bedeutendsten Fotojournalisten Amerikas und hinterließ ein Werk, das die Zeit überdauert und direkt zum menschlichen Geist spricht. Seine dauerhafte Kraft liegt in der Fähigkeit, nicht nur einzufangen, was war, sondern was ist – eine zeitlose Erinnerung an die Bedeutung der Fürsorge für unsere Mitmenschen und die Wahrung von Werten wie Würde und Barmherzigkeit.

    Künstler und Museen

    Künstler/in

    William Eugene Smith

    Geboren in Wichita, Vereinigte Staaten von Amerika

    Der Architekt des Fotoessays: Das Leben und Vermächtnis von W. Eugene Smith

    In der weiten Landschaft der Fotografie des zwanzigsten Jahrhunderts erscheinen nur wenige Persönlichkeiten so bedeutsam oder so mitfühlend wie William Eugene Smith. Geboren 1918 in Wichita, Kansas, betrachtete Smith die Welt nicht bloß durch ein Objektiv; er suchte danach, den eigentlichen Herzschlag menschlicher Kämpfe und Resilienz in eine visuelle Sprache zu übersetzen. Oft als vielleicht der bedeutendste amerikanische Fotograf bei der Entwicklung des editorialen Fotoessays gefeiert, sprengte sein Werk die statischen Grenzen des traditionellen Journalismus. Er ebnete den Weg für eine Erzählweise, die die Kamera nicht nur zur Dokumentation von Ereignissen nutzte, sondern um komplexe, vielschichtige Narrative zu weben, die in den tiefsten Ebenen der menschlichen Existenz widerhallten.

    Smiths künstlerische Seele wurde durch die humanistischen Traditionen seiner Vorgänger geformt, wobei er tiefe Inspiration aus dem Pioniergeist von Alfred Stieglitz und Lewis Hine schöpfte. Von Stieglitz erbte er die Ehrfurcht vor dem expressiven Potenzial des fotografischen Mediums, während er von Hine ein unerschütterliches Engagement für soziale Anwaltschaft übernahm. Diese Verschmelzung von ästhetischer Sensibilität und moralischer Bestimmung wurde zum Eckpfeiler seiner Karriere. Seine frühen Jahre waren geprägt von der wachsenden Überzeugung, dass die Fotografie als mächtiges Instrument dienen könne, um gesellschaftliche Realitäten zu beleuchten – eine Überzeugung, die ihn schließlich an die vorderste Front der bewegendsten Momente der Geschichte führen sollte.

    Eine Revolution des Erzählens: Die Geburtsstunde von „Country Doctor“

    Das Jahr 1948 markierte einen seismischen Wandel in der Geschichte des Fotojournalismus mit der Veröffentlichung von „Country Doctor“ im Magazin Life. Dieses in Zusammenarbeit mit dem Autor Ron Hooker geschaffene Meisterwerk definierte neu, was ein fotografischer Auftrag leisten kann. Anstatt eine Serie unzusammenhängender Schnappschüsse zu präsentenzieren, konstruierte Smith ein ausgedehntes Narrativ, das den ländlichen Landschaften von Iowa Leben einhauchte. Durch seine Linse wurde die tägliche Existenz von Dr. John Henderson und seiner Frau Maude Callen zu einem Fenster in die Triumphe und Qualen der Gesundheitsversorgung in unterversorgten Gemeinden. Es war ein Werk voller Zärtlichkeit, das dennoch die Härte besaß, den rauen Realitäten medizinischer Praxis in der Isolation zu begegnen.

    Dieser Durchbruch etablierte den Fotoessay als ein legitimes und wirkungsvolles Genre, das in der Lage war, nuancierte emotionale Bögen zu vermitteln, die rein durch Text niemals hätten eingefangen werden können. Smiths Fähigkeit, das Universelle im Besonderen zu finden, erlaubte es seinen Motiven, ihre geografischen Grenzen zu überschreiten und Leser weltweit dazu einzuladen, mit den intimen Kämpfen des menschlichen Geistes mitzufühlen. Seine Technik beruhte maßgeblich auf einem meisterhaften Einsatz von Licht und Schatten, wobei er eine dramatische Schwarz-Weiß-Palette verwendete, welche die emotionale Schwere jedes einzelnen Bildes intensivierte.

    Die humanistische Linse: Mitgefühl und soziale Reform

    Im Laufe seiner Karriere richtete Smith sein Objektiv auf die verletzlichsten Winkel der Gesellschaft und verteidigte die menschliche Würde durch unerschütterliche Dokumentation. Sein legendäres Werk über die Hebamme Maude Callen bleibt ein Höhepunkt dokumentarischer Errungenschaften. In Serien wie „Nurse Midwife (new dresses)“ und „Midwife Maude Callen (with sick child)“ fing Smith die tiefe Intimität mütterlicher Fürsorge und die schwere Verantwortung des medizinischen Dienstes im ländlichen South Carolina ein. Diese Bilder, charakterisiert durch ihre akribische Liebe zum Detail und rohe emotionale Ehrlichkeit, dienen als Zeugnis seiner Fähigkeit, die der Vergänglichkeit innewohnende Verletzlichkeit festzuhalten.

    Über das Häusliche und Klinische hinaus weitete Smith sein Werk aus, um globale Krisen und Umweltkatastrophen zu thematisieren. Seine Dokumentation der verheerenden Auswirkungen der Quecksilbervergiftung in Minamata gilt als eines der bedeutendsten sozialdokumentarischen Werke, die je produziert wurden. Durch seine Bildsprache wurde das Unsichtbare sichtbar gemacht, was ein weltweites Publikum zwang, sich mit den Folgen industrieller Nachlässigkeit auseinanderzusetzen. Dieses unerschütterliche Engagement für soziale Reformen stellte sicher, dass sein Werk niemals bloße Kunst um der Kunst willen war, sondern ein vitaler, atmender Teil des globalen Gewissens.

    Ein bleibender Eindruck auf der visuellen Geschichte

    Das Vermächtnis von W. Eugene Smith ist fest in das Gefüge des modernen Fotojournalismus eingeschrieben. Er lehrte die Welt, dass ein Fotograf sowohl Künstler als auch Aktivist sein kann, Zeuge und Geschichtenerzähler zugleich. Sein Einfluss zeigt sich in jedem Dokumentarprojekt, das danach strebt, die Seele innerhalb des Kampfes zu finden. Durch die Verbindung technischer Meisterschaft der Komposition mit unerschütterlicher Empathie transformierte Smith das fotografische Medium in ein tiefgründiges Gefäß für die Wahrheit.

    Ein Foto von Smith zu betrachten bedeutet, gleichzeitig auf das Gewicht der Geschichte und die Leichtigkeit der Hoffnung zu treffen. Sein Lebenswerk bleibt eine monumentale Errungenschaft, die uns daran erinnert, dass selbst in den dunkelsten Kapiteln menschlicher Erfahrung eine Würde existiert, die es wert ist, festgehalten zu werden, und eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden.

    Museum

    Nelson-Atkins Museum of Art

    Ausgestellt in Kansas City, Vereinigte Staaten von Amerika

    Ein Herzlands-Refugium: Das Nelson-Atkins Museum der Künste

    Eingebettet im pulsierenden Herzen von Kansas City, Missouri, ist das Nelson-Atkins Museum der Künste weit mehr als nur ein Archiv wertvoller Kunstwerke – es ist ein lebendiger Zeuge von Visionen, Philanthropie und der unerschütterlichen Kraft der Kunst, Gemeinschaften zu prägen. Gegründet im Jahr 1933 durch das außergewöhnliche Paar William Rockhill Nelson, einem visionären Eisenbahnmagnaten, und Mary McAfee Atkins, einer engagierten Pädagogin – ein Vermächtnis, das die gesamte Erbschaft von Nelsons beträchtlichem Vermögen in den Aufbau eines Kunstwerks für kommende Generationen investierte – entstand das Museum aus einer bemerkenswerten Legat. Diese anfängliche Spende, kombiniert mit Mrs. Atkins' Weitsicht, legte den Grundstein für eine Sammlung, die sich seitdem zu über 34.500 Werken aus fünf Jahrtausenden und nahezu jedem Winkel der Welt entwickelt hat. Doch mehr als nur ihre beeindruckende Größe zeichnet das Museum durch sein tief verwurzeltes Engagement für Zugänglichkeit – seine bemerkenswert kostenlose Eintrittsgebühr – aus, die alle einladen, sich von der tiefgreifenden Schönheit und dem intellektuellen Reichtum der Kunst zu überzeugen.

    Die Geschichte des Nelson-Atkins ist untrennbar mit der architektonischen Landschaft von Kansas City verbunden. Das ursprüngliche Gebäude, entworfen von Wight und Wight im Jahr 1933, verkörpert die Prinzipien der Beaux-Arts-Architektur – ein Stil, der sich durch seine monumentale Größe, sein symmetrisches Design und seine sorgfältige Detailverliebtheit auszeichnet. Es evoziert ein Gefühl zeitloser Eleganz, wobei die klassischen Proportionen und die stolze Fassade Besucher sofort in eine Welt künstlerischer Verehrung eintauchen lassen. Die Terrassen des Gebäudes, die sich hinab zum Brush Creek erstrecken – ursprünglich als ruhiger Außenbereich zur Kontemplation konzipiert – dienen heute als lebendige Erweiterung der Museums-Sammlung und beherbergen wechselnde Ausstellungen und bieten atemberaubende Panoramablicke auf die umliegende Landschaft. Doch die Geschichte des Nelson-Atkins endete nicht dort; im Jahr 2007 veränderte die Ankunft des Bloch Gebäudes – eine kühne, moderne Struktur von Steven Holl Architects – die Identität des Museums grundlegend. Diese mutige Ergänzung, ein schimmernder Wasserfall aus durchscheinenden „Linsen“, steht in bewusster Kontraste zum Beaux-Arts-Gebäude und schafft einen dynamischen Dialog zwischen vergangenen Pracht und zukünftiger Vision. Die ätherischen Räume des Bloch Gebäudes, die von natürlichem Licht durchflutet werden, haben weltweit Anerkennung gefunden – darunter auch die Anerkennung von Time Magazine als eines der besten neuen architektonischen Wunder der Welt.

    Schwerpunkte der Sammlung: Eine Reise durch Zeit und Kultur

    Lassen Sie sich von Meisterwerken aus verschiedenen Jahrhunderten verzaubern! Die Sammlung des Nelson-Atkins ist ein atemberaubendes Wandteppich, gewebt aus vielfältigen künstlerischen Traditionen. Von Caravaggios dramatischer Johannes der Täufer im Wildnis, einem Meisterwerk barocker Intensität, bis hin zu Piet Mondrians geometrischem Passionsblume, einem wegweisenden Werk des frühen 20. Jahrhunderts, erkunden Sie ikonische Kunstwerke, die künstlerische Bewegungen und individuelle Genialität definieren. Das Museum verfügt über eine unvergleichliche Sammlung asiatischer Kunst – chinesische Landschaften mit exquisiter Detailtreue, indische Skulpturen, die spirituelle Macht verkörpern, und japanische Holzschnitte, die flüchtige Momente der Schönheit einfangen. In den europäischen Galerien finden Sie Renaissance-Meisterwerke neben Impressionistenfreuden und erhalten so einen umfassenden Überblick über die westliche Kunstgeschichte. Verpassen Sie nicht die beeindruckende Sammlung amerikanischer Gemälde, darunter Werke von Gilbert Stuart, John Singer Sargent und Andrew Wyeth, die die künstlerische Entwicklung der Nation widerspiegeln.

    Architektonische Harmonie: Ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart

    Bewundern Sie den Kontrast zwischen Beaux-Arts-Eleganz und der Innovation des Bloch Gebäudes. Die fünf durchscheinenden Linsen des Bloch Gebäudes fluten die Galerien mit natürlichem Licht und fördern so Kontemplation und feiern architektonische Brillanz. Das ursprüngliche Gebäude, ein Zeugnis klassischer Designprinzipien, bietet einen anregenden visuellen Dialog für Besucher, der sich dem modernen Zusatz gegenüberstellt. Der Gang durch das Museum ist wie eine Reise durch die Zeit – von der feierlichen Form des Beaux-Arts-Gebäudes zu den luftigen, lichtdurchfluteten Räumen des Bloch Gebäudes bietet jeder Bereich ein einzigartiges sensorisches Erlebnis. Die Integration von Außenräumen – insbesondere des Skulpturenparks – verstärkt dieses Gefühl der Harmonie zusätzlich und verwischt die Grenzen zwischen Innen- und Außenkunst.

    Jenseits der Kunst: Das künstlerische Erbe von Kansas City

    Tauchen Sie ein in eine encyclopedische Sammlung, die asiatische Kunst zeigt – chinesische Landschaften, indische Skulpturen, japanische Holzschnitte – und europäische Gemälde vom Renaissance bis zum Impressionismus. Doch die Geschichte des Nelson-Atkins geht über seine dauerhaften Bestände hinaus. Das Museum engagiert sich tiefgreifend für die Feier des künstlerischen Erbes von Kansas City durch anregende Ausstellungen und Programme. Wilbur Niewalds Darstellung der visuellen Kunstszene der Stadt bietet einen faszinierenden Einblick in das lokale kreative Umfeld, während laufende Initiativen zeitgenössische Künstler unterstützen und das Gemeinschaftsengagement fördern. Das Museum strebt danach, mit seiner Umgebung in Kontakt zu treten, indem es Bildungsangebote für alle Altersgruppen anbietet und Möglichkeiten zur Diskussion und Wertschätzung schafft.

    Barrierefreiheit & Gemeinschaftsbeteiligung: Ein Museum für alle

    Erleben Sie Kunst ohne Barrieren! Das Nelson-Atkins Museum of Art bietet kostenlosen Eintritt, fördert kulturelle Inklusivität und unterstützt Bildungsangebote, die Besucher jeden Alters inspirieren. Erkunden Sie den Donald J. Hall Sculpture Park – einen atemberaubenden Außenbereich mit monumentalen Skulpturen, die harmonisch in die Natur integriert sind. Das Engagement des Museums für Barrierefreiheit erstreckt sich über seine kostenlosen Eintrittsgebühren hinaus und umfasst barrierefreie Einrichtungen, mehrsprachige Ressourcen und eine einladende Umgebung für vielfältige Zielgruppen. Mit regelmäßigen Veranstaltungen, Vorträgen und Familienaktivitäten ist das Nelson-Atkins mehr als nur ein Museum – es ist ein pulsierender Dreh- und Angelpunkt für künstlerischen Ausdruck und Gemeinschaftsbeteiligung.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier

    Online abrufbar

    QR-Code mit Link zur Download-Seite für Hebamme (neue Kleider)

    topimpressionists.com/de/art/download/william-eugene-smith-hebamme-neue-kleider-d3xgby-de/

    Zitierhinweis für dieses Kunstwerk

    MLA
    Smith, William Eugene. Hebamme (neue Kleider). 1951, Nelson-Atkins Museum of Art. https://topimpressionists.com/de/art/william-eugene-smith-hebamme-neue-kleider-d3xgby-de/
    APA
    Smith, William Eugene (1951). Hebamme (neue Kleider) [Painting]. Nelson-Atkins Museum of Art. https://topimpressionists.com/de/art/william-eugene-smith-hebamme-neue-kleider-d3xgby-de/
    Chicago
    William Eugene Smith. Hebamme (neue Kleider). 1951. Nelson-Atkins Museum of Art. https://topimpressionists.com/de/art/william-eugene-smith-hebamme-neue-kleider-d3xgby-de/
    Harvard
    Smith, William Eugene (1951) Hebamme (neue Kleider). Nelson-Atkins Museum of Art. Available at: https://topimpressionists.com/de/art/william-eugene-smith-hebamme-neue-kleider-d3xgby-de/

    Genau hinsehen

    Hebamme (neue Kleider) — William Eugene Smith

    Genau hinsehen

    Antworten Sie in Ihren eigenen Worten. Es gibt hier keine falschen Antworten – nur Antworten, die Sie begründen können.

    1. Was fällt Ihnen als Erstes ins Auge und warum?
    2. Welche Farben oder Formen erzeugen die Stimmung – und wie lässt sich diese beschreiben?
    3. Wie viele Gesichter können Sie finden? ____ (unser Katalog zählt 4 – stimmen Sie dem zu?)
    4. Unser Katalog ordnet dieses Werk unter folgenden Schlagworten ein: ländliches amerika, zugang zur gesundheitsversorgung, familienleben. Stimmen Sie dem zu? Was würden Sie hinzufügen oder weglassen?
    5. Werfen Sie einen Blick zurück auf Maude Callen (bei der Apotheke) (1951), weiter oben in diesem Leitfaden. Nennen Sie zwei Gemeinsamkeiten mit diesem Werk und eine Besonderheit.

    Ihre Antwort

    Verfassen Sie einen kurzen Text über dieses Kunstwerk. Nutzen Sie dazu die Informationen aus den vorherigen Abschnitten dieser Anleitung sowie Ihre oben stehenden Antworten.

    Kunst-Quiz

    Hebamme (neue Kleider) — William Eugene Smith

    Wie gut kennen Sie dieses Kunstwerk?

    Wählen Sie jeweils eine Antwort für jede der 5 unten stehenden Fragen aus. Jede Frage hat genau eine richtige Antwort.

    1. 1. Was ist das primäre Thema von „Hebamme (neue Kleider)“?

      • A Ein Porträt einer wohlhabenden Familie.
      • B Eine Darstellung des Landlebens und der Gesundheitsversorgung.
      • C Eine abstrakte Darstellung mütterlicher Fürsorge.
    2. 2. Wer hat die Fotografie „Hebamme (neue Kleider)“ geschaffen?

      • A Henri Cartier-Bresson.
      • B Alfred Stieglitz.
      • C William Eugene Smith.
    3. 3. Welche fotografische Technik wurde in diesem Kunstwerk vorwiegend angewandt?

      • A Farbdruck.
      • B Photogravur.
      • C Silbergelatineabzug.
    4. 4. Die Fotografie hält einen Moment des sozialen Kommentars zu welchem Thema fest?

      • A Städtische Armut.
      • B Umweltschutz.
      • C Rassismus und Ungleichheit.
    5. 5. In welcher Publikation wurde „Hebamme (neue Kleider)“ veröffentlicht, was seine Bedeutung für das journalistische Storytelling unterstreicht?

      • A The New York Times.
      • B National Geographic.
      • C LIFE Magazine.

    Mein Ergebnis: ____ von 5

    Lösungsschlüssel — für die Lehrkraft

    Dies beginnt eine neue Druckseite und kann daher bei den Kopien einfach weggelassen werden.

    1A · 2B · 3B · 4B · 5B

    Überprüfen Sie jede Antwort mit dem Katalogeintrag für dieses Gemälde

    Fragen & Antworten

    Wie hell ist "Hebamme (neue Kleider)" insgesamt?

    Insgesamt wird „Hebamme (neue Kleider)“ mit einer Helligkeit von ausgewogen erfasst. Die wahrgenommene Helligkeit beschreibt, wie hell oder dunkel das Werk erscheint.

    Welche allgemeine Stimmung vermittelt "Hebamme (neue Kleider)" von William Eugene Smith?

    "Hebamme (neue Kleider)" verströmt eine Serenität Atmosphäre.

    Welche Technik und welcher Stil charakterisieren "Hebamme (neue Kleider)" von William Eugene Smith?

    "Hebamme (neue Kleider)" von William Eugene Smith verbindet die Technik der Acryl auf Leinwand mit dem Stil der Dokumentarfotografie. Technik und Epoche beschreiben die Herstellung sowie die künstlerische Ausrichtung des Werkes.