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      Andrew Plimer, 1763 – 1837

      Die 12 berühmtesten Gemälde von Andrew Plimer

      Porträt einer Frau (1785) ist das Gemälde, für das Andrew Plimer am bekanntesten ist; es befindet sich im Museum of Fine Arts, Houston. Unbekannte Frau (1787) und Porträt einer Dame (1800) vervollständigen das Trio der beliebtesten Gemälde. Unser Katalog umfasst 12 Werke von Andrew Plimer. Hier sind die 12 bekanntesten, inklusive Jahr, Museum und der Geschichte hinter jeder Leinwand.

      Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am November 2026. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann entweder als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe bestellt werden.

      Porträt von Andrew Plimer
      Andrew Plimer · 1763 – 1837
      Geboren · gestorben
      1763 – 1837, Wellington
      Werke in unserem Katalog
      12
      Bekannteste Werke
      Porträt einer Frau (1785)
      Meiste Werke in
      Yale Center for British Art

      Die zehn beliebtesten Gemälde von Andrew Plimer

      Porträt einer Frau (1785) von Andrew Plimer
      1

      Porträt einer Frau

      1785 · Gouache · Museum of Fine Arts, Houston

      Eine junge Frau blickt dem Betrachter aus einem ovalen Rahmen entgegen, wobei ihre Präsenz durch einen sanften, nebligen blauen Hintergrund spürbar wird. Sie trägt eine transparente, bräunlich-graue Haube, die ihr silbergraues Haar sanft beschattet. Eine weiße Chemise schmiegt sich an ihre Haut, die in blassen, rosigen Tönen dargestellt ist. Das Licht fällt gleichmäßig auf ihr Gesicht, fängt die sanfte Wölbung ihrer Wange und den stillen, rätselhaften Ausdruck in ihren Augen…

      Handgemalte Ölreproduktion ab $178 28 × 35 cm
      Unbekannte Frau (1787) von Andrew Plimer
      2

      Unbekannte Frau

      1787 · Aquarell · Nationalmuseum, Stockholm

      Diese im Jahr 1787 entstandene Porträtminiature präsentiert eine junge Frau in einer zarten Profilansicht. Die Dargestellte blickt nach links, wobei ihre Gesichtszüge durch eine weiche, punktierte Technik definiert werden, die charakteristisch für die Aquarell- oder Gouache-Malerei des späten 18. Jahrhunderts auf Elfenbein ist. Eine voluminöse Hochsteckfrisur, gestaltet nach der Mode der 1780er Jahre, rahmt ihr Gesicht ein und ist mit einem hellen Band geschmückt, das ihr den Rücken hinabfällt. Sie…

      Handgemalte Ölreproduktion ab $178 29 × 35 cm
      Porträt einer Dame (1800) von Andrew Plimer
      3

      Porträt einer Dame

      1800 · Aquarell · Finnische Nationalgalerie, Helsinki

      Dieses intime Werk mit dem Titel Porträt einer Dame wurde von dem britischen Künstler Andrew Plimer geschaffen. Es entstammt der Tradition der Porträtminiaturen, einem Genre, das im späten achtzehnten und frühen neunzehnten Jahrhundert seine Blütezeit erlebte. Die Dargestellte wird in einem zarten Profil präsentiert – eine Komposition, die zu einer genauen, persönlichen Betrachtung ihrer Gesichtszüge und der feinen Details ihrer Kleidung einlädt.

      Handgemalte Ölreproduktion ab $178 27 × 37 cm

      Andrew Plimer: Leinwände 11 bis 12 des Rankings

      Was Andrew Plimer am häufigsten gemalt hat

      Die vier Motive, die auf diesen Leinwänden am häufigsten vorkommen, jeweils mit ihrem beliebtesten Beispiel.

      Wo die Leinwände von Andrew Plimer hängen

      Die 5 Museen, in denen sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.

      Museum Stadt Werke von Andrew Plimer Gemälde aus dieser Liste
      Yale Center for British Art, New HavenYale Center for British Art New Haven 7 Portrait of a Naval Officer, Portrait of a Gentleman, Mary and Nathaniel Jefferys
      Museum of Fine Arts, HoustonMuseum of Fine Arts Houston 1 Porträt einer Frau
      Nationalmuseum, StockholmNationalmuseum Stockholm 1 Unbekannte Frau
      Finnische Nationalgalerie, HelsinkiFinnische Nationalgalerie Helsinki 1 Porträt einer Dame
      Metropolitan Museum of Art, New YorkMetropolitan Museum of Art New York 1 Elizabeth Bushby

      Andrew Plimers berühmteste Leinwand, Jahrzehnt für Jahrzehnt

      1. 1780s
        Porträt einer Frau (1785) von Andrew Plimer
        Leinwand 1 von 12

        Porträt einer Frau

        Alter 17 – 26 · Museum of Fine Arts

        Eine junge Frau blickt dem Betrachter aus einem ovalen Rahmen entgegen, wobei ihre Präsenz durch einen sanften, nebligen blauen Hintergrund spürbar wird. Sie trägt eine transparente, bräunlich-graue Haube,…

      2. 1790s
        Elizabeth (née Farren), Countess of Derby (1797) von Andrew Plimer
        12 von 12

        Elizabeth (née Farren), Countess of Derby

        Alter 27 – 36

        Andrew Plimer was one of the most characteristic miniaturists of the late 18th century and was very prolific. His work was much copied and imitated both during and…

      3. 1800s
        Porträt einer Dame (1800) von Andrew Plimer
        3 von 12

        Porträt einer Dame

        Alter 37 – 46 · Finnische Nationalgalerie

        Dieses intime Werk mit dem Titel Porträt einer Dame wurde von dem britischen Künstler Andrew Plimer geschaffen. Es entstammt der Tradition der Porträtminiaturen, einem Genre, das im späten…

      Die Leinwände von Andrew Plimer, Frage für Frage

      Für welches Gemälde ist Andrew Plimer am bekanntesten?Antwort lesen

      Porträt einer Frau (1785), Museum of Fine Arts, Houston. Unbekannte Frau (1787) und Porträt einer Dame (1800) folgen.

      Porträt einer Frau: wie alt war Andrew Plimer, als dieses Werk gemalt wurde?Antwort lesen

      Andrew Plimer, geboren in 1763, war 22 Jahre alt: Porträt einer Frau stammt aus dem Jahr 1785.

      Was sind die zehn berühmtesten Gemälde von Andrew Plimer?Antwort lesen

      Porträt einer Frau, Unbekannte Frau, Porträt einer Dame, Portrait of a Naval Officer, Portrait of a Gentleman, Mary and Nathaniel Jefferys, Portrait of a Girl, Portrait of a Lady, Portrait of a Lady und Portrait of a Lady. Jede Leinwand in der obigen Rangliste wird mit ihrem Entstehungsjahr und dem jeweiligen Museum aufgeführt.

      Wie viele Gemälde hat Andrew Plimer geschaffen?Antwort lesen

      12 Werke von Andrew Plimer sind in unserem Katalog enthalten, datiert von 1785 bis 1804.

      Wo hängen heute die berühmtesten Leinwände von Andrew Plimer?Antwort lesen

      Meistens in Yale Center for British Art (New Haven), Museum of Fine Arts (Houston) und Nationalmuseum (Stockholm); die obige Liste führt jedes Museum und seine Leinwände auf.

      Wann hat Andrew Plimer seine berühmtesten Leinwände gemalt?Antwort lesen

      In 1780s, die 2 der 12 Werke auf dieser Seite ausmachen, darunter Porträt einer Frau.

      Welches berühmte Leinwandwerk von Andrew Plimer entstand zuerst und welches zuletzt?Antwort lesen

      Die früheste Leinwand hier ist Porträt einer Frau (1785); die jüngste ist Elizabeth Bushby (1804).

      Welche Motive hat Andrew Plimer am häufigsten gemalt?Antwort lesen

      Frau (3) und Profil (2), verteilt auf die 12 Werke auf dieser Seite.

      Welches Medium ist in den Gemälden von Andrew Plimer am häufigsten vertreten?Antwort lesen

      Aquarell, verwendet in 2 von 12 Werken auf dieser Seite.

      Welche Gemälde von Andrew Plimer befinden sich im Yale Center for British Art?Antwort lesen

      Das Yale Center for British Art, New Haven beherbergt 7 der Werke auf dieser Seite, darunter Portrait of a Naval Officer, Portrait of a Gentleman und Mary and Nathaniel Jefferys.

      Wo kann ich eine Reproduktion eines Gemäldes von Andrew Plimer kaufen?Antwort lesen

      Ja. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann über seine jeweilige Detailseite bestellt werden – entweder als handgemalte Ölkopie oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe.

      Lernen Sie den Maler kennen: Andrew Plimer

      Andrew Plimer: Der Meister der Miniatur im viktorianischen London

      Die Welt der Porträtmalerei des 18. und 19. Jahrhunderts wurde von grandiosen Leinwänden dominiert, die den Reichtum und die Macht der Elite darstellten. Doch inmitten dieser monumentalen Kunstform blühte eine leisere, intimere Kunstform auf – die Miniatur. Andrew Plimer (1763–1837) gilt als einer ihrer herausragendsten Vertreter, ein britischer Künstler, dessen exquisite Porträts, oft nicht größer als eine Handbreit, das Wesen seiner Motive mit bemerkenswerter Geschicklichkeit und Sensibilität einfingen. Sein Vermächtnis definiert sich nicht allein durch technisches Können; es liegt in den subtilen Erzählungen, die er in jede winzige Szene webte und die die soziale Dynamik und das Privatleben derer widerspiegelten, die ihn beauftragten.

      Plimers frühes Leben bleibt in anekdotischen Details gehüllt, ein Merkmal, das oft mit Künstlern seiner Ära verbunden ist. Geboren in Wellington, Shropshire – obwohl ursprünglich als in Bridgwater, Somerset, dokumentiert – war er der jüngere Sohn von Nathaniel Plimer, einem Uhrmacher, und dessen Frau. Diese Abstammung verlieh ihm eine Wertschätzung für Handwerkskunst und Präzision, Qualitäten, die zweifellos seine künstlerische Entwicklung prägen sollten. Ein Wendepunkt ereignete sich um 1781, als er gemeinsam mit seinem älteren Bruder Nathaniel das Elternhaus verließ und mit einer Truppe reisender Darsteller ein nomadisches Dasein aufnahm. Diese unkonventionelle Erziehung – eine Mischung aus ländlichem Leben, theatralischem Spektakel und der Fähigkeit zur genauen Beobachtung – dürfte seinen späteren Ansatz der Porträtmalerei geformt haben und ihm die Gabe verliehen haben, flüchtige Gesichtsausdrücke und subtile Charakterzüge einzufangen.

      Entscheidend war, dass Plimers künstlerischer Weg untrennbar mit Richard Cosway (1742–1821) verbunden war, einem gefeierten Miniaturmaler und einer prominenten Figur im Londoner Kunstzirkel. Ursprünglich als Hausdiener bei Cosway in die Lehre genommen, bewies er schnell eine Begabung für das Medium, was zu einer formellen Ausbildung unter dem Meister selbst führte. Diese Verbindung erwies sich als unschätzbar wertvoll: Sie setzte Plimer den raffinierten Techniken Cosways aus – insbesondere seiner Meisterschaft in Farbe und Komposition – und führte ihn in die Welt des aristokratischen Mäzenatentums ein. Dieser Einfluss ist in Plimers Werk deutlich spürbar; während er eine ganz eigene Persönlichkeit bewahrte, teilen seine Porträts oft die gleiche Eleganz und Raffinesse wie die seines Mentors.

      Ein Leben, gewidmet der Miniaturmalerei

      Plimers Karriere erlebte während der Regency-Ära ihre Blütezeit, einer Zeit des erheblichen sozialen Wandels und der künstlerischen Innovation. Er etablierte sich als angesehener Miniaturmaler und stellte seine Werke von 1768 bis 1810 sowie erneut im Jahr 1819 in der Royal Academy aus. Seine Motive gehörten überwiegend der Oberschicht an – dem Adel, dem Landadel und wohlhabenden Kaufleuten – was die Nachfrage nach intimen Porträts bei jenen widerspiegelte, die sich und ihre Familien verewigen wollten. Im Gegensatz zu den großen Historienbildern der Ära boten Miniaturporträts eine persönlichere und zugänglichere Form der künstlerischen Repräsentation, die nicht nur die Ähnlichkeit, sondern auch die Stimmung und den Charakter einfing.

      Sein berühmtestes Werk, die „Drei Töchter von Sir John Rushout“, ist ein Paradebeispiel für Plimers Geschick, Emotionen und Details in einem bemerkenswert kleinen Format zu vermitteln. Das Gemälde besticht durch die zarte Darstellung der Stofftexturen, die subtilen Gesichtsausdrücke der Mädchen und das allgemeine Gefühl von familiärer Wärme. Weitere bedeutende Porträts, wie die von Sir John Sinclair, einem prominenten schottischen Landbesitzer, und Colonel Kemeys-Tynte, unterstreichen seine Fähigkeit, sowohl formale Würde als auch individuelle Persönlichkeit einzufangen.

      Technik und Stil

      Plimers Technik zeichnete sich durch akribische Beobachtung, raffinierte Zeichnung und einen meisterhaften Einsatz von Farbe aus. Er verwendete eine zarte Palette und bevorzugte gedämpfte Töne sowie subtile Abstufungen, um ein Gefühl von Tiefe und Realismus innerhalb des Miniaturformats zu erzeugen. Sein Pinselstrich war bemerkenswert fein, was es ihm ermöglichte, kleinste Details – die Textur von Spitze, den Glanz von Seide, das Funkeln in den Augen eines Subjekts – mit erstaunlicher Genauigkeit festzuhalten. Im Gegensatz zu einigen seiner Zeitgenossen, die auf idealisierte Darstellungen setzten, stellte Plimer seine Motive oft mit einem gewissen Grad an Realismus dar und hielt auch deren Unvollkommenheiten und Eigenheiten fest.

      Ein Schlüsselelement von Plimers Stil war seine Fähigkeit, Persönlichkeit durch subtile Gesten und Ausdrücke zu vermitteln. Er reproduzierte nicht einfach nur Ähnlichkeiten; er versuchte, das Wesen seiner Subjekte einzufangen – ihren Charakter, ihre Stimmung und ihren sozialen Status. Dies zeigt sich besonders deutlich in Porträts, in denen das Modell in ein Gespräch oder eine Tätigkeit vertieft ist, was eine dynamische und fesselnde Szene innerhalb der engen Grenzen der Miniatur suggeriert.

      Vermächtnis und historische Bedeutung

      Andrew Plimers Beitrag zur Geschichte der Porträtmalerei liegt nicht nur in seinem technischen Können, sondern auch in seiner Fähigkeit, den Geist seiner Zeit einzufangen. Seine Miniaturen bieten wertvolle Einblicke in die Sitten, Modetrends und das künstlerische Empfinden des viktorianischen Londons. Sein Werk ist heute bei Sammlern und Museen gleichermaßen hochgeschätzt und stellt ein bedeutendes Beispiel der Miniaturmalerei des 18. und 19. Jahrhunderts dar.

      Obwohl er nicht den weltweiten Ruhm einiger seiner Zeitgenossen erlangte, überdauert Plimers Vermächtnis durch seine exquisiten Porträts – Zeugnisse seines Talents, seiner Hingabe und seiner Fähigkeit, eine kleine Leinwand in ein Fenster zu einer anderen Welt zu verwandeln. Sein Werk fasziniert weiterhin Kunsthistoriker und Sammler gleichermaßen und erinnert uns an die beständige Kraft der Miniaturmalerei, Schönheit, Emotion und das Wesen menschlicher Erfahrung einzufangen.