Die rätselhafte Seele der Sienesischen Renaissance Im lebendigen Geflecht der italienischen Renaissance besitzen nur wenige Persönlichkeiten einen Namen, der so provokant ist, oder ein Vermächtnis, das so facettenreich ausfällt wie das von Giovanni Antonio Bazzi, der der Geschichte unter dem evokativen Beinamen Il Sodoma bekannt wurde. Geboren um 1477 in Vercelli, trat Bazzi nicht bloß als Maler hervor, sondern als eine transformative Kraft, die die Kluft zwischen dem leuchtenden, ausgewogenen Idealismus der Hochrenaissance und dem emotionalen, oft beunruhingen Drama des Manierismus überbrüc…
Eine Übersicht des Korpus von Il Sodoma, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.