Der Bildhauer der Melancholie und des modernen Ausdrucks Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) gilt als eine zentrale Gestalt der deutschen Bildhauerei, die den Geist des Expressionismus verkörperte und zugleich eine unverkennbare Verbindung zu naturalistischen Prinzipien bewahrte. Geboren in Duisburg als viertes Kind eines Bergmanns, prägten seine frühen Jahre ein tiefes Bewusstsein für menschliches Leid und Widerstandsfähigkeit – Themen, die sein künstlerisches Schaffen während seines tragisch kurzen Lebens durchdringen sollten. Lehmbrucks Weg in die Kunst begann mit Studien an der Kunstgewerbesch…
Eine Übersicht des Korpus von Wilhelm Lehmbruck, nicht nach Datum, sondern nach Themen kartiert. Die Speichen (Spokes) repräsentieren das, was sie malten; die Ringe (rings) den Zeitpunkt; und die Fäden (threads) zwischen den Sternen offenbaren die Mäzene und Orte, die sie im Verborgenen miteinander verbinden.
Jeder Arm des Atlas ordnet die Werke nach ihrem Motiv: Porträts, religiöse Szenen, Mythologien und wissenschaftliche Studien. Klicken Sie auf einen Speichenabschnitt, um diese Gruppe an die Spitze zu rücken.
Der Abstand zum Zentrum markiert die Zeit. Der innerste Ring steht für die früheste Periode; der äußerste für die letzten Jahre. Mit zunehmender Entfernung nach außen hin reift der Stil.
Farbige Linien verbinden Werke, die durch denselben Mäzen, denselben Auftrag oder dasselbe Thema miteinander verknüpft sind. Verfolgen Sie einen Kontext, um zu sehen, wie verwandte Cluster über verschiedene Themenbereiche hinweg aufleuchten.