Ein Leben in der Bildhauerei
Bruno Ziegler war ein deutscher Bildhauer, dessen künstlerische Reise in Gotha ihren Anfang nahm. Nach seiner fundierten Ausbildung bei Georg Kugel an der Zeichenschule Eisenach und der späteren Prägung durch Karl Groß in Dresden, fand er ab 1911 in Chemnitz seine Bestimmung als selbstständiger Bildhauer. Sein professionelles Wirken war geprägt von einer tiefen Verwurzelung in der Kunstwelt seiner Zeit; so war er ab 1913 Mitglied des Deutscher Werkbund und ab 1924 der Künstlergruppe Chemnitz. Ein besonderes Zeugnis seines Ansehens war seine Ernennung im Jahr 1939 zum Vertreter der Bildhauer für die Reichskammer der Bildenden Künste.
Sein vielseitiges Schaffen erstreckt sich über eine beeindruckende Bandbreite an Werken, die von eindrucksvollen Monumenten bis hin zu feinen architektonischen Dekorationen reichen, wie zum Beispiel:
Ausstellungen und Vermächtnis
Das künstlerische Schaffen Zieglers fand in bedeutenden Ausstellungen weithin Beachtung, darunter die Sächsische Kunstausstellung in Dresden im Jahr 1934 sowie die Große Deutsche Kunstausstellung in München im Jahr 1941. Nach seinem Tod in Chemnitz wurde sein Lebenswerk in einer Gedenkausstellung im Jahr 1942 in der Kunsthütte Chemnitz gewürdigt, was sein bleibendes Erbe in der Kunstgeschichte festigte.