Eine stille Präsenz im Deutschland des 19. Jahrhunderts In der Mitte der 1830er Jahre findet man Wilhelm Schumann als einen Maler vor, der sich den spezifischen Anforderungen der Porträtmalerei und der Genreszenen widmet. Sein Werk fängt eine ganz besondere Stille ein, einen Moment, der in der häuslichen Sphäre wie eingefroren wirkt. Im Jahr 1838 schuf er Die schlafende Strickerin, ein Werk, das heute im Germanischen Nationalmuseum in…
Scrollen Sie durch das Lebenswerk von Wilhelm Schumann — Werk für Werk, Kapitel für Kapitel — vom frühesten datierten Werk bis zum letzten. Jedes Vorschaubild ist exakt auf seinem Jahr auf der goldenen Achse fixiert.
Das Band ist in schattierte Streifen unterteilt, jeweils einer pro Lebensabschnitt. Jedes Kapitel gruppiert die Werke von Wilhelm Schumann nach ihrer historischen Periode – frühe Ausbildung, reife Schaffensphase, letzte Jahre.
Jedes Vorschaubild ist exakt auf seinem Entstehungsjahr fixiert. Ein feiner goldener Faden führt vom Bild zu seinem genauen Punkt auf der Achse. Größere Rahmen markieren die Meisterwerke des Künstlers nach Rangfolge.
Der Farbverlauf unter der Achse verändert seine Farbe, wenn sich die dominierende Kunstströmung im Laufe der Zeit wandelt – von den warmen Goldtönen der Frühphase bis hin zu den tieferen Tönen der Reifezeit. Er füllt sich progressiv beim Scrollen.