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Federico De Madrazo Y Kuntz

1815 - 1894

Kurzbiografie

  • Born: 1815, Boston, USA
  • Works on APS: 18
  • Lifespan: 79 years
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Top 3 works:
    • Portrait of Isabella II, Queen of Spain
    • Louise Amour Marie de La Roche Fontenilles, marquesa de Rambures
    • María Encarnación Cueto de Saavedra, Duchess of Rivas
  • Mehr Details anzeigen
  • Copyright status: Public domain
  • Museums on APS:
    • Maricel Museum
    • Maricel Museum
    • Maricel Museum
    • Maricel Museum
    • Maricel Museum
  • Top-ranked work: Portrait of Isabella II, Queen of Spain
  • Died: 1894
  • Nationality: USA

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
John Singleton Copley ist primär für seine Arbeit in welchem Genre bekannt?
Frage 2:
In welcher Stadt etablierte John Singleton Copley primär seine Karriere?
Frage 3:
Welche der folgenden Beschreibungen trifft Copleys künstlerischen Stil während seiner Zeit in London am besten zu?
Frage 4:
Copleys Gemälde *Watson und der Hai* ist bemerkenswert für seine:
Frage 5:
Wie war das Verhältnis von John Singleton Copley zu Henry Pelham?

John Singleton Copley: Ein Bostoner Pionier der Porträtmalerei

John Singleton Copley, geboren 1738 in Boston, nimmt eine Schlüsselrolle in der Geschichte der amerikanischen Kunst ein – er war ein Maler, der die Brücke zwischen der aufkeimenden kolonialen Identität und den etablieten Traditionen der europäischen Porträtkunst schlug. Sein Leben entfaltete sich über zwei Kontinente hinweg und war geprägt von bemerkenswertem Erfolg sowie letztlich von erheblicher finanzieller Not. Copleys frühe Jahre waren tief in der lebendigen Atmosphäre der Bostoner Gesellschaft verwurzelt, ein Umfeld, das seine künstlerische Sensibilität maßgeblich formte und eine reiche Quelle für seine Motive bot. Er war der Sohn von Richard Copley, einem Tabakverkäufer, der aus Limerick in Irland angereist war, und Mary Singleton Copley Pelham, deren Familiengeschlecht bis ins County Clare zurückreichte. Dieses vielschichtige Erbe – irisch und anglo-irisch – trug zu Copleys einzigartiger Perspektive bei und verlieh ihm die Fähigkeit, sowohl die Förmlichkeit als auch die Wärme des kolonialen Lebens einzufangen.

Frühes Leben und künstlerische Ausbildung

Copleys Kindheit war geprägt von einer engen Bindung zu seiner Mutter, die ein erfolgreiches Tabakgeschäft führte. Dies ermöglichte ihm einen Einblick in die geschäftige Handelswelt Bostons und verschaffte ihm ein scharfes Verständnis für deren soziale Dynamiken. Seine ersten künstlerischen Schritte unternahm er unter Anleitung lokaler Künstler, darunter Thomas Bushell, doch erst sein Umzug nach London im Jahr 1774 verlieh seiner Karriere den entscheidenden Aufschwung. Er kam in eine Ära, in der die Porträtmalerei ein goldenes Zeitalter erlebte, angetrieben durch den Wohlstand der Amerikanischen Revolution und das wachsende Verlangen der Elite, ihren Status und ihre Errungenschaften festzuhalten. Copley etablierte sich schnell als gefragter Maler, der wohlhabende Kaufleute, Politiker und prominente Persönlichkeiten sowohl in London als auch in Boston bediente. Seine frühen Werke zeichneten sich durch akribische Detailgenauigkeit, ein raffiniertes Gespür für Komposition und die Fähigkeit aus, die Ähnlichkeit seiner Motive mit bemerkenswerter Präzision einzufangen – Merkmale, die seinen Stil über Jahrzehnte definieren sollten.

Ein revolutionärer Stil: Porträts und Historienmalerei Copleys Porträtkunst entwickelte sich weit über die bloße Nachahmung hinaus; er erfüllte sie mit einer ganz eigenen, amerikanischen Sensibilität. Er reproduzierte nicht einfach nur das Äußere, sondern er erfasste den Charakter, die Persönlichkeit und die soziale Stellung seiner Dargestellten. Seine Porträts von John Adams, Samuel Adams und George Washington sind besonders bemerkenswert für ihre psychologische Tiefe und ihre Fähigkeit, die Gravitas dieser revolutionären Persönlichkeiten zu vermitteln. Doch Copleys Ambitionen reichten über das Genre des Porträts hinaus. Er wagte sich auch an die Historienmalerei und schuf Werke wie Watson and the Shark (1778), eine dramatische Darstellung einer heroischen Rettung, die sein technisches Geschick sowie seine Bereitschaft zum Experimentieren mit dynamischer Komposition und theatralischer Lichtführung unter Beweis stellte. Dieses Werk, inspiriert von den Biographien des Plutarch, zeigte Copleys Talent, klassische Erzählungen mit zeitgenössischen Themen zu verschmelzen – ein Vorbote der aufstrebenden Romantik.

Die späteren Jahre: Schulden und Vermächtnis

Trotz seines beträchtlichen Erfolges waren Copleys spätere Jahre von finanziellen Schwierigkeiten überschattet. Er war bekannt für seinen luxuriösen Lebensstil und seine Neigung, bei Aufträgen und persönlichen Ausgaben zu maßlos zu sein. Seine Versuche, in England königliche Anerkennung zu finden, blieben weitgehend erfolglos, und er sah sich zunehmender Kritik gegenüber, die ihm eine gewisse Extravaganz in seinen Porträts vorwarf. Er starb 1815 hoch verschuldet – eine tragische Ironie für einen Künstler, der zu Lebzeiten solch großen Ruhm erlangt hatte. Dennoch bleibt Copleys Vermächtnis als einer der ersten bedeutenden Künstler Amerikas bestehen. Seine Porträts sind bis heute geschätzte Schätze in Museen und Privatsammlungen auf der ganzen Welt und bieten unschätzbare Einblicke in die soziale und kulturelle Landschaft des kolonialen Amerikas. Sein Einfluss ist in den Werken nachfolgender Generationen amerikanischer Maler sichtbar, die auf seinem Fundament aus technischer Meisterschaft und künstlerischer Innovation aufbauten.

Hauptwerke

  • Watson and the Shark (1778)
  • Porträts von John Adams, Samuel Adams und George Washington
  • Copying Mr. William Finley (ca. 1770)
  • Portrait of Isabella Stewart Gardner (1793)



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