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      Goran Petercol, geboren 1949

      Die 1 berühmtesten Gemälde von Goran Petercol, nach Beliebtheit sortiert

      Das beliebteste Gemälde von Goran Petercol ist After Reflection (9) (2007). Unser Katalog umfasst 1 Werke von Goran Petercol: Hier sind die 1 berühmtesten, jeweils mit ihrem Entstehungsjahr, ihrem Museum und dem, was sie so besonders macht.

      Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am November 2026.

      Porträt von Goran Petercol
      Goran Petercol · geboren 1949
      Geboren · gestorben
      geboren 1949, Pula
      Werke in unserem Katalog
      1
      Bekannteste Werke
      After Reflection (9) (2007)

      Die 10 besten Gemälde von Goran Petercol: die Leinwände, die jeder kennt

      After Reflection (9) (2007) von Goran Petercol
      1

      After Reflection (9)

      2007

      Goran Petercol produces conceptual works exploring our perception of space and its hidden potentials. In the sculptures and light installations he has created since the 1980s, the artist experiments with the symmetrical structures, transitions and intermediary spaces presented in the form of an object. His works interact with the physical properties of materials such as wood, metal, glass and concrete, as well as intangible qualities of light and shadow.

      Die beliebtesten Leinwandgemälde von Goran Petercol, Jahr für Jahr

      Jede datierte Leinwand von Goran Petercol auf dieser Seite wurde im Jahr 2007 gemalt; hier sind sie, beginnend mit den berühmtesten.

      1. 2007
        After Reflection (9) (2007) von Goran Petercol
        Platz 1 von 1

        After Reflection (9)

        Alter 58

        Goran Petercol produces conceptual works exploring our perception of space and its hidden potentials. In the sculptures and light installations he has created since the 1980s, the artist…

      Über die Leinwände von Goran Petercol: Ihre Fragen beantwortet

      Was ist das bekannteste Gemälde von Goran Petercol?Antwort lesen

      After Reflection (9) (2007)

      In welchem Alter war Goran Petercol, als After Reflection (9) gemalt wurde?Antwort lesen

      Goran Petercol, geboren in 1949, war 58 Jahre alt: After Reflection (9) stammt aus dem Jahr 2007.

      Wie viele Werke hat Goran Petercol insgesamt gemalt?Antwort lesen

      1 Werke von Goran Petercol sind in unserem Katalog enthalten.

      Goran Petercol: ein Leben in Farben

      Ein Leben im Dienste von Prozess und Subversion: Die Kunst von Goran Petercol

      Goran Petercol, geboren 1949 in der kroatischen Küstenstadt Pula, ist ein Künstler, dessen Werk unsere Wahrnehmung von Form, Struktur und dem eigentlichen Wesen des künstlerischen Schaffens auf leise, aber beharrliche Weise herausfordert. Sein Weg begann mit einer klassischen Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in Zagreb, die er 1975 abschloss, doch sein künstlerischer Pfad wich schnell von konventionellen Erwartungen ab. Petercols Œuvre definiert sich nicht über einen einzelnen Stil oder ein spezifisches Medium; vielmehr ist es geprägt von einer fortwährenden Erkundung des Prozessualismus – der Betonung des Aktes des Machens selbst – und einer subtilen Subversion konzeptioneller Reinheit. Er lebt und arbeitet heute zwischen Rijeka und Rovinj, zwei kroatische Städte, deren reiche Geschichte und dynamische Kulturlandschaften seine künstlerische Sensibilität sichtlich prägen.

      Frühe Einflüsse und die Tradition der kroatischen Moderne

      Die künstlerische Entwicklung Petercols war tief im fruchtbaren Boden der modernen kroatischen Kunst verwurzelt. Er erkennt eine bedeutende Schuld gegenüber Bewegungen wie dem Münchner Kreis an, der für seinen abstrakten Expressionismus und die Erforschung geometrischer Formen bekannt ist, sowie der Medulić-Gesellschaft, die avantgardistische Ideen vertrat und traditionelle akademische Ansätze infrage stellte. Bei diesen Einflüssen ging es nicht um bloße Nachahmung, sondern vielmehr darum, ein Fundament für Petercols eigene, einzigartige Untersuchung der Möglichkeiten der Kunst zu schaffen. Er sog den Geist des Experimentierens auf, während er gleichzeitig seinen eigenen, unverwechselbaren Weg einschlug – einen Weg, der konzeptionelle Strenge mit einem intuitiven Verständnis von Materialien und Techniken vereint. Die Betonung des intellektuellen Engagements, gepaart mit einer Sensibilität für ästhetische Nuancen, wurde zum Markenzeichen seines Schaffens.

      Die Kernthemen: Räume, Stilisierung und die Dekonstruktion von Gewissheiten

      Im Zentrum von Petercols Kunst liegt eine Faszination für Räume und Grenzen – für jene Limitationen und inhärenten Einschränkungen, innerhalb derer sich kreativer Ausdruck bewegt. Dabei geht es nicht um Gefangenschaft, sondern vielmehr um die Untersuchung dessen, was geschieht, wenn diese Grenzen getestet, gedehnt oder bewusst durchbrochen werden. Die Stilisierung ist ein weiteres entscheidendes Element; er strebt keine fotorealistische Darstellung an, sondern nutzt eine bewusste Vereinfachung und Abstraktion von Formen, wobei er Objekte oft auf ihre wesentlichen geometrischen Bestandteile reduziert. Diese Stilisierung ist jedoch nicht rein ästhetischer Natur; sie dient als Werkzeug der Subversion – als ein stilles Demontieren vorgefasster Vorstellungen darüber, was ein Kunstwerk sein *sollte*. Seine Arbeiten präsentieren häufig scheinbar einfache Kompositionen, die bei näherer Betrachtung Schichten von Komplexität und Mehrdeutigkeit offenbaren.

      Eine fortwährende Erkundung: Aktuelle Werke und Ausstellungen

      Petercols Karriere ist durch eine konsequente Hingabe an seine Grundprinzipien gekennzeichnet, was sich in Ausstellungen in der Galerie Krinzinger in Wien und der Galerie Stadtpark in Krems widerspiegelt. Seine jüngeren Arbeiten umfassen oft Graphitzeichnungen, Lichtinstallationen und skulpturale Objekte, die Themen wie Symmetrie, Parallelismus und das Verhältnis zwischen positivem und negativem Raum erforschen. Die Serie „Symmetries“ beispielsweise demonstriert seine akribische Liebe zum Detail und seine Fähigkeit, aus täuschend einfachen Elementen visuell fesselnde Kompositionen zu erschaffen. Dies sind keine bloßen Übungen in formaler Ästhetik; sie laden den Betrachter dazu ein, über die zugrunde liegenden Strukturen nachzusinnen, die unsere Wahrnehmung der Realität bestimmen. Die Verwendung von Materialien wie Holz und Bleistift unterstreicht eine Verbundenheit mit traditionellen Techniken, während er gleichzeitig deren konventionelle Anwendung herausfordert.

      Historische Bedeutung und bleibendes Vermächtnis

      Goran Petercols Beitrag zur zeitgenössischen Kunst liegt nicht in großen Gesten oder prunkvollen Inszenierungen, sondern in seinem stillen, beharrlichen Hinterfragen fundamentaler Annahmen. Er repräsentiert eine Linie von Künstlern, die intellektuelle Strenge und konzeptionelle Tiefe über oberflächliches Spektakel stellen. Sein Werk findet Resonanz bei jenen, die nach einer Alternative zum oft überwältigenden Lärm der zeitgenössischen Kunstwelt suchen – ein Raum für Reflexion, Kontemplation und eine erneuerte Wertschätzung für die Kraft der subtilen Subversion. Das Vermächtnis von Petercol ist geprägt von einer unerschütterlichen Hingabe an den Prozess, einem tiefen Verständnis der Kunstgeschichte und der Bereitschaft, die Grenzen dessen zu erweitieren, was Kunst sein kann. Er inspiriert weiterhin durch seine Leidenschaft, die Komplexität von Form, Struktur und das unvergängliche menschliche Streben nach Bedeutung zu ergründen.