Leben und künstlerischer Werdegang
Geboren in Döbling, Österreich, war Hans Klohß ein österreichisch-deutscher Landschafts- und Architekturmaler. Nach seinem Studium an der Berliner Akademie bei Eugen Bracht, Julius Ehrentraut und Paul Vorgang begann er im Jahr 1899, als freischaffender Künstler zu arbeiten. Sein künstlerischer Fokus galt häufig den Landschaften Nordostdeutschlands, darunter Glindow, Fürstenwerder und Stargard in Mecklenburg. Während seiner Zeit in Stargard schuf er Werke wie den Kleinen Stadtmarkt (Stargard in Mecklenburg). Er verweilte zudem in Goldberg und lebte später in Potsdam, wo er Mitbegründer des Clubs Berliner Landschafter wurde.
Werke und Vermächtnis
Klohß ist besonders bekannt für seine zahlreichen Ansichten von Potsdam und dessen Umgebung. Sein Repertoire umfasst Darstellungen der Architektur der Stadt, darunter Aquarelle der Garnisonkirche und des Alten Marktes mit dem zerstörten Barberini-Palast. Zu seinen bedeutenden Werken gehören:
Neben seiner Malerei war Klohß ab 1940 für das Potsdamer Bauamt tätig. Nach seinem Tod in Potsdam verpflichtete sich die Stadt, seine Werke als Kulturerbe zu bewahren.