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Harriet Goodhue Hosmer

1830 - 1908

Kurzbiografie

  • Works on APS: 2
  • Copyright status: Public domain
  • Top-ranked work: Puck on a toadstool
  • Lifespan: 78 years
  • Top 3 works:
    • Puck on a toadstool
    • Clasped Hands of Elizabeth and Robert Browning
  • Museums on APS:
    • Art Gallery of New South Wales
    • Art Gallery of New South Wales
    • Art Gallery of New South Wales
    • Art Gallery of New South Wales
    • Art Gallery of New South Wales
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  • Also known as: Harriet Hosmer
  • Nationality: Vereinigte Staaten
  • Art period: 19. Jahrhundert
  • Born: 1830, Watertown, Vereinigte Staaten
  • Died: 1908

Harriet Goodhue Hosmer: Eine wegweisende Bildhauerin

  • Geboren: 9. Oktober 1830, Watertown, Massachusetts
  • Gestorben: 2erb 21. Februar 1908
  • Nationalität: Amerikanisch
  • Kunstrichtung: Neoklassizismus

Frühes Leben und Ausbildung

  • Das frühe Leben von Harriet Goodhue Hosmer war von tiefer Tragik gezeichnet; noch während ihrer Kindheit verlor sie ihre Mutter und drei Geschwister an die Tuberkulose.
  • Ihr Vater, Dr. Hiram Hosmer, förderte jedoch sowohl ihre körperliche Vitalität als auch ihre künstlerischen Neigungen. Er gab ihr anatomische Unterweisungen, die das Fundament für ihr späteres skulpturales Schaffen legten.
  • Ihre schulische Laufbahn begann an der Sedgewick School in Lenox, Massachusetts.
  • Hosmer bewies schon früh ein außergewöhnliches Talent für das Modellieren und verfeinerte ihre Fähigkeiten durch Privatunterricht am Missouri Medical College unter der Leitung von Dr. Joseph Nash McDowell.
  • Im Jahr 1852 reiste sie gemeinsam mit ihrem Vater und Charlotte Cushman nach Rom. Dort studierte sie von 1853 bis 1860 die Bildhauerei bei dem berühmten walisischen Bildhauer John Gibson. Diese Zeit erwies sich als entscheidend für ihre künstlerische Reifung, da sie ihr den Zugang zu lebenden Modellen ermöglichte und sie tief in die Welt der klassischen Kunst eintauchen ließ.

Künstlerischer Stil und Hauptwerke

  • Neoklassizistischer Einfluss: Hosmers Werk ist fest im Neoklassizismus verwurzente, geprägt durch die Betonung idealisierter Formen, ausgewogene Kompositionen und eine Wiederbelebung der antiken griechischen und römischen Ästhetik.
  • Mythologische Themen: Sie stellte häufig Gestalten aus der Mythologie dar und verlieh ihnen dabei eine besondere Noblesse und Erhabenheit.
  • Bedeutende Werke:
    • Der schlafende Faun: Vielleicht ihr berühmtestes Werk, das durch die filigrane Detailarbeit an Haaren, Trauben und fließenden Gewändern besticht.
    • Oenone: Eine Skulptur, die ihr romantisches Pathos und ihre Gelehrsamkeit eindrucksvoll verkörpert.
    • Beatrice Cenci: Eine kraftvolle Darstellung einer historischen Persönlichkeit.
    • Zenobia, Königin von Palmyra: Dieses Werk demonstriert ihre Fähigkeit, Stärke und Autorität in ihren Figuren einzufangen.
  • Technische Innovationen: Mit großem Erfindungsgeist entwickelte Hosmer ein Verfahren, um Kalkstein in Marmor zu verwandeln, was ihr technisches Geschick unter Beweis stellte. Zudem perfektionierte sie eine Technik des Modellierens mit Wachs auf Gips.

Einfluss und historische Bedeutung

  • Die erste professionelle Bildhauerin: Hosmer wird weithin als die erste professionelle Bildhauerin Amerikas anerkannt, die die Barrieren für Frauen in der Kunstwelt nachhaltig durchbrach.
  • „Die weiße marmorne Schar“: Sie war Teil einer Gruppe amerikanischer Bildhauerinnen, die in Rom lebten und arbeiteten – eine Gemeinschaft, die oft als „White Marmorean Flock“ bezeichnet wurde.
  • Vorbildfunktion: Als Inspiration für nachfolgende Generationen von Künstlerinnen bewies sie, dass Frauen künstlerische Exzellenz erreichen können.
  • Freundschaften mit bedeutenden Persönlichkeiten: Ihre engen Beziehungen zu Schriftstellern wie Nathaniel Hawthorne und Robert Browning schufen ein lebendiges intellektuelles Umfeld und festigten ihren gesellschaftlichen Status. Hawthorne ließ sich sogar von ihrem Charakter in seinem Roman *Der Marmorfau* inspirieren.

Späte Jahre und Vermächtnis

  • Auch in späteren Jahren blieb Hosmer der Kunst treu und widmete sich zudem wissenschaftlichen Interessen, darunter Erfindungen und Schriften über den Spiritualismus.
  • Bevor sie in die Vereinigten Staaten zurückkehrte, lebte sie in Chicago und Terre Haute, Indiana.
  • Ihr Vermächtnis lebt als Zeugnis ihres künstlerischen Talents, ihres Pioniergeistes und ihres Beitrags zur amerikanischen Bildhauerkunst fort. Ihre Werke sind heute in Museen auf der ganzen Welt zu finden und festigen ihren Platz in der Kunstgeschichte.



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