Das beliebteste Gemälde von Henry Scheffer ist Portrait of Saint-Amand Bazard (1821), das im Musée de la Vie Romantique in Paris hängt. The First Child (1818) und Portrait of Adélaïde Rousseau-Scheffer (1830) folgen als die nächsten Leinwände, die den Lesern am besten bekannt sind. Unser Katalog umfasst 36 Werke von Henry Scheffer: Hier sind die 36 berühmtesten, jeweils mit ihrem Entstehungsjahr, ihrem Museum und dem, was sie so besonders macht.
Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am November 2026. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann entweder als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe bestellt werden.
Vor diesem Porträt zu stehen bedeutet, in einen in der Zeit schwebenden Moment einzutauchen – einen stillen Raum, in dem der Gedanke greifbarer scheint als die Staubpartikel, die…
Dieses Leinwandbild bestellen ab $178 →Die 8 Museen, in denen sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.
| Museum | Stadt | Werke von Henry Scheffer | Gemälde aus dieser Liste |
|---|---|---|---|
| Paris | 10 | Portrait of Saint-Amand Bazard, Portrait of Adélaïde Rousseau-Scheffer, Portrait of Cornélia Scheffer-Lamme | |
| Dordrecht | 4 | Portrait of Ms. Nepomucène Lemercier, from the feet up, The Admonition, Portrait of Arnoldus Lamme (1771-1865) | |
| Paris | 2 | Portrait of a Man, Portrait of Armand Carrel | |
| Versailles | 2 | ENTREE DE JEANNE D'ARC A ORLEANS. 8 MAI 1429, BATAILLE DE CASSEL.23 AOUT 1328 | |
| Rotterdam | 1 | The First Child | |
| Los Angeles | 1 | Study for a Battle Scene | |
| Versailles | 1 | Louis-Joseph, Duke of Vendôme, Marshal of France | |
| Cambridge | 1 | Charles Dickens (1812-1870) |
Portrait of Saint-Amand Bazard (1821), Musée de la Vie Romantique, Paris. The First Child (1818) und Portrait of Adélaïde Rousseau-Scheffer (1830) folgen.
Henry Scheffer, geboren in 1798, war 23 Jahre alt: Portrait of Saint-Amand Bazard stammt aus dem Jahr 1821.
Portrait of Saint-Amand Bazard, The First Child, Portrait of Adélaïde Rousseau-Scheffer, Study for a Battle Scene, Don Juan asleep on Haidée's lap, Portrait of a Man, Portrait of Cornélia Scheffer-Lamme, Louis-Joseph, Duke of Vendôme, Marshal of France, Presumed Portrait of Jeanne Scheffer und Presumed Portrait of Ary-Arnold Scheffer. Jede Leinwand in der obigen Rangliste wird mit ihrem Entstehungsjahr und dem jeweiligen Museum aufgeführt.
36 Werke von Henry Scheffer sind in unserem Katalog enthalten, datiert von 1818 bis 1860.
Meistens in Musée de la Vie Romantique (Paris), Dordrechts Museum (Dordrecht) und Carnavalet Museum (Paris); die obige Liste führt jedes Museum und seine Leinwände auf.
In 1830s, die 7 der 36 Werke auf dieser Seite ausmachen, darunter Portrait of Adélaïde Rousseau-Scheffer.
Die früheste Leinwand hier ist The First Child (1818); die jüngste ist Young Woman in Prayer (1860).
Das Musée de la Vie Romantique, Paris beherbergt 10 der Werke auf dieser Seite, darunter Portrait of Saint-Amand Bazard, Portrait of Adélaïde Rousseau-Scheffer und Portrait of Cornélia Scheffer-Lamme.
Ja. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann über seine jeweilige Detailseite bestellt werden – entweder als handgemalte Ölkopie oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe.
In der lebendigen, turbulenten Landschaft der europäischen Kunst des neunzehnten Jahrhunderts verkörpern nur wenige Persönlichkeiten den Übergang vom leidenschaftlichen Idealismus der Romantik zur aufkeimenden Klarheit moderner Vision so anmutig wie Henry Schefert. Geboren als Hendrik Scheffer im Jahr 1798 in Den Haag, verbrachte dieser niederländische Meister den Großteil seines Lebens in Frankreich, wo er als Henri Scheffer bekannt wurde. Sein Weg war geprägt von einer tiefen Verbundenheit, nicht nur mit den wechselnden Gezeiten der Kunstgeschichte, sondern auch mit einer Linie kreativer Brillanz. Als jüngerer Bruder des gefeierten Malers Ary Scheffer und Enkel von Arie Lamme war Henry in einem Umfeld aufgewachsen, in dem Pinsel und Leinwand die primären Sprachen des Ausdrucks waren. Dieses familiäre Erbe verlieh ihm weit mehr als nur technische Grundlagen; es prägte ein tief verwurzeltes Verständnis für kompositorische Balance und das psychologische Gewicht, das ein einziger Pinselstrich tragen kann.
Scheffers künstlerische Ausbildung war durch strenge akademische Disziplin gekennzeichnet, beginnend an der Akademie für industrielles Design in Eindhoven bis hin zur prestigeträchtigen „Vrije Academie“ in Den Haag. Unter der Mentorenschaft von Pierre-Narcisse Guérin, einem Lehrer, der für seine Förderung der expressiven Malerei berühmt war, lernte Scheffer, das delikate Zusammenspiel zwischen Struktur und Emotion zu meistern. Diese Ausbildung ermöglichte es ihm, die dramatische Ästhetik zu perfektionieren, die seine Karriere definieren sollte – ein Stil, der durch intensive Emotionalität, lebendige Farbpaletten und eine dynamische Pinselführung besticht. Sein Werk suchte oft danach, das eigentliche Wesen eines Augenblicks einzufangen, sei es durch die monumentale Größe historischer Erzählationsweisen oder die stille, introspektive Tiefe eines Porträts.
Das Œuvre von Henry Scheffer ist ein Zeugnis seiner Fähigkeit, sowohl der großen Bühne der Geschichte als auch den intimen Winkeln der menschlichen Psyche Leben einzuhauchen. Er war besonders versiert darin, biblische Erzählungen und historische Meilensteine darzustellen, wobei er das Chiaroscuro nutzte, um ein Gefühl theatralischer Spannung zu erzeugen. Sein Meisterwerk, „Die Verhaftung der Charlotte Corday“, bleibt eine seiner eindrucksvollsten Errungenschaften. In diesem Werk ist die chaotische Energie der Französischen Revolution förmlich greifbar; durch den meisterhaften Einsatz der Impasto-Technik fängt Scheffer die hektische Bewegung und die schwere Atmosphäre einer entscheidenden historischen Tragödie ein. Diese Fähigkeit, Geschichte nicht bloß als Chronik von Ereignissen, sondern als viszerale Erfahrung darzustellen, festigte seinen Ruf unter den Lichtgestalten seiner Ära.
Doch jenseits des gewaltigen Dramas seiner historischen Leinwände besaß Scheffer eine bemerkenswerte Sensibilität für die Porträtmalerei und die Genremalerei. In Werken wie „Portrait de Jeune Homme“ wird der Betrachter in einen Zustand tiefer Kontemplation eingeladen. Hier entfernt sich der Künstler vom äußeren Chaos der Revolution, um die innere Landschaft des Subjekts zu erkunden. Das weiche, diffuse Licht, das die Gesichtszüge des Dargestellten umspielt, deutet auf einen in der Zeit suspendierten Moment hin, in dem der Gedanke so greifbar wird wie die Staubpartikel, die in einem Sonnenstrahl tanzen. Durch seine Porträts bewies Scheffer, dass Größe in den subtilen Abstufungen des Schattens und der stillen Würde eines einzigen, suchenden Blickes zu finden sein kann.
Obwohl sein Werk von vielen gefeiert wurde, sah sich Scheffers Karriere auch der scharfen Kritik zeitgenössischer literarischer Giganten wie Charles Baudelaire und Théophile Gautier ausgesetzt. Diese Spannung zwischen traditioneller Romantik und den aufkommenden modernen Sensibilitäten spiegelt genau die Ära wider, in der er lebte. Er stand an einem Scheideweg und überbrückte die Kluft zwischen den großen, emotionalen Traditionen der Vergangenheit und den frühen Erkundungen dessen, was schließlich zum Impressionismus werden sollte. Seine technische Brillanz – sichtbar in seiner Fähigkeit, Licht und Textur zu manipulieren – bot ein Fundament, auf dem zukünftige Generationen aufbauen konnten.
Das bleibende Erbe von Henry Scheffer liegt in seiner Vielseitigkeit und seinem Engagement für die emotionale Wahrheit seiner Motive. Zu seinen Beiträgen zur Kunstwelt gehören:
Obwohl er 1862 in Paris verstarb, bleibt Scheffers Einfluss in den Leinwänden eingraviert, die das Publikum bis heute fesseln. Er bleibt ein Maler der Übergänge – ein Künstler, der das Brüllen eines Schlachtfeldes und die Stille einer Bibliothek mit gleicher, atemberaubender Meisterschaft beherrschen konnte.