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Jean-Baptiste Lemoyne Ii

1704 - 1778

Kurzbiografie

  • Born: 1704, Paris, Frankreich
  • Also known as: Jean-Baptiste Lemoyne Der Zweite
  • Top-ranked work: Louis XV
  • Art period: Frühe Neuzeit
  • Nationality: Frankreich
  • Movements: neoclassicism
  • Room fit: wohnbereich
  • Lifespan: 74 years
  • Mehr Details anzeigen
  • Museums on APS:
    • Calouste Gulbenkian Stiftung
    • Calouste Gulbenkian Stiftung
    • Calouste Gulbenkian Stiftung
    • Calouste Gulbenkian Stiftung
    • Calouste Gulbenkian Stiftung
  • Emotional tone: reflektierend
  • Died: 1778
  • Top 3 works:
    • Louis XV
    • Portrait bust of Robbé de Beauveset
    • Bust of Réaumur
  • Best occasions: statement-piece
  • Works on APS: 11
  • Copyright status: Public domain
  • Creative periods: mature period

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
Wie ist Jean-Baptiste Lemoyne II hauptsächlich bekannt für seine Arbeit?
Frage 2:
Mit welchem anderen renommierten französischen Pastelkünstler entwickelte sich Lemoyne's Karriere teilweise im Wettbewerb?', 'choices': ['Louis XV und Madame de Pompadour', 'Jean-Honoré Fragonard', 'Maurice Quentin de la Tour']
Frage 3:
Lemoynes Aufnahme in die Académie Royale de Peinture et de Sculpture wurde durch Porträts von welchen Künstlern gesichert?
Frage 4:
Über welche Stadt wird erwähnt, dass Lemoyne möglicherweise eine künstlerische Tätigkeit dort ausübte?
Frage 5:
Welche Kunstrichtung wurde neben Barock und Rokoko von Lemoyne's Stil beeinflusst?', 'choices': ['Renaissance', 'Neoklassizismus', 'Expressionismus']

Jean-Baptiste Lemoyne II: Leben und Vermächtnis

Frühes Leben und Ausbildung

Jean-Baptiste Lemoyne II (1704 – 1778) war ein gefeierter französischer Bildhauer, der vor allem für seine ausdrucksstarken Porträtbüsten und -statuen bekannt ist. Er wurde in Paris, Frankreich, geboren und begann zunächst eine Karriere als Graveur, wobei er bei Laurent Cars studierte und für den Druckhändler Gabriel Huquier arbeitete. Diese frühe Erfahrung vermittelte ihm die Grundlagen, die später seine bildhauerische Praxis prägten.

Künstlerische Entwicklung und Einflüsse

Lemoyne begann in den 1740er Jahren mit der Erstellung von Porträts sowohl in Öl als auch zunehmend in Pastell. Seine Karriere entwickelte sich etwas im Schatten von Maurice Quentin de la Tour, der als Meister der französischen Pastellporträtkunst angesehen wurde. Ein bemerkenswertes Ereignis, das diese Dynamik veranschaulicht, ereignete sich auf der Salon-Ausstellung von 1750, wo Lemoyne ein Pastellporträt *von* La Tour ausstellte, nur um festzustellen, dass La Tour sein eigenes Selbstportrait ausstellte – möglicherweise eine bewusste Demonstration künstlerischer Überlegenheit.

  • Frühe Einflüsse: Laurent Cars (Graveur), Gabriel Huquier (Druckhändler).
  • Schlüsselbeeinflussung: Maurice Quentin de la Tour (Pastellporträtkunst).

Akademische Anerkennung und bedeutende Werke

Lemoyne debütierte auf der Salon mit einem Pastellporträt im Jahr 1746 und wurde 1753 ordentlich in die Académie Royale de Peinture et de Sculpture aufgenommen. Seine Aufnahme wurde durch Porträts von dem Künstler Jean-Baptiste Oudry und dem Bildhauer Lambert-Sigisbert Adam gesichert, beide werden heute im Louvre Museum ausgestellt.

  • Bekannte Skulpturen:
  • Porträtbüste von Robbé de Beauveset (1765)
  • Hygie, Göttin der Gesundheit
  • Mademoiselle Dangeville als Thalia (1771)
  • Büste von Mademoiselle Clairon (1761)
  • Louis XV

Stil und künstlerische Merkmale

Lemoynes Werk ist durch die bemerkenswerte Fähigkeit gekennzeichnet, die Persönlichkeit und das Äußeres seiner Modelle einzufangen. Seine Porträtbüsten sind insbesondere für ihre Realismus, Theatralik und Detailgenauigkeit bekannt. Er verband geschickt Elemente der Barockdramatik mit der aufkommenden Neoklassischen Ästhetik und schuf Skulpturen, die sowohl emotional ansprechend als auch technisch raffiniert waren.

Reisen und spätere Lebenszeit

Nach 1779 hörte Lemoyne auf, auf den Pariser Salons auszustellen, setzte aber weiterhin Aufträge fort. Seine Klientel zeigt umfangreiche Reisen durch Frankreich – einschließlich Orléans, Toulouse, Bordeaux und Lyon – und möglicherweise sogar weiter hinaus, mit möglichen Besuchen in Turin, Rom, Spanien, Hamburg, Polen, Russland und England.

Er starb in Amsterdam im Jahr 1778, weitgehend unbekannt, wie einige biografische Berichte besagen. Trotz dieser relativen Ungewissheit am Ende seines Lebens bleiben Lemoynes Beiträge zur französischen Bildhauerei bedeutsam.

Historische Bedeutung

Jean-Baptiste Lemoyne II nimmt eine wichtige Position im Übergang von den Rokoko- zu den Neoklassischen Stilen ein. Seine Porträtbüsten liefern wertvolle Einblicke in die französische Gesellschaft und den künstlerischen Geschmack des 18. Jahrhunderts, und seine technische Fertigkeit wird weiterhin von Gelehrten und Kunstbegeisterten bewundert. Er stellt eine zentrale Figur bei der Entwicklung der bildhauerischen Porträtkunst während einer Periode bedeutender kultureller Veränderungen dar.




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