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      Laco Teren

      Frühe Jahre, Ausbildung und künstlerische Anfänge

      Laco Teren wurde am 11. Juni 1960 in Bratislava geboren. Seine frühen Jahre in dieser Stadt platzierten ihn inmitten einer sich wandelnden Kulturlandschaft. Zwischen 1979 und 1985 besuchte er die Akademie für Bildende Künste und Design in Bratislava. Während dieser Studienjahre spezialisierte er sich auf die Restaurierung und arbeitete unter der Anleitung von Doz. I. Meszárošová. Diese technische Ausbildung vermittelte ihm ein tiefes Verständnis für die physischen Eigenschaften und die Erhaltung von Objekten – eine Disziplin, die fortan parallel zu seinen späteren kreativen Erkundungen verlaufen sollte.

      Mitte der 1980er Jahre entwickelte sich Laco Teren zu einer prägenden Figur einer ganz besonderen Künstlergeneration. Diese Gruppe entstand in einer Ära des tiefgreifenden sozialen und politischen Wandels, getrieben von dem Wunsch, der Last des bestehenden Regimes zu entkommen. Er war Teil der postmodernen Generation, die sich um die Mitte dieses Jahrzehnts zu formen begann. Sein Wirken in der Kunstszene von Bratislava war geprägt von einem Aufbruch zu neuen Sehweisen, während er und seine Zeitgenossen begannen, westliche postmodernistische Einflüsse in die lokale Kunstlandschaft zu tragen.

      Stil und kreative Techniken

      Das Schaffen von Laco Teren entsprang dem tiefen Wunsch, der Last der sozialistischen Ära zu entkommen. Seine frühen Gemälde waren oft von einer ganz besonderen Ambivalenz geprägt – ein Spiel aus Humor und Aggression, bei dem er die visuelle Sprache des Regimes nutzte, um eben dieses herauszufordern. Er nahm die schweren, unumstößlichen Symbole der totalitären Propaganda – die Sichel, das Zahnrad, die geballte Faust und die Getreideähren – und formte sie auf großformatigen Leinwänden völlig neu. Durch einen Prozess des expressiven, beinahe gewaltsamen Malens verwandelte er diese starren Ikonen in etwas weitaus Instabileres und Ironischeres. Dieser Ansatz rückte ihn in die Nähe der postmodernen Bewegung des Neo-Expressionismus, wobei er sich von der italienischen Transavantgarde und den deutschen Neuen Wilden inspirieren ließ.

      Dabei beschränkt sich sein künstlerisches Schaffen keineswegs nur auf die flache Oberfläche einer Leinwand. Er arbeitet mit Acryl, Zeichnung und Skulptur und bewegt sich dabei oft in den Bereich des Objekts vor. Seine Hände bewegen sich geschickt zwischen der Präzision der Restaurierung und der Spontaneität der neuen Malerei. In seinen skulpturalen Arbeiten erforscht er das Zusammenspiel verschiedenster Materialien; mal kombiniert er Marmor, Glas, Bronze und Eisen, um eine kraftvolle physische Präsenz zu schaffen. Sein kreatives Leben erweist sich als vielschichtig und reicht von der Rolle des Essayisten über die eines Gourmets bis hin zum gelegentlichen DJ – ein Lebensentwurf, der durch eine Vielzahl sensorischer und intellektueller Texturen geprägt ist.

      Berufliche Rollen und internationale Aktivitäten

      Das Schaffen von Laco Teren hat oft die Grenzen des Ateliers überschritten und ist tief in den institutionellen Raum vorgedrungen. Zwischen 1990 und 1991 verbrachte er eine prägende Zeit in Zürich, wo er im Rahmen eines Stipendiums am BINZ 39 wirkte. Diese Residenz ermöglichte ihm eine neue Form der künstlerischen Fokussierung, weit entfernt von seinem gewohnten Umfeld. Später, im Jahr 2004, fand er sich in der akademischen Welt wieder, als er als Gastprofessor an der Akademie für Kunst, Architektur und Design in Prag lehrte.

      Sein Engagement für die zeitgenössische Kunst in Bratislava war durch ein langjähriges Engagement bei der TRANZIT Foundation geprägt, der er von 2003 bis 2013 angehörte. In dieser Funktion stand er im Zentrum der Bemühungen, die zeitgenössische Kunst in der gesamten Region zu fördern und zu unterstützen. Sein künstlerischer Einfluss erstreckte sich zudem auf die internationale Bühne, etwa durch die Teilnahme an der 26. Biennale in São Paulo im Jahr 2004, wo er mit dem Projekt Traja z pekného páru Akzente setzte.

      Wo man seine Werke heute sehen kann

      Seine Präsenz in der öffentlichen Sphäre ist durch zahlreiche institutionelle Sammlungen in ganz der Slowakei spürbar. Seine Gemälde und Objekte lassen sich in der Slowakischen Nationalgalerie bewundern. Auch in der Považská galéria umenia in Žilina nimmt sein Werk Raum ein, wo ein bedeutender Teil seines Schaffens aufbewahrt wird. Zudem hält das Museum der Künste in Žilina verschiedene Stücke aus seinem künstlerischen Schaffen bereit.

      Weitere Sammlungen in unterschiedlichen Regionen beherbergen seine Arbeiten. So findet man seine Stücke in der Oravská galéria v Dolnom Kubíne sowie in der Ernest Zmeták Kunstgalerie in Nové Zámky. Diese Orte bewahren verschiedene Phasen seiner künstlerischen Entwicklung – von seinen frühen Experimenten bis hin zu den jüngeren Entwicklungen in seiner Malerei und Bildhauerei.

      Ein kleines Quiz

      Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

      Frage 1:
      In welcher Stadt wurde Laco Teren geboren?
      Frage 2:
      Mit welchen künstlerischen Bewegungen wird Laco Teren in Verbindung gebracht?
      Frage 3:
      Wo studierte Laco Teren von 1979 bis 1985?
      Frage 4:
      Für welche Organisation arbeitete Laco Teren zwischen 2003 und 2013?
      Frage 5:
      In welchem Jahr wurde das Kunstwerk 'Good News' geschaffen?

      Fragen & Antworten

      Unter welchen anderen Namen ist Laco Teren bekannt?

      Ladislav Teren

      In welcher Stadt wurde Laco Teren geboren?

      Bratislava

      Wann und wo wurde Laco Teren geboren?

      1960, Bratislava, Slowakei

      Wo studierte Laco Teren von 1979 bis 1985?

      Akademie für Kunst und Design in Bratislava

      Ist das Werk von Laco Teren noch urheberrechtlich geschützt?

      Ja, die Werke dieser Künstlerin / dieses Künstlers unterliegen noch dem Urheberrecht.

      Mit welchen künstlerischen Bewegungen wird Laco Teren in Verbindung gebracht?

      Postmodernismus, Neoexpressionismus und Neue Malerei

      Für welche Organisation arbeitete Laco Teren zwischen 2003 und 2013?

      Die TRANZIT Foundation

      Welche Farbpalette charakterisiert die Werke von Laco Teren?

      erdig

      Woher kommt Laco Teren?

      Slowakei

      Wie intensiv ist die Farbigkeit der Werke von Laco Teren?

      monochrom, ausgewogen