Von allen Gemälden von Leon Pomarede ist View of St. Louis (1833) das bekannteste; es hängt im Crystal Bridges Museum of American Art, Bentonville. Von den 1 Werken von Leon Pomarede in unserem Katalog sind dies die 1 bekanntesten, jeweils mit Datum, Museum und ihrer Geschichte präsentiert.
Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am November 2026. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann entweder als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe bestellt werden.
Das Museum, in dem sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.
| Museum | Stadt | Werke von Leon Pomarede | Gemälde aus dieser Liste |
|---|---|---|---|
| Bentonville | 1 | View of St. Louis |
Ein Jahr, 1833, umfasst alle datierten Leinwände von Leon Pomarede auf dieser Seite: hier sind sie, die berühmtesten zuerst.
View of St. Louis (1833)
Leon Pomarede, geboren in 1807, war 26 Jahre alt: View of St. Louis stammt aus dem Jahr 1833.
1 Werke von Leon Pomarede sind in unserem Katalog enthalten.
Meistens in Crystal Bridges Museum of American Art (Bentonville); die obige Liste führt jedes Museum und seine Leinwände auf.
Ja. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann über seine jeweilige Detailseite bestellt werden – entweder als handgemalte Ölkopie oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe.
Leon Pomarede wurde um 1807 in Tarbes, Frankreich, geboren. Als Sohn von Jacques Pomarede und Hortense Abadie wuchs er in einer Zeit auf, die seine künstlerische Bestimmung bereits erahnen ließ. Seine frühen Jahre waren geprägt von einer fundierten künstlerischen Ausbildung, die sich über weite Teile Europas erstreckte. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er in Paris, Deutschland und Italien studierte und dort jene technischen Fertigkeiten erwarb, die seine spätere Karriere als Maler maßgeblich prägen sollten. Diese Jahre der Ausbildung legten das Fundament für ein Leben, das der Arbeit mit Ölfarben, Fresken und verschiedensten dekorativen Medien gewidmet war.
Um das Jahr 1830 verließ Leon Pomarede Europa und erreichte die Vereinigten Staaten. Dieser Schritt markierte den Beginn seines langjährigen Aufenthalts in Amerika, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1892 leben sollte. Er brachte die europäischen Traditionen seiner Ausbildung mit sich und passte sie an die sich wandelnden Landschaften und sozialen Szenen seiner neuen Heimat an. Seine Präsenz in der amerikanischen Kunstszene war durch eine bemerkenswerte Vielseitigkeit gekennzeichnet, die es ihm ermöglichte, sich mühelos zwischen großformatigen Wandmalereien und kleineren, intimeren Werken zu bewegen.
Nach seiner Ankunft in den Vereinigten Staaten ließ sich Pomarede in New Orleans nieder. In dieser lebendigen Stadt widmete er sich dem Studium der Malerei unter der Anleitung von Antoine Mondelli und Louis Dominique Grandjean Develle. Es waren Jahre des tiefen Eintauchens in die technischen Feinheiten des Mediums, während die Stadt selbst noch dabei war, ihre kulturelle Identität zu festigen. In dieser prägenden Zeit verflocht sich sein persönliches Schicksal durch die Heirat mit Pauline Clementine Mondelli untrennbar mit dem Leben seines Lehrers.
Die künstlerische Tätigkeit in New Orleans war oft von einer engen Zusammenarbeit geprägt. So schloss er sich Mondelli an, um das Ursulinenkloster zu dekorieren, wobei er sein handwerkliches Geschick an den Wänden dieses sakralen Raumes entfaltete. Bis zum Jahr 1837 war es ihm gelungen, aus dem Schatten seiner Mentoren zu treten und sein eigenes Atelier zu etablieren. Diese Lebensphase war maßgeblich durch die praktische Kunst der Raumgestaltung geprägt; mit Öl und Fresko verwandelte er Oberflächen in Kunstwerke – eine Fertigkeit, die er bereits seit 1832 mit großem Erfolg anbot.
Nach seiner Ankunft in St. Louis im Jahr 1832 widmete sich Pomarede unverzüglich der künstlerischen Gestaltung der sakralen Räume der Stadt. Er wurde mit der Erschaffung von Ölgemälden, Fresken und transparenten Glasmalereien für die Old Cathedral betraut. In dieser prägenden Zeit schuf er zudem eine eindrucksvolle Ansicht der Stadt vom Ufer des Mississippi aus, die die Landschaft in all ihrer ursprünglichen Pracht einfing, wie sie sich im Jahre 1832 offenbarte.
Seine Präsenz in der Stadt ebnete den Weg für weitere kirchliche Arbeiten. Im Jahr 1834 erhielt er den prestigeträchtigen Auftrag, die Basilika St. Louis, King of France, zu dekorieren. Diese Lebensphase war geprägt von einem stetigen Strom an Anfragen für Wandgemälde, die für verschiedenste öffentliche Gebäude in ganz St. Louis bestimmt waren. Ein Großteil seiner Zeit verbrachte er auf hohen Gerüsten, wo er mit geschickter Hand Farbe auf die Wände der stetig wachsenden Stadt auftrug.
Gegen 1845 verlagerte sich sein künstlerisches Wirken in das Innere der Third Presbyterian Church, wo er die Räumlichkeiten mit großformatigen Wandbildern schmückte. Seine Hände waren oft mit den praktischen Herausforderungen monumentaler Dekorationen beschäftigt, wobei er ständig zwischen der stillen Kontemplation in seinem Atelier und den geschäftigen Baustellen lokaler Kirchen und öffentlicher Hallen wechselte.
Im Jahr 1843 ging Leon Pomarede eine geschäftliche Partnerschaft mit Thomas Edgeworth Courtenay ein, um ein monumentales Panorama des Mississippi zu entwerfen. Dieses Projekt war ein gewaltiges Unterfangen, das die Darstellung aufeinanderfolgender Städte entlang des Flusses sowie Szenen des verheerenden Brandes von St. Louis im Jahr 1849 umfasste. Während der Entstehung dieses Werkes erhielt er künstlerische Unterstützung von Charles Wimar, der später selbst als Maler großen Erfolg erzielen sollte. Das daraus resultierende Meisterwerk mit dem Titel „Pomarede's Original Panorama of the Mississippi River and Indian Life“ war eine gigantische Produktion, die sowohl die unbändige Dynamik des Flusses als auch das Leben der Menschen an seinen Ufern in beeindruckender Weise einfing.
Das Panorama ging im Jahr 1849 auf eine weitreichende Tournee und zog durch mehrere bedeutende Metropolen. Es wurde in St. Louis, New Orleans, Mobile, New York City und Newark, New Jersey, ausgestellt. Menschen reisten aus weit entfernten Regionen an, um die sich entfaltenden Szenen der amerikanischen Landschaft und das geschäftige Treiben am Fluss mit eigenen Augen zu erleben. Doch die Reise wurde jäh unterbrochen, als das Werk im November 1850 durch ein Feuer in Newark, New Jersey, unwiederbringlich zerstört wurde.
Im Laufe seiner langen künstlerischen Laufbahn bewegte sich Pomarede stets im Spannungsfeld zwischen der monumentalen Pracht öffentlicher Wandgemälde und der stillen Intimität kleinerer Sujets. Ein Großteil seiner Schaffenszeit war der Erschaffung von religiösen Motiven, Genrebildern und Landschaftsmalereien gewidmet. Dabei waren seine Hände gleichermaßen mit der feinen, fast zarten Arbeit an Miniaturmalereien und Porträts beschäftigt wie mit der körperlich schweren Aufgabe, dekorative Fresken für die Wände von Kirchen, Hotels und öffentlichen Gebäuden zu erschaffen.
Im Jahr 1841 vollendete er einen besonderen Auftrag für die St. Patrick’s Church, der aus drei religiösen Kompositionen bestand. Diese Werke verlangten eine tiefe Auseinandersetzung mit der biblischen Erzählweise, was Darstellungen wie der Verklärung Christi und Christus, der auf dem See Genezareth geht, einschloss. Bei der Vollendung dieser Meisterwerke arbeitete er eng mit anderen Künstlern zusammen, wobei er unter anderem die Deckenarbeiten für die Altarbilder unterstützte.
Zu seinen bedeutenden religiösen Werken zählen:
Nachdem das verheerende Feuer in Newark sein monumentales Panorama vernichtet hatte, kehrte Pomarede nach St. Louis zurück. Er war bereits im Jahr 1843 zum ersten Mal in dieser Stadt eingetroffen, und diese letzte Lebensphase war von einer sesshaften Beständigkeit geprägt, die ihn für fünfzig Jahre in der Stadt verankerte. Sein künstlerisches Schaffen in St. Louis blieb unermüdlich; er widmete seine gesamte Energie religiösen Motiven, Genremalereien sowie der Gestaltung prächtiger Wandgemälde für Hotels, Theater und öffentliche Gebäude. Seine Hände blieben stets mit den praktischen und ästhetischen Anforderungen der dekorativen Malerei und der Gestaltung sakraler Innenräume beschäftigt.
Sein Lebensweg fand im Jahr 1892 in St. Louis, Missouri, sein tragisches Ende. Die Ursache war ein Sturz von einem Gerüst, während er in einer Kirche in Hannibal, Missouri, an einem Werk arbeitete. Im Alter von etwa 85 Jahren erlag er schließlich den Folgen dieses Unfalls und hinterließ ein reiches, wenn auch durch Schicksalsschläge gezeichnetes künstlerisches Erbe.