Girl in the Entrance Hall (1851) ist das Gemälde, für das Leonhard Faustner am bekanntesten ist; es befindet sich im Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München. Unser Katalog umfasst 1 Werke von Leonhard Faustner. Hier sind die 1 bekanntesten, inklusive Jahr, Museum und der Geschichte hinter jeder Leinwand.
Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am Oktober 2026. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann entweder als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe bestellt werden.
Das Museum, in dem sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.
| Museum | Stadt | Werke von Leonhard Faustner | Gemälde aus dieser Liste |
|---|---|---|---|
| München | 1 | Girl in the Entrance Hall |
Die auf dieser Seite gezeigten Leinwände von Leonhard Faustner stammen alle aus dem Jahr 1851: hier sind sie, sortiert nach ihrer Bekanntheit.
Girl in the Entrance Hall (1851)
Leonhard Faustner, geboren in 1815, war 36 Jahre alt: Girl in the Entrance Hall stammt aus dem Jahr 1851.
1 Werke von Leonhard Faustner sind in unserem Katalog enthalten.
Meistens in Bayerische Staatsgemäldesammlungen (München); die obige Liste führt jedes Museum und seine Leinwände auf.
Ja. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann über seine jeweilige Detailseite bestellt werden – entweder als handgemalte Ölkopie oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe.
Leonhard Faustner wurde am 16. Februar 1815 in München, Deutschland, geboren. Er wuchs in einem Haushalt auf, der eng mit dem Dienst am bayerischen Hof verbunden war. Sein Vater arbeitete als königlicher bayerischer Hofsattler, ein Kunsthandwerker, der den Königen Maximilian I. Joseph und Ludwig I. diente. Während sich das Handwerk der Familie um Leder und Geschirr drehte, fand Leonhard seinen eigenen Weg durch die bildenden Künste und richtete seine Aufmerksamkeit schließlich auf Glas, Architektur und die Landschaftsmalerei.
Die Tradition der Malerei setzte sich in der nächsten Generation fort. Sein Sohn, Luitpold Faustner, wurde 1845 geboren und schlug als Landschaftsmaler einen ähnlichen Weg ein. Luitpold blieb über viele Jahrzehnte in der Kunstwelt aktiv und lebte bis 1925. Diese tiefe Verbindung zum Handwerk lässt auf ein Zuhause schließen, in dem die technischen Aspekte von Sicht und Form eine ständige Begleiter waren.
Seine frühen Jahre in München waren von einer tiefen Sehnsucht nach dem Pinsel geprägt, die im starken Kontrast zum Handwerk seines Vaters stand, einem königlichen bayerischen Hofsattler. Diese künstlerische Neigung führte ihn schließlich an die Münchner Akademie der Bildenden Künste. Sein Weg dorthin war jedoch nicht ohne Widerstände; eine erste Einschätzung durch einen Professor der Akademie fiel keineswegs positiv aus, doch letztlich wurde er doch an der Institution aufgenommen, um seine Ausbildung zu absolvieren.
Sein Berufsleben verflocht sich untrennbar mit dem Spiel von Licht und Farbe der Münchner Glasmalerei. Im 19. Jahrhundert entwickelte er sich zu einer bedeutenden Gestalt dieses Mediums. Nach dem Tod von Max Emanuel Ainmiller übernahm er die Leitung des Königlichen Glasmalereischulinstituts in München. In dieser Funktion widmete er sich technischen Innovationen und einer besonderen gestalterischen Akzentuierung, die maßgeblich die Ausrichtung des Instituts mitgestaltete.
Jenseits der Glasmalerei bewegten sich seine Hände zwischen den unterschiedlichsten Dimensionen der Wahrnehmung. Er schuf Architektur- und Landschaftsgemälde, in denen er die physische Welt und die darin verborgenen Räume einfing. Sein Schaffen umfasste zudem vielfältige dekorative Entwürfe, die eine Vielseitigkeit zeigten, die von großformatigen Glasarbeiten bis hin zu kleineren, intimeren Kompositionen reichte.
Faustners Hand bewegte sich mit meisterhafter Geschicklichkeit zwischen der zarten Präzision der Glasmalerei und den weitläufigen, ausdrucksstarken Pinselstrichen der Landschaftsmalerei. Er war eine prägende Gestalt der Münchner Glasmalerei-Tradition, wobei sein besonderes Augenmerk auf technischen Innovationen und der filigranen Ornamentik lag, die dieses Medium so anspruchsvoll macht. Sein Schaffen in diesem Bereich erschöpfte sich nicht in der bloßen Anwendung von Farbe; vielmehr verstand er es, das komplexe Zusammenspiel von Licht und Material zu inszenieren – eine Meisterschaft, die ihn schließlich an die Spitze des Königlichen Glasmalereischulinstituts in München führte.
Doch sein künstlerischer Horizont reichte weit über das Glas hinaus. Mit einer bemerkenswerten Vielseitigkeit hielt er sowohl architektonische Strukturen als auch die natürlichen Landschaften seiner Zeit in seinen Werken fest. Ein beispielhaftes Zeugnis dieser Bandbreite ist das in Blei ausgeführte Werk mit dem Titel Baierbrunn. Mit seinen Maßen von 17,5 cm x 27,8 cm offenbart dieses Stück eine beeindruckende Detailtiefe und zeigt, wie Faustner selbst auf kleinem Raum eine intime und tiefgründige Komposition erschaffen konnte.
Um die physischen Zeugnisse von Faustners Schaffen aufzuspüren, ist eine Reise nach München unerlässlich. Ein beträchtlicher Teil seines Vermächtnisses ist in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen untergebracht. In der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München findet man zudem sein meisterhaftes Handwerk, das dort sorgsam bewahrt wird. Diese Institution beherbergt ein bedeutendes Werk mit dem Titel Baierbrunn, welches im Jahr 1940 in die Sammlung des Museums aufgenommen wurde.
Dieses spezifische Werk, Baierbrunn, ist unter der Inventarnummer G 6530 katalogisiert. Es handelt sich um ein aus Blei gefertigtes Stück mit den Maßen 17,5 cm x 27,8 cm. Die Betrachtung dieses Objekts ermöglicht einen tiefen Einblick in die technische Präzision, die seine Glas- und Architekturentwürfe auszeichnet. Die Archive des Museums bewahren diese Zeugnisse seiner wertvollen Beiträge zur Tradition der Münchner Glasmalerei auf.
Leonhard Faustner verbrachte seine letzten Lebensjahre in München, der Stadt, die ihn einst hervorgebracht hatte. Bis zu seinem Tod am 1. April 1884 blieb er ein fester Bestandteil des lokalen künstlerischen Gefüges. Er verstarb im Alter von 69 Jahren in München, Deutschland.
Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Alten Südlichen Friedhof in München. Das Grab befindet sich im Gräberfeld 5, Reihe 2, Platz 23. Das Grabmal selbst trägt ein Stück seines eigenen Handwerks in sich; es zeigt ein Glasmosaik, das ein Christusgesicht mit einem Heiligenschein vor einem blauen Hintergrund darstellt. Dieses Detail ist ein stilles Zeugnis seiner lebenslangen Verbundenheit mit der Kunst der Glasmalerei.