Künstlerischer Hintergrund und Ausbildung
Die in Landshut geborene deutsche Bildende Künstlerin Lisa Endriß hat ihren künstlerischen Weg durch eine fundierte akademische Ausbildung geprägt, die zwischen 1989 und 1997 stattfand. In dieser prägenden Zeit studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste München unter der Anleitung von Hans Baschang sowie am Vermont College of Fine Arts in den USA im Rahmen des MFA-Programms. Ihr künstlerisches Schaffen konzentriert sich heute auf großformatige Arbeiten, die sich häufig Motive aus der Medienlandschaft aneignen und diese durch eine subversive Linse neu interpretieren.
Im Laufe ihrer Karriere wurde ihr Werk von verschiedenen renommierten Institutionen vertreten, darunter das Drawing Center in New York und die Kunsthalle Dominikanerkirche in Osnabrück. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen zu finden, wie etwa in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München, dem Kunstmuseum Düsseldorf und der Sammlung Goetz in München. Zudem wurde sie mit mehreren Auszeichnungen geehrt, darunter ein DAAD-Stipendium für New York im Jahr 1996 sowie ein Stipendium für das Seaside Institute in Florida, USA, im Jahr 2005.
Ausstellungen und Anerkennung
Endriß war an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in ganz Europa und den Vereinigten Staaten beteiligt. Ihre Solovitausstellungen fanden an bedeutenden Orten wie der Galerie im Lenbachhaus in München, der Stadtgalerie Villa Dessauer in Bamberg und der Laura Mars Gallery in Berlin statt. Ihr Werk fand zudem in den folgenden Institutionen Beachtung:
Im Jahr 2018 wurde sie von Professor Kasper König zu einem Artist Talk an den Münchner Kammerspielen eingeladen. Ihre künstlerische Präsenz wird zudem durch verschiedene Publikationen und filmische Beiträge dokumentiert, darunter ein Beitrag in dem Kulturmagazin Capriccio im Bayerischen Rundfunk.