Von allen Gemälden von Marie Duchatel ist Portrait of Hendrik Casimir II (1657-96), ruler of Nassau-Dietz (1690) das bekannteste; es hängt im Rijksmuseum, Amsterdam. Von den 2 Werken von Marie Duchatel in unserem Katalog sind dies die 2 bekanntesten, jeweils mit Datum, Museum und ihrer Geschichte präsentiert.
Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am November 2026. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann entweder als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe bestellt werden.
Das Museum, in dem sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.
| Museum | Stadt | Werke von Marie Duchatel | Gemälde aus dieser Liste |
|---|---|---|---|
| Amsterdam | 2 | Portrait of Hendrik Casimir II (1657-96), ruler of Nassau-Dietz, Portrait of Henriette Amalia van Anhalt-Dessau (1666-1726), wife of Hendrik Casimir II, ruler of Nassau-Dietz |
Nur 2 Jahre, von 1689 bis 1690, trennen die zeitgenössischen Leinwände von Marie Duchatel auf dieser Seite: hier ist jedes Jahr in Farbe.
Portrait of Hendrik Casimir II (1657-96), ruler of Nassau-Dietz (1690)
Marie Duchatel, geboren in 1652, war 38 Jahre alt: Portrait of Hendrik Casimir II (1657-96), ruler of Nassau-Dietz stammt aus dem Jahr 1690.
2 Werke von Marie Duchatel sind in unserem Katalog enthalten, datiert von 1689 bis 1690.
Meistens in Rijksmuseum (Amsterdam); die obige Liste führt jedes Museum und seine Leinwände auf.
Die früheste Leinwand hier ist Portrait of Henriette Amalia van Anhalt-Dessau (1666-1726), wife of Hendrik Casimir II, ruler of Nassau-Dietz (1689); die jüngste ist Portrait of Hendrik Casimir II (1657-96), ruler of Nassau-Dietz (1690).
Das Rijksmuseum, Amsterdam beherbergt 2 der Werke auf dieser Seite, darunter Portrait of Hendrik Casimir II (1657-96), ruler of Nassau-Dietz und Portrait of Henriette Amalia van Anhalt-Dessau (1666-1726), wife of Hendrik Casimir II, ruler of Nassau-Dietz.
Ja. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann über seine jeweilige Detailseite bestellt werden – entweder als handgemalte Ölkopie oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe.
Marie Duchatel führte ein Leben, das sich zwischen den stillen Winkeln von Brüssel und den prunkvollen Sälen europäischer Höfe bewegte. Geboren im Jahr 1652, erlernte sie das Handwerk der Malerei unter der Anleitung ihres Vaters, François Duchatel. Ihre Ausbildung war dabei weit mehr als nur ein bloßes Hobby; sie bildete das Fundament, das sie über Landesgrenzen hinweg tragen sollte. Bereits um 1675 bereiste sie den dänischen Hof, wo sie Pendantporträts von König Christian V. und seiner Gemahlin Charlotte schuf. Diese kleinen, detailreichen Werke verlangten nach einer ruhigen Hand und einem geschulten Auge für die Physiognomie derer, die über die Macht entschieden.
Zur gleichen Zeit führten sie ihre Reisen nach Ostfriesland. Dort erhielt sie ein kostbares Juwel von Christine Charlotte von Württemberg, der Gemahlin von Georg Christian, dem Fürsten von Ostfriesland. Diese Lebensphase war geprägt von ständiger Bewegung und den wechselnden Anforderungen ihrer Mäzene. Schließlich kehrte sie 1677 nach Brüssel zurück, wo sie vermutlich Eglon van der Neer kennenlernte. Das Paar heiratete um 1680, und ihre Lebenswege verflochten sich untrennbar, während sie gemeinsam durch Europa reisten.
Duchatel fand ihre Bestimmung in der spezialisierten Welt der Miniaturmalerei. Während ihr Ehemann, Eglon van der Neer, an großformatigen Leinwänden arbeitete, widmete sie sich der intimen Dimension der Porträtkunst. Ihr Werk zeichnete sich durch eine Präzision aus, die es ermöglichte, feinste Details auf kleinstem Raum darzustellen. Ihre künstlerische Laufbahn wurde durch bedeutende Aufträge und gesellschaftliche Verbindungen geprägt:
Zwischen 1689 und 1691 begleitete sie ihren Mann nach Düsseldorf. In dieser Zeit wurde er damit beauftragt, die Prinzessin Maria Anna von Neuburg darzustellen, wobei sie ihm möglicherweise bei der Ausführung behilflich war. Ihre Anwesenheit in diesen hochrangigen Kreisen war dabei nicht nur die einer Begleiterin; sie war eine eigenständige, schaffende Künstlerin, selbst wenn die Aufträge ihres Mannes im Rampenlicht standen.
In ihren späteren Jahren lebte Duchatel in Antwerpen, in einem Apartment im St. Joseph Boardinghaus in der Keyserstraat. Sie lebte getrennt von ihrem Ehemann und verbrachte ihre Tage mit der Malerei. Ihr Sohn, Johannes van der Neer, schlug den Weg der Bildenden Kunst als Bildhauer ein und begründete schließlich eine Dynastie von Bildhauern in Antwerpen, die bis ins 19. Jahrhundert Bestand hatte. Marie Duchatel verstarb 1692 und hinterließ ein Werk, das die Gesichter des Adels in den kleinsten und detailreichsten Formaten für die Ewigkeit festhielt.