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      Max Feldbauer, 1869 – 1948

      Max Feldbauer: Die 7 bekanntesten Gemälde

      Von allen Gemälden von Max Feldbauer ist Peasant Girl (1905) das bekannteste; es hängt im Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München. Dicht darauf folgen Reclining Nude (1907) und Female Nude (1906). Von den 15 Werken von Max Feldbauer in unserem Katalog sind dies die 7 bekanntesten, jeweils mit Datum, Museum und ihrer Geschichte präsentiert.

      Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am November 2026. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann entweder als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe bestellt werden.

      Porträt von Max Feldbauer
      Max Feldbauer · 1869 – 1948
      Geboren · gestorben
      1869 – 1948, Neumarkt in der Oberpfalz
      Werke in unserem Katalog
      15
      Bekannteste Werke
      Peasant Girl (1905)
      Meiste Werke in
      Bayerische Staatsgemäldesammlungen

      Die 10 berühmtesten Gemälde von Max Feldbauer

      Wo die Leinwände von Max Feldbauer hängen

      Die 2 Museen, in denen sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.

      Museum Stadt Werke von Max Feldbauer Gemälde aus dieser Liste
      Bayerische Staatsgemäldesammlungen, MünchenBayerische Staatsgemäldesammlungen München 5 Peasant Girl, Female Nude, Leibhusar
      Lenbachhaus, MünchenLenbachhaus München 2 Reclining Nude, Nude at the Stove

      Jahr für Jahr: Max Feldbauers berühmteste Leinwand

      1. 1900s
        Peasant Girl (1905) von Max Feldbauer
        1 von 7

        Peasant Girl

        Alter 31 – 40 · Bayerische Staatsgemäldesammlungen
      2. 1910s
        Leibhusar (1912) von Max Feldbauer
        4 von 7

        Leibhusar

        Alter 41 – 50 · Bayerische Staatsgemäldesammlungen
      3. 1920s

      Ihre Fragen zu den Gemälden von Max Feldbauer beantwortet

      Welches ist das berühmteste Gemälde von Max Feldbauer?Antwort lesen

      Peasant Girl (1905), Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München. Reclining Nude (1907) und Female Nude (1906) folgen.

      Wie alt war Max Feldbauer zum Zeitpunkt von Peasant Girl?Antwort lesen

      Max Feldbauer, geboren in 1869, war 36 Jahre alt: Peasant Girl stammt aus dem Jahr 1905.

      Wie viele Gemälde von Max Feldbauer sind bekannt?Antwort lesen

      15 Werke von Max Feldbauer sind in unserem Katalog enthalten, datiert von 1903 bis 1927.

      In welchen Museen befinden sich die bekanntesten Leinwände von Max Feldbauer?Antwort lesen

      Meistens in Bayerische Staatsgemäldesammlungen (München) und Lenbachhaus (München); die obige Liste führt jedes Museum und seine Leinwände auf.

      In welchen Jahren schuf Max Feldbauer seine berühmtesten Gemälde?Antwort lesen

      In 1900s, die 4 der 7 Werke auf dieser Seite ausmachen, darunter Peasant Girl.

      Was sind die ersten und die letzten berühmten Leinwände von Max Feldbauer?Antwort lesen

      Die früheste Leinwand hier ist Nude at the Stove (1903); die jüngste ist Procession of Four (1927).

      Was kann ich von Max Feldbauer im Bayerische Staatsgemäldesammlungen sehen?Antwort lesen

      Das Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München beherbergt 5 der Werke auf dieser Seite, darunter Peasant Girl, Female Nude und Leibhusar.

      Kann ich eine handgemalte Kopie eines Gemäldes von Max Feldbauer bestellen?Antwort lesen

      Ja. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann über seine jeweilige Detailseite bestellt werden – entweder als handgemalte Ölkopie oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe.

      Max Feldbauer: die Geschichte des Malers

      Die Seele Bayerns: Das Leben und die Kunst von Max Feldbauer

      Im Herzen der deutschen Landschaft, wo die sanften Hügel Bayerns auf das weiche Licht der wechselnden Jahreszeiten treffen, fanden die Pinselstriche von Max Feldbauer ihre wahre Bestimmung. Geboren im Jahr 1869, war Feldbauers Weg von tiefem persönlichem Verlust und einer unerschütterlichen Hingabe an die natürliche Welt geprägt. Nach dem tragischen Tod seines Vaters und seiner Geschwister zog er nach München – eine Stadt, die zum Schmelztiegel seiner künstlerischen Entwicklung werden sollte. Seine frühe Ausbildung an der Kunstgewerbeschule und unter der Anleitung von Simon Hollósy führte ihn an die lebendigen, lichtdurchfluteten Möglichkeiten des Impressionismus heran, einer Bewegung, die seine Fähigkeit, das flüchtige Wesen des ländlichen Lebens einzufangen, für immer prägen sollte.

      Feldbauers akademisches Fundament wurde an der Münchner Akademie der Bildenden Künste weiter gefestigt, wo er von Meistern wie Otto Seitz und Paul Hoecker lernte. Diese fundierte Ausbildung ermöglichte es ihm, klassische Präzision mit einem modernen Empfinden zu verbinden, was ihn zu einer bedeutenden Figur innerhalb der Münchener Secession machte. Sein Werk war nie bloße Dokumentation; es war ein emotionales Resonanzfeld mit der bayerischen Landschaft. Durch seine Augen wurden die einfachen, ländlichen Szenen seiner Heimat zu etwas Poetischem und Zeitlosem erhoben, wobei er die stille Würde des bäuerlichen Lebens und die atmosphärische Schönheit der deutschen Landschaft einfing.

      Ein Vermächtnis der Lehre und Innovation

      Über die Leinwand hinaus war Feldbauer eine zentrale Figur in der pädagogischen Landschaft der deutschen Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. Sein Einfluss reichte weit über sein eigenes Atelier hinaus, da er einen großen Teil seines Lebens der Förderung der nächsten Generation von Talenten widmete. Seine Karriere war durch mehrere bedeutende Rollen gekennzeichnet:

      • Lehrtätigkeit an der Akademie: Von 1901 bis 1915 gab er sein Fachwissen an der Akademie des Münchner Künstlerinnenvereins weiter und unterstützte so das Wachstum von Künstlerinnen in der Region.
      • Die Mitterndorf-Schule: Zwischen 1912 und 1922 gründete er seine eigene Malerschule nahe der Dachauer Künstlerkolonie, die als Rückzugsort für künstlerische Experimente diente.
      • Führung in Dresden: Sein Ansehen führte ihn an die Kunstgewerbeschule Dresden und schließlich im Jahr 1928 in das Präsidium der Dresdner Akademie der Bildenden Künste.
      • Illustrative Beiträge: Durch seine Illustrationen für die wöchentliche Kunstzeitschrift Die Jugend brachte er sein scharfes Auge für Details einem breiteren Publikum näher.

      Sein Engagement in den Secessionsbewegungen bewies zudem seinen rastlosen, innovativen Geist. Obwohl er Mitglied der Münchener Secession war, führte ihn sein Streben nach künstlerischer Unabhängigkeit dazu, 1913 Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied der Neuen Secession zu werden, was eine Periode bedeutender stilistischer Entwicklung und institutionellen Einflusses markierte.

      Schatten und Licht: Die letzten Jahre

      Die späteren Jahre von Feldbauers Leben wurden von den turbulenten politischen Umbrüchen des Deutschlands des 20. Jahrhunderts überschattet. Der Aufstieg des NS-Regimes im Jahr 1933 brachte eine Zeit beruflicher Entbehrungen mit sich, da es ihm zunächst untersagt wurde, seine Werke auszustellen. Doch in einer historischen Ironie, die bis heute Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen ist, wurde er später in die Gottbegnadeten-Liste aufgenommen – jene Liste der Künstler, die als essenziell für die nationalsozialistische Kultur erachtet wurden. Diese komplexe Positionierung verdeutlicht die schwierige Gratwanderung, die Intellektuelle und Künstler in einer Ära extremer Zensur bewältigen mussten.

      Die Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs erschütterten sein Leben physisch, als sein Zuhause 1944 durch Bombenangriffe zerstört wurde. In seinen letzten Jahren, als er in Oberschneiding lebte, blieb die Verbindung des Künstlers zur Erde bis zu seinem Tod im Jahr 1948 ungebrochen. Heute lebt das Vermächtnis von Max Feldbauer durch seine atemberaubenden Darstellungen des bayerischen Lebens weiter, bewahrt in bedeutenden Sammlungen wie der Gemäldegalerie Alte Meister und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus. Sein Werk bleibt ein Zeugnis für die beständige Kraft der Landschaft, den menschlichen Geist widerzuspiegeln.