Von allen Gemälden von Max Feldbauer ist Peasant Girl (1905) das bekannteste; es hängt im Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München. Dicht darauf folgen Reclining Nude (1907) und Female Nude (1906). Von den 15 Werken von Max Feldbauer in unserem Katalog sind dies die 7 bekanntesten, jeweils mit Datum, Museum und ihrer Geschichte präsentiert.
Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am November 2026. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann entweder als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe bestellt werden.
Die 2 Museen, in denen sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.
| Museum | Stadt | Werke von Max Feldbauer | Gemälde aus dieser Liste |
|---|---|---|---|
| München | 5 | Peasant Girl, Female Nude, Leibhusar | |
| München | 2 | Reclining Nude, Nude at the Stove |
Peasant Girl (1905), Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München. Reclining Nude (1907) und Female Nude (1906) folgen.
Max Feldbauer, geboren in 1869, war 36 Jahre alt: Peasant Girl stammt aus dem Jahr 1905.
15 Werke von Max Feldbauer sind in unserem Katalog enthalten, datiert von 1903 bis 1927.
Meistens in Bayerische Staatsgemäldesammlungen (München) und Lenbachhaus (München); die obige Liste führt jedes Museum und seine Leinwände auf.
In 1900s, die 4 der 7 Werke auf dieser Seite ausmachen, darunter Peasant Girl.
Die früheste Leinwand hier ist Nude at the Stove (1903); die jüngste ist Procession of Four (1927).
Das Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München beherbergt 5 der Werke auf dieser Seite, darunter Peasant Girl, Female Nude und Leibhusar.
Ja. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann über seine jeweilige Detailseite bestellt werden – entweder als handgemalte Ölkopie oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe.
Im Herzen der deutschen Landschaft, wo die sanften Hügel Bayerns auf das weiche Licht der wechselnden Jahreszeiten treffen, fanden die Pinselstriche von Max Feldbauer ihre wahre Bestimmung. Geboren im Jahr 1869, war Feldbauers Weg von tiefem persönlichem Verlust und einer unerschütterlichen Hingabe an die natürliche Welt geprägt. Nach dem tragischen Tod seines Vaters und seiner Geschwister zog er nach München – eine Stadt, die zum Schmelztiegel seiner künstlerischen Entwicklung werden sollte. Seine frühe Ausbildung an der Kunstgewerbeschule und unter der Anleitung von Simon Hollósy führte ihn an die lebendigen, lichtdurchfluteten Möglichkeiten des Impressionismus heran, einer Bewegung, die seine Fähigkeit, das flüchtige Wesen des ländlichen Lebens einzufangen, für immer prägen sollte.
Feldbauers akademisches Fundament wurde an der Münchner Akademie der Bildenden Künste weiter gefestigt, wo er von Meistern wie Otto Seitz und Paul Hoecker lernte. Diese fundierte Ausbildung ermöglichte es ihm, klassische Präzision mit einem modernen Empfinden zu verbinden, was ihn zu einer bedeutenden Figur innerhalb der Münchener Secession machte. Sein Werk war nie bloße Dokumentation; es war ein emotionales Resonanzfeld mit der bayerischen Landschaft. Durch seine Augen wurden die einfachen, ländlichen Szenen seiner Heimat zu etwas Poetischem und Zeitlosem erhoben, wobei er die stille Würde des bäuerlichen Lebens und die atmosphärische Schönheit der deutschen Landschaft einfing.
Über die Leinwand hinaus war Feldbauer eine zentrale Figur in der pädagogischen Landschaft der deutschen Kunst des frühen 20. Jahrhunderts. Sein Einfluss reichte weit über sein eigenes Atelier hinaus, da er einen großen Teil seines Lebens der Förderung der nächsten Generation von Talenten widmete. Seine Karriere war durch mehrere bedeutende Rollen gekennzeichnet:
Sein Engagement in den Secessionsbewegungen bewies zudem seinen rastlosen, innovativen Geist. Obwohl er Mitglied der Münchener Secession war, führte ihn sein Streben nach künstlerischer Unabhängigkeit dazu, 1913 Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied der Neuen Secession zu werden, was eine Periode bedeutender stilistischer Entwicklung und institutionellen Einflusses markierte.
Die späteren Jahre von Feldbauers Leben wurden von den turbulenten politischen Umbrüchen des Deutschlands des 20. Jahrhunderts überschattet. Der Aufstieg des NS-Regimes im Jahr 1933 brachte eine Zeit beruflicher Entbehrungen mit sich, da es ihm zunächst untersagt wurde, seine Werke auszustellen. Doch in einer historischen Ironie, die bis heute Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen ist, wurde er später in die Gottbegnadeten-Liste aufgenommen – jene Liste der Künstler, die als essenziell für die nationalsozialistische Kultur erachtet wurden. Diese komplexe Positionierung verdeutlicht die schwierige Gratwanderung, die Intellektuelle und Künstler in einer Ära extremer Zensur bewältigen mussten.
Die Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs erschütterten sein Leben physisch, als sein Zuhause 1944 durch Bombenangriffe zerstört wurde. In seinen letzten Jahren, als er in Oberschneiding lebte, blieb die Verbindung des Künstlers zur Erde bis zu seinem Tod im Jahr 1948 ungebrochen. Heute lebt das Vermächtnis von Max Feldbauer durch seine atemberaubenden Darstellungen des bayerischen Lebens weiter, bewahrt in bedeutenden Sammlungen wie der Gemäldegalerie Alte Meister und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus. Sein Werk bleibt ein Zeugnis für die beständige Kraft der Landschaft, den menschlichen Geist widerzuspiegeln.