Das Leben und die künstlerische Reise von Miguel Condé
Geboren in Pittsburgh, USA, ist Miguel Condé ein mexikanischer figurativer Maler, Zeichner und Grafiker, dessen Schaffen tief von einer bewegten Biografie geprägt ist. Seine Kindheit verbrachte er zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten, bevor er 1948 nach New York zog. Die Grundpfeiler seiner künstlerischen Ausbildung wurden durch das Studium der Anatomie bei Stephen Rogers Peck sowie durch Kurse von Millard Meiss am Fogg Art Museum gelegt. Nach einem Aufenthalt in Tepoztlán, Mexiko, im Jahr 1959 zog es ihn 1963 mit einem Stipendium der französischen Regierung nach Paris, wo er die Kunst des Stanley William Hayter im Atelier 17 studierte.
Der Werdegang von Condé ist von akademischer Exzellenz und internationaler Anerkennung gezeichnet; so war er als Dozent für Zeichnung und Mixed Media an der University of Iowa School of Art tätig und wurde als MacDowell Fellow geehrt. Seine Werke fanden in renommierten internationalen Institutionen ihren Weg, darunter die Galería de Arte Mexicano in Mexiko-Stadt und die Bibliothèque nationale de France in Paris. Zudem war er als Gastkünstler am Cleveland Institute of Art tätig und wurde mit einem prestigeträchtigen Guggenheim-Stipendium ausgezeichnet.
Künstlerischer Stil und Sammlungen
Condé versteht seine Malerei als eine Form der Erzählung, die sich gleichermaßen auf der Bühne, auf der Leinwand oder sogar im Film entfalten könnte. Sein Fokus liegt konsequent auf der figurativen Malerei, wobei er die Essenz eines Charakters durch gezielte Gestik, den dynamischen Pinselstrich und die Beschaffenheit des Materials einfängt – meist ganz ohne die Ablenkung durch Landschaften oder Architektur. Sein Werk ist in zahlreichen angesehenen Museumssammlungen weltweit vertreten, darunter: