Von allen Gemälden von Petro Lewtschenko ist Glukhoman (1900) das bekannteste; es hängt im National Art Museum of Ukraine, Kiew. Von den 2 Werken von Petro Lewtschenko in unserem Katalog sind dies die 2 bekanntesten, jeweils mit Datum, Museum und ihrer Geschichte präsentiert.
Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am November 2026. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann entweder als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe bestellt werden.
Das Museum, in dem sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.
| Museum | Stadt | Werke von Petro Lewtschenko | Gemälde aus dieser Liste |
|---|---|---|---|
| Kiew | 2 | Glukhoman, Watermill |
Von 1900 bis 1910, ein Jahrzehnt voller Licht und Farbe: die zeitlich geordneten Leinwände von Petro Lewtschenko, Jahr für Jahr.
Glukhoman (1900)
Petro Lewtschenko, geboren in 1856, war 44 Jahre alt: Glukhoman stammt aus dem Jahr 1900.
2 Werke von Petro Lewtschenko sind in unserem Katalog enthalten, datiert von 1900 bis 1910.
Meistens in National Art Museum of Ukraine (Kiew); die obige Liste führt jedes Museum und seine Leinwände auf.
Die früheste Leinwand hier ist Glukhoman (1900); die jüngste ist Watermill (1910).
Das National Art Museum of Ukraine, Kiew beherbergt 2 der Werke auf dieser Seite, darunter Glukhoman und Watermill.
Ja. Jedes Gemälde auf dieser Seite kann über seine jeweilige Detailseite bestellt werden – entweder als handgemalte Ölkopie oder als hochwertiger Kunstdruck in der von Ihnen gewählten Größe.
In der Abenddämmerung des neunzehnten Jahrhunderts, einer Ära, die von tiefgreifenden kulturellen Umbrüchen und dem Erwachen nationaler Identitäten geprägt war, entstand die Kunst von Petro Lewtschenko als eine leuchtende Brücke zwischen klassischer Tradition und dem Anbruch des modernen Impressionismus. Geboren am 11. Juli 1856 in Charkiw, war Lewtschenko ein Künstler, dessen innerstes Wesen untrennbar mit den reichen, fruchtbaren Landschaften seiner Heimat verwoben war. Seine Reise begann in der akademischen Strenge von Charkiw unter der Anleitung von Dmytro Bezperchy, doch es waren seine späteren Reisen durch die großen Kunstmetropolen Europas, die seine Vision wahrhaftig verfeinerten. Durch das Eintauchen in die prestigeträchtige Sankt Petersburger Akademie der Künste und das spätere Wandern durch die sonnendurchfluteten Straßen von Paris sowie die zeitlosen Panoramen Roms absorbierte Lewtschenko eine globale Sprache aus Licht und Farbe, die er schließlich in einen einzigartig ukrainischen künstlerischen Dialekt übersetzte.
Die technische Entwicklung von Lewtschenko ist eine faszinierende Studie eines Künstlers im ständigen Dialog mit seiner Epoche. Während seine frühe Ausbildung ihm ein gewaltiges Fundament akademischer Präzision verlieh, offenbart sein reiferes Werk eine tiefe Empfänglichkeit für die neuen Philosophien des Lichts und der Atmosphäre. Er war nicht bloß ein Chronist der Landschaft; er war ein Poet der Pleinairmalerei. Seine Leinwände fangen oft die flüchtigen, ephemeren Qualitäten der Natur ein – die Art und Weise, wie sich ein Morgennebel an ein Flussufer schmiegt oder wie die späte Nachmittagssonne die Ränder eines fernen Waldes auflöst. Dieser Übergang vom strukturierten Realismus hin zu einer flüssigeren, impressionistischen „Handschrift“ ermöglichte es ihm, die emotionale Resonanz der Landschaft einzufangen und über die reine Topografie hinauszugehen, um den eigentlichen Geist des Landes zu berühren.
Über seine einzelnen Leinwände hinaus spielte Lewtschenko eine entscheidende Rolle im institutionellen Gefüge der ukrainischen Kunstszene. Als engagierter Pädagoge gab er sein umfassendes Wissen an neue Generationen weiter und lehrte ab 1886 an der Malerschule von Charkiw. Sein Einfluss reichte weit über das Klassenzimmer hinaus durch seine aktive Teilnahme an den bedeutendsten künstlerischen Kreisen seiner Zeit. Er war ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft Südrussischer Künstler und ein häufiger Mitwirkender an den Ausstellungen der Peredwischniki, der berühmten „Wanderer“-Bewegung. Über diese Plattformen half er dabei, einen Malstil zu fördern, der lokale Sujets und die Wahrhaftigkeit in der Kunst feierte und dem sterilen Akademismus der Vergangenheit widerstand, um stattdessen etwas viel Greifbareres und Erdigeres zu schaffen.
Die Breite seines schöpferischen Schaffens ist schlichtweg bemerkenswert und umfasst eine vielfältige Palette an Genres, die seine Vielseitigkeit als Meister unterstreichen. Sein Œuvre beinhaltet:
Obwohl sein Leben im Jahr 1917 in Charkiw, am Vorabend eines neuen und turbulenten Jahrhunderts, zu Ende ging, bleibt die künstlerische Bedeutung von Petro Lewtschenko ungebrochen. Er steht als eine innovative Figur da, der es gelang, die Erhabenheit europäischer akademischer Ausbildung mit den gefühlvollen, impressionistischen Texturen der ukrainischen Landschaft zu synthetisieren. Sein Werk dient weiterhin als ein lebenswichtiger historischer und kultureller Bezugspunkt, der uns an eine Zeit erinnert, in der die Kunst ein tiefgreifendes Gefäß für sowohl persönliche Entdeckung als auch nationale Identität war.