Das Leben und die künstlerische Reise von Reinhold Max Eichler
Geboren in Mutschen, Deutschland, als Sohn eines Bauern, absolvierte Reinhold Max Eichler seine künstlerische Ausbildung von 1889 bis 1893 an der Dresdner Kunstakademie. Später zog es ihn an die Akademie der Bildenden Künste in München, wo er in den Klassen von Paul Hoecker studierte. Sein professioneller Werdegang war geprägt von seiner Tätigkeit als Illustrator für die Zeitschriften Jugend und Simplicissimus; zudem wurde er 1899 Mitglied der Künstlervereinigung die Scholle und widmete sich ab 1903 ausschließlich der Arbeit für die Jugend. Eichlers gesellschaftliche und fachliche Anerkennung fand ihren Höhepunkt in der Verleihung des Titels eines Professors.
Sein künstlerisches Schaffen konzentrierte sich vornehmlich auf einige zentrale Themengebiete:
Bedeutende Werke und Ausstellungen
Eichlers Werke sind in verschiedenen bedeutenden Sammlungen zu finden, darunter in der Alten Nationalgalerie in Berlin, der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in München sowie im Stadtmuseum in Landsberg am Lech. Zu seinen bedeutendsten Leistungen zählen großformatige Kompositionen wie das Altar-fresco Die Bergpredigt in der Evangelischen Thomaskirche in Grünwald, ein monumentales Werk aus dem Jahr 1935. Weitere herausragende Stücke sind Blühende Zeit, Der Schäfer sowie verschiedene Fresken, die die vier Jahreszeiten für das Arco-Palais darstellen.
Im Laufe seiner Karriere nahm Eichler an zahlreichen Ausstellungen teil, darunter an der Internationalen Kunstausstellung in Rom im Jahr 1908 sowie an diversen Schaustellungen in München in der Neuen Pinakothek und im Kunstverein. Während der Zeit des Nationalsozialismus war er zudem Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste.