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      Dora Maar, 1907 – 1997

      Dora Maar: Die 13 bekanntesten Gemälde

      Von allen Gemälden von Dora Maar ist Pere Ubu (1936) das bekannteste; es hängt im Metropolitan Museum of Art, New York. Dicht darauf folgen Porträt von Frida Kahlo und Portrait of Picasso (1938). Von den 13 Werken von Dora Maar in unserem Katalog sind dies die 13 bekanntesten, jeweils mit Datum, Museum und ihrer Geschichte präsentiert.

      Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am Oktober 2026.

      Porträt von Dora Maar
      Dora Maar · 1907 – 1997
      Geboren · gestorben
      1907 – 1997, 6. Arrondissement von Paris
      Stilrichtung
      Surrealismus
      Werke in unserem Katalog
      13
      Bekannteste Werke
      Pere Ubu (1936)
      Die meisten Werke in
      San Francisco Museum of Modern Art

      Die 10 berühmtesten Gemälde von Dora Maar

      Pere Ubu (1936) von Dora Maar
      1

      Pere Ubu

      1936 · Giclée-Druck · Metropolitan Museum of Art, New York

      Dora Maars „Pere Ubu“, geschaffen im Jahr 1936, ist weit mehr als nur ein Porträt; es ist ein beunruhigender Eintauchen in das Unterbewusstsein, ein akribisch ausgearbeitetes Tableau aus urzeitlicher Angst und verzerrter Menschlichkeit. Dieses fesselnde Bild, in strengem Monochrom mit einem dramatischen Zusammenspiel von Licht und Schatten gerendert, fängt die Essenz des Surrealismus in seiner kraftvollsten Form ein – eine bewusste Störung der Realität, die darauf abzielt, tiefgreifende emotionale Reaktionen…

      Porträt von Frida Kahlo von Dora Maar
      2

      Porträt von Frida Kahlo

      Schwarzweißfotografie

      Das Kunstwerk mit dem Titel Porträt von Frida Kahlo ist ein fotografisches Porträt, das von der Künstlerin Dora Maar geschaffen wurde. Dieses spezifische Werk stellt die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo als Motiv dar. Die Aufnahme fängt das Subjekt in einer formellen Pose ein, wobei der Fokus auf dem Oberkörper und den Schultern liegt. Die Komposition ist zentriert und präsentiert die Dargestellte vom Becken aufwärts vor einem schlichten, unscharfen Hintergrund.

      Doppelporträt (1935) von Dora Maar
      6

      Doppelporträt

      1935 · Silbergelatineabzug · San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco

      Das Doppelporträt ist ein surrealistischer Gelatinesilberabzug, geschaffen von der Künstlerin Dora Maar. Dieser fotografische Druck entstand während der experimentellen Phase der Künstlerin in der Mitte der 1930er Jahre, genauer gesagt um das Jahr 1935.

      Gemälde von Dora Maar, Platzierung 11 bis 13

      Was Dora Maar am häufigsten gemalt hat

      Die vier Motive, die auf diesen Leinwänden am häufigsten vorkommen, jeweils mit ihrem beliebtesten Beispiel.

      Wo die Leinwände von Dora Maar hängen

      Die 3 Museen, in denen sich die meisten Gemälde dieser Seite befinden.

      Museum Stadt Werke von Dora Maar Gemälde aus dieser Liste
      San Francisco Museum of Modern Art, San FranciscoSan Francisco Museum of Modern Art San Francisco 2 Untitled, Doppelporträt
      Metropolitan Museum of Art, New YorkMetropolitan Museum of Art New York 1 Pere Ubu
      Israel Museum, JerusalemIsrael Museum Jerusalem 1 Portrait of Picasso

      Jahr für Jahr: Dora Maars berühmteste Leinwand

      1. 1930s
        Pere Ubu (1936) von Dora Maar
        1 von 13

        Pere Ubu

        Alter 23 – 32 · Metropolitan Museum of Art

        Dora Maars „Pere Ubu“, geschaffen im Jahr 1936, ist weit mehr als nur ein Porträt; es ist ein beunruhigender Eintauchen in das Unterbewusstsein, ein akribisch ausgearbeitetes Tableau aus…

      2. 1950s
      3. 1960s

      Ihre Fragen zu den Gemälden von Dora Maar beantwortet

      Welches ist das berühmteste Gemälde von Dora Maar?Antwort lesen

      Pere Ubu (1936), Metropolitan Museum of Art, New York. Porträt von Frida Kahlo und Portrait of Picasso (1938) folgen.

      Wie alt war Dora Maar zum Zeitpunkt von Pere Ubu?Antwort lesen

      Dora Maar, geboren in 1907, war 29 Jahre alt: Pere Ubu stammt aus dem Jahr 1936.

      Für welche zehn Gemälde ist Dora Maar am bekanntesten?Antwort lesen

      Pere Ubu, Porträt von Frida Kahlo, Portrait of Picasso, Untitled, The years lie in wait for you, Doppelporträt, Untitled (Hand-Shell), The Pretender, Monster on the Beach und Cavalier. Jede Leinwand in der obigen Rangliste wird mit ihrem Entstehungsjahr und dem jeweiligen Museum aufgeführt.

      Wie viele Gemälde von Dora Maar sind bekannt?Antwort lesen

      13 Werke von Dora Maar sind in unserem Katalog enthalten, datiert von 1934 bis 1960.

      In welchen Museen befinden sich die bekanntesten Leinwände von Dora Maar?Antwort lesen

      Meistens in San Francisco Museum of Modern Art (San Francisco), Metropolitan Museum of Art (New York) und Israel Museum (Jerusalem); die obige Liste führt jedes Museum und seine Leinwände auf.

      In welchen Jahren schuf Dora Maar seine berühmtesten Gemälde?Antwort lesen

      In 1930s, die 9 der 13 Werke auf dieser Seite ausmachen, darunter Pere Ubu.

      Was sind die ersten und die letzten berühmten Leinwände von Dora Maar?Antwort lesen

      Die früheste Leinwand hier ist Untitled (Hand-Shell) (1934); die jüngste ist Untitled Landscape (1960).

      Welche Motive finden sich am häufigsten in den Gemälden von Dora Maar?Antwort lesen

      Schwarz-weiß (2) und Haar (2), verteilt auf die 13 Werke auf dieser Seite.

      Welcher Kunstrichtung gehört Dora Maar an?Antwort lesen

      Surrealismus, wie die Leinwände auf dieser Seite zeigen.

      Was kann ich von Dora Maar im San Francisco Museum of Modern Art sehen?Antwort lesen

      Das San Francisco Museum of Modern Art, San Francisco beherbergt 2 der Werke auf dieser Seite, darunter Untitled und Doppelporträt.

      Dora Maar: die Geschichte des Malers

      Dora Maar: Eine surrealistische Visionärin und politische Zeugin

      Dora Maar (Henriette Theodora Markovitch, 1907-1997) bleibt eine faszinierende Figur in den Annalen des 20. Jahrhunderts – eine Fotografin, Malerin und Intellektuelle, deren Leben untrennbar mit den turbulenten Strömungen des Surrealismus, politischer Aktivität und der leidenschaftlichen Intensität ihrer Beziehung zu Pablo Picasso verflocht war. Oft von der Brillanz ihres Kollegen überschattet, verdient Maar’s einzigartiges Œuvre, das durch psychologische Tiefe, soziale Kritik und einen überraschend unkonventionellen Ansatz sowohl in der Fotografie als auch in der Malerei geprägt ist, eine viel größere Anerkennung. Ihre Geschichte ist nicht nur die einer Muse; sie ist die einer Künstlerin, die inmitten einer Welt kämpfend mit Krieg, Revolution und den sich wandelnden Landschaften des künstlerischen Ausdrucks ihren eigenen Weg bahnte.

      Frühes Leben und künstlerische Anfänge: Geboren in Paris als Tochter eines kroatischen Architekten und einer französischen Mutter, verbrachte Maar ihre frühen Jahre in Buenos Aires. Ihre künstlerische Reise begann formal an der École de Beaux-Arts und der Académie Julian in Paris, wo sie ihre Fähigkeiten in der Malerei verfeinerte, bevor sie sich der Fotografie zuwandte. Ihre anfänglichen Arbeiten konzentrierten sich auf kommerzielle Aufträge für Modemagazine und Werbekampagnen – eine entscheidende Grundlage für ihre späteren Erkundungen von Form und Komposition.

      Zusammenarbeit mit Kéfer und Cartier-Bresson: Ein Wendepunkt ereignete sich 1930, als sie sich mit Pierre Kéfer verbündete und gemeinsam ein Atelier gründeten, das zu einem Zentrum für künstlerische Experimente wurde. Diese Zusammenarbeit erstreckte sich auf den einflussreichen Fotografen Brassaï, mit dem sie die Dunkelkammer teilten und dessen Techniken assimilierten sowie ihren eigenen unverwechselbaren Stil entwickelten.

      Die Surrealistenjahre: Politik, Fotografie und Picassos Einfluss

      Maar’s Beteiligung am Surrealismus war tiefgreifend – über bloße ästhetische Affinität hinausgehend, umfasste sie eine tiefe Auseinandersetzung mit seinen politischen Idealen. Nach ihrer Einführung bei Pablo Picasso im Jahr 1935 wurde sie intensiv in deren Kreis involviert und engagierte sich für linke Gruppen wie “masses” und die Union der Intellektuellen gegen den Faschismus – ein Ausdruck ihres Engagements für soziale Gerechtigkeit, das sich durch vieles von ihrem Werk zog. Diese Zeit markierte einen bedeutenden Wandel in ihrer künstlerischen Praxis, beeinflusst sowohl von Picassos Mentorschaft als auch von ihren eigenen sich entwickelnden Sensibilitäten.

      Politische Aktivität: Ihre Teilnahme an Demonstrationen, Versammlungen und die Unterzeichnung von Manifesten wie ‘When Surrealists Were Right’ zeigten ihr unerschütterliches Engagement für antifaschistische Ziele. Sie dokumentierte die sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Großen Depression durch ihre Fotografie und bot eine scharfe, realistische Darstellung von Armut und Auswanderung.

      Die Picasso-Beziehung: Ihre Beziehung zu Picasso war komplex und transformativ. Er erkannte ihre einzigartige Perspektive und integrierte ihren Einfluss in seine Arbeit, insbesondere in *Guernica*, wo ihre fotografische Dokumentation eine entscheidende Rolle spielte. Maar selbst räumte jedoch ein, dass Picassos Porträts oft ihre wahre Identität verschleierten und sagten: „Alle seine Porträts von mir sind Lügen. Sie sind alle Picassos. Nicht eines ist Dora Maar.“

      Fotografische Innovationen: Während dieser Zeit experimentierte Maar mit fotografischen Techniken, überschritt die Grenzen des Mediums durch Photomontage und erkundete Themen wie Psychologie, Träume und innere Zustände. Ihre Arbeit in der Dunkelkammer war besonders innovativ und nutzte unkonventionelle Methoden, um verstörend-eindringliche Bilder zu schaffen.

      Ein fotografisches Erbe: Porträts, Mode und sozialer Kommentar

      Maar’s fotografisches Œuvre erstreckte sich über eine vielfältige Palette von Themen – von glamourösen Modesshootings bis hin zu eindringlichen Darstellungen sozialer Unruhen. Ihre Porträts sind besonders bemerkenswert – geprägt von psychologischer Intensität, fragmentierten Formen und oft verstörenden Blicken. Sie besaß die Fähigkeit, den Kern ihrer Sujets einzufangen und sowohl ihre Schönheit als auch ihre Verletzlichkeit zu offenbaren.

      Ikonische Porträts: Zu ihren bekanntesten Fotografien gehören Porträts von Jacqueline Lamba (Picassos Frau), André Breton und natürlich Pablo Picasso selbst. Diese Bilder sind nicht nur Darstellungen des Aussehens, sondern vielmehr Erkundungen der Persönlichkeit und des inneren Lebens.

      Mode und Werbung: Ihre Arbeit in der Modeindustrie zeigte ein scharfes Auge für Komposition und ein Verständnis ästhetischer Prinzipien, während ihre Dokumentaraufnahmen die Realitäten von Armut und sozialer Ungleichheit während der Großen Depression festhielten.

      Der Einfluss von ‘Die Weigerin’: Picassos ikonisches Werk *Die Weigerin*, inspiriert von Maar’s eigener emotionaler Verfassung, steht als Zeugnis für den tiefgreifenden Einfluss, den sie auf seine künstlerische Vision hatte.

      Jenseits von Picasso: Ein bleibendes künstlerisches Vermächtnis

      Während sie oft hauptsächlich als Picassos Muse und Geliebte in Erinnerung bleibt, ist Maar’s künstlerisches Erbe weit über diese Beziehung hinausgreifend. Ihre bahnbrechende Arbeit in der Fotografie – insbesondere ihre Erkundungen psychologischer Themen und unkonventioneller Techniken – etablierte sie als eine bedeutende Figur innerhalb des Surrealismus. Ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit und politische Aktivität bereicherte ihr Werk zusätzlich mit einem kraftvollen Sinn für Empathie und kritisches Bewusstsein. Heute resonieren Maar’s Fotografien weiterhin mit Betrachtern und bieten einen Einblick in ein komplexes und faszinierendes Leben – ein Zeugnis einer Künstlerin, die Erwartungen herausforderte und eine unvergessliche Spur auf der Welt der Kunst hinterließ.

      Alle 13 Werke von Dora Maar →