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      Orcagna, 1315 – 1368

      Orcagna: The 13 Best-Known Paintings

      Of all Orcagna's paintings, Saint John the Baptist (1355) is the most famous; it hangs in the Yale University Art Gallery, New Haven. Close behind come The Calling of St. Matthew (1367) and Throne of Grace (1400). Among the 13 works by Orcagna in our catalogue, these 13 are the most celebrated, each shown with its date, its museum and its story.

      Ranked by our popularity score, which combines the searches, visits and orders for each work. Updated Oktober 2026. Each painting on this page can be ordered as an oil reproduction painted by hand on linen canvas, or as a fine art print, made to the size you choose.

      Portrait of Orcagna
      Orcagna · 1315 – 1368
      Born · died
      1315 – 1368, Florenz
      Works in our catalogue
      13
      Most famous
      Saint John the Baptist (1355)
      Most works at
      Cappella Strozzi

      Orcagna's 10 most celebrated paintings

      Orcagna paintings ranked 11 to 13

      What Orcagna painted most

      The four subjects that return most often on these canvases, each with its best-loved example.

      Where Orcagna's canvases hang

      The 5 museums that hold the most of the paintings on this page.

      Museum City Works by Orcagna Paintings from this list
      Cappella Strozzi, FlorenzCappella Strozzi Florenz 2 View of the Chapel, The Strozzi Altarpiece
      Yale University Art Gallery, New HavenYale University Art Gallery New Haven 1 Saint John the Baptist
      Nationalmuseum Warschau, WarschauNationalmuseum Warschau Warschau 1 Throne of Grace
      Palazzo Vecchio, FlorenzPalazzo Vecchio Florenz 1 The Expulsion of the Duke of Athens
      Rijksmuseum, AmsterdamRijksmuseum Amsterdam 1 Triptych with the Virgin and Child, and Saints Mary Magdalene and Ansanus, Andrea di Cione named Orcagna, 1350

      Decade by decade: Orcagna's most celebrated canvas

      1. 1340s
      2. 1350s
      3. 1360s

      Your questions on Orcagna's paintings, answered

      Which is the most celebrated painting by Orcagna?Read the answer

      Saint John the Baptist (1355), Yale University Art Gallery, New Haven. The Calling of St. Matthew (1367) and Throne of Grace (1400) follow.

      How old was Orcagna at the time of Saint John the Baptist?Read the answer

      Orcagna, born in 1315, was 40 years old: Saint John the Baptist dates from 1355.

      Which ten paintings is Orcagna most famous for?Read the answer

      Saint John the Baptist, The Calling of St. Matthew, Throne of Grace, The Burial of the Virgin, Tabernacle (detail), Tabernacle, Dormition and Assumption of the Virgin, detail of the Tabernacle, View of the Chapel, Hell (fragment) and The Expulsion of the Duke of Athens. Each canvas in the ranking above comes with its year and its museum.

      How many paintings by Orcagna are known?Read the answer

      13 works by Orcagna are in our catalogue, dated 1343 to 1367.

      Which museums hold Orcagna's best-known canvases?Read the answer

      Mostly in Cappella Strozzi (Florenz), Yale University Art Gallery (New Haven) and Nationalmuseum Warschau (Warschau); the list above names each museum and its canvases.

      In which years did Orcagna paint the most celebrated canvases?Read the answer

      In 1350s, which gave 8 of the 13 works on this page, Saint John the Baptist among them.

      What are the first and the last of Orcagna's famous canvases?Read the answer

      The earliest canvas here is The Expulsion of the Duke of Athens (1343); the latest is The Calling of St. Matthew (1367).

      What can I see by Orcagna at the Cappella Strozzi?Read the answer

      The Cappella Strozzi, Florenz holds 2 of the works on this page, among them View of the Chapel and The Strozzi Altarpiece.

      Can I order a hand-painted copy of a painting by Orcagna?Read the answer

      Yes. Every painting on this page can be ordered from its own page as an oil reproduction painted by hand, or as a fine art print, in the size you choose.

      Orcagna: the painter's story

      Andrea di Cione: Der Architekt der florentinischen Vision

      Der Name Orcagna – ein Beiname, den ihm die lokalen Kunsthandwerker verliehen – verbirgt eine bemerkenswerte Gestalt in der Geschichte der italienischen Kunst: Andrea di Ciente, ein Maler, Bildhauer, Architekt und Meisterhandwerker, der die künstlerische Landschaft von Florenz in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts dominierte. Geboren um 1308 im pulsierenden Herzen der Stadt, war Orcagnas Leben untrennbar mit deren wachsendem Reichtum, politischen Intrigen und tiefer religiöser Hingabe verbunden – Elemente, die seinen unverwechselbaren Stil und sein bleibendes Vermächtnis tiefgreifend prägten. Seine Geschichte ist nicht die eines einsamen Genies, sondern vielmehr ein Zeugnis kollaborativer Kunstfertigkeit, akribischer Planung und einer unerschütterlichen Hingabe an sowohl technische Meisterschaft als auch expressive Kraft.

      Orcagnas frühes Leben bleibt in gewissem Maße mysteriös, obwohl angenommen wird, dass er seine Ausbildung beim renommierten Bildhauer Andrea Pisano absolvierte. Diese prägende Erfahrung vermittelte ihm eine tiefe Wertschätzung für klassische Formen und ein anspruchsvolles Verständnis des dreidimensionalen Raums – Qualitäten, die sich später in seinem monumentalen Marmortabernakel für Orsanmichele manifestieren sollten. Doch Orcagnas künstlerischer Weg entfernte sich schnell von dem seines Meisters; er entwickelte einen ausgeprägt florentinischen Stil, der durch dramatische Figuren, lebendige Farben und einen innovativen Kompositionsansatz gekennzeichnet war. Er wurde 1343-44 offiziell in die Malerzunft aufgenommen und trat 1352 der Steinmetzzunft bei, was seine Vielseitigkeit und seinen Ehrgeiz über mehrere künstlerische Disziplinen hinweg unter Beweis stellte.

      Die Pracht von Orvieto: Meister des Mosaiks

      Orcagnas bedeutendste Errungenschaft liegt zweifellos in seinem Beitrag zur prächtigen Fassade der Kathedrale von Orvieto. Dieses 1358 in Auftrag gegebene Projekt verlangte ein Maß an technischem Geschick und künstlerischer Vision, das Orcagna an die Grenzen seiner Fähigkeiten führte. Er beaufsichtigte die Erschaffung einer umfangreichen Mosaikdekoration, einschließlich eines atemberaubenden Rosettenfensters – ein Meisterwerk byzantinisch inspirierter Gestaltung, das den Prunk und die spirituelle Intensität der Epoche verkörpert. Die Mosaike selbst zeichnen sich durch ihre reiche Palette, ihre feinen Details und ihre kraftvolle emotionale Wirkung aus, was Orcagnas Beherrschung der Farblehre und seine Fähigkeit widerspiegelt, religiöse Themen mit spürbarem Drama zu füllen.

      Das Ausmaß dieses Unterfangens war immens und erforderte akribische Planung und Koordination. Orcagnas Rolle ging weit über die bloße Ausführung hinaus; er fungierte als Berater, der die Arbeit zahlreicher geschickter Kunsthandwerker leitete und sicherstellte, dass jedes Element harmonisch in das Gesamtdesign eingebettet war. Die Mosaike von Orvieto stehen als Zeugnis seiner organisatorischen Brillanz und seiner Fähigkeit, verschiedenste künstlerische Talente zu einem stimmigen Ganzen zu verschmelzen.

      Der skulpturale Triumph: Das Tabernakel von Orsanmichele

      Vielleicht liegt Orcagnas beständigstes Vermächtnis in dem monumentalen Marmortabernakel, den er für die Orsanmichele entwarf und beaufsichtigte – ein ehemaliger Bruderschaftssaal, der heute als öffentliche Kunstgalerie dient. Dieses zwischen 1352 und 1359 vollendete architektonische Wunderwerk ist ein komplexes und ehrgeiziges Unterfangen, das Orcagnas außergewöhnliches Geschick als Architekt und Bildhauer zur Schau stellt. Die kunstvolle Fassade des Tabernakels ist mit einer Vielzahl skulptierter Figuren geschmucht – eine wahre Enzyklopädie biblischer Erzählungen, allegorischer Symbole und klassischer Motive. Jede Figur ist mit bemerkenswerter Detailtreue und Ausdruckskraft gestaltet, was Orcagnas tiefes Verständnis der menschlichen Anatomie und seine Fähigkeit widerspiegelt, komplexe Emotionen durch Gestik und Mimik zu vermitteln.

      Das Design des Tabernakels umfasst ein anspruchsvolles System aus Bögen, Gewölben und Nischen, das ein dynamisches Zusammenspiel von Licht und Schatten erzeugt. Der Einsatz von Farbe – insbesondere die leuchtenden Töne des eingelegten Marmors – verstärkt die visuelle Wirkung zusätzlich. Orcagnas Werk in der Orsanmichele demonstriert seine Meisterschaft sowohl der architektonischen Form als auch der skulpturalen Technik und festigte seinen Ruf als einer der fähigsten Künstler Florens.

      Ein Vermächtnis der Innovation

      Orcagnas Einfluss reichte weit über die unmittelbaren Aufträge hinaus, die er annahm. Sein innovativer Ansatz zur Komposition – geprägt durch dynamische Figuren, dramatische Lichtführung und ein gesteigertes Gefühl für Realismus – half dabei, den Kurs der florentinischen Malerei im späten 14. Jahrhundert zu prägen. Er überbrückte die Kluft zwischen den gotischen Traditionen seiner Vorgänger und dem aufkommenden Stil der Renaissance und ebnete so den Weg für zukünftige Generationen von Künstlern. Sein Werk diente als Inspiration für viele der führenden Maler Florentins, darunter sein Bruder Jacopo di Cione, der Orcagnas künstlerisches Erbe nach dessen Tod im Jahr 1368 fortsetzte.

      Orcagnas vorzeitiger Tod im Alter von sechzig Jahren ist eine schmerzliche Erinnerung an die Zerbrechlichkeit des Lebens und den immensen Verlust, den die florentinische Kunstwelt erlitt. Trotz seiner relativ kurzen Karriere hinterließ er ein bemerkenswertes Werk, das die Betrachter bis heute in seinen Bann zieht – ein Zeugnis seines außergewöhnlichen Talents, seiner unerschütterlichen Hingabe und seiner dauerhaften Vision.

      All 13 works by Orcagna →