Of all Orcagna's paintings, Saint John the Baptist (1355) is the most famous; it hangs in the Yale University Art Gallery, New Haven. Close behind come The Calling of St. Matthew (1367) and Throne of Grace (1400). Among the 13 works by Orcagna in our catalogue, these 13 are the most celebrated, each shown with its date, its museum and its story.
Ranked by our popularity score, which combines the searches, visits and orders for each work. Updated Oktober 2026. Each painting on this page can be ordered as an oil reproduction painted by hand on linen canvas, or as a fine art print, made to the size you choose.
Triangle with Mary and child and saints. On the middle panel is Mary with the child of Christ sitting on the left knee, on both sides a kneeling…
Have it painted by hand →The four subjects that return most often on these canvases, each with its best-loved example.
The 5 museums that hold the most of the paintings on this page.
| Museum | City | Works by Orcagna | Paintings from this list |
|---|---|---|---|
| Florenz | 2 | View of the Chapel, The Strozzi Altarpiece | |
| New Haven | 1 | Saint John the Baptist | |
| Warschau | 1 | Throne of Grace | |
| Florenz | 1 | The Expulsion of the Duke of Athens | |
| Amsterdam | 1 | Triptych with the Virgin and Child, and Saints Mary Magdalene and Ansanus, Andrea di Cione named Orcagna, 1350 |
Saint John the Baptist (1355), Yale University Art Gallery, New Haven. The Calling of St. Matthew (1367) and Throne of Grace (1400) follow.
Orcagna, born in 1315, was 40 years old: Saint John the Baptist dates from 1355.
Saint John the Baptist, The Calling of St. Matthew, Throne of Grace, The Burial of the Virgin, Tabernacle (detail), Tabernacle, Dormition and Assumption of the Virgin, detail of the Tabernacle, View of the Chapel, Hell (fragment) and The Expulsion of the Duke of Athens. Each canvas in the ranking above comes with its year and its museum.
13 works by Orcagna are in our catalogue, dated 1343 to 1367.
Mostly in Cappella Strozzi (Florenz), Yale University Art Gallery (New Haven) and Nationalmuseum Warschau (Warschau); the list above names each museum and its canvases.
In 1350s, which gave 8 of the 13 works on this page, Saint John the Baptist among them.
The earliest canvas here is The Expulsion of the Duke of Athens (1343); the latest is The Calling of St. Matthew (1367).
The Cappella Strozzi, Florenz holds 2 of the works on this page, among them View of the Chapel and The Strozzi Altarpiece.
Yes. Every painting on this page can be ordered from its own page as an oil reproduction painted by hand, or as a fine art print, in the size you choose.
Der Name Orcagna – ein Beiname, den ihm die lokalen Kunsthandwerker verliehen – verbirgt eine bemerkenswerte Gestalt in der Geschichte der italienischen Kunst: Andrea di Ciente, ein Maler, Bildhauer, Architekt und Meisterhandwerker, der die künstlerische Landschaft von Florenz in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts dominierte. Geboren um 1308 im pulsierenden Herzen der Stadt, war Orcagnas Leben untrennbar mit deren wachsendem Reichtum, politischen Intrigen und tiefer religiöser Hingabe verbunden – Elemente, die seinen unverwechselbaren Stil und sein bleibendes Vermächtnis tiefgreifend prägten. Seine Geschichte ist nicht die eines einsamen Genies, sondern vielmehr ein Zeugnis kollaborativer Kunstfertigkeit, akribischer Planung und einer unerschütterlichen Hingabe an sowohl technische Meisterschaft als auch expressive Kraft.
Orcagnas frühes Leben bleibt in gewissem Maße mysteriös, obwohl angenommen wird, dass er seine Ausbildung beim renommierten Bildhauer Andrea Pisano absolvierte. Diese prägende Erfahrung vermittelte ihm eine tiefe Wertschätzung für klassische Formen und ein anspruchsvolles Verständnis des dreidimensionalen Raums – Qualitäten, die sich später in seinem monumentalen Marmortabernakel für Orsanmichele manifestieren sollten. Doch Orcagnas künstlerischer Weg entfernte sich schnell von dem seines Meisters; er entwickelte einen ausgeprägt florentinischen Stil, der durch dramatische Figuren, lebendige Farben und einen innovativen Kompositionsansatz gekennzeichnet war. Er wurde 1343-44 offiziell in die Malerzunft aufgenommen und trat 1352 der Steinmetzzunft bei, was seine Vielseitigkeit und seinen Ehrgeiz über mehrere künstlerische Disziplinen hinweg unter Beweis stellte.
Orcagnas bedeutendste Errungenschaft liegt zweifellos in seinem Beitrag zur prächtigen Fassade der Kathedrale von Orvieto. Dieses 1358 in Auftrag gegebene Projekt verlangte ein Maß an technischem Geschick und künstlerischer Vision, das Orcagna an die Grenzen seiner Fähigkeiten führte. Er beaufsichtigte die Erschaffung einer umfangreichen Mosaikdekoration, einschließlich eines atemberaubenden Rosettenfensters – ein Meisterwerk byzantinisch inspirierter Gestaltung, das den Prunk und die spirituelle Intensität der Epoche verkörpert. Die Mosaike selbst zeichnen sich durch ihre reiche Palette, ihre feinen Details und ihre kraftvolle emotionale Wirkung aus, was Orcagnas Beherrschung der Farblehre und seine Fähigkeit widerspiegelt, religiöse Themen mit spürbarem Drama zu füllen.
Das Ausmaß dieses Unterfangens war immens und erforderte akribische Planung und Koordination. Orcagnas Rolle ging weit über die bloße Ausführung hinaus; er fungierte als Berater, der die Arbeit zahlreicher geschickter Kunsthandwerker leitete und sicherstellte, dass jedes Element harmonisch in das Gesamtdesign eingebettet war. Die Mosaike von Orvieto stehen als Zeugnis seiner organisatorischen Brillanz und seiner Fähigkeit, verschiedenste künstlerische Talente zu einem stimmigen Ganzen zu verschmelzen.
Vielleicht liegt Orcagnas beständigstes Vermächtnis in dem monumentalen Marmortabernakel, den er für die Orsanmichele entwarf und beaufsichtigte – ein ehemaliger Bruderschaftssaal, der heute als öffentliche Kunstgalerie dient. Dieses zwischen 1352 und 1359 vollendete architektonische Wunderwerk ist ein komplexes und ehrgeiziges Unterfangen, das Orcagnas außergewöhnliches Geschick als Architekt und Bildhauer zur Schau stellt. Die kunstvolle Fassade des Tabernakels ist mit einer Vielzahl skulptierter Figuren geschmucht – eine wahre Enzyklopädie biblischer Erzählungen, allegorischer Symbole und klassischer Motive. Jede Figur ist mit bemerkenswerter Detailtreue und Ausdruckskraft gestaltet, was Orcagnas tiefes Verständnis der menschlichen Anatomie und seine Fähigkeit widerspiegelt, komplexe Emotionen durch Gestik und Mimik zu vermitteln.
Das Design des Tabernakels umfasst ein anspruchsvolles System aus Bögen, Gewölben und Nischen, das ein dynamisches Zusammenspiel von Licht und Schatten erzeugt. Der Einsatz von Farbe – insbesondere die leuchtenden Töne des eingelegten Marmors – verstärkt die visuelle Wirkung zusätzlich. Orcagnas Werk in der Orsanmichele demonstriert seine Meisterschaft sowohl der architektonischen Form als auch der skulpturalen Technik und festigte seinen Ruf als einer der fähigsten Künstler Florens.
Orcagnas Einfluss reichte weit über die unmittelbaren Aufträge hinaus, die er annahm. Sein innovativer Ansatz zur Komposition – geprägt durch dynamische Figuren, dramatische Lichtführung und ein gesteigertes Gefühl für Realismus – half dabei, den Kurs der florentinischen Malerei im späten 14. Jahrhundert zu prägen. Er überbrückte die Kluft zwischen den gotischen Traditionen seiner Vorgänger und dem aufkommenden Stil der Renaissance und ebnete so den Weg für zukünftige Generationen von Künstlern. Sein Werk diente als Inspiration für viele der führenden Maler Florentins, darunter sein Bruder Jacopo di Cione, der Orcagnas künstlerisches Erbe nach dessen Tod im Jahr 1368 fortsetzte.
Orcagnas vorzeitiger Tod im Alter von sechzig Jahren ist eine schmerzliche Erinnerung an die Zerbrechlichkeit des Lebens und den immensen Verlust, den die florentinische Kunstwelt erlitt. Trotz seiner relativ kurzen Karriere hinterließ er ein bemerkenswertes Werk, das die Betrachter bis heute in seinen Bann zieht – ein Zeugnis seines außergewöhnlichen Talents, seiner unerschütterlichen Hingabe und seiner dauerhaften Vision.