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      Walter Libuda, 1950 – 2021

      Die 1 berühmtesten Gemälde von Walter Libuda

      Ready to Fly (1988) ist das Gemälde, für das Walter Libuda am bekanntesten ist; es befindet sich im Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München. Unser Katalog umfasst 1 Werke von Walter Libuda. Hier sind die 1 bekanntesten, inklusive Jahr, Museum und der Geschichte hinter jeder Leinwand.

      Die Rangfolge basiert auf unserem Popularitäts-Score, der Suchanfragen, Besuche und Bestellungen für jedes Werk kombiniert. Aktualisiert am November 2026.

      Porträt von Walter Libuda
      Walter Libuda · 1950 – 2021
      Geboren · gestorben
      1950 – 2021, Zechau
      Werke in unserem Katalog
      1
      Bekannteste Werke
      Ready to Fly (1988)
      Meiste Werke in
      Bayerische Staatsgemäldesammlungen

      Die zehn beliebtesten Gemälde von Walter Libuda

      Wo die Leinwände von Walter Libuda hängen

      Das Museum, in dem sich die meisten der auf dieser Seite aufgeführten Gemälde befinden.

      Museum Stadt Werke von Walter Libuda Gemälde aus dieser Liste
      Bayerische Staatsgemäldesammlungen, MünchenBayerische Staatsgemäldesammlungen München 1 Ready to Fly

      Die berühmtesten Leinwände von Walter Libuda, Jahr für Jahr

      Die auf dieser Seite gezeigten Leinwände von Walter Libuda stammen alle aus dem Jahr 1988: hier sind sie, sortiert nach ihrer Bekanntheit.

      1. 1988
        Ready to Fly (1988) von Walter Libuda
        Leinwand 1 von 1

        Ready to Fly

        Alter 38 · Bayerische Staatsgemäldesammlungen

      Die Leinwände von Walter Libuda, Frage für Frage

      Für welches Gemälde ist Walter Libuda am bekanntesten?Antwort lesen

      Ready to Fly (1988)

      Ready to Fly: wie alt war Walter Libuda, als dieses Werk gemalt wurde?Antwort lesen

      Walter Libuda, geboren in 1950, war 38 Jahre alt: Ready to Fly stammt aus dem Jahr 1988.

      Wie viele Gemälde hat Walter Libuda geschaffen?Antwort lesen

      1 Werke von Walter Libuda sind in unserem Katalog enthalten.

      Wo hängen heute die berühmtesten Leinwände von Walter Libuda?Antwort lesen

      Meistens in Bayerische Staatsgemäldesammlungen (München); die obige Liste führt jedes Museum und seine Leinwände auf.

      Lernen Sie den Maler kennen: Walter Libuda

      Frühe Jahre und künstlerische Ausbildung

      Geboren am 24. Juni 1950 in Zechau, Deutschland, trat Walter Libuda in eine Welt ein, die seine Identität als Maler und Bildender Künstler maßgeblich prägen sollte. Seine frühen Jahre in Deutschland legten das Fundament für eine Karriere, die durch eine tiefe Hingabe an die visuelle Form und die Erforschung des Raumes definiert war. Bevor er sich in den akademischen und professionellen Kreisen von Leipzig und Berlin etablierte, begann er seine praktische Auseinandersetzung mit der Bühne, indem er ab 1968 als Theatermaler am Landestheater Altenburg tätig war.

      Seine formale Ausbildung nahm 1973 eine strukturiertere Wendung, als er sich an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig einschrieb. Diese Studienzeit, die bis 1978 andauerte, war von zentraler Bedeutung für seine Entwicklung als Zeichner und Maler. Während seiner Zeit an der Akademie geriet Libuda unter die Anleitung von Bernhard Heisig und wurde schließlich dessen Meisterschüler. Diese Mentorenschaft vermittelte ihm die technische Strenge und Disziplin, die für seine späteren Untersuchungen in der Ölmalerei und in dreidimensionalen Werken unerlässlich waren.

      Karriere in Leipzig und Berlin

      Libudas beruflicher Werdegang nahm seinen Anfang in den theatralischen Räumen von Altenburg, wo er von 1968 bis 1971 als Bühnenmaler am Landestheater Altenburg tätig war. Diese frühe, tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Bühnenkunst schuf das Fundament für seine späteren künstlerischen Erkundungen von Raum und Form. Im Anschluss an sein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig trat er in eine Phase intensiver künstlerischer Reifung ein, in der er als Schülerin von Bernhard Heisig unter seiner Anleitung arbeitete. Die Verbindung zum Leipziger akademischen Milieu vertiefte sich stetig, als er sich vom Studenten zum Dozenten wandelte und zwischen 1979 und 1985 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an derselben Institution wirkte.

      Der Wechsel von Leipzig nach Berlin markierte ein entscheidendes Kapitel in seiner Biografie. In der deutschen Hauptstadt festigte sich seine Präsenz innerhalb der Kunstszene durch verschiedene institutionelle Anerkennungen. Im Jahr 1991 wurde er Mitglied der Neuen Gruppe in München und trat 1992 dem Deutschen Künstlerbund bei. Sein hoher Stellenwert innerhalb des akademischen und künstlerischen Establishments wurde schließlich im Jahr 1998 durch die Wahl in die Sächsische Akademie der Künste endgültig bestätigt.

      Künstlerischer Stil und Techniken

      Libudas Schaffen war geprägt von der bewussten Weigerung, seine Bildwelten im Konkreten zu verankern. Er mied die Aufdrängung spezifischer Narrative oder wörtlicher Sujets und entschied sich stattdessen dafür, den Inhalt seiner Werke offen zu lassen. Dieser Ansatz lud den Betrachter dazu ein, den Raum des Kunstwerks zu betreten und sich in eine private, subjektive Welt hineinzudenken. Seine Kompositionen fungierten dabei eher als Einladungen zur Kontemplation denn als bloße Deklarationen von Bedeutung.

      Sein technisches Spektrum war bemerkenswert breit gefächert und umspannte sowohl die zweidimensionale als auch die skulpturale Ebene. Er bewegte sich fließend zwischen Ölmalerei und Zeichnung und übertrug sein zeichnerisches Geschick auf verschiedenste Medien. Diese Vielseitigkeit erstreckte sich auch in den dreidimensionalen Bereich, in dem er als Objektkünstler und Bildhauer tätig war. Seine taktilen Erkundungen umfassten die Kreation von Keramiken und Bronzearbeiten, was seine Meisterschaft sowohl über die ephemeren Qualitäten der Linie als auch über die Beständigkeit schweren Materials unter Beweis stellte.

      Die Bandbreite seines Schaffens spiegelte eine Laufbahn wider, die in der praktischen Anwendung der Bühnenbildnerei ihren Anfang nahm. Seine frühen Erfahrungen als Theatermaler prägten ein Gespür für Raum und Form, das sich durch sein späteres Werk in der Skulptur und der Malerei fortsetzte. Ob er nun mit Öl oder Bronze arbeitete – Libuda bewahrte stets den Fokus auf der bildnerischen Imagination und priorisierte die sinnliche Wahrnehmung des Werkes gegenüber der expliziten Definition seines Gegenstandes.

      Späte Jahre und Tod

      Die letzten Jahrzehnte von Libudas Leben waren geprägt von einer bedeutenden beruflichen Anerkennung innerhalb der deutschen Kunstszene. Im Jahr 1991 trat er der Neuen Gruppe in München bei, gefolgt von einer Mitgliedschaft im Deutschen Künstlerbund im Jahr 1992. Diese Zugehörigkeiten spiegelten seine gefestigte Präsenz in der zeitgenössischen Landschaft wider. Sein Beitrag zur Kunst wurde zudem im Jahr 1998 durch die Verleihung des Gerhard-Altenbourg-Preises durch die Berlinische Galerie gewürdigt.

      In seinen späteren Jahren lebte er in Schildow, unweit von Berlin. Sein künstlerisches Schaffen erstreckte sich weiterhin über verschiedenste Medien, darunter Ölgemälde, Zeichnungen und dreidimensionale Arbeiten. Er blieb eine aktive Gestalt im künstlerischen Bereich, nachdem er seit 1998 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste war. Walter Libuda verstarb am 6. Juli 2021 im Alter von 71 Jahren in Berlin.