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Salammbô
Format der Reproduktion
Bei diesem Kunstwerk handelt es sich um eine vertikale Lithografie mit dem Titel Salammbô, die im Jahr 1896 entstand. Die Komposition wird von einer zentralen weiblichen Gestalt dominiert, die vermutlich eine Darstellung der Figur aus Gustave Flauberts Roman ist. Sie steht in einem tranceartigen Zustand da, den Kopf in den Nacken geworfen und die Arme weit ausgestreckt. Geschmückt mit filigranem, byzantinisch inspiriertem Schmuck und einem Kopfschmuck aus Pfauenfedern, entfaltet sie eine fast mystische Präsenz. Zu ihren Füßen ist eine kleinere männliche Figur zu sehen, identifiziert als der Sklave Taanach, der in kniender oder hockender Position eine Harfe aus Ebenholz spielt. Die Szene spielt auf einer Terrasse, die durch ein Elfenbeorbett und vier Weihrauchgefäße ergänzt wird, die mit Nard, Weihrauch, Zimt und Myrrhe gefüllt sind.
Dieses Werk ist ein Paradebeispiel für den Jugendstil. Die Technik nutzt fließende, kurvige Linien, um die Draperie der Gewänder, das Haar der Figur und die umgebenden dekorativen Elemente zu definieren. Die Farbpalette zeichnet sich durch warme, gesättigte Töne aus, darunter:
Der lithografische Prozess verleiht dem Bild eine glatte, fast samtige Textur, wobei Schichtungen eingesetzt werden, um ein Gefühl von Tiefe und haptischer Reichhaltigkeit innerhalb der dekorativen, organischen Formen zu erzeugen.
Für „Salammbô“ gibt es eine Besucherzahlen-Seite. Sie zeigt die monatlichen Aufrufe des Kunstwerks sowie weiterer Werke des Künstlers mit einer Aufschlüsselung nach Land und Sprache an.
"Salammbô" stammt aus dem Jahr 1896. Dieses Datum ordnet das Werk in die Schaffensperiode von Alphonse Maria Mucha sowie in dessen Epoche ein.
Der Urheberrechtsstatus von "Salammbô" – gemeinfrei – das Urheberrecht ist abgelaufen – ergibt sich aus dem Todesjahr des Künstlers im Jahr 1939.
1860 - 1939 , Tschechien