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      L

      Entdecken Sie Arturo Martinis Skulpturen: Klassizismus & Moderne, Faschismus & Rebellion. Italienischer Bildhauer, bekannt für Ironie und Werke wie 'Masaccio'. Entdecken Sie sein Vermächtnis!

      Handgefertigte Ölreproduktion

      Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zum Druck wechseln Zum digitalen Bild wechseln)

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      Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.

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      Geben Sie die Breite und die Höhe an, die Sie für Ihren Rahmen oder Ihre Wand benötigen. Da dieses Werk handgemalt ist, kann der Künstler bei einer anderen Form etwas mehr um das Bild herum malen oder etwas abschneiden – Sie entscheiden. Wir senden Ihnen ein digitales Mockup zur Freigabe, bevor mit dem Malen begonnen wird. Das auf dieser Seite gezeigte Bild stellt nicht das tatsächliche Ergebnis dar – dies tut nur das Mockup.

      Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
      Nach der Bestellung wird das TopImpressionists.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

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      This sculpture is one of the six cast in bronze in 1989, on the basis of the contract with Becchini signed in 1923, using the original polychromatic work in plaster of 1922, part of the Gian Ferrari Collection in the Villa Necchi Campiglio, Milan. The original plaster was produced in Vado Ligure in the spring or summer of 1921 in the hope of an invitation to take part in the 1922 Venice Biennial. It was to have been part of a group of three works: The Dead Mistress, Death and Asleep. The sculpture of a woman in a state of painful ecstasy, abandoned by her lover and hence with no more reason to live, shows the influence of the ideas championed byMario Broglio in his Rome-based magazine Valori Plastici.The sculptor thus focuses attention on volumes, which become pure, elementaryforms, while the humanity of the subject, captured with tender, heartfelt pathos, isperceived at the same time. (Transl. by Paul Metcalfe per Scriptum, Roma)

      Fragen & Antworten

      Gibt es einen Leitfaden für "L" von Arturo Martini?

      Der Leitfaden zu „L“ ist die Leitfaden-Seite des Kunstwerks – ein druckbares Infoblatt, das das Kunstwerk mit seiner Bildunterschrift, dem Urhebervermerk und einer Identifikationstabelle (Künstler, Daten, Medium, Originalgröße, Sammlung) zeigt.

      Ist ein Download für "L" verfügbar?

      Für „L“ steht ein Download zur Verfügung: Die Download-Seite des Kunstwerks bietet ein hochauflösender digitaler Bild-Download.

      Befindet sich "L" von Arturo Martini im Heimatland des Künstlers?

      Nein – das Kunstwerk wird im Ausland aufbewahrt. „L“ befindet sich in Italia, während Arturo Martini in Italien geboren wurde.


      Biografie des Künstlers

      Arturo Martini: Die Brücke zwischen Klassizismus und modernem Geist

      Arturo Martini (1889 – 1947) bleibt eine fesselnde Gestalt der italienischen Bildhauerei – ein Zeugnis eines Künstlers, der die turbulenten Strömungen seiner Zeit navigierte. Sein Weg führte ihn von der leidenschaftlichen Energie des Futurismus über die Komplexität des faschistischen Mäzenatentums bis hin zu einer tiefgreifenden Rückkehr zur künstlerischen Integrität. Geboren in bescheidenen Verhältnissen in Treviso, prägte sein frühes Leben eine tiefe Wertschätzung für das Handwerk, das er zunächst als Goldschmied perfektionierte, bevor er seine wahre Stimme in der Bildhauerei fand. Diese Verwurzelung in Material und Technik sollte sein späteres Werk zutiefst prägen und es ihm ermöglichen, traditionelle Formen nahtlos mit innovativen Ansätzen zu verschmelabung. Seine künstlerische Laufbahn ist geprägt von einer rastlosen Suche nach dem Stil, die die sich wandelnde Kunstlandschaft des frühen 20. Jahrhunderts in Italien widerspiegelt.

      Frühe Einflüsse und die Hingabe an den Futurismus

      Martinis künstlerische Reise begann in Venedig und München, was ihn vielfältigen europäischen Einflüssen aussetzte. Zunächst studierte er in München bei Adolf von Hildebrand und absorbierte Elemente des deutschen Expressionismus, doch erst die Begegnung mit der aufstrebenden futuristischen Bewegung entfachte seinen schöpferischen Geist wahrhaftig. Die Dynamik und die Ablehnung akademischer Traditionen innerhalb des Futurismus resonierten tief in ihm und veranlassten Martini dazu, mit fragmentierten Formen, rhythmischen Linien und einer gewissen gewaltigen Energie zu experimentieren – ein Charakteristikum, das in frühen Werken wie „I Morti di Bligny“ (1935) eindrucksvoll zum Ausdruck kommt. Dieses Werk, das die Folgen eines Zugunglücks darstellt, ist beispielhaft für seine Annahme futuristischer Prinzipien: eine zerklüftete Komposition, die durch scharfe Winkel und verzerrte Figuren Bewegung und Chaos vermittelt. Der Austausch mit Umberto Boccioni festigte seine Verbindung zu dieser revolutionären künstlerischen Strömung und führte zu einer modernistischen Broschüre, die seine Erforschung neuer Techniken und Ideen dokumentierte.

      Der Schatten des Faschismus und monumentale Werke

      Die Zwischenkriegszeit war von einem dramatischen Wandel in Martinis Karriere geprägt. Die Annäherung Italiens an den Faschismus bot sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Martini fand sich zunehmend in der öffentlichen Bildhauerei wieder, beauftragt mit der Schaffung monumentaler Werke, die als Symbole der Macht und Ideologie des Regimes dienten. Er schuf beeindruckende Bronzeskulpturen für Institutionen wie die Universität La Sapienza in Rom – allen voran eine kolossale Figur, die den römischen Dichter Titus Livius Patavinus darstellt – sowie Denkmäler zu Ehren von Persönlichkeiten wie dem italienischen Flieger Tito Minniti. Diese Aufträge erforderten eine Hinwendung zu formelleren, klassizistischen Stilen, die den ästhetischen Vorlieben der faschistischen Regierung entsprachen. Doch unter dieser Oberfläche offizieller Schirmherrschaft blieb Martinis künstlerische Integrität unversehrt; er durchdrang diese monumentalen Stücke subtil mit seiner eigenen, einzigartigen Sensibilität und injizierte Elemente von Ironie und Dynamik in traditionell statische Formen.

      Die Ablehnung der Bildhauerei und die Rückkehr zur persönlichen VisionScultura, lingua morta („Bildhauerei, eine tote Sprache“) verurteilte er die Bildhauerei berühmt und artikulierte seine Überzeugung, dass Kunst frei von äußeren Zwängen sein und von echtem emotionalem Ausdruck getragen werden müsse. Diese Kritik markierte einen entscheidenden Bruch mit seinem bisherigen Werk und führte dazu, dass er die Bildhauerei gänzlich aufgab. Doch trotz dieser Ablehnung blieb Martinis künstlerischer Geist lebendig. Im Jahr 1946 schuf er „Masaccio“, ein ergreifendes Marmortribut an Primo Visentin, einen Partisanenführer, der während des Krieges in Loria getötet wurde. Dieses letzte Meisterwerk verkörpert sein unerschütterliches Bekenntnis zum Humanismus und dient als kraftvolles Zeugnis der Opfer, die während Italiens Kampf um die Befreiung gebracht wurden. Die rohe Emotion und die dezente Eleganz der Skulptur stehen in scharfem Kontrast zur Grandiosität seiner früheren Werke und spiegeln ein neu gewonnenes Gefühl künstlerischer Freiheit wider.

      Vermächtnis und fortwährender Einfluss

      Das Erbe von Arturo Martini ist komplex und vielschichtig. Er war eine Schlüsselfigur, die die Kluft zwischen Klassizismus und Modernismus überbrückte, indem er eine außergewöhnliche Fähigkeit bewies, diverse Einflüsse zu einem einzigartig persönlichen Stil zu synthetisieren. Sein Werk beeinflusste nachfolgende Generationen italienischer Bildhauer tiefgreifend, darunter Marino Marini, Emilio Greco und Marcello Mascherini, die seinen innovativen Geist und seine formale Experimentierfreudigkeit fortführten. Martinis Skulpturen – von dynamischen futuristischen Kompositionen über monumentale bürgerliche Denkmäler bis hin zu intimen Tributen – ziehen den Betrachter auch heute noch mit ihrer Ausdruckskraft, ihrem technischen Können und ihrer zeitlosen Relevanz in ihren Bann. Er bleibt eine bedeutende Stimme in der Geschichte der italienischen Kunst, das Zeugnis eines Künstlers, der es wagte, Konventionen herauszufordern und inmitten der turbulenten Ereignisse des 20. Jahrhunderts seinen eigenen Weg zu beschreiten.
      Arturo Martini

      Arturo Martini

      1889 - 1947

      Eckdaten zum Künstler

      • Full Name: Arturo Martini
      • Nationality: Italian
      • Date Of Birth: 1889
      • Date Of Death: 1947
      • Place Of Birth: Treviso, Italy
      • Notable Artworks:
        • Le Stelle
        • Minerva (1935)
        • San giorgio e il drago (1926)
      • Artistic Movement Or Style:
        • Classicism
        • Modernism
        • Futurist
      • Artists Who Influenced This Artist: ['Umberto Boccioni']
      • Artists Or Movements Influenced By This Artist:
        • Marino Marini
        • Emilio Greco
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