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St Georg und der Drache

Ein beeindruckendes Holzbildnis von St. Georg und dem Drachen durch Bernt Notke aus Stockholm Kirche, entstanden um 1487. Ein Meisterwerk norddeutscher Gotik und ein Symbol für königlichen Sieg und religiöse Verehrung.

Bernt Notke (c. 1440 – vor Mai 1509) prägte die spätgotische Kunst Norddeutschlands mit beeindruckenden Skulpturen und Gemälden wie der Danse Macabre und monumentalen Altären. Seine Werkstatt und sein künstlerisches Erbe sind einzigartig.

Handgefertigte Ölreproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. (Zum Druck wechseln Zum Druck wechselnZum Bild wechseln Zum Bild wechseln)

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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das TopImpressionists.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

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Gesamtpreis

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St Georg und der Drache

Art der Reproduktion

Format der Reproduktion

-

Gesamtpreis

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Eckdaten

  • Artistic style: Expressive sculpture; Monumental altarpiece
  • Location: Saint Nicholas Church, Stockholm
  • Artist: Bernt Notke
  • Medium: Painted wood
  • Influences: Medieval art
  • Subject or theme: Christian legend; Saint George slaying dragon
  • Year: 1487

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
What is the primary subject matter of “St George and the Dragon”?
Frage 2:
In what church is “St George and the Dragon” located?
Frage 3:
Who commissioned the sculpture of “St George and the Dragon”?
Frage 4:
What artistic style characterizes “St George and the Dragon”?
Frage 5:
What is a key symbolic element depicted in the sculpture?

Beschreibung des Kunstwerks

St George und der Drache – Ein Meisterwerk norddeutscher Gotik

Die Darstellung von St Georg und dem Drachen durch Bernt Notke ist mehr als nur eine religiöse Erzählung; sie verkörpert den Höhepunkt norddeutscher Kunst des späten Mittelalters und spiegelt die politische und soziale Landschaft seiner Zeit wider. Das Werk befindet sich im Herzen der Storkyrkan in Stockholm und wurde von Sten Sture dem Älteren zum Gedenken an seinen Sieg über die Dänen im Jahr 1471 beauftragt – ein Triumph, der auf den Schutz des Heiligen Georg zurückgeführt wird. Diese außergewöhnliche Gruppe ist ein beeindruckendes Beispiel für die künstlerische Leistung Notkes und eine Quelle von Inspiration für Kunstliebhaber weltweit.
  • Geschichte und Kontext: Die Legende vom St Georg und dem Drachen reicht bis ins frühe Christentum zurück und erzählt von einem Krieger, der sich seinem Feind stellt und ihn besiegt – ein Narrativ, das tief in der mittelalterlichen Kultur verwurzelt ist. Bernt Notke arbeitete zwischen 1491 und 1497 in Schweden und wurde häufig auf Reisen nach diesem Land bevorzugehen. Die Darstellung des Kampfes zwischen St Georg und dem Drachen erfolgte im Kontext einer Zeit großer religiöser Spannungen und politischer Konflikte, insbesondere zwischen Schweden und Dänemark.
  • Beschreibung und Stil: Das Werk ist eine beeindruckende Darstellung eines zentralen Ereignisses der St.-Georgs-Legende – nämlich des entscheidenden Kampfes zwischen dem Heiligen Georg und dem Drachen. Notke konzentrierte sich auf den Höhepunkt dieser Geschichte, als St. Georg sein Schwert erhob, um den tödlichen Schlag gegen den Drachen zu landen. Die Gruppe besteht aus einer zentralen Figur und mehreren Nebenfiguren und wird von einem beeindruckenden Maßstab geprägt – etwa der Größe eines durchschnittlichen afrikanischen Elefanten.
  • Technik und Materialien: Notke verwendete eine außergewöhnliche Technik, um die Dramatik des Kampfes einzufangen. Er arbeitete mit Holz und Farbe und setzte dabei auf eine hohe Detailtreue und eine beeindruckende Farbgebung. Die Verwendung von Ölfarbe ermöglichte es ihm, Licht und Schatten effektiv zu nutzen und somit eine besondere Atmosphäre zu schaffen.
  • Symbolik und Bedeutung: Das Werk ist reich an Symbolik und steht für verschiedene religiöse und politische Ideen. St. Georg repräsentiert den christlichen Glauben und seinen Kampf gegen das Böse, während der Drache für die Macht des Feindes und die Herausforderungen des Lebens steht. Die Darstellung eines menschlichen Schädel und anderer Überreste unter St. Georg verstärkt zusätzlich die Dramatik und erinnert an die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens.
  • Emotionale Wirkung: Das Werk beeindruckt durch seine kraftvolle Darstellung und seinen Ausdruck von Leidenschaft und Glauben. Es wird oft als ein Meisterwerk norddeutscher Kunst angesehen und inspiriert weiterhin Künstler und Kunstliebhaber weltweit.

Ein Blick auf die außergewöhnliche Ausführung

Die Gruppe wurde im Jahr 1489 von Sten Sture dem Älteren zum Gedenken an seinen Sieg über die Dänen im Jahr 1471 installiert. Dieser Sieg war ein entscheidender Moment für Schweden und unterstreicht die Bedeutung des Heiligen Georg als Beschützer gegen Krankheit oder Gefahr. Die Gruppe befindet sich heute im nördlichen Seitenschiff der Storkyrkan und ist ein einzigartiges Beispiel für eine frei stehende Skulptur in Nordeuropa. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Verwendung von Ölfarbe, die es ermöglichte Notke, Licht und Schatten effektiv zu nutzen und somit eine besondere Atmosphäre zu schaffen.

Die Kunstgeschichte im Detail

Bernt Notke gilt als einer der wichtigsten Künstler des späten Mittelalters in Nordeuropa. Er wurde geboren um 1440 in Pomorze und starb 1509 in Lübeck. Sein Vater war ein Händler und Schifffahrtsunternehmer und seine Mutter stammt aus Visby, einem wichtigen Zentrum der Hanse. Diese maritime Herkunft förderte eine Offenheit für verschiedene Einflüsse, die sich in seiner Kunst widerspiegelten. Er besuchte auch verschiedene europäische Werkstätten und lernte von renommierten Künstlern kennen.

Weitere Forschung und Quellen

Die Darstellung von St Georg und dem Drachen durch Bernt Notke ist ein zentrales Werk norddeutscher Gotik und wird intensiv erforscht. Zahlreiche wissenschaftliche Artikel und Bücher widmen sich seinem Leben und seiner Kunst sowie der Analyse seines Werkes. Eine umfassende Untersuchung zeigt die Bedeutung des Kunstwerks für das Verständnis der europäischen Kulturgeschichte des Mittelalters.

Über den Künstler

Ein Meister der Baltischen Gotik: Das Leben und die Kunst von Bernt Notke

Bernt Notke, ein Name, der mit der düsteren Schönheit und der ausdrucksstarken Kraft der spätgotischen Kunst widerhallt, bleibt trotz seines tiefgreifenden Einflusses auf die nordeuropäische Bildhauerei und Malerei eine rätselhafte Figur. Geboren um 1440 in der kleinen pommerschen Stadt Lassan, entfaltete sich sein Leben inmitten der aufstrebenden Handelsrouten und künstlerischen Strömungen der Ostseeregion. Während konkrete Details über seine frühen Jahre spärlich sind, wissen wir, dass er aus einer Familie stammende, die tief mit dem Handel verbunden war – sein Vater, Michel Notke, war ein in Tallinn ansässiger Händler und Schiffseigner. Dieser maritime Hintergrund dürfte eine Offenheit gegenüber vielfältigen Einflüssen gefördert haben, die seine Kunst charakterisieren sollten. Seine Mutter, Gertraut, stammte aus Visby, was die Verbindung des Künstlers an das lebendige Netzwerk der Hanse weiter festigte. Über seine formale Ausbildung ist wenig bekannt, doch es wird vermutet, dass er Zeit in Flandern verbrachte, möglicherweise in der Werkstatt des Tapisseriewebers Pasquier Grenier in Tournai. Diese Erfahrung vermittelte ihm nicht nur technische Fertigkeiten, sondern auch ein Verständnis für groß angelegte Gemeinschaftsprojekte – ein Markenzeichen seines späteren Schaffens.

Die Werkstatt und ihre Innovationen

Notkes künstlerische Praxis war tief im mittelalterlichen Werkstattsystem verwurzelt, einem gemeinschaftlichen Unterfangen, das weit entfernt war von dem einsamen Atelier des Renaissance-Künstlers. Er war nicht bloß ein individueller Schöpfer, sondern ein meisterhafter Orchestrator, der ein Team aus geschickten Handwerkern – Zimmerleuten, Malern, Bildhauern – leitete, um ehrgeizige Visionen zu verwirkungsfähig zu machen. Eine bemerkenswerte Entdeckung während der Restaurierung seines Lübecker Triumphkreuzes enthüllte eine signierte Notiz von Notke und fünf Mitarbeitern, die einen seltenen Einblick in die inneren Abläufe seiner Werkstatt bietet. Dieser kollaborative Geist erlaubte es ihm, Projekte von monumentaler Größe und Komplexität zu übernehmen. Doch was Notke wirklich auszeichnete, war seine Bereitschaft, mit Materialien und Techniken zu experimentieren. Er gab sich nicht damit zufrieden, lediglich Holz zu schnitzen oder Farbe aufzutragen; er suchte danach, seinen Skulpturen einen fast beunruhigenden Realismus einzuhauchen, indem er oft unkonventionelle Zusätze wie Lederstreifen verwendete, um Adern zu simulieren, oder Fragmente von Stoff und Glas, um die Textur und den Detailreichtum der Gewänder zu verstärken. Dieser innovative Ansatz verwischte die Grenzen zwischen Bildhauerei und Malerei und schuf Werke, die sowohl visuell beeindruckend als auch emotional bewegend waren. Die Frage, ob Notke primär Maler, Bildhauer oder Organisator war, bleibt umstritten, doch seine 1467 vom Lübecker Rat anerkannte Bezeichnung als „Maler“ deutet auf einen anfänglichen Fokus auf diese Disziplin hin.

Themen der Vergänglichkeit und der Erhabenheit: Schlüsselwerke

Das Œuvre von Notke wird von zwei kraftvollen Themen dominiert: der Unausweichlichkeit des Todes und der Pracht religiöser Hingabe. Diese finden in seinen berühmtesten Werken einen lebendigen Ausdruck. Der Danse Macabre, oder Totentanz, ein populäres mittelalterliches Motiv, fand in den Händen Notkes eine besonders eindringliche Form. Zwei Versionen sind erhalten geblieben – ein Fragment in der St.-Nikolai-Kirche in Tallinn und eine Kopie aus dem Jahr 1701 (basierend auf dem Original) der größeren Lübecker Fassung, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Diese Darstellungen des Todes, der Gestalten aus allen Lebensständen zu ihrem endgültigen Schicksal führt, sind nicht bloß morbide Übungen, sondern tiefgründige Meditationen über die menschliche Sterblichkeit und die Vergänglichkeit weltlicher Macht. Sein Triumphkreuz in der Lübecker Kathedrale, vollendet um 1477, steht als Zeugnis seiner bildhauerischen Meisterschaft. Bestehend aus zweiundsiebzig kunstvoll geschnitzten Figuren, die den gekreuzigten Christus umgeben, ist es eine atembertäubende Darstellung von Realismus, Monumentalität und emotionaler Intensität. Dieses von Bischof Albrecht Krummedik in Auftrag gegebene Werk zeigt Notkes Fähigkeit, sowohl göttliches Leiden als auch menschliche Trauer mit bemerkenswerter Sensibilität zu vermitteln. Ein weiteres bedeutendes Werk war der Hochaltar für die Kathedrale von Aarhus in Dänemark (1479), ein hoch aufragendes Bauwerk mit Skulpturen der Heiligen Anna, des Johannes des Täufers und des Papstes Clemens I. Dieser Altar, den Notke an drei Stellen signierte, spiegelt den wachsenden Einfluss der frühen nordischen Renaissance-Porträtkunst wider, was in der realistischen Darstellung individueller Merkmale deutlich wird. Schließlich verkörpert seine Skulptur Heiliger Georg und der Drache in der Stockholmer Storkyrkan, geschaffen während seiner Zeit als Münzmeister Schwedens (1491–1497), ein heroisches Narrativ mit dynamischer Komposition und ausdrucksstarker Detailtiefe.

Ein Erbe aus Holz und Farbe

Bernt Notkes künstlerische Reise erstreckte sich über das späte 15. und frühe 16. Jahrhundert, eine Zeit des Übergangs zwischen der mittelalterlichen Welt und dem Anbruch der Renaissance. Während er Einflüsse aus Flandern und Italien in sich aufnahm, blieb sein Werk fest in der gotischen Tradition verwurzelt, charakterisiert durch ihre emotionale Intensität, dramatische Kompositionen und symbolische Reichhaltigkeit. Er starb vor Mai 1509 in Lübeck und hinterließ ein Vermächtnis, das bis heute Ehrfurcht und Bewunderung auslöst. Sein Einfluss auf die europäische Kunst des Nordens ist unbestreitbar. Er hob die Bildhauerei und Malerei nicht nur auf neue Ebenen technischer Fertigkeit und künstlerischen Ausdrucks, sondern etablierte auch eine florierende Werkstatt, die Generationen von Künstlern ausbildete. Sein innovativer Einsatz von Materialien, seine Meisterschaft der Form und seine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den Themen Leben, Tod und Glaube festigten seine Position als einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit – ein wahrer Meister der Baltischen Gotik. Seine Werke dienen als eindringliche Erinnerungen an eine vergangene Ära und laden uns ein, über die beständigen Geheimnisse der menschlichen Existenz nachzusinnen.
Bernt Notke

Bernt Notke

1440 - 1509 , Deutschland

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Spätgotik
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Flandrische Malerei']
  • Artists Who Influenced This Artist: ['Pasquier Grenier']
  • Date Of Birth: c. 1440
  • Date Of Death: vor Mai 1509
  • Full Name: Bernt Notke
  • Nationality: Deutsch
  • Notable Artworks:
    • Danse Macabre
    • Triumphal Kreuz
    • St. Georg und der Drache
  • Place Of Birth: Lassan, Deutschland
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