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Ograph

Explore 'Ograph' by Christian Schad – a striking Dada/New Objectivity collage of fragmented text & geometric shapes in monochrome. A powerful, textured artwork reflecting post-WWI Vienna.

Christian Schad war ein deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit und Dada, bekannt für seine beeindruckenden Porträts, die das Leben in Wien und Berlin nach dem Ersten Weltkrieg einfangen. Seine innovativen Schadographs und sein Einfluss auf den Realismus machen ihn zu einem wichtigen Künstler der Zwischenkriegszeit.

Handgefertigte Ölreproduktion

Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. (Druck bestellen Druck bestellenBild kaufen Bild kaufen)

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Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.

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Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um einen bestimmten Rahmen oder Platz auszufüllen. Wenn die gewählte Größe nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Gemälde durch zusätzliche, handgemalte Elemente erweitern. Ein digitales Mockup wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Bildschirmvorschau nicht die tatsächliche Beschneidung oder Erweiterung widerspiegelt. Nur das Mockup zeigt die endgültige Komposition exakt an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir, eine Größe aus der vordefinierten Liste zu wählen, um die ursprünglichen Proportionen beizubehalten.

Beispiele für Anpassungsmöglichkeiten: Gesicht durch Kundenfoto ersetzen; Haustier hinzufügen (z. B. Katze durch Hund ersetzen); eine versteckte Nachricht im Hintergrund einfügen; Hintergrundlandschaft oder -elemente ändern.
Nach der Bestellung wird das TopImpressionists.com-Team dem Kunden Anweisungen per E-Mail zusenden und eine Mockup-Vorschau bereitstellen.

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Ograph

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Über den Künstler

Christian Schad: Ein Künstler zwischen Dada und Neue Sachlichkeit

Christian Schad (1894–1982) gilt als eine außergewöhnliche Persönlichkeit der deutschen Kunst zwischen den Weltkriegen und verkörpert den Geist von Dada und Neue Sachlichkeit, während er gleichzeitig die Herausforderungen künstlerischer Entwicklung navigiert. Geboren in Miesbach, Bayern, Sohn eines Rechtsanwalts Carl Schad und dessen Frau Marie, geborene Fohrer, prägten seine frühen Jahre eine humanistische Sensibilität, die sich durch sein gesamtes Werk zieht. Sein Studium an der Münchner Kunstakademie im Jahr 1913 festigte seinen Grundsatz in Expressionismus, doch er übernahm unverzüglich die avantgardistischen Strömungen, die über Europa wogen und setzte sich entschieden für Dada und dessen rebellische Ablehnung etablierter Konventionen ein. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs schleuderte ihn ins Exil nach Suizaerland, wo er Kontakte zu Dadaisten wie Hans Arp und Hugo Ball knüpfte – Künstler, die eine leidenschaftliche Überzeugung von künstlerischer Experimentierfreude und sozialer Kritik teilten. Zürich wurde sein Hort für die Entwicklung der Schadographs, bahnbrechenden Collagen, die Photogramme verwendeten – im Wesentlichen eingeprägte Negative, die durch das Auflegen von Objekten auf fotografischem Papier erstellt wurden – eine Technik, die Tristan Tzara gefördert hatte und die fragmentierte Ästhetik dieser Zeit einfing. Schad engagierte sich aktiv im Voltaire Kabarett und förderte intellektuelle Debatten und stellte gesellschaftliche Normen in Frage. Nach seiner Rückkehr nach Genf 1920 widmete er sich einer künstlerischen Erforschung, die durch Eintauchen in römische und neapolitanische Kunstakademien geprägt war. Diese Begegnung beeinflusste seinen Stil subtil und führte zu einer Verfeinerung der Ästhetik ein – insbesondere zum Magic Realismus –, der sich durch akribische Detailtreue und eine außergewöhnliche Fähigkeit zur Wiedergabe psychologischer Tiefe auszeichnete. Seine Ehe mit Marcella Arcangeli brachte ihn in Kontakt mit intellektuellen Kreisen um Napoli und verstärkte seine künstlerischen Bemühungen. Bis 1927 zog Schad’s Familie nach Wien, wo er sein Handwerk inmitten der aufkommenden Neue Sachlichkeit weiterentwickelte. Künstler wie Otto Dix, George Grosz und Max Beckmann standen während dieser Zeit unter Zensur; Schad’s Werk vermied ähnliche Einschränkungen möglicherweise aufgrund seines zurückhaltenden Erscheinungsbildes oder fehlender kommerzieller Erfolge. Ein Interesse an östlicher Philosophie erfasste Schad in den frühen 1930s und führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung seiner künstlerischen Tätigkeit. Der verhängnisvolle Börsenkrach von 1929 beschränkte die finanzielle Unterstützung seines Vaters erheblich und zwang ihn, seine kreativen Aktivitäten einzuschränken. Trotz dieser Herausforderungen blieb Schad bestehen und kehrte nach Berlin zurück 1937 und gründete dort ein Atelier. Seine Gemälde aus dieser Zeit spiegeln die Ängste der Zeit wider und demonstrieren eine unveränderliche Hingabe an künstlerische Integrität inmitten politischer Umwälzungen. Schad’s Vermächtnis liegt nicht nur in seinen stilistischen Innovationen, sondern auch darin, menschliches Erlebnis aufrichtig zu zeigen – ein Beweis für die dauernde Kraft der Kunst, gesellschaftliche Realitäten zu konfrontieren und die Tiefen des Bewusstseins zu erforschen.
Christian Schad

Christian Schad

1894 - 1982 , Bayern

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Neue Sachlichkeit & Dada
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Magic Realism']
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Otto Dix
    • George Grosz
  • Date Of Birth: 1894
  • Date Of Death: 1982
  • Full Name: Christian Schad
  • Nationality: Deutsch
  • Notable Artworks:
    • St. Genois d’Anneaucourt
    • Ograph
  • Place Of Birth: Miesbach, Bayern
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