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A House Divided

Entdecken Sie Gary Simmons Jr.'s Erasure Drawings – geisterhafte Bilder amerikanischer Popkultur-Ikonen zu Rasse & Klasse. In NYC ansässiger Künstler, bekannt für seine einzigartigen, verwischten Kunstwerke.

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen. (Handgemalte Reproduktion bestellen Handgemalte Reproduktion bestellenBild kaufen Bild kaufen)

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Gesamtpreis

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A House Divided

Giclée / Kunstdruck

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Sammlerstück-Beschreibung

Gary SimmonsBorn in New York City, USA , in 1964.He lives and works in New York City.Gary Simmons explores the residue of American history in chalk drawing and printmaking, mining the image archive of popular culture to disclose its darker undertones. Simmons earned a BFA degree from New York’s School of Visual Arts in 1988 and an MFA degree from the California Institute of the Arts in 1990. His first major exhibition was the 1993 edition of the Whitney Biennial, the so-called “political biennial” that disrupted the status quo of the survey exhibition by challenging its claim to race and gender neutrality. That year, the Biennial presented American art as an internally differentiated and contested social field. Amidst the cacophony, Gary Simmons defined his signature technique of “erasure drawing.” He covered a museum wall with broad strokes of blackboard paint, then made a mural-size line drawing with powdered white chalk, and finally wiped the whole surface with his hands to create an unstable, ghostly image that he called Wall of Eyes. Simmons intended the partial erasure as a statement on the politics of racial perception and identity in America, where memories of slavery, the civil rights movement, and personal experiences of discrimination fade into history—though not completely. America’s past continues to haunt the present and fuels the ongoing fight for political freedom and social equality. Simmons’s imagery has become synonymous with progress, as in his Subtlety of a Train Wreck (1998), in which the steam locomotive is doubled back on itself in a collision of optimism and indignation. He extracts other images from the history of television, film, and music. More recently, Simmons has developed an interest in architecture as an embodied image, exploring the psychophysical layers, barriers, and channels of the historical imagination. For the 56th Biennale di Venezia’s All the World’s Futures, Simmons has designed the architecture in which his new series of wall drawings is presented. A House Divided (2015), built as three separate modular rooms, references a mid-twentieth-century modern residence. During the course of the Biennale, each room will be deconstructed and stacked in piles on the floor or leaned against the walls and metal columns of the Artiglierie. The house’s modular construction and deconstruction is a metaphor for the structural integrity of memory, demonstrating that the past can and will be reconstituted and reconfigured as a new experience of the future.

Über den Künstler

Die geisterhaften Echos der amerikanischen Kultur

Geboren in der lebendigen, komplexen Landschaft von New York City am 14. April 1964, hat sich Gary Simmons Jr. als eine der tiefgründigsten Stimmen der zeitgenössischen Kunst etabliert. Sein Schaffen ist nicht bloß ein ästhetisches Streben, sondern eine tiefgehende, investigative Reise in das eigentliche Gefüge der amerikanischen Identität. Durch einen multidisziplinären Ansatz, der Malerei, Skulptur und Installation umfasst, hinterfragt Simmons die Schnittstellen von Rasse, Klasse und sozialen Stereotypen. Er besitzt die seltene Fähkeit, das Vertraute – die Ikonen der Popkultur, die Überreste der Kindheitserziehung und die Artefakte der Massenmedien – zu nehmen und sie in eindringliche Reflexionen darüber zu verwandeln, wie Geschichte konstruiert, erinnert und oft bewusst verschleiert wird.

Simmons’ künstlerische Formung war in den strengen intellektuellen Umgebungen der späten 1980er Jahre verwurzelt. Nach seinem BFA an der School of Visual Arts im Jahr 1988 zog er an die CalArts, um seinen MFA zu absolvieren, den er 1990 abschloss. In dieser entscheidenden Phase studierte er unter der Anleitung einflussreicher Persönlichkeiten wie Charles Gaines, Michael Asher und Catherine Lord. Diese Mentoren halfen dabei, ein konzeptionelles Fundament zu formen, das es ihm ermöglichte, über die traditionelle Repräsentation hinauszugehen. Seine frühe Atelierpraxis wurde einzigartig durch seine physische Umgebung geprägt; als er sich in einem ehemaligen Schulgebäude in New York City niederließ, fand er Inspiration in den wörtlichen Überresten der Pädagogik – den Kreidetafeln, dem Schiefer und den Relikten des Unterrichts. Diese Verbindung zur Materialität der Bildung wurde zu einem Eckpfeiler seines Werkes und erlaubte es ihm, die Werkzeuge des Lernens zu nutzen, um die weitaus dunkleren Lektionen der rassischen Ungleichheit zu kritisieren.

Die Poetik der Auslöschung

Das vielleicht prägendste Element von Simmons’ Œuvre ist seine revolutionäre „Erasure Drawing“-Technik. Diese Methode dient als kraftvolle Metapher für die Zerbrechlichkeit der Erinnerung und das Fortbestehen von Vorurteilen. Um diese Werke zu erschaffen, beginnt Simmons oft mit einer Oberfläche, die an eine Schiefertafel erinnert – schieferfarbene Paneele oder Leinwände, auf die er weiße Kreide oder Ölfarbe aufträgt. Er rekonstruiert akribisch Bildwelten aus der amerikanischen Popkultur des 20. Jahrhunderts, darunter Cartoons, Filmszenen und Werbeanzeigen, die häufig auf die rassistischen Traditionen des Minstrelsy aus den 1930er und 40er Jahren anspielen. Die wahre Transformation geschieht jedoch durch einen bewussten Akt der Negation: Er verwischt und verschmiert das Pigment mit seinen Händen.

Dieser Prozess des Verschwimmens und Verdeckens bewirkt mehr als nur eine einzigartige visuelle Textur; er fungiert als tiefgreifender Kommentar zur Natur der Sichtbarkeit. Wie Simmons bemerkt, stellt die Auslöschung einen Versuch dar, die Spuren des rassischen Schmerzes zu konfrontieren, die im kollektiven Bewusstsein fortbestehen. Indem er das Bild teilweise löscht, zwingt er den Betrachter, sich mit dem auseinanderzusetzen, was bleibt – den geisterhaften Umrissen und den unauslöschlichen Spuren, die die Geschichte hinterlassen hat. Diese Technik erlaubt es ihm zu erforschen, wie Stereotypen in unsere Kultur eingraviert sind und wie sie die Gegenwart weiterhin heimsuchen, selbst wenn wir versuchen, sie wegzuwischen. Die resultierenden Werke sind zugleich wunderschön und beunruhigend und fangen ein Gefühl von Verdampfung und Verlust ein.

Ein Vermächtnis kritischer Untersuchung

Die Bedeutung von Gary Simmons Jr.’s Werk liegt in seiner Fähigkeit, die Kluft zwischen persönlicher Erfahrung und globalem politischem Diskurs zu überbrücken. Seine Karriere ist von einer stetigen Evolution geprägt, die von den schweren, geometrischen Holzassemblagen seiner frühen skulpturalen Phase – wie dem Erasure Chair – zu den ätherischeren, atmosphärischen Qualitäten seiner späteren Gemälde führt. Während dieser Entwicklung blieb sein thematischer Fokus unerschütterlich: die Untersuchung dessen, wie Identität durch das Prisma von Macht und Medien konstruiert wird.

Seine Beiträge zur Kunstwelt zeichnen sich durch mehrere zentrale Errungenschaften aus:

  • Konzeptionelle Innovation: Die Entwicklung einer signifikanten ästhetischen Sprache, die physische Zerstörung (Auslöschung) als Werkzeug der Sozialkritik nutzt.
  • Kulturelle Hinterfragung: Eine furchtlose Auseinandersetzung mit den problematischen Geschichten, die in der amerikanischen populären Bildsprache eingebettet sind, insbesondere im Hinblick auf die schwarze Identität und das Minstrelsy.
  • Multidisziplinäre Meisterschaft: Eine expansive Praxis, die Skulptur, Installation und Malerei erfolgreich integriert, um immersive Räume der Reflexion zu schaffen.
  • Historische Resonanz: Die Schaffung eines Werkkörpers, der als vitales Archiv der Spannungen zwischen persönlicher Erinnerung und den offiziellen Erzählungen der Geschichte dient.

Heute steht Simmons als eine zentrale Figur der zeitgenössischen Kunst da, anerkannt für seine Fähigkeit, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Sein Werk fordert die Betrachter weiterhin heraus, genau auf die verwischten Ränder unserer gemeinsamen Realität zu blicken, und erinnert uns daran, dass das, was aus den Aufzeichnungen gelöscht wird, oft die tiefsten Narben in der Seele einer Nation hinterlässt.

Gary Simmons

Gary Simmons

1964 - , Vereinigte Staaten von Amerika

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Erasure Zeichnungen
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Charles Gaines
    • Michael Asher
  • Date Of Birth: April 14, 1964
  • Full Name: Gary A. Simmons Jr.
  • Nationality: Amerikaner
  • Notable Artworks:
    • Wall of Eyes
    • Piano Man
  • Place Of Birth: New York City, United States
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