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Landschaft (Wanaka)

Entdecken Sie Rita Angus’ ‚Landscape (Wanaka)‘ – ein friedvolles Aquarell von 1939, das Neuseelands Schönheit einfängt. Impressionistische Lavierungen und feine Linien evozieren Ruhe. Ein Hauptwerk einer Pionierin aus NZ.

Rita Angus (1908-1970): Eine Pionierin der neuen Zürcher Kunst mit außergewöhnlichen Landschaftsbildern und prägnanten Porträts. Ihre einzigartige Stilistik beeinflusst bis heute Künstler weltweit.

Giclée / Kunstdruck

Giclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen. (Zur handgemalten Reproduktion wechseln Zur handgemalten Reproduktion wechselnZum Bild wechseln Zum Bild wechseln)

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Landschaft (Wanaka)

Giclée / Kunstdruck

Format der Reproduktion

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Gesamtpreis

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Eckdaten

  • Notable elements: Fluid washes, fine lines
  • Movement: Regionalism
  • Dimensions: 22 x 27 cm
  • Year: 1939
  • Title: Landscape (Wanaka)
  • Location: Te Papa Collection
  • Subject or theme: New Zealand landscape

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
What artistic movement is most strongly reflected in Rita Angus’s ‘Landscape (Wanaka)’?
Frage 2:
The use of 'flecks of paper' unpainted in ‘Landscape (Wanaka)’ serves what purpose?
Frage 3:
In what year was ‘Landscape (Wanaka)’ painted?
Frage 4:
Rita Angus’s background as a carpenter influenced her artistic style. How did this influence manifest in her work?
Frage 5:
The hazy purple mountain ranges in ‘Landscape (Wanaka)’ contribute to which aspect of the artwork?

Sammlerstück-Beschreibung

Ein Augenblick, in der Zeit eingefroren: Rita Angus’ „Landscape (Wanaka)“

Rita Angus' „Landscape (Wanaka)“, gemalt im Jahr 1939, ist weit mehr als nur die Darstellung einer neuseeländischen Aussicht; es ist eine sorgfältig konstruierte Meditation über das Licht, die Erinnerung und die tiefe Verbindung zwischen der Menschheit und der natürlichen Welt. Mit ihrem charakteristischen, scharfkantigen Stil – einer bewussten Ablehnung der dunstigen Atmosphäre des Impressionismus – präsentiert Angus eine bemerkenswert präziente und doch tief empfundene Darstellung der Landschaft von Wanaka. Das Gemälde zieht den Blick sofort auf die sanft gewellten Tussock-Hügel, die in fließenden Farbaufträgen gestaltet sind, welche sowohl die Rauheit als auch die überraschende Weichheit des Geländes suggerieren. Die violett schimmernden Gebirgsketten in der Ferne sind nicht einfach nur skizziert; sie sind von einer ätherischen Mystik durchdrungen, die auf die Weite und Zeitlosigkeit der Region hindeutet.

Besonders bemerkenswert ist Angus’ Technik. Sie verwendet einen Nass-in-Nass-Aquarellansatz und schichtet transparente Lasuren, um Form und Textur aufzubauen. Der bewusste Einsatz des weißen Papiers – das man in unbemalten Bereichen völlig unberührt lässt – erzeugt ein dynamisches Zusammenspiel zwischen Farbe und Leere, was dem Werk ein überraschendes Element der Leichtigkeit verleiht und die zarte Struktur der Landschaft hervorhebt. Diese „Löcher“ in der Farbe sind kein Zufall; sie sind integraler Bestandteil von Angus’ Vision und fungieren als visuelle Satzzeichen, die die Aufmerksamkeit auf Schlüsselelemente lenken und zur Unmittelbarkeit des Gemäldes beitruchtagen. Die feinen Linien, welche Bäume und einen fernen Zaun akribisch einfangen, lassen auf eine fast obsessive Liebe zum Detail schließen, die durch die breitere, atmosphärische Behandlung der Hügel und Berge wieder ausgeglichen wird.

Die Perspektive einer Pionierin: Kontextualisierung von Angus’ Vision

Um „Landscape (Wanaka)“ vollends zu würdigen, ist es unerlässlich, Rita Angus’ Platz in der Kunstgeschichte Neuseelands zu verstehen. Geboren im Jahr 1908, trat sie in einer Ära intensiver künstlerischer Experimente und der Formierung einer nationalen Identität als führende Figur hervor. Da ihr Vater als Bauleiter tätig war, verbrachte Angus einen Großteil ihrer Kindheit zwischen Palmerston North und Napier – eine Erfahrung, die ihr ein scharfes Beobachtungsgewand und ein Gefühl für Unabhängigkeit verlieh. Ihre frühe Ausbildung an der Canterbury College School of Art legte den Grundstein für ihren unverwechselbaren Stil, der von Bewegungen wie dem Kubismus und der byzantinischen Kunst beeinflusst war – Einflüsse, die sie geschickt in ihre eigene, einzigartige Vision integrierte.

Das Gemälde entstand in einer Zeit bedeutenden sozialen und politischen Wandels in Neuseeland. Die Weltwirtschaftskrise war allgegenwärtig, und es wuchs der Wunsch, eine ausgeprägte „neuseeländische“ Ästhetik zu definieren – eine, die über europäische Kunsttraditionen hinausging. Angus’ Werk kann mit seinem Fokus auf die Landschaft und seiner Ablehnung romantisierter Schönheitsvorstellungen als Teil dieser breiteren Bewegung betrachtet werden. Ihre Entscheidung, ihre Gemälde nach einer persönlichen Erschütterung unter dem Namen Rita McKenzie zu signieren, spiegelt ein bewusstes Beharren auf ihrer eigenen Handlungsfähigkeit und der Kontrolle über ihre Identität und ihr künstlerisches Vermächtnis wider.

Symbolik in der Landschaft: Mehr als das Auge sieht

Über die rein visuelle Anziehungskraft hinaus ist „Landscape (Wanaka)“ reich an symbolischer Bedeutung. Die weite Fläche grüner Weiden, durchsetzt mit weißen Blumen, beschwört ein Gefühl von Fülle und Fruchtbarkeit herauf – eine direkte Referenz an die pastoralen Traditionen Neuseelands. Die fernen Berge, in kühleren Tönen gehalten, repräsentieren Beständigkeit und Stabilität und verankern die Szene in einem breiteren historischen Kontext. Der sorgfältig platzierte Lattenzaun, ein scheinbar unbedeutendes Detail, dient als subtile Erinnerung an die menschliche Präsenz und das Eingreifen des Menschen in diese wilde Landschaft.

Darüber hinaus kann die karge Klarheit des Gemäldes als Antwort auf die Unsicherheiten der Ära interpretiert werden. Angus’ bewusste Ablehnung der atmosphärischen Perspektive – die Verflachung der Tiefenwirkung – deutet auf den Wunsch hin, der Realität direkt zu begegnen, anstatt sie durch illusionistische Techniken zu beschönigen. Das Gemälde geht nicht bloß darum, eine schöne Szene abzubilden; es geht darum, einen spezifischen Moment in der Zeit einzufangen und ein komplexes Spektrum an Emotionen zu vermitteln – von Ruhe und Gelassenheit bis hin zu einem Gefühl stiller Kontemplation.

„Landscape (Wanaka)“ in Ihren Lebensraum bringen

Reproduktionen von Rita Angus' „Landscape (Wanaka)“ bieten eine wunderbare Gelegenheit, dieses evokative Kunstwerk in Ihr Zuhause oder Büro zu holen. Die kräftigen Farben, scharfen Linien und die dynamische Komposition des Gemäldes erzeugen eine beeindruckende visuelle Wirkung, die zweifellos zum Blickfang in jedem Raum werden wird. Das Zusammenspiel von Farbe und Leerraum verleiht dem Werk Tiefe und Dimension, während die akribischen Details zu genauer Betrachtung und Nachdenken einladen.

Ob Sie nun ein Kunstsammler sind, der seine Sammlung erweitern möchte, oder einfach nach einem Kunstwerk suchen, das die einzigartige Schönheit und den künstlerischen Geist Neuseelands verkörpert – „Landscape (Wanaka)“ ist eine wahrhaft außergewöhnliche Wahl. Seine zeitlose Anziehungskraft und seine tiefe emotionale Resonanz stellen sicher, dass es die Betrachter noch über Generationen hinweg in seinen Bann ziehen wird.


Über den Künstler

Frühes Leben und Ausbildung

  • Geburt und Familie: Henrietta Catherine Angus, bekannt als Rita Angus, wurde am 12. März 1908 in Hastings, Neuseeland geboren. Sie war das älteste von sieben Kindern von William McKenzie Angus, einem Zimmermann, der später eine erfolgreiche Baufirma gründete, und Ethel Violet Crabtree.
  • Frühe Jahre & Ausbildung: Die Familie zog während Ritas Kindheit häufig um, da ihr Vater arbeitete, und lebte in Palmerston North und Napier. Sie zeigte schon früh künstlerisches Talent und erhielt als Kind Privatunterricht im Zeichnen. Sie besuchte die Girls’ High School in Palmerston North von 1922 bis 1926.
  • Künstlerische Ausbildung: Im Jahr 1927 schrieb sich Angus an der Canterbury College School of Art in Christchurch ein. Sie erhielt eine traditionelle Ausbildung in Aktzeichnen, Stillleben und Landschaftsmalerei bei Dozenten wie Richard Wallwork, Archibald Nicoll, Cecil Kelly und Leonard Booth. Obwohl sie ihr Diplom nicht abschloss, setzte sie ihre Studien dort bis 1933 unregelmäßig fort.
  • Frühe Einflüsse: Während ihres Studiums lernte Angus die Kunst der Renaissance und des Mittelalters kennen, die ihren künstlerischen Sinn stark beeinflussten. Sie wurde auch durch Gastkünstler und Ausstellungen auf zeitgenössische Kunstentwicklungen aufmerksam.

Künstlerische Entwicklung und Stil

  • Frühe Werke & Ehe: Angus begann 1930 mit der Ausstellung ihrer Werke bei der Canterbury Society of Arts und erlangte Anerkennung für ihre Porträts und Landschaften. Im selben Jahr heiratete sie den Künstlerkollegen Alfred Cook, trennte sich aber 1934 und ließ sich 1939 scheiden.
  • Stilistische Entwicklung: Angus entwickelte einen unverwechselbaren Stil, der durch klare, hartkantige Formen, vereinfachte Gestalten und lebendige Farben gekennzeichnet ist. Ihre Arbeit entfernte sich vom traditionellen Realismus hin zu einem persönlicheren und moderneren Ausdruck.
  • Einflüsse & Inspiration: Sie wurde von byzantinischer Kunst, Kubismus und dem Werk des englischen Malers Christopher Perkins beeinflusst, insbesondere von seinem Gemälde des Mount Taranaki, das Neuseelands einzigartiges Licht demonstrierte. Sie ließ sich auch von fernöstlicher Kunst und Philosophie inspirieren.
  • Einzigartiger Ansatz: Angus konzentrierte sich nicht darauf, einen nationalen Stil zu definieren, sondern vielmehr auf die Etablierung einer eigenen künstlerischen Stimme. Sie wollte „Liebe zur Menschheit und Glauben an die Menschheit“ durch ihre Arbeit darstellen.

Karriere und Hauptwerke

  • Die 1930er & 40er Jahre: In dieser Zeit malte Angus Szenen aus Canterbury und Otago. Ihr Gemälde *Cass* (1936), das einen kleinen Bahnhof darstellt, wurde zu einem ihrer berühmtesten Werke und wurde in einer Fernsehumfrage im Jahr 2006 zum beliebtesten Gemälde Neuseelands gewählt.
  • Pazifistische Themen: Angus' pazifistische Überzeugungen spiegelten sich in ihrer Kunst während der 1940er Jahre wider. Sie schuf drei Göttinnenbilder, die Frieden symbolisierten, wobei *Rutu* das bekannteste ist.
  • Reisen und Erkundung: In den frühen 1950er Jahren reiste sie durch Neuseeland und malte Landschaften wie *Central Otago*. Sie zog 1955 nach Wellington, wo sie weiterhin Szenen der Stadt und von Hawke’s Bay malte.
  • Porträtmalerei & Selbstporträts: Angus war eine produktive Porträtmalerin, die die Persönlichkeiten ihrer Modelle einfing. Sie schuf auch über fünfzig Selbstporträts, in denen sie sich oft in verschiedenen Rollen und Gestalten darstellte.
  • Spätere Karriere & Anerkennung: 1958 gewann sie ein Stipendium der New Zealand Art Societies und reiste nach London und Europa, wo sie moderne und traditionelle Kunst studierte. Sie malte ein Wandgemälde an der Napier Girls' High School zum Gedenken an die Opfer des Erdbebens von Hawke’s Bay im Jahr 1931.

Späteres Leben und Vermächtnis

  • Psychische Gesundheit & letzte Jahre: Angus litt in den späten 1940er Jahren an einer psychischen Erkrankung und verbrachte Zeit im Sunnyside Mental Hospital. Ihr Zustand verschlechterte sich im Dezember 1969, und sie starb am 25. Januar 1970 in Wellington an Eierstockkrebs.
  • Posthume Anerkennung: Obwohl die Anerkennung relativ spät in ihrem Leben kam, wuchs Angus' Ruf nach ihrem Tod erheblich. Es wurden große Ausstellungen ihrer Werke veranstaltet, die ihren Status als führende Figur der neuseeländischen Kunst festigten.
  • Historische Bedeutung: Rita Angus wird für ihre Pionierrolle in der modernen neuseeländischen Malerei gefeiert. Ihr einzigartiger Stil und ihre Vision haben nachfolgende Generationen von Künstlern nachhaltig beeinflusst.
  • Die Rita Angus Residency: Ihr ehemaliges Haus in Wellington, das Rita Angus Cottage, dient heute als Künstlerresidenz und bietet einen Raum für zeitgenössische Künstler zur Schaffung neuer Werke.
  • Angus' Engagement für ihre Kunst und ihr unerschütterlicher Glaube an deren Kraft, Frieden und Menschlichkeit auszudrücken, inspirieren auch heute noch das Publikum.
Rita Angus

Rita Angus

1908 - 1970 , Neuseeland

Kurzinfos

  • Artistic Movement Or Style: Modernismus, Kubismus
  • Artists Or Movements Influenced By This Artist: ['Colin McCahon']
  • Artists Who Influenced This Artist:
    • Vermeer
    • Cézanne
  • Date Of Birth: 12. März 1908
  • Date Of Death: 25. Januar 1970
  • Full Name: Rita Angus
  • Nationality: Neuseeländerin
  • Notable Artworks:
    • Cass
    • Landscape (Wanaka)
    • Rutu
  • Place Of Birth (City And Country): Hastings, Neuseeland
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