Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zum Druck wechseln
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Wählen Sie aus unseren vordefinierten Formaten, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.
Geben Sie die Breite und die Höhe an, die Sie für Ihren Rahmen oder Ihre Wand benötigen. Da dieses Werk handgemalt ist, kann der Künstler bei einer anderen Form etwas mehr um das Bild herum malen oder etwas abschneiden – Sie entscheiden. Wir senden Ihnen ein digitales Mockup zur Freigabe, bevor mit dem Malen begonnen wird. Das auf dieser Seite gezeigte Bild stellt nicht das tatsächliche Ergebnis dar – dies tut nur das Mockup.
Versand in einer Schutzröhre, bereit für die Rahmung durch Ihren Rahmenmacher.
Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (20 November). Keine Kompromisse bei der Qualität.
This elegant plaque features the artist's name and the title of the artwork, finely engraved for a timeless presentation.
It is made from bronze with a refined, elegant finish. The text is precisely laser-engraved for a sharp and permanent result. Measuring 9x2 cm, the plaque is compact yet easy to read. It's built to be durable and scratch-resistant, offering a professional, museum-quality look. Mounting is simple thanks to the included adhesive backing.
The plaque includes essential engraved details such as the artist's name, the title of the artwork, the date it was created, the type of media used-like oil on canvas or watercolor-a brief description of the piece, and a QR code that links to the complete artwork information.
It is crafted from clear acrylic, offering a sleek, modern appearance. The text is UV-engraved in black to ensure strong visual contrast. With a size of 10x15 cm, it ensures optimal readability. It comes equipped with two metal hooks for secure wall mounting. The plaque is designed to be weather-resistant, making it suitable for various environments, and it includes interactive features that work seamlessly with smartphone scanning.
This elegant plaque includes engraved information such as the artist's name, the title of the artwork, the date it was created, the type of media used (like oil on canvas or watercolor), a short description of the artwork, and a QR code for quick access to more information.
The plaque itself is made from refined black acrylic with a premium finish. The text is laser-engraved in white for high contrast and readability. Its size is 10x15 cm, designed to be easy to read. It comes with two metal hooks for professional mounting. The design is sleek and fits any interior style. It is also weather-resistant and durable, with built-in digital integration for mobile compatibility.
Ein Expressionist, bekannt als der Prinz der Farben. Entdecken Sie heute seine lebendigen Landschaften und Porträts.
1863 - 1939, Deutschland
Geboren am 20. September 1863 in Ludwigshafen, entstammte Julius Exter einer Kaufmannsfamilie. Seine Erziehung war geprägt von einem häuslichen Umfeld, in dem kreative Neigungen tief im Blut lagen; sein Bruder, August Exter, sollte schließlich seine eigene Berufung als Architekt finden. Dieses frühe Fundament in einem kaufmännischen Haushalt bot eine stabile Kulisse für einen jungen Mann, der für die bildenden Künste bestimmt war.
Der Weg zur formalen Ausbildung begann in Mannheim, wo er seine erste Ausbildung antrat. Doch erst der Umzug nach München sollte seine berufliche Laufbahn maßgeblich prägen. Im Jahr 1881 schrieb sich Julius Exter an der Akademie der Bildenden Künste in München ein – eine Entscheidung, die ihn in das Zentrum einer sich wandelnden deutschen Kunstlandschaft rückte. Inmitten dieser akademischen Mauern begann er, die technischen Fertigkeiten zu verfeinern, die für sein doppeltes Wirken als Maler und Bildhauer unerlässlich waren.
Exters künstlerische Entwicklung war geprägt von einer stetigen Abkehr von den starren Strukturen des Historismus. Er bewegte sich hin zu einem lebendigen, expressiven Einsatz von Farbe, der schließlich seine reife Schaffensphase definieren sollte. Dieser Übergang markierte eine Loslösung von traditionellen akademischen Zwängen und führte ihn hin zu der Sensibilität des Expressionismus. Sein Experimentieren mit verschiedensten Techniken und Pigmenten mündete in eine visuelle Sprache, die eine tiefe Verbundenheit mit der Gruppe des Der Blaue Reiter aufwies.
Unter seinen Zeitgenossen erwarb er aufgrund seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, die Palette zu beherrschen, den Beinamen „Fürst der Farben“. Seine Sujets blieben dabei stets auf die wesentlichen Formen der Natur und der menschlichen Welt fokussiert, primär in Form von Landschaften und Porträts. Zudem erkundete er häufig Figurenkompositionen und Akte, wobei er sein sich stetig entwickelndes Farbverständnis auf die menschliche Gestalt übertrug. Durch seine Mitwirkung an der 1892 gegründeten Sezession rückte er mitten in das Zentrum der sich wandelnden ästhetischen Strömungen Münchens.
Während seiner prägenden Jahre an der Akademie der Bildenden Künste in München fand Exter in Franz von Stuck einen bedeutenden Weggefährten. Diese Freundschaft half dabei, seinen frühen Werdegang zu formen, während er sich durch die akademischen Kreise der Stadt bewegte. Sein künstlerischer Horizont weitete sich stetig aus, als er sich mit Franz Marc und der Gruppe des Blauen Reiter verband und sich so den sich wandelnden Strömungen der Moderne anschloss, die den deutschen Expressionismus neu definierten.
Im Jahr 1902 suchte Exter ein anderes Umfeld für sein schöpferisches Schaffen und erwarb ein Bauernhaus am Chiemsee. Dieser Ort wurde zu weit mehr als nur einem privaten Rückzugsort; er gründete auf dem Hof eine Malschule, die Aufmerksamkeit aus ganz Europa auf sich zog. Seine Präsenz in der Region ermöglichte es ihm, eine ganz eigene Gemeinschaft von Kunstschaffenden zu pflegen und einen Raum zu schaffen, in dem Technik und Farbe fernab der starren Strukturen der Stadt erforscht werden konnten.
Der Einfluss seiner Lehrtätigkeit spiegelte sich in mehreren namhaften Schülern wider, die später ihre eigenen künstlerischen Identitäten entwickelten. Zu jenen, die unter seiner Anleitung studierten, gehörten die Bildhauerin Eva Eisenlohr und Karl Friedrich Lippmann. Diese Verbindungen stellten sicher, dass sein Verständnis von Form und Komposition auch in der künstlerischen Landschaft jener Ära weiterhin nachwirkte.
Die persönliche Landschaft in den späteren Jahren von Julius Exter war von tiefgreifenden Veränderungen geprägt. Im Jahr 1898 heiratete er die Pianistin und Malerin Judith Anna Köhler, aus dieser Verbindung gingen zwei Kinder hervor, die beide einen künstlerischen Lebensweg einschlugen. Doch dieses Kapitel seines Lebens fand 1917 sein Ende, als sich das Paar scheiden ließ. Schließlich kehrte er nach München zurück, obgleich seine tiefe Verbundenheit zur Region Chiemsee ein zentraler Bestandteil seiner Identität blieb.
Im Jahr 1902 erwarb er ein Bauernhaus in Übersee-Feldwies am Chiemsee, das sowohl als sein privater Rückzugsort als auch als renommierte Malschule diente. Hier verbrachte er seine letzten Lebensjahre. Im Jahr 1939 verstarb er in seinem Haus in Übersee an Herzversagen. Nach seinem Tod sorgte seine Tochter Judith dafür, dass sein Nachlass bewahrt wurde, indem sie ihn dem Freistaat Bayern gegen eine lebenslange Rente vermachte.
Heute fungiert das von ihm in Übersee-Feldwies geschaffene Heim als Museum und Galerie. Sein schöpferisches Werk bleibt der Öffentlichkeit durch verschiedene Sammlungen zugänglich, darunter Werke, die im Prelatenflügel des Augustinerklosters in Herrenchiemsee ausgestellt sind.
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