Technik und künstlerischer Stil
George Korsmit arbeitet nach einem strengen System aus Zufall und Wahl. Er verlässt sich nicht auf die traditionelle Komposition oder die Intuition des Künstlers, um die Platzierung der Farben zu diktieren. Stattdessen nutzt er ein aleatorisches System, um seine Werke zu assemblieren. Die Dimensionen der Farbflächen bestimmt er durch das Werfen von Würfeln. Die Farben selbst werden durch ein blindes Eintauchen in eine Box ausgewählt, die etwa 1.600 verschiedene Farbschips enthält. Diese Methode entzieht dem Künstler die direkte Kontrolle über das visuelle Ergebnis und erschafft das, was er als ritualisierte Koinzidenz beschreibt.
Die daraus resultierenden Gemälde sind unnachahmliche Schichtungen aus Form und Farbe. Diese Akkumulationen lassen dem Auge und dem Gehirn keine Zeit zum Verweilen. Da der Prozess auf diesen vorbestimmten Schritten und Verfahren beruht, bleiben die Werke unvorhersehbar und launisch. Sie besitzen eine idiosynkratische Logik, die unabhängig von den Erwartungen des Betrachters existiert. Die Farben werden so zusammengesetzt und platziert, dass ein Gefühl von Bewegung erhalten bleibt, was sicherstellt, dass sie in einem Zustand immaterieller Entstehung verharren. Die fertigen Objekte wirken oft so, als seien sie ihrem zweidimensionalen Ursprung entflohen, und manifestieren sich auf eine Weise, die zugleich klobig und komplex ist.
Hauptwerke und Sammlungen
Der Bogen seines Schaffens spannt sich von frühen experimentellen Formaten bis hin zu komplexen gemeinschaftlichen Bestrebungen. Im Jahr 1983 schuf er Hostile sketches, ein Werk in Buchform. Dieses Stück befindet sich in der Sammlung des Rijksmuseum Twenthe in Enschede. Seine späteren Jahre zeigen eine Hinwendung zur kollaborativen Produktion, am deutlichsten im Jahr 2016, als er Everything Is One gemeinsam mit Saskia Janssen schuf.
Sein Katalog umfasst eine Vielzahl spezifischer, datierter Kompositionen, die seine Präsenz in zeitgenössischen Sammlungen definieren. Diese Werke entstehen oft aus seinen einzigartigen Systemen von Zufall und Wahl. Zu den bedeutenden Werken gehören:
- Sketch for 'somebody's gotta do it (we're not in here), 2004
- Present Forever, 2007
- Looking Around for Side Streets, 2009
- Point de Vue, 2011
- Sending Out The Gods, 2014
Die physische Präsenz seiner Arbeit reicht weit über die Leinwand hinaus. In bestimmten Ausstellungen hat er seine aleatorischen Systeme in den dreidimensionalen Raum übertragen und Objekte geschaffen, die sich nach ihrem zweidimensionalen Ursprung zu sehnen scheinen. Diese Stücke existieren als unvorhersehbare, launische Akkumulationen von Form und Farbe.
Wo man die Werke heute sehen kann
Seine Präsenz in institutionellen Sammlungen erstreckt sich über mehrere bedeutende niederländische Zentren. Das Stedelijk Museum Amsterdam SMCS bewahrt seine Arbeiten in Amsterdam auf, während das Centraal Museum in Utrecht eine Sammlung seiner Stücke unterhält. Im Süden beherbergen auch die Stadsgalerij Heerlen in Heerlen und de Pont in Tilburg sein Werk. Seine Reichweite reicht bis zum Museum Waterland in Purmerend und zum ehemaligen Stedelijk Museum ’s-Hertogenbosch|AKV St. Joost.
Das Ausmaß seines Einflusses reicht von der Leinwand bis hin zur Architektur des Museums selbst. Im Museum Voorlinden in Wassenaar entwarf er ein Bodenbild für das Atelier des Bildungsprogramms. Über die Grenzen der Niederlande hinaus wird sein Werk im Museum im Kulturspeicher in Würzburg, Deutschland, aufbewahrt.
Fragen & Antworten
In welcher Stadt und in welchem Land wurde George Korsmit geboren?
George Korsmit wurde in Oudenbosch, Niederlande, geboren.
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