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      Hans Best

      1874 - 1942

      Auf einen Blick

      • Works on this site: 4
      • Color intensity: monochrom
      • Also known as:
        • Johann Hans Best
        • Hans best
        • h. best
      • Museums on this site: Bayerische Staatsgemäldesammlungen
      • Nationality: Deutschland
      • Copyright status: Public domain

      Frühes Leben und künstlerische Ausbildung

      Hans Best wurde am 25. August 1874 in Mannheim geboren. Er wuchs als Sohn eines Tischlermeisters in derselben Stadt auf. Dieses frühe Umfeld schuf ein Fundament handwerklicher Geschicklichkeit, noch bevor er sich dem formellen Studium der Kunst zuwandte. Sein Lebensweg führte ihn schließlich weg von der Tischlerei, hinein in die akademischen Hallen Münchens.

      Am 30. Oktober 1894 schrieb er sich an der Akademie der Bildenden Künste in München ein. Um seine technischen Fähigkeiten zu verfeinern, trat er in die Naturklasse ein und studierte unter Karl Raupp. In diesen prägenden Jahren war auch Wilhelm von Diez einer seiner Lehrer. Diese Mentoren trugen maßgeblich dazu bei, seine Entwicklung als Maler, Bildhauer, Illustrator und Lehrer zu formen.

      Beruflicher Werdegang und Lehrtätigkeit

      Nach dem Abschluss seines Studiums zog es ihn für ein Jahr nach Triest. Diese Reisephase ging seiner Rückkehr nach München voraus, wo er sein eigenes Atelier eröffnete. Er wurde zu einem aktiven Teil der lokalen Kunstszene und schloss sich dem Münchner Künstlerverein an. Sein Engagement in dieser Gemeinschaft ging dabei weit über eine bloße Mitgliedschaft hinaus; so wurde er sogar als Jurymitglied für deren jährliche Ausstellungen berufen.

      Sein Berufsleben war geprägt von ständigen Reisen durch Italien, Frankreich und Belgien. Diese Wanderungen lieferten ihm einen kontinuierlichen Strom an visuellen Eindrücken und Material für sein Schaffen. In München nahm er zudem eine bedeutende Position als Professor für Grafik an der Königlich Bayerischen Kunstgewerbeschule ein. Durch diese Lehrtätigkeit war es ihm möglich, die technische Entwicklung kommender Generationen durch das Studium der grafischen Künste maßgeblich zu beeinflussen.

      Künstlerisches Schaffen und Hauptwerke

      Seine Hände bewegten sich oft im Wechselspiel zwischen dem Pinsel und dem Meißel. Obwohl er eine Vielzahl von Szenen malte, war er primär als Tierbildhauer tätig. Seine Genremalerei war häufig von einem humorvollen Element durchzogen, das flüchtige Momente des bayerischen Landlebens einfing und so eine tiefe Resonanz bei vielen Menschen fand. Diese Darstellungen waren derart populär, dass viele seiner Gemälde ein zweites Leben als weit verbreitete Postkartenmotive erfuhren.

      Im Jahr 1913 widmete er sich der dekorativen Gestaltung der Lunetten im Auerbachs Keller in Leipzig. Auch sein illustratives Schaffen erstreckte sich auf das Verlagswesen, wo er eine Serie von Wandpaneel-Illustrationen für den Ernst Wasmuth Verlag schuf. Gegen Ende seiner Karriere blieb seine Präsenz in großen Ausstellungen beständig; zwischen 1937 und 1942 stellte er 30 Gemälde und vier Skulpturen auf den Großen Deutschen Kunst-Ausstellungen aus.

      Auszeichnungen und späte Jahre

      Die Anerkennung für sein Schaffen setzte in den ersten Jahrzehnten des zwanzigsten Jahrhunderts stetig ein. Im Jahr 1913 wurde ihm die Goldmedaille der Glaspalast-Ausstellung verliehen. Nur wenige Jahre später, im Jahr 1916, erhielt er das Österreichische Staatsmedaillen. Diese Ehrungen folgten auf eine Phase beständiger Präsenz in der Münchner Kunstszene, in der seine Gemälde und Skulpturen immer wieder zur Schau gestellt wurden.

      Seine späteren Jahre waren geprägt von einer anhaltenden Beteiligung an bedeutenden Ausstellungen, darunter die Großen Deutschen Kunst-Ausstellungen, die zwischen 1937 und 1942 stattfanden. In dieser Zeit steuerte er dreißig Gemälde und vier Skulpturen zu diesen Schauplätzen bei. Im Jahr 1940 wurde ihm die Stadt München mit dem Lenbach-Preis ausgezeichnet. Er blieb bis zu seinem Tod in München am 3. März 1942 ein aktiver Teil der Münchner Kunstgemeinschaft.

      Fragen & Antworten

      Wo sind die Kunstwerke von Hans Best nach Technik gruppiert zu finden?

      Die Werke von Hans Best können auf der Nach Medien sortiert-Seite des Künstlers nach Medium durchsucht werden.

      Wo kann ich alle Kunstwerke von Hans Best entdecken?

      Alle Werke von Hans Best auf diese Webseite können auf der Alle Kunstwerke-Seite des Künstlers durchstöbert werden.

      Wo und wann wurde Hans Best geboren?

      Hans Best wurde im Jahr 1874 in Mannheim geboren.

      Aus welcher Epoche stammte Hans Best?

      Hans Best war in der Epoche der Moderne tätig. Diese Periode ordnet das künstlerische Schaffen historisch ein.

      Ein kleines Quiz

      Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

      Frage 1:
      In welcher Stadt wurde Hans Best geboren?
      Frage 2:
      An welcher Institution schrieb sich Hans Best am 30. Oktober 1894 ein?
      Frage 3:
      Was war das Hauptmotiv von Hans Bests Genremalerei?
      Frage 4:
      In welchem Fach war Hans Best Professor an der Königlichen Kunstgewerbeschule München?
      Frage 5:
      Welche Auszeichnung erhielt Hans Best im Jahr 1940?