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      Wilhelm Feldmann

      1859 - 1932

      Auf einen Blick

      • Died: 1932
      • Top-ranked work: Moonrise
      • Nationality: Deutschland
      • Art period: – 19. Jahrhundert
      • Copyright status: Public domain

      Der Maler der Heide

      Geboren in Lüneburg, begann Wilhelm Feldmann sein Leben fernab der großen Akademien als Sohn eines Oberschlosser-Meisters. Sein Weg zur Kunst war keine geradlinige Entwicklung, sondern eine Abfolge von Wanderungen durch die bedeutenden deutschen Zentren der Gelehrsamkeit. Zuerst suchte er seine Ausbildung in München, wo er 1878 in die Antiquitätenklasse der Akademie der Bildenden Künste eintrat. Von dort aus führte ihn sein rastloser Geist nach Karlsruhe, wo er bei Gustav Schönleber studierte, und schließlich nach Berlin, wo er vier Jahre lang unter Eugen Bracht seine künstlerische Vision verfeinerte. In diesen Hallen meisterte er die filigrane Kunst des Radierens und der Lithografie und lernte, aus einer einfachen Kupferplatte eine beeindruckende Tiefe zu schöpfen.

      Seine Hände waren ebenso geschickt mit der Nadel wie mit dem Pinsel. Als er seine künstlerische Reife erreichte, bewegte er sich mit einer stillen, stetigen Entschlossenheit durch die Kunstwelt. Er erlangte Anerkennung durch die Dresdner Aquarellakademie und wurde mit dem Menzel-Stiftungspreis ausgezeichnet, was bewies, dass sein Talent von seinen Fachkollegen bereits lange vor seiner Etablierung als feste Größe der Landschaftstradition geschätzt wurde. Im Jahr 1890 wurde er von der Berliner Akademie mit einem Sonderpreis für seine Radierung der Rudelsburg geehrt – ein Moment, der seinen Ruf als Meister von Linie und Licht festigte.

      Ein Leben in der Landschaft

      Die Landschaften, die seine Karriere prägten, waren oft tief mit der Heimaterde verwurzelt. Er wurde zu einem Mann der Lüneburger Heide und fand in ihren weiten, offenen Räumen ein wiederkehrendes Motiv, das ihn über Jahrzehnte hinweg begleiten sollte. Im Laufe der Jahre wurde er vielleicht zum bekanntesten Maler dieser Heidelandschaften, der die wechselnden Stimmungen des norddeutschen Terrains einfing. Er führte ein bewegtes Leben, arbeitete als freischaffender Künstler in Berlin, bevor er sich in Mölln niederließ, wo er im Jahr 1905 sogar eine Kunstschule gründete. Später verbrachte er seine Tage in Lübeck und unternahm häufige Besuche in der Künstlerkolonie Godesberg und in den stillen Winkeln von Israelsdorf.

      Sein Werk suchte oft die leisen Momente des Tages. Er malte das Licht einer Abendlandschaft, die blühenden Bäume von Mölln und die sanften Schatten eines Moores. Seine Leinwände hielten das Wesen der deutschen Landschaft fest, von den nebligen Morgenstunden der Heide bis zur Stille eines von Bäumen umgebenen Sees. Selbst in seinen späteren Jahren, als ihm im Behnhaus in Lübeck ein privater Raum für seine Werke eingeräumt wurde, blieb seine Hingabe an das Land unverändert. Obwohl er nach seinem Tod im Jahr 1932 weitgehend in Vergessenheit geriet, bleibt seine Vision der deutschen Landschaft in den Hallen der Nationalgalerie in Berlin sowie in den Museen von Celle und Lübeck bewahrt.

      Fragen & Antworten

      Woher kommt Wilhelm Feldmann?

      Wilhelm Feldmann wurde in Deutschland geboren.

      In welcher Stadt und in welchem Land wurde Wilhelm Feldmann geboren?

      Wilhelm Feldmann wurde in Lüneburg, Deutschland, geboren.

      Wie viele Kunstwerke von Wilhelm Feldmann können durchstöbert werden?

      Sie können 3 Kunstwerke Werke von Wilhelm Feldmann auf der Seite Alle Kunstwerke durchstöbern.

      Aus welcher Epoche stammte Wilhelm Feldmann?

      Wilhelm Feldmann war in der Epoche der – 19. Jahrhundert tätig. Diese Periode ordnet das künstlerische Schaffen historisch ein.

      Ein kleines Quiz

      Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

      Frage 1:
      In welcher Stadt wurde Wilhelm Feldmann geboren?
      Frage 2:
      Welcher Künstler war ein Lehrer von Wilhelm Feldmann an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe?
      Frage 3:
      Was war der Beruf von Wilhelm Feldmanns Vater?
      Frage 4:
      Welches Landschaftsmotiv kehrte in seinen Werken immer wieder zurück und machte ihn bis zu den 1900er Jahren bekannt?
      Frage 5:
      In welcher Stadt gründete Wilhelm Feldmann im Jahr 1905 eine Kunstschule?