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      Peleș National Museum

      Eckdaten

      • Featured artists:
        • Gustav Klimt
        • René Jules Lalique
        • Émile Gallé
        • Carl Georg Von Reichenbach Werkstatt
        • August Bémbe Werkstatt
      • Historical periods: – 19. jahrhundert
      • Movements:
        • art déco
        • art nouveau
        • baroque classicism
        • impressionist style
        • jugendstil
      • Location: Snagov, Rumänien
      • Mehr Details anzeigen
      • Alternate names:
        • []
        • Peleș National Museum
        • Castelul Peleș
      • Works on APS: 30
      • Mediums:
        • acryl auf leinwand
        • öl auf leinwand
      • Art types:
        • dekoration
        • wandkunst
      Peleș National Museum

      Eine neo-renaissancistische Vision in den Karpaten

      Eingebettet in der majestätischen Pracht der rumänischen Karpaten, unweit der charmanten Stadt Sinaia, thront das Schloss Peleș – ein Bauwerk, das von König Carol I. und Königin Elisabeth in Auftrag gegeben wurde. Die Architektur zeugt von einem bewussten Eklektizismus, der die Eleganz der italienischen Renaissance mit der Ästhetik der deutschen Neorenaissance zu einer harmonischen Einheit verschmilzt. Ein imposanter zentraler Turm, der 66 Meter in den Himmel ragt, krönt das Ensemble, während die Innenräume durch filigrane Holzarbeiten, prächtige Buntglasfenster und edle Marmorböden bestechen. Als technologischer Pionier setzte das Schloss Maßstäbe: Es war das erste seiner Art, das vollständig durch lokal erzeugten Strom betrieben wurde. Über die Jahre diente das Anwesen der königlichen Familie Rumäniens nicht nur als sommerlicher Rückzugsort, sondern auch als pulsierendes Zentrum diplomatischer Aktivitäten.

      Die Entstehung dieses architektonischen Juwels erstreckte sich über vier Jahrzehnte und nahm ihren Anfang im Jahr 1873. Unter der visionären Mitwirkung der Architekten Johannes Schultz, Carol Benesch und Karel Liman entstand ein Denkmal, das die Geschichte Rumäniens wie kaum ein anderes widerspiegelt – von den politischen Umbrüchen bis hin zum Ende der Monarchie. Die umliegende Landschaft mit ihren weiten Ausblicken in das Bergtal schafft eine Atmosphäre der Ruhe und Beständigkeit für dieses geschichtsträchtige Anwesen.

      Die königliche Sammlung und die Kunst des Dekorativen

      In den prunkvollen Innenräumen des Peleș National Museum verbirgt sich eine exquisite Sammlung europäischer Kunst und persönlicher Erinnerungsstücke, die einst von der königlichen Familie akribisch zusammengestellt wurden. Diese Schätze sind ein Spiegelbild des erlesenen Geschmacks von König Carol I. und Königin Elisabeth. Das Spektrum der Exponate ist dabei ebenso vielfältig wie beeindruckend und reicht von der klassischen bildenden Kunst bis hin zu hochfunktionalen, kunstvollen Dekorationsgegenständen.

      Zu den herausragenden Kostbarkeiten der Sammlung zählen:

      Die Sammlung erschöpft sich jedoch nicht in der Malerei; sie umfasst ebenso Waffen, Rüstungen, feinstes Porzellan und kostbare Textilien. Diese Artefakte, die eine Zeitspanne vom 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert abdecken, bieten ein lebendiges Zeugnis des materiellen Lebens innerhalb des Palastes. Die Koexistenz verschiedenster Stile – vom Barock bis hin zum Art Déco – verleiht der Sammlung eine zeitlose Tiefe und spiegelt die Epochen wider, in denen sie wachsen durfte.

      Kunst-Quiz

      Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

      Frage 1:
      Aus welchen Baustilen setzt sich das Schloss Peleș zusammen?
      Frage 2:
      Wer gab den Bau des Schlosses Peleș in Auftrag?
      Frage 3:
      Welche technologische Besonderheit machte das Schloss Peleș zu einem Pionier?
      Frage 4:
      Wie viele Räume gibt es im Schloss?
      Frage 5:
      In welchem Gebirge befindet sich das Museum?