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      Statens Museum for Kunst

      Eckdaten

      • Works on APS: 5822
      • Historical periods:
        • 19. jahrhundert
        • moderne
        • renaissance
        • – 19. jahrhundert
        • – frühe neuzeit
      • Featured artists:
        • Henri Matisse
        • Nikolaus Poussin
        • Amedeo Modigliani
        • Frans Hals I
        • Nicolai Abraham Abildgaard
      • Location: Kopenhagen, Dänemark
      • Mehr Details anzeigen
      • Movements:
        • akademische malerei
        • barock
        • barock-rückkehr
        • barockes stillleben
        • barocklandschaft
      • Art types:
        • dekoration
        • skulptur
        • wandkunst
      • Mediums:
        • acryl auf leinwand
        • bronzeskulptur
        • collage
        • druckgrafik
        • emaille
      • Alternate names:
        • []
        • Statens Museum for Kunst
        • SMK
        • National Gallery of Denmark
        • State Museum for Art
      Statens Museum for Kunst

      Die Geschichte und Ursprünge des Statens Museum for Kunst

      Die Geschichte des Statens Museum for Kunst reicht weit zurück bis zu den privaten Kunstsammlungen, die von den dänischen Monarchen über Generationen hinweg angesammelt wurden. Diese königlichen Bestände bildeten das Fundament für das, was eines Tages das größte Kunstmuseum Dänemarks werden sollte. Während die Wurzeln der Institution untrennbar mit diesen souveränen Sammlungen verbunden sind, wird ihre formelle Gründung durch zwei bedeutende Daten markiert: Die Gründung des Museums erfolgte im Jahr 1824, und später, im Jahr 1896, nahm es seine heutige Identität an. Diese Entwicklung spiegelt den Übergang von der privaten königlichen Muße hin zu einer öffentlichen Mission wider. Das ursprüngliche Ziel war es, der Öffentlichkeit den Zugang zur Kunst zu ermöglichen, indem diese Schätze aus der Abgeschiedenheit der Paläste in einen gemeinsamen, geteilten Raum überführt wurden.

      Die physische Präsenz des Museums wird durch seine neoklassizistische Architektur definiert. Das 1894 von Christian Lassen entworfene Gebäude nimmt eine zentrale Stellung in Kopenhagen, Dänemark, ein. Seine imposante Fassade, die durch hoch aufragende Säulen und filigrane Details besticht, spiegelt die architektonischen Ambitionen des späten 19. Jahrhunderts wider. Das Bauwerk war als grandioser ziviler Raum konzipiert, als ein dauerhaftes Zuhause für die visuelle Geschichte der Nation. Innerhalb dieser Mauern ist der Übergang von der privaten Sphäre in den öffentlichen Raum förmlich spürbar, da die Architektur selbst danach strebt, das Erbe der Werke, die sie beherbergt, zu ehren.

      Eine vielfältige und umfassende Kunstsammlung

      Die Sammlung umfasst mehr als 260.000 Exponate und zeichnet einen kreativen Stammbaum nach, der sieben Jahrhunderte umspannt. Diese Bestände beinhalten europäische Kunst von der Renaissance bis in die Gegenwart und bieten so einen kontinuierlichen Blick auf den stetigen Wandel der Ästhetik. In diesen Hallen findet man frühmittelalterliche illuminierte Manuskripte, die den moderneren Bewegungen vorausgehen. Das Museum legt zudem einen starken Schwerpunkt auf dänische und nordische Kunst, wodurch sichergestellt wird, dass die regionale Identität das zentrale Erlebnis bleibt.

      Das schiere Ausmaß der Bestände, die insgesamt 240.000 Kunstwerke umfassen, ermöglicht eine tiefgehende Untersuchung der Evolution des künstlerischen Ausdrucks. Die Präsenz von Werken aus sieben Jahrhunderten vermittelt ein Gefühl historischer Kontinuität. Jedes Stück besitzt eine ganz eigene physische Präsenz – von den zarten Details antiker Manuskripte bis hin zu den weitläufigen Leinwänden späterer Epochen. Die Breite der Sammlung stellt sicher, dass die Entwicklung von Form und Farbe stets sichtbar bleibt.

      • Das Testament des Eudamidas, 1653
      • Porträt eines Mannes, 1575
      • Die Familie Nathanson, 1818
      • Ein Begräbnis, 1891

      Meisterwerke und bedeutende Künstler

      Die Sammlung deckt die gesamte Bandbreite der europäischen Kunst von der Renaissance bis heute ab. Man begegnet großen Meistern wie Mantegna und Rubens neben der sich wandelnden Ästhetik späterer Jahrhunderte. Die dänische Epoche des Goldenen Zeitalters bleibt ein zentraler Pfeiler der Bestände und bietet eine ganz spezifische Klarheit von Form und Licht. In diesen Räumen stellen die Werke von Matisse und Derain einen bedeutenden Schwerpunkt dar, insbesondere in der Art und Weise, wie Farbe und Struktur auf der Leinwand miteinander interagieren.

      Der Dialog zwischen historischen Traditionen und zeitgenössischem Ausdruck ist allgegenwärtig. Bedeutende Werke von Edvard Munch und Vilhelm Hammershøi laden zu einer stillen Kontemplation des menschlichen Daseins ein. Während die älteren Leinwände von etablierten Vermächtnissen erzählen, bringt die Einbeziehung von Künstlern wie Abramovic, Danh Vo und dem Duo Elmgreen & Dragset die Spannung der Moderne in denselben Raum. Diese Nähe erlaubt einen direkten Vergleich zwischen den klassischen Techniken der Vergangenheit und der experimentellen Natur der aktuellen künstlerischen Praxis.

      Kunst-Quiz

      Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

      Frage 1:
      In welcher Stadt befindet sich das Statens Museum for Kunst?
      Frage 2:
      Wer entwarf 1894 die neoklassizistische Architektur des Museumsgebäudes?
      Frage 3:
      Welcher Künstler malte „Frau in rot-gestreiftem Kleid“ (1896-97)?
      Frage 4:
      Wie heißt das Café des Museums?
      Frage 5:
      Die Sammlung des Museums umfasst Werke aus welcher Epoche, die oft als „Goldenes Zeitalter“ bezeichnet wird?