Handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand in Ihrer Wunschgröße und mit Rahmen, auf Bestellung von unseren Künstlern angefertigt. ( Zum Druck wechseln
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Geben Sie die Breite und die Höhe an, die Sie für Ihren Rahmen oder Ihre Wand benötigen. Da dieses Werk handgemalt ist, kann der Künstler bei einer anderen Form etwas mehr um das Bild herum malen oder etwas abschneiden – Sie entscheiden. Wir senden Ihnen ein digitales Mockup zur Freigabe, bevor mit dem Malen begonnen wird. Das auf dieser Seite gezeigte Bild stellt nicht das tatsächliche Ergebnis dar – dies tut nur das Mockup.
Versand in einer Schutzröhre, bereit für die Rahmung durch Ihren Rahmenmacher.
Weltweiter Versand () in nur 3 bis 4 Wochen statt der üblichen 5 Wochen. (21 November). Keine Kompromisse bei der Qualität.
This elegant plaque features the artist's name and the title of the artwork, finely engraved for a timeless presentation.
It is made from bronze with a refined, elegant finish. The text is precisely laser-engraved for a sharp and permanent result. Measuring 9x2 cm, the plaque is compact yet easy to read. It's built to be durable and scratch-resistant, offering a professional, museum-quality look. Mounting is simple thanks to the included adhesive backing.
The plaque includes essential engraved details such as the artist's name, the title of the artwork, the date it was created, the type of media used-like oil on canvas or watercolor-a brief description of the piece, and a QR code that links to the complete artwork information.
It is crafted from clear acrylic, offering a sleek, modern appearance. The text is UV-engraved in black to ensure strong visual contrast. With a size of 10x15 cm, it ensures optimal readability. It comes equipped with two metal hooks for secure wall mounting. The plaque is designed to be weather-resistant, making it suitable for various environments, and it includes interactive features that work seamlessly with smartphone scanning.
This elegant plaque includes engraved information such as the artist's name, the title of the artwork, the date it was created, the type of media used (like oil on canvas or watercolor), a short description of the artwork, and a QR code for quick access to more information.
The plaque itself is made from refined black acrylic with a premium finish. The text is laser-engraved in white for high contrast and readability. Its size is 10x15 cm, designed to be easy to read. It comes with two metal hooks for professional mounting. The design is sleek and fits any interior style. It is also weather-resistant and durable, with built-in digital integration for mobile compatibility.
Ein belgischer Realist, bekannt für Genremalerei und Porträts. Entdecken Sie heute die ausdrucksstarken Werke von Alexander Struys.
1852 - 1941, Belgien
Alexander Struys wurde in ein Heim hineingeboren, in dem die Manipulation von Licht und Glas ein erlerntes Handwerk war. Sein Vater, ein Mann ursprünglich aus Holland, war als gläserner Meistermaler tätig. Diese frühe Begegnung mit dem Handwerk der Farbe und der Transparenz prägte vermutlich die visuelle Sprache, die später sein eigenes Werk definieren sollte. Die Hand des Jungen war schon in sehr jungen Jahren sicher; im Alter von sechs Jahren war er bereits Schüler an der Akademie von Dordrecht.
Mit zunehmendem Alter verlagerte sich seine Ausbildung hin zu den formalen Strukturen der schönen Künste. Schließlich fand er den Weg an die Königliche Akademie der Schönen Künste, wo er bei Polydore Beaufaux und Jozef Van Lerius studierte. Diese Jahre der Ausbildung legten das technische Fundament für seinen späteren Schwerpunkt auf die Genremalerei und die Porträtmalerei. Er bewegte sich durch diese akademischen Räume mit einem Fokus auf jene Präzision, die der realistische Stil erforderte, in dem er sich schließlich einfinden sollte.
Im Jahr 1871 begann Struys, die Grenzen Belgiens zu überschreiten. Noch im selben Jahr stellte er seine Werke in Gent aus, was einen ersten bedeutenden Schritt in die Öffentlichkeit markierte. Kurz darauf brach er gemeinsam mit Jan Van Beers zu Reisen nach Frankreich und England auf. Die beiden Männer zogen durch diese Länder, stets mit dem Ziel, ihre Gemälde zu verkaufen, doch die Erträge blieben mager. Am Ende reichte das Geld gerade so aus, um die Heimreise zu finanzieren.
Die darauffolgenden Jahre waren geprägt von sowohl Reibungspunkten als auch beruflichem Aufstieg. Im Jahr 1876 sorgte sein Gemälde Birds of Prey – auch bekannt unter dem Titel God is Dead – aufgrund seiner antiklerikalen Themen für einen gewaltigen Skandal. Diese Phase der Provokation mündete in einer Veränderung seines beruflichen Status: Bereits im Jahr 1877 wurde er zum Professor an der Weimarer sächsisch-großherzoglichen Kunstschule ernannt.
Nach seinen frühen Jahren der Reisen nahm Struys eine Lehrtätigkeit an der Weimarer Sachsen-Großherzoglichen Kunstschule auf. Diese Professur behielt er bis zum Jahr 1882 bei. In dieser Zeit begleitete er die Entwicklung seiner Schüler, darunter Christian Rohlfs. Seine Zeit in Weimar war eine Phase beständiger pädagogischer Arbeit, bevor er sich in Richtung der Niederlande wandte. Im Jahr 1882 ließ er sich in Den Haag nieder. Dort verbrachte er zwei Jahre, in denen er vorwiegend als Porträtmaler tätig war und die Züge derer einfing, die sich vor seinem Pinsel präsentierten.
Seine späteren Jahre verbrachte er in Belgien, genauer gesagt in Mechelen. Dort übernahm er die Leitung der Königlichen Zeichenakademie. Sein Einfluss erstreckte sich zudem auf die administrativen Strukturen der belgischen Kunstszene. Im Jahr 1902 trat er der Verwaltungskommission für die neunte Ausstellung der Société des Beaux-Arts à Bruxelles bei. Bis 1905 erreichte er die Position des Vizepräsidenten der Société Royale des Beaux-Arts. Zudem wirkte er im Komitee mit, das für die Vorbereitung der Exposition Rétrospective de l'Art Belge verantwortlich war, welche im Rahmen der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des Landes stattfand.
Struys war in der Tradition des Realismus verwurzelt und widmete seine gesamte Aufmerksamkeit der Genremalerei und der Porträtkunst. Dabei verließ er den gewohnten Pfad des formellen Ateliers, um seine Motive zu finden; stattdessen suchte er die unmittelbare Nähe zu den Menschen. Er begab sich direkt in die bescheidenen Heime der Armen, die er darzustellen wusste. Diese bewusste Entscheidung erlaubte es ihm, ihr Leben aus dem Herzen ihrer eigenen Lebensräume heraus zu beobachten. Seine Anwesenheit in diesen unscheinbaren Umgebungen verlieh seinem Werk eine stille, ungeschönte Qualität, die die Essenz der dargestellten Realität einfing.
Die Sujets, die er wählte, berührten oft die unerbittlichen Realitäten des Daseins. Seine Gemälde erregten großes Aufsehen in den sozialkritischen Publikationen jener Ära. Betrachter, die sich mit der Schwere der von ihm thematisierten Stoffe auseinandersetzten, bezeichneten ihn gar als den Maler des Elends und des Schmerzes. Sein Werk scheute die schwierigen Facetten der menschlichen Existenz nicht aus, sondern konzentrierte sich stattdessen auf die gelebte Erfahrung jener Menschen, die am Rande der Gesellschaft lebten.
Gesamtbetrag